Treppen …

Ich konnte es nicht lassen. Gestern TV-bewegt-Training mit Ansage Treppenlauf. Wegen des Regenmarathons am Sonntag in Koblenz wollte ich da nicht mitstrampeln. Wollte nicht, hab’ ich doch … Hat einfach zu viel Spaß gemacht. Und heute die Quittung: ordentlich Zug in den Waden. Zwei Tage Ruhe werden hoffenltich genug sein, um die Beine wieder locker zu bekommen.

Start am Sonntag um 8.30 Uhr. Die Wettervorhersagen verheißen nichts Gutes: 9 Grad; Regenwahrscheinlichkeit 90 Prozent; 3,1 Millimeter Regen. Na zumindest wird der wind mit 11 km/h nicht zu heftig.

Aber immer noch besser als beim Rennsteig-Lauf. Auf dem Brocken liegen 13 Zentimeter Schnee!

Bilder gibt es leider noch immer nur für Facebook-Nutzer

oder google-Nutzer

:mrgreen:

Anne war übrigens auch dabei, nur auf einer anderen Treppe ;)

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Oben ohne?

Wie nackt darf es sein? Diese Frage hat das Runner’s World-Magazin seinen Lesern gestellt in der Hoffnung, kreative und witzige Antworten zu bekommen. Über die Qualität der Rückmeldungen lässt sich natürlich streiten. Zumindest behielt sich die Redaktion aber vor, alle Sprüche auszusortieren, die zu sehr unter die Gürtellinie zielten.

 
Oben ohne? Mehr als ein Drittel der Befragten toleriert das bei Männern. Nur jeder Zehnte will das bei laufenden Frauen sehen. Ganz anders ist es beim Thema bauchfrei: Da schauen Zwei Drittel der Läufer gerne hin – bei Frauen. Tops bei Männern wollen nur 15 von 100 Befragten sehen. Und wenn es um Sport- oder Badeslips geht, graut es sogar 91 von 100 vor männlichen Erscheinungen. Jeder Fünfte toleriert das aber bei Frauen.

 
Beim Mitternachtslauf in Kröv am vergangenen Samstag konnte die Theorie nun anhand der Praxis überprüft werden. Dort liefen die Jungs vom Evangelischen Jugendzentrum Altenkirchen wieder einmal „oben nackisch“, wie sie es seit über 20 Jahren tun. Die Protagonisten auf der Strecke sind inzwischen zwar andere. Kommentare und Blicke vom Streckenrand dürften sich aber im Laufe der Jahre nicht zu sehr verändert haben. Oft war bei den Männern auch ein wenig Neid herauszuhören. Denn nicht nur die Schnellsten der Oben-ohne-Läufer zeigten eine gute Figur, auch ohne den Bauch einziehen zu müssen.

 
Dass weniger Bekleidung schnell macht, bewiesen die freizügigen Altenkirchener übrigens auch: In der Einzelwertung mit den Plätzen eins und zwei. Spitze auch in der Mannschaftswertung. Die Damen des Jugendzentrums wurden in der Teamwertung der Frauen übrigens Siebte. Aber die liefen auch mit etwas mehr Stoff auf der Haut.

 
Wie auch immer. Angesichts der spätwinterlichen Temperaturen wird „oben ohne“ bei uns in den nächsten Tagen sicher kein Thema sein. Blau gefroren statt sonnengebräunt wird der trainierteste Oberkörper zur Spaßbremse.

 

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Petrisberg in grün und braun

Wenn ich könnte, dann würde ich … einige melancholische aber schöne Fotos von meinem Morgenlauf über den Trierer Petrisberg hier zeigen. Allein mein Ärger über die technischen Probleme meines WordPress-Anbieters steigt. Seit Freitag keine Fotos. :(

Wer die Bilder dennoch sehen will, kann wieder den Umweg über Facebook gehen. Wer keinen Facebook-Account hat, muss warten. Aber so ein wenig Vorfreude schadet ja auch nicht :mrgreen:

Der Lauf war übrigens sehr schön und von vielen Fotostopps unterbrochen. Kein Wunder. So viele Wasserspiegelungen hatte ich in meinem Laufrevier noch nicht gesehen. Ich bin gespannt, ob die Retensionsflächen und -Teiche in den nächsten Tagen überlaufen werden. Die Wettervorhersage ist jedenfalls übel. Aber vielleicht schneit es ja dann am Wochenende und wir packen die Schlittschuhe wieder aus …

