midLAUFcrisis

Da ich der Midlifecrisis wohl definitiv davongelaufen bin und sich die Fragen häufen, warum ich meinen Blog so nenne, habe ich mich dafür entschieden, eine n neuen Namen anzunehmen.

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midlifecrisis ist ab heute Geschichte. Es lebe midLAUFcrisis!

Das ist zum Einen keine zu große Veränderung. Zudem signalisiert es sofort, dass es vornehmlich etwas mit dem Thema Laufen zu tun hat. Außerdem passt es ziemlich gut zum zu Ende gehenden Jahr, in dem ich doch läuferisch ziemlich in der Krise war. Und wenn ich mal davon ausgehe, dass ich noch viele Jahre laufen will, kann es durchaus auch bedeuten, dass diese Laufkrise mitten in meiner läuferischen Karriere zu bewältigen war.

Wer meine Seite also abonniert oder die URL gespeichert hat, darf die Adresse dezent umbenennen: http://midlaufcrisis.blog.volksfreund.de 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir treu bleibt.

 

Allen weiterhin oder ab sofort schöne Weihnachtstage!

Der Letzte vor dem Fest – mit den Neuen

Viel Weihnachten morgen in unserer Zeitung. Muss auch so sein, schließlich muss das Blatt für drei Tage Unterhaltung und Besinnlichkeit ausreichen …

DSC04601Viel Lichterglanz heute über der Stadt, als ich zu früher Morgenstunde meine neuen Fujitrabuco zum erstenmal ausgeführt habe. Und wie es sich für wasserdichte Trailschuhe gehört, mussten sie ihr Profil durch reichlich Matsch fräsen.

DSC04609Rauf auf den Petrisberg also auf meinen Lieblingspfaden, die zu dieser Jahreszeit teilweise reichlich von Wildschweinen durchgepflügt werden. Aber das Schmatzen – nicht der Schweine, sondern – der Schuhsohlen, wenn sie versuchen, sich festzukrallen.

DSC04615Schön ist das. Auch die steile Rampe hoch zum Aussichtpunkt Sickingenstraße geht gut. Super Grip, würde man bei Reifen sagen. Und auf feuchtem Asphalt? Ausreichend. Aber richtig Spaß machen die bunten Treter in Matsch, auf feuchtem Blätterwerk und Gras.

DSC04618In der Stadt sind derweil schon die Lichter ausgeschaltet, obwohl es noch ziemlich düster ist. Dafür bietet der Morgenhimmel ein ziemliches Spektakel.

DSC04619Weinberge oder Unicampus? Mein Beine entscheiden sich für den Campus, um wieder hinunter ins Tal zu kommen. Ist auch immer wieder schön, der Skulpturenpark.

DSC04620Und die spiegelnde Oberfläche der Uniweiher ziehen bei Wolkenstimmung auch immer die Blicke an.

DSC04621Ein schöner Morgenlauf, der letzte vor Weihnachten. Die neuen Schuhe taugen.

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Allen Freunden und Gästen meines Blogs wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest!

 

 

 

 

 

Der Letzte im alten Jahr

Das war er also, der letzte Gemeinschaftslauf des Samstagslauftreffs Olewig . Und Zur Feier des Tages sind Marion und Bernd mit dabei. So eine Weihnachtsfeier am Vorabend motiviert also doch.

DSC04567Damit es nicht zu brutal wird, starten wir ausnahmsweise um 14 Uhr. Leider erreicht diese Info Michael nicht mehr rechtzeitig, der ebenfalls seit längerer Zeit mal wieder mit unserer Truppe unterwegs sein wollte. So dreht er um 8 Uhr alleine seine Runde, ist aber rechtzeitig zum Frühstück wieder bei der Familie.

DSC04566Wir einigen uns derweil, zunächst um die zwölf Kilometer zu laufen und danach mit der Kernmannschaft nochmal eine Runde im Tiergartental anzuhängen.

DSC04573Eine schön bunte Truppe sind wir. Besonders Marc hat sich farbenfroh herausgeputzt, als wollte er für eine arikanische oder südamerikanische Mannschaft Fußball spielen.

