Einige Tage Ruhe im Blog hatten nichts mit einem erneuten technischen Problem zu tun. Oder doch, eine wenig schon, da die Sendemöglichkeit aus der Schweiz doch deutlich eingeschränkt waren.
Die Spiezer Bucht am Thuner See
Fünf Tage ohne Lauf, das ist tatsächlich möglich. Aber nur, weil eine alternative sportliche Betätigung an frischer Luft möglich war. Und ich gestehe: die ist mir zeitweise sogar noch lieber als das Laufen.
Nette Jungs vom Skiservice
Ich bekenne, ich werde zum Skijunky, sobald ich mit Schnee und ausreichend langen und steilen Hängen in Kontakt komme. Im Berner Oberland durfte das für einige Tage endlich wieder einmal so sein: Skisafari mit den Stationen Adelboden, Zweisimmen und Grindelwald. Das Wetter war zwar nicht unbedingt das, was man als prächtige bezeichnet. Aber unterm Strich war es nicht übel.
Schlechte Sicht ist relativ
Herrlicher und tiefer Pulverschnee am ersten Tag. Da genügte am Waldrand die Sicht zu wahren Wonneabfahrten. Ein wenig Sturm machte da nicht so viel aus. Der Regen bis auf 1600 Metern Höhe am zweiten Tag war nicht unbedingt ein Spaßbringer. Aber zumindest kam die große Erwärmung erst am Nachmittag.

- Das Ende eines Skischuhs

Zu viel Regen lässt auch einen Skicross-Eurocup nicht zu
Die Krönung war erwartungsgemäß dann Grindelwald. Riesige Schneemengen im Skigebiet First im Schatten der Eiger-Nordwand. Nicht alle Pisten geöffnet, weil die Lawinengefahr zu groß war.

Der Eiger mit seiner mächtigen Nordwand (links) schüttelt die Wolken ab.
Fotoshooting im Steilhang
Aber als sich die Viertausender Wetterhorn, Schreckhorn und Eiger am Nachmittag dann zunehmen von den Wolken befreiten und der Himmel immer blauer wurde, kam zum sportlichen Genuss auch noch der optische Höhepunkt und ein Glücksgefühl ohnegleichen. Runner’s high am Steilhang.
Uli und Eva im Glücksrausch nach einer prächtigen Talabfahrt

Untergebracht, ein wenig Werbung soll erlaubt sein, waren wir im Hotel Eden in Spiez am wunderschönen Thuner See. Ein ganz spannendes kleines Hotel, sehr hochwertig und ideal ausgelegt für Alleinreisende und Paare. Davon aber zu einer anderen Zeit mehr.
Das Hotel Eden in Spiez
Kleine Aufmerksamkeit des Hauses
Jetzt heißt es wieder Heimatluft schnuppern. Schneefrei und feucht. Am Dienstag nochmals ein freier Tag. Auf den Lauf freue ich mich schon, auch wenn mich die Bilder von Alpen und Schnee noch einige Zeit im Kopf begleiten werden.