Alle Läufe und ein Marathon

Ich laufe heute nicht, dafür aber meine Nase umso intensiver. Ich hoffe, das wird kein Marathon ….

Die Vorbereitungen dafür, konkret den Hamburg-Marathon am 29. April, sollen am Montag beginnen. Laufcoach Jens Nagel strickt mir dafür wöchentlich einen Trainingsplan. Den ersten habe ich schon. Start soll am Montag sein.  Dann wird mein Papiertaschentuchverbrauch hoffentlich wieder normalen Umfang annehmen. Und natürlich werde ich an dieser Stelle berichten.

Heute habe ich aber auch etwas Neues: Der Laufkalender in meinem Laufportal ist neu aufgesetzt und ab heute erreichbar.

Alle Veranstaltungen in der Region Trier im Jahr 2012 sind dort übersichtlich leicht abrufbar gelistet.

Schaut doch mal rein. Und wenn ein Fehler auffallen sollte, was natürlich niemals sein kann ;) – bitte eine kurze Info an mich. Geht auch per Mail unter laufen@volksfreund.de

 

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Gymnastikstunde eines Sitzläufers

Noch immer angeschlagen. Deshalb heute mit Rücksicht auf die Gesundheit nicht gelaufen, sondern eine Gymnastikstunde eingelegt. Dabei waren einige neue Übungen einzubauen. Warum, das ist auch in meiner neuen Kolumne nachzulesen, die heute im Trierischen Volksfreund erschienen ist.

Alles im Blick: Jens Nagel analysiert den Lauf des Kolumnenautors.

 

Sitzläufer

 

Da bleibt nichts verborgen! Wer glaubt, er habe den perfekten Laufstil, dem empfehle ich eine Bewegungsanalyse. Nicht, dass ich grenzenlos von meiner Technik überzeugt wäre. Ganz schlecht kann sie aber nicht sein – dachte ich bislang angesichts der Kommentare ob meiner angeblichen Leichtigkeit.
Nun also die Probe auf das Exempel: zwei schweißtreibende Stunden, für 200 Euro nicht ganz billig, ausgefüllt mit Glieder-, Körperfett- und Blutdruckvermessung, Laufen auf dem Band – barfuß, mit leichten Straßenschuhen, mit Trailschuhen. Videoaufnahmen von vorn, von hinten, von der Seite.
Mit dem Vorsatz, dem Übungsleiter den besten aller Laufstile zu präsentieren, ist es spätestens bei der Ansage vorbei, man(n) müsse in einem Tempo von 11,5 Kilometer/Stunde laufen. „Dann kann niemand mehr seine wirklichen Bewegungsabläufe verbergen …“
Wie wahr das ist, weiß ich, als ich schweißtriefend vor dem Monitor stehe und mein nur mit einem Slip bekleidetes Ebenbild über das Laufband hetzen sehe. Auf den ersten Blick ganz okay, aber als TV-bewegt-Coach Jens Nagel mit der Analyse beginnt, ist es mit der Leichtigkeit vorbei: Ich laufe in leichter Sitzhaltung, bin ein Sitzer mit deutlich einseitigem Armschwung, der die linke Großzehe zu sehr und die Unterschenkel zu wenig anhebt. Gut, dass Jens gleich all die Übungen verrät, mit denen sich das verbessern lässt. Aber zumindest eine Erkenntnis ist erfreulich: Meine leicht gestützten Schuhe, die passen zu mir.

 

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Testlauf im Tiergarten

Ein Gefühl, als wäre ich noch nie gelaufen. So waren die ersten zehn Minuten heute Morgen auf der kleinen Tiergartenrunde. Nach sechs Tagen war es das erste Mal, dass ich die Laufschuhe wieder unter die Füße gepackt hatte.

Bewegt habe ich mich in dieser lauffreien Zeit natürlich, zumindest an drei Tagen, an denen Skifahren angesagt war. Aber der Infekt, der mich wohl am letzten Tag erwischt hatte, ließ mich gestern noch pausieren.