DSC04575DSC04577Hinauf also durch die Weinberge zum Unicampus, an der alten Eiche vorbei nach Irsch. DSC04586Dann an der Burg vorbei den Trail am Wasserwerk hinunter ins Tal und zurück zum Sportplatz. Dort verabschieden sich Marion und unser Senior.

DSC04590Zuviert dann also noch eine Runde im Tiergarten. Marcel fehlt heute, weil er im Weißhauswald mit dem Rad unterwegs ist.

DSC04593Das große Biest hinunter und dann noch die Waldrunde. Christoph bekommt die zweite Luft und legt gemiensam mit Dominik ein ziemlich flottes Tempo vor. Ich halte mich mit Marc etwas zurück und schließe erst am kleinen Biest wieder auf.

DSC04597Knapp 19 Kilometer und 306 positive Höhenmeter sind dann aber auch genug für diesen Tag. Schwere Beine. Das liegt vielleicht auch an dem leichten Infekt, der immer noch in mir steckt.

Das war es also mit den Samstagsläufen 2013. In der kommenden Woche werde ich schwänzen müssen. Und auch der Silvesterlauf findet in diesem Jahr ohne mich statt.

Das Laufen in Gemeinschaft ist für mich eine wichtige Sache. Das habe ich besonders während der vier Monate Laufpause deutlich empfunden. Aber jetzt werde ich hoffentlich wieder regelmäßig dabei sein. Danke an Christoph, unseren Coach, meinen lieben Freund und Nachbarn!

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Ein schönes Gruppenbild zum Abschluss des Laufjahres: Dominik, Marion, Bernd, Christoph, Marc und Grinsemann Rainer.

Das Wichtigste am Sonntag: Keine Nachwirkungen, weder in der Leiste, noch in Sachen Erkältung. :)  Wohnzimmer umgeräumt. Baum aufgestellt und geschmückt. Weihnachten kann kommen!

Fast wie Weihnachten

Gestern Abend erwartet mich zuhause ein Paket aus München. Inhalt: ein paar Asics Fujitrabuco GTX in interessanter Farbgestaltung. Vielen Dank an Moritz und Robert für das interessante Testmaterial. Ich freue mich schon auf die ersten Schneeläufe.

IMG_4614Heute Morgen bei der Tour zu den Mattheiser Weihern trage ich aber andere Schuhe: zum ersten Mal seit dem vermaledeiten Treppentraining im Frühjahr, bei dem ich mit die Fußsohle ruiniert hatte die Ascis DS Gel-Trainer 18. Denen hatte ich damals Mitschuld an den folgenden wochenlangen Problemen mit dem Mittelfuß gegeben und sie deshalb im Schuhschrank gelassen.

Heute … Keine Probleme. Ganz im Gegenteil. Die Schuhe fühlen sich ausgezeichnet an und machen Spaß. Leicht und schnell. Dass ich am Ende nicht so schnell bin, wie es sich anfühlt, liegt wohl eher an mir. Vor acht Monaten hätte ich eine Pace etwas über 5 Minuten jedenfalls nicht als schnell bezeichnet … Aber die Dinge ändern sich. Die flachen und leichten DS werde ich ab sofort jedenfalls regelmäßig nutzen.

Ach ja. Als Zugabe in dem Vorweihnachtspaket waren zwei Shirts. Die Aufschrift ist etwas zweideutig und ich muss erst einmal in der Firmenphilosophie von Keller-Sports nachlesen, was es damit auf sich hat:

Was von uns anfangs noch als doppeldeutige Catchphrase benutzt wurde, passt so gut zu unserer Firmenphilosophie, dass es in die Riege unserer Core Values aufgenommen wurde.

 

keller-sports.de ist anders. Wir heben uns von der Konkurrenz ab und beschreiten neue Wege. Deshalb scheuen wir uns nicht vor Herausforderungen, ganz im Gegenteil, diese spornen uns zusätzlich an. Seit dem Beginn der Firma wurden mutige Entscheidungen getroffen um Innovationen voran zu treiben, Geschäftspartner von uns zu überzeugen und den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

 

Um uns in unserer Branche durchzusetzen, wollen wir unser Potential nicht einschränken, sondern durch Risikobereitschaft vom konventionellen Pfad abweichen. Unseren Kunden das gewisse Etwas zu bieten ist uns wichtig, weshalb wir uns nicht damit zufrieden geben immer auf Sicher zu spielen.