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Doppelter Einsatz

Irgendwie macht es keinen wirklichen Spaß zu bloggen, wenn ich keine Bilder zeigen kann. Es funktioniert leider noch immer nicht. :( Das ist dann leider der Nachteil, wenn der Blog über den Server des eigenen Verlagshauses angemeldet ist …

Nach einem Tag mit Traumwetter gestern verregnet es gerade den geplanten Sonntagsspaziergang. Vielleicht später noch ein paar Schritte…

Gelaufen wird heute nicht. Dafür hatte ich gestern den geplanten Doppelpack. Am Morgen mit Dominik und Marcel 25 Kilometer (Olewig – Moselschleuse Trier – Eisenbahnbrücke Pfalzel – Avelertal – Unicampus – Olewig). Irgendwie haben wir alle am Ende etwas gekämpft. Marcel nach seinen Magenproblemen, Dominik nach seiner Erkältung, ich nach den Intervallen vom Donnerstagabend und dem Morgenlauf am Freitag. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Und zwölf Stunden später ging es beim Mitternachtslauf in Kröv besser als gedacht. Gut, das Grillfleisch vom vorherigen Besuch bei lieben Freunden in Traben-Trarbach lag noch etwas im Magen. Aber da ich eh nicht am Anschlag laufen wollte, war es erträglich.

Die Temperaturen zum Laufen mit 14 Grad ideal. Langes Warten musste auch nicht sein, da wir die Anfahrt aus Traben-Trarbach sehr gut timen konnten. Die Startnummer hatte ich schon am Nachmittag besorgt. Nach einigen Minuten Einlaufen mit Harald waren es dann nur noch zehn Minuten bis zum Massenstart in Kröv. Viele bekannte Gesichter, einige fast neue – liebe Grüße an Medita an dieser Stelle – und ganz viel gute Laune, für die auch wie so oft die Laufmäuse aus dem Hochwald sorgten.

Zum ersten Mal starteten um 23.20 Uhr alle Alterklassen gemeinsam. Das bedeutete erst einmal mächtiges Gedränge in den engen Gassen von Kröv. Kein großes  Problem, ich wollte ja eh nur locker laufen. Unten an der Mosel entzerrte sich dann die Läuferschar. Und spätestens bei dem Doppelanstieg nach zwei Kilometern war genug Raum, um frei zu laufen. Dreieinhalb Runden waren notwendig, um auf die 9,4 Kilometer zu kommen, die dieser Lauf addiert.

Unglaublich, wie schwer vielen Läuferinnen und Läufern der Atem schon beim ersten Anstieg ging. Da hatte ich fast Skrupel, locker und ohne wirklich deutlich hörbares Schnaufen an ihnen vorbeizuziehen. Das wiederholte sich dann mit vielen anderen Teilnehmern noch zweimal. Besonders schön war danach jeweils der Abschnitt leicht abschüssig durch die Ortsmitte, wo viel Zuschauer sich mit Jubeln warm hielten. Darunter auch meine Familie.

Mit einer Durchschnittspace von 4:19 Minuten bin ich am Ende nur geringfügig schneller gelaufen als beim Hamburg-Marathon im vergangenen Jahr. Obwohl ich Punkt Mitternacht ziemlich locker ins Ziel kam, wäre eine Wiederholung der Zeit von damals über die lange Distanz derzeit nicht machbar. Aber das muss ja auch nicht sein.

Heute in einer Woche beim Mittelrhein-Marathon habe ich keine Zeit im Visier. Es soll ein lockerer Trainingslauf werden für den kleinen Ultra 14 Tage später beim Eifelmarathon. Der ist erst einmal mein Saisonziel. Die Sehne scheint zu halten. Das ist das Wichtigste!

Ein schönes Restpfingstfest allen, die gezielt oder per Zufall hier gelandet sind.

Präsentiert wurde der Mitternachtslauf Kröv vom Laufportal des Trierischen Volksfreunds, für das ich die Verantwortung trage. Dort sind demnächst auch Fotos, Ergebnislisten und der offizielle Bericht zu lesen.

Hier wieder ein Link zur Facebook-Galerie vom Mitternachtslauf

und hier zum Samstagslauf

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Keine Bilder :(

Trotz des intensiven Intervalltrainings gestern Abend musste ich heute morgen an die frische Luft. Eine ganz entspannte Runde zu den wieder aufgefüllten Mtheiser Weihern. Das Tat gut, auch wenn ich meine Beine heute ordentlich spüre.