Heute musste es aber sein. Mal sehen, wie sich mein Zustand entwickelt. Ganz fit bin ich jedenfalls nicht. Aber zumindest war der 7,5-Kilometer-Lauf gar nicht so schlecht nach den Startproblemen. Spätestens, als der weiche Waldboden die Füße verwöhnte, hat es sogar ausgesprochen Spaß gemacht.

Nun also die trockene Redaktionsluft. Mal sehen, ob die stündlich gelutschten toxi-loges-Tabletten wirklich halten, was von ihnen behauptet wird: schnelles Abklingen von Erkältungsbeschwerden.

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Schnee, Spaß und Lichtblicke

 

Einige Tage Ruhe im Blog hatten nichts mit einem erneuten technischen Problem zu tun. Oder doch, eine wenig schon, da die Sendemöglichkeit aus der Schweiz doch deutlich eingeschränkt waren.

Die Spiezer Bucht am Thuner See

 

Fünf Tage ohne Lauf, das ist tatsächlich möglich. Aber nur, weil eine alternative sportliche Betätigung an frischer Luft möglich war. Und ich gestehe: die ist mir zeitweise sogar noch lieber als das Laufen.

Nette Jungs vom Skiservice

 

Ich bekenne, ich werde zum Skijunky, sobald ich mit Schnee und ausreichend langen und steilen Hängen in Kontakt komme. Im Berner Oberland durfte das für einige Tage endlich wieder einmal so sein: Skisafari mit den Stationen Adelboden, Zweisimmen und Grindelwald. Das Wetter war zwar nicht unbedingt das, was man als prächtige bezeichnet. Aber unterm Strich war es nicht übel.

Schlechte Sicht ist relativ

 

Herrlicher und tiefer Pulverschnee am ersten Tag. Da genügte am Waldrand die Sicht zu wahren Wonneabfahrten. Ein wenig Sturm machte da nicht so viel aus. Der Regen bis auf 1600 Metern Höhe am zweiten Tag war nicht unbedingt ein Spaßbringer. Aber zumindest kam die große Erwärmung erst am Nachmittag.

Das Ende eines Skischuhs
Zu viel Regen lässt auch einen Skicross-Eurocup nicht zu

 

Die Krönung war erwartungsgemäß dann Grindelwald. Riesige Schneemengen im Skigebiet First im Schatten der Eiger-Nordwand. Nicht alle Pisten geöffnet, weil die Lawinengefahr zu groß war.

Der Eiger mit seiner mächtigen Nordwand (links) schüttelt die Wolken ab.
Fotoshooting im Steilhang

 

Aber als sich die Viertausender Wetterhorn, Schreckhorn und Eiger am Nachmittag dann zunehmen von den Wolken befreiten und der Himmel immer blauer wurde, kam zum sportlichen Genuss auch noch der optische Höhepunkt und ein Glücksgefühl ohnegleichen. Runner’s high am Steilhang.

Uli und Eva im Glücksrausch nach einer prächtigen Talabfahrt

Untergebracht, ein wenig Werbung soll erlaubt sein, waren wir im Hotel Eden in Spiez am wunderschönen Thuner See. Ein ganz spannendes kleines Hotel, sehr hochwertig und ideal ausgelegt für Alleinreisende und Paare. Davon aber zu einer anderen Zeit mehr.

 

Das Hotel Eden in Spiez

 

Kleine Aufmerksamkeit des Hauses

Jetzt heißt es wieder Heimatluft schnuppern. Schneefrei und feucht. Am Dienstag nochmals ein freier Tag. Auf den Lauf freue ich mich schon, auch wenn mich die Bilder von Alpen und Schnee noch einige Zeit im Kopf begleiten werden.

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Alle wichtigen Daten im Blick

Donnerstag ist Kolumnentag. Das aktuelleste Ergebnis meiner geistigen Ergüsse will ich hier nicht vorenthalten. Das Thema dürfte vielen bekannt sein ;)

Wer hat  im Volksfreund den Artikel über die Selbstvermesser gelesen? „Selftracking“ nennt sich ein neuer Trend. Deren Anhänger zeichnen täglich alle persönlichen Daten auf, jeden Schritt, die Menge der verbrauchten Kalorien, das genaue Gewicht, die Schlafstunden. Die statistisch erfasste Flut persönlicher Daten soll bei wirklichen Selftrackingfreaks sogar die Zahl und Intensität der Schäferstündchen  beinhalten.

Hand aufs Herz: So ganz neu ist der Selbstvermesser-Tick nicht, zumindest nicht für uns Läufer. Denn über kaum ein Thema wird in  Joggerkreisen so häufig und fachkundig diskutiert wie über Laufuhren, die längst kleine Computer sind. Auch Smartphones sind in der Lage, Sattelitensignale zu empfangen und Tempo, Strecke mitsamt Höhenprofil, Entfernung, Puls und Kalorienverbrauch exakt zu ermitteln. Welche Uhr ist also die richtige? Welches Smartphone-App bietet den größten Komfort?
Die ermittelten Daten werden selbstverständlich statistisch erfasst und sind am Computer jederzeit abrufbar.

 

So können ambitionierte Hobbyläufer jederzeit auf die Frage antworten, wie viele Kilometer sie im vergangenen Monat gelaufen sind. Die Verkündung der gelaufenen Jahreskilometerzahl ist in den Laufgruppen der sozialen Netzwerke mittlerweile ebenso ein Silvesterbrauch wie in den virtuellen Laufstammtischen in Internetblogs.
Habe ich mich nun verraten? Ja, ich gehöre dazu. Und zu meiner Sammelleidenschaft beim Laufen zählen Fotos – von Lauftrecken, Wettbewerben, Panoramaaufnahmen, der Blick auf die kleinen Schönheiten der Natur.

 

Glücklich bin ich deshalb, dass die Volksfreund-Blogs nach gut zwei Wochen intensiver Wartungsarbeiten wieder am Netz sind. Hübscher und technisch auf dem neuesten Stand.
Wer sich davon überzeugen will, ist zu einem Besuch eingeladen. Erreichbar über das Laufportal www.volksfreund.de/laufen oder direkt über die Adresse http://midlifecrisis.blog.volksfreund.de. Dort führen auch zahlreiche Links zu anderen interessanten Laufblogs. Nur bei einer Sache muss ich meine Gäste enttäuschen: Was im Schlafzimmer passiert, bleibt mein Geheimnis.
Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie im Internet unter www.volksfreund.de/kolumne

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Sonnenstrahlensammellauf

  • freier Tag
  • länger schlafen
  • in Ruhe frühstücken
  • Kolumne schreiben
  • bei Sonne laufen
  • die letzten Strahlen genießen
  • bevor sich der Himmel bewölkt
  • die Kamera will immer wieder raus aus der Tasche
  • na gut
  • Hier wieder ein Teil der Ausbeute:

Ich mag die neue Worpressfunktion beim Bilderupload ;)

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Frostige Wonne über den Dächern von Trier

Brrrr… war das frisch heute Morgen. Der bislang kälteste Lauf in diesem Winter. Zehn Kilometer über den Petrisberg. Angesichts der Wettervorhersage – kalt und wolkenlos – hatte ich mich schon gestern Abend sehr darauf gefreut. Besonders auch, weil mein Blog endlich wieder funktioniert. Die Kamera war also wieder dabei und der Lauf geprägt von vielen Fotostopps.

Dass Läufe ohne Blogmöglichkeit weniger Unterbrechungen haben, wurde mir heute sehr bewusst. Aber egal. Ich habe es genossen, wieder nach schönen Motiven Ausschau zu halten. Und irgendwann werde ich an Tagen wie heute auch eine Audiospur hinzufügen. Ist es nicht eine Wonne, über Trails zu laufen, wenn die gefrorenen Blätter und den Schuhen knistern und die krümelige Erde bei jedem Schritt knackt?

Bei 6 Grad Minus wird das in den Weinbergen von Trier-Olewig geboten. Zum perfekten Lauf fehlten lediglich einige Minuten mehr im Sonnenschein. Denn unser Lieblingsstern zeigte sich erst strahlend über dem hügeligen Horizont, als ich fast wieder Zuhause war.

Halb so wild. Aber wer noch die Chance hat, die Sonne zu genießen, sollte dies tun. Vergesst nur nicht, euch warm anzuziehen ;)

Mit dem neuen WordPress-Format experimentiere ich noch etwas. Die Fotogalerie-Funktion ist schon mal sehr interessant. Wenn man auf eines der Fotos klickt, erscheint es in größerer Ansicht.

 

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Endlich wieder da

Prosit Neujahr!

So spät? Ja, schließlich gab es dazu in diesem Blog noch nicht die Möglichkeit. Lange hat es gedauert, bis die Blogs, die unter der Flagge des Medienhauses Trierischer Volksfreund geführt werden, nach technischen Problemen auf einen neuen Stand gebracht und wieder aktiviert waren. Aber nun soll es weitergehen.

Ich hoffe, dass all meine Leser und Laufblogfreunde wieder regelmäßig hier zu Gast sein werden. Mit der neuen Optik und einigen neuen Features soll es nicht langweiliger werden.

Gelernt habe ich in den vergangenen beiden Wochen, dass Facebook als Alternative zwar nicht schlecht ist. Einen echten Blogger kann das allerdings nicht befriedigen. Der Unterschied ist in etwa so wie der zwischen einem schönen langen Geländelauf und einem Fünf-Kilometer-Spurt. Besser als nichts, aber am Ende atemlos. Und es bleibt das unbefriedigende Gefühl, dass man gerne noch weitergelaufen bzw. tiefer kommuniziert hätte.

Neustart also ins Jahr 2012. Und weil es so schön werden soll wie 2011 reiche ich hier meinen Jahresrückblick in Bildern nach:

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Dreimal ganz schön gelb

“Wenn man euch begegnet, wird man ja blind!” Dieser mit einem freundlichen Schmunzeln begleitete Kommentar bekamen wir heute morgen auf der Wladrunde im Tiergarten zu hören. Deshalb “wir”, weil sich erstmals seit längerer Zeit meine beiden Kollegen Thomas und Oliver zu einem gemeinsamen Lauf bei mir eingefunden hatten. Und weil das Wetter doch schon reichlich frisch ist, hatten auch sie ihre wärmste Laufjacke übergestreift: Knallgelb wie meine.

So haben wir uns also als leuchtende Beispiele bei leichtem Regen auf die 10-Kilometer Runde zu den Mattheiser Weihern und durch den Tiergarten begeben. Damit es nicht zu anstrengend wird, am Anfang an der Straße entlang.

Viel geredet über Gott, die Welt, die Familien und – natürlich – die Arbeit. Dass uns in Heiligkreuz mächtig wiegenden Schrittes ein Läufer entgegenkam, der aussah wie einer der Chefs, war hoffentlich kein böses Omen…

Nach 70 Minuten und am Ende doch einigen wunderbar matschigen Trailkilometern war die Runde zu Ende. Danach noch gemeinsam ein Käffchen bei mir Zuhause. Schön war’s. Wiederholung erwünscht.

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Noch’n Lauf: X-Duathlon

Und noch eine: Die neuste Veranstaltung im Präsentationskalender von midlifecrisis alias “Der TV bewegt” alias www.volksfreund.de/laufen ist der X-Duathlon am 11. März im Trierer Weißhauswald.

Dabei gilt es, nicht nur läuferisch fit zu sein, sondern auch auf dem Mountainbike Tempohärte zu beweisen. Nach meiner Premiere in diesem Jahr weiß ich, was das bedeutet: Maximalpuls in neuen Dimensionen.

Hier zum Schmökern der Link zu meiner Reportage

Dass sich die Starter im Volksduathlon den Assen annähern und länger laufen werden, kommt mir allerdings entgegen: 5 Kilometer laufen (statt vorher 2,5) – 12,5 Kilometer Radcross – 2,5 Kilometer laufen. Für die Profis gilt weiterhin 5 – 25 – 5.

Mal sehen, vielleicht finde ich ja auch jemanden für eine Staffel, dann würde ich nur laufen. ;)

Das war heute morgen übrigens nicht angesagt. Der Schnee reizte zwar zum Rausgehen. Allerdings hatte die Erledigung der Weihnachtspost Vorrang. Zeit für einige Gymnastikübungen blieb aber dennoch.

“Schweini”, unser Schweinedrache, nimmt das Winterwetter gelassen.

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