 

Lasst euch überraschen welche Neuerung keller-sports.de demnächst parat hat. Auf jeden Fall werden wir alle davon überzeugen: “We got balls!”

 

Ich weiß noch nicht, ob ich mich trotz dieser Erklärung mit den Teilen wirklich anfreunden werde …

16 Monate / 16 Kilo

Angesichts der leichten Erkältung, die in mir schlummert, fältt mein Laufpensum in dieser Woche sehr reduziert aus. Heute wollte ich eigentlich wieder, aber das Prasseln des Regens auf dem Dachfenster reißt mich zu früher Stunde aus dem Schlaf. Der geplante gemeinsame Lauf mit Dominik findet also ohne mich statt. Nur nichts riskieren. Stattdessen eine volle Stunde Programm mit Gymnastikmatte, Stabipad, Blackroll und Treppenstufen. Und zum ersten Mal seit dem Sommer 50 Liegestütz (ächz, das ging schon mal leichter), ohne wegen zunehmender Schmerzen in der Leiste abbrechen zu müssen. :D

kloecknerBei der anschließenden Zeitungslektüre zum Kaffee freue ich mich noch einmal über das schöne Doppel-Titelbild, das ich natürlich gestern Abend schon am Bildschirm in der Redaktion gesehen hatte: Julia Klöckner, die CDU-Chefin von Rheinlandpfalz wird da gezeigt. Einmal, wie sie vor 16 Monaten ausgesehen hat, daneben – um 16 Kilogramm leichter – mit einem aktuellen Portrait.

Wie sie das geschafft hat? Weniger Gummibärchen und Alkohol. Mehr Obst und Gemüse. Und mit körperlicher Bewegung, explizit: Laufen.

Gut gemacht, Frau Klöckner! Herzlich willkommen in der Laufgemeinschaft. Vielleicht laufen wir ja mal gemeinsam, wenn Sie wieder in Trier sind.

 

Fit (fast) im Schlaf

DSC01973Margitta hatte mich gestern inspiriert. Das Thema Pause habe ich in den Mittelpunkt meiner neuen Laufkolumne gestellt, die wie immer am Donnerstag in der Tageszeitung Trierischer Volksfreund erscheint.

Fit  im Schlaf

Müssen Pausen sein? Diese Frage kann nur rhetorisch gemeint sein. Nicht nur im Beruf, sondern erst recht im Sport geht es nicht ohne Pausen. Das gilt besonders nach Verletzungen. Noch wichtiger ist es, genug zu pausieren, um verletzungsfrei zu bleiben.
Es kommt auf die richtige Dosierung von Intensität und Erholung an. Je nach Fitness ist die Mischung dafür unterschiedlich. Sogar Profisportler pausieren an mindestens einem Tag in der Woche, um dem Körper Erholung zu gönnen.
Zudem ist erwiesen, dass nach intensiven Trainingseinheiten Ruhetage besonders sinnvoll sind, an denen der Körper ordentlich Kraft schöpft, um beim nächsten Mal für eine ähnlich starke Belastung besser gerüstet zu sein. So verbessert sich die Fitness quasi wie im Schlaf.
Natürlich ist das etwas übertrieben formuliert. Ruhetag bedeutet eher nicht den kompletten Verzicht auf Bewegung. Ein Spaziergang, eine entspannte Radtour, Gymnastik oder ein Besuch im Schwimmbad zählen zur Rubrik Entspannung mit positivem Trainingseffekt.
Die gesündeste Formel, um seinem Körper Gutes zu tun, glauben Wissenschaftler übrigens gefunden zu haben: dreimal wöchentlich 40 Minuten in moderatem Tempo laufen. Und an jedem der restlichen Wochentage 7000 Schritte.
„So viel!“, werden die einen sagen; „so wenig?“ die anderen. Letztlich muss jeder für sich das richtige Maß finden. Aber Vorsicht! Wer zu schnell seine Leistungen steigert, riskiert Verletzungen. Und dann wird die Pause definitiv länger als erwünscht.