Fotos kann ich leider nicht zeigen, auch keine vom TV-bewegt-Training, das ich wie immer in meinem Parallel-Blog beschrieben habe.

Aber halt, es gibt ja noch Facebook. Das habe ich zumindest einige Matschlaufbilder hochgeladen.

Morgen dann also eine Doppeleinheit: zwei Stunden am Morgen. Und um Mitternacht der Lauf in Kröv. Drückt die Daumen, dass das Wetter hält und der REgen nicht die versprochenen 1500 Kerzen löscht.

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Licht und Schatten

28. Kröver Mitternachtslauf

Eines meiner Lieblingsbilder vom Lauf 2012. Foto: Holger Teusch

„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“ Eines der bekanntesten Zitate von Johann Wolfgang von Goethe lässt sich auch auf Sporttreibende anwenden. Nicht unbedingt im wörtlichen Sinne, angesichts der doch eher karg bemessenen Sonnenstunden in diesen Tagen.

Dennoch werfen einige Läufer aus der Region lange Schatten: Florian Neuschwander bei seinem Marathon-Sieg im Ruhrgebiet (2:25:57); Dietmar Bier mit Platz 9 (2:30:27) beim Mainz-Marathon. Birthe Helmes auf Platz 6 (3:05:20) in der Damenwertung desselben Laufs. Gigantische Zeiten für alle, die schon einmal einen Marathon gefinisht haben. Kaum vorstellbare Leistung für jene, die sich zum Ziel gesetzt haben, irgendwann vielleicht einmal selbst die Königsdistanz von 42 Kilometer in Angriff zu nehmen.

„Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, um das eigene Licht leuchten zu lassen.“ Dieser Sinnspruch des belgischen Seelsorgers Phil Bosmans sollte auch für jene Läufer gelten, die nicht nach sportlichen Maximalleistungen streben. Wir halten es wie der chinesische Philosoph Konfuzius: „Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“

In dem schönen Moselort Kröv gilt das am Pfingstsamstag übrigens nicht nur für Läufer. Beim Mitternachtslauf werden Anwohner und Zuschauer mehr als 1500 Kerzen entzünden, um die Strecke zu erhellen. Viele Lichter – wenig Schatten.

Mehr zum Mitternachtslauf in Kröv hier

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Ein Thriller für lange Läufe

Viele Läufer haben Musik im Ohr. Manche nutzen ihre Ausflüge auf zwei Beinen, um einem Vorleser zu lauschen. Für ungewöhnliches Hörbuch kann ich eine Empfehlung geben. Es hat für mich eine zusätzliche Brisanz erhalten, weil just in den Tagen in Bosten die Bomben explodierten, als ich virtuell mit auf der Strecke war.

Ein verstörendes Erlebnis.

 

Boston Run – Ein Hörbuch-Thriller für lange Läufe

Hochspannung nicht nur für Läufer. Das verspricht der Roman “Boston Run” von Frank Lauenroth. Unser Redakteur Rainer Neubert hat sich das von Johannes Steck gesprochene Hörbuch angehört.

Wieder einmal wird Fiktion von der Realität überholt: Bombenanschläge beim Boston Marathon. Die Explosion in dem Roman und Hörbuch von Frank Lauenroth spielt zwar nicht auf der Zielmeile des legendären Laufs. Es werden auch keine unschuldigen Zuschauer getötet oder verletzt. Dennoch erlangt das spannende Nervenspiel um einen Ex-Mitarbeiter des Geheimdienstes NSA und seines laufenden Kumpels Brian durch den realen Terror eine noch größere Brisanz.

Mit 345 Minuten Spielzeit entspricht die Länge des von Johannes Steck gesprochenen Hörbuchs in etwa der Zeit, die ein Freizeitläufer für Startvorbereitungen, das Absolvieren einer Strecke über 42 Kilometer und die Dusche danach benötigt. Auch dank der immer wieder eingeschobenen Kommentare von Fernsehreportern erlebt der Hörer also eine Laufveranstaltung fast in Echtzeit, aber sicher mit mehr Dramatik und überraschenderen Wendungen als sie jemals ein Marathon haben kann – wäre bis vor den Anschlägen von Boston die passende Formulierung gewesen.

In dem fiktiven Thriller geht es um Doping, um viel Geld und um Rache: Der geniale Ex-Geheimdienstmitarbeiter Christopher Johnson hat eine Wunderdroge entwickelt, die Menschen zu schwer kontrollierbaren Supersportlern macht. Das besondere daran: die Substanz baut sich während des Laufes ab und ist bei richtiger Dosierung und Disziplin des Sportlers im Ziel nicht mehr nachweisbar.

Johnsons Freund Brian, der verkleidet und unter falschem Namen in Boston an den Start geht, soll die 150000 Dollar Siegprämie gewinnen. Durch einen anonymen Anruf kommt der Geheimdienst diesem Plan auf die Schliche. Eine wilde Jagd beginnt, denn Einsatzleiterin Rachel Parker muss an das Blut des gedopten Läufers kommen, bevor dieser das Rennen beendet. Aber der rennt im Team der Spitzenläufer – permanent im Fokus der Livekameras. Bis ins Ziel?

Frank Lauenroth: „Boston Run – Der Marathon-Thriller“, gelesen von Johannes Steck, Sportwelt Verlag, 5 CDs, 345 Minuten, 19,95 Euro

 

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Hallo Alltag!

Noch immer muss ich immer wieder an das Laufbloggertreffen denken. Schöne Erinnerungen. Auch heute früh, als mich meine Morgenrunde bei leichtem Nieselregen auf die Strecke führt, die ich am Donnerstag mit Anne, Christian und Doris unterwegs war.

DSC01511Denen hatte ich von dem Matsch erzählt, der sich auf den Waldwegen im Tiergarten bei Regen bildet. Und dass sich der nur wirklich gut laufe, wenn die Läuferbeine ohne Rücksicht auf Schlamm und Dreck den Weg durch Pfützen und Co. nähmen.

DSC01517So war es dann also heute früh. Eine Audiospur wäre interessant: schmatz-matz-schmatz-platsch … Und auch der Weg auf der Kernscheider Höhe ist … interessant. Nur eine weitere Läuferin sehe ich von fern. Sonst nur Gassigeher, die sich allesamt aber wieder sehr vorbildlich verhalten.

DSC01519In der gelben Gore-Jacke wird es schon ziemlich warm.  Aber es sind ja nur elf Kilometer. Zu mehr fehlt die Zeit. Leider.

 

 

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Unter Freunden

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Gruppenbild ohne Christoph: stehend von links: Michael, Volker, Birgit, Anne, Pia und Doris; knieend von links: Rainer, Christian, Gerd und Martin.

Nun ist wieder Ruhe eingekehrt. Ein langes Wochenende mit Freunden geht zu Ende. Läufer, Laufblogger und deren – nicht ganz ernst gemeint – leidgeprüfte Familien drei Tage beisammen. Ob das gut gehen wird, war die Frage, zumal einige von uns sich noch nie gesehen hatten. Die Anwort ist eindeutig: Es ist gut gegangen, sehr gut sogar!

DSC01371Mit Anne (Weinbergschnecke), Doris (adora) und Christian (DocRunner) am Donnerstag die erste gemeinsame Runde bei wunderbarem Wetter. Martin (Pfälzerwaldläufer) und Pia kommen am Abend zum Speisen und Palavern hinzu. Kein Problem: das Laufen verbindet, vereint uns in unserer Lebensphilosophie, egal ob wir aus Trier, Salzburg oder aus der Pfalz kommen.

02-DSC01386Natürlich ist nicht immer das Laufen Thema der Gespräche. Es geht auch um Kultur, Geschichte, Karl Marx, der in hundertfacher Ausführung als roter Gartenzwerg in Plastik gegossen vor und hinter der Porta Nigra derzeit dem alten Stadttor als Fotomotiv den Rang abläuft. Ein großes Happening, bei dem sich trefflich über Kunst diskutieren lässt.

01-DSC01382Als vor 21 Jahren nach Trier Zugereister weiß ich nicht wenig zu der Geschichte dieser schönen Stadt zu erzählen. Aber bevor es so richtig los geht, muss in der vollkommen überfüllten City erst einmal ein Parkplatz gefunden werden. Gerd (Diro-Sports), der am Marktkreuz wartet, hat also noch etwas mehr Zeit, dem babylonischen Sprachgewirr der Menschenmassen zu lauschen, die sich an diesem Brückentag Trier in einen Ameisenhaufen verwandeln.  Mit 2000 Schritten lässt sich zwar nicht ganz die römische Historie erkunden. Aber Dom, Liebfrauen, Konstantinbasilika, Kaiserthermen und Co. sind so sehenswert, dass sogar die Kinder – motiviert durch das ein oder andere Eis – nicht murren.

05-DSC01405Richtig spannend wird es dann am frühen Abend im Amphitheater, als Gladiator Valerius aus dem Grab steigt und den gebannten Besuchern seine Geschichte von Kampf, Freundschaft, Verrat und Schmerz miterleben lässt. 75 spannende Minuten, die vor römischer Kulisse in den Köpfen Bilder entstehen lassen davon, wie es gewesen sein könnte, als 20 000 johlende Zuschauer mit Brot, Blut und Spielen unterhalten wurden.

04-DSC01402Die Nerven beruhigen mit einem guten Schluck Wein. Im Tiergartental beim Weingut von Nell ist dafür ein guter Ort, zumal auch die Geschichte der Familie von Nell reichlich staunen lässt. Mit Volker (Dankvolker) ist die Laufbloggergemeinschaft nun komplett. Und nach dem guten Essen dann auch noch eine spontane Kellerführung mit Überraschungssekt. Herz, was willst Du mehr.

06-DSC01427Einziges Manko aus Sicht der Winzerfamilie: Läufer trinken nicht sooo viel, vor allem nicht, wenn am nächsten Morgen der Höhepunkt des Treffens ansteht – na klar, der gemeinsame Lauf!

08-DSC01442Zu dem schließen sich auch noch Christoph, Birgit und Michael vom Lauftreff Olewig an. Eine schön bunte und vor allem gut gelaunte Gruppe macht sich auf, um den schönsten Weg hinauf auf den Petrisberg zu erkunden.

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Gehen geht auch ;-)

Denn es geht darum, schöne Ausblicke zu sammeln: auf das Olewiger Tal, auf Hunsrück, Eifel und das Moseltal. Das Tempo ist nicht hoch, es wird viel geplaudert, jeder läuft mal vorne, mal hinten, wechselt die Gesprächspartner und genießt die Natur.

10-DSC01448Nicht einmal ein Regenschauer und kühler Wind können die Festtagsstimmung trüben, als wir den Aussichtpunkt an der Sickingenstraße erreichen. Ein belgischer Tourist lässt sich überreden, in die Rolle des Fotografen zu schlüpfen, um die ganze Truppe abzulichten. Ein schönes Foto, das die Stimmung gut spiegelt.

12-DSC01457Weiter hinauf geht es zum Petrispark. Auch hier Geschichte auf Schritt und Tritt, die des französischen Militärs, des riesigen ehemaligen Kasernengeländes, das erst für die Landesgartenschau genutzt, erschlossen umgestaltet und inzwischen zu einem neuen Stadtteil mitsamt Erholungsgebiet geworden ist.

11-DSC01451“Schaut mal, was für ein interessantes Bild!” – ruft einer aus der Runde beim Blick auf die Schuhe der zusammenstehenden Läuferschar.

14-DSC01464Und vor der Rostkulisse des Turms Luxemburg kommt auch die bunte Laufbekleidung so richtig zur Geltung.

13-DSC01460Für einen Schluck Wasser muss die Zeit sein, bevor es hinüber geht auf den Unicampus, wo so manches Kunstwerk die Blicke auf sich zieht und zu Späßen motiviert …

16-DSC0147217-DSC01474An den Uniweihern, nach knapp 90 Minuten, nimmt der größere Teil der Gruppe den Weg ins Tal. Martin, der in den vergangenen Wochen enorme Probleme mit der Ferse hatte, ist froh, diese zwölf Kilometer mit Spaß absolviert zu haben. 15-DSC01469Volker geht es ähnlich. Er freut sich als Oldenburger Flachländer über einen neuen persönlichen Höhenmeterrekord. Und Gerd lässt es derzeit eh etwas gemütlicher angehen. Kein Stress, bitte!

18-DSC01478Den hat auxh das Quartett nicht, das noch eine schöne lange Schleife dranhängt. Noch mehr Ausblicke, etwas mehr Tempo, Ruhe, Rapsfelder, Wald- und Wiesenwege.

19-DSC01480Allerdings auch reichlich betonharte Feldwege, wie mir auf dem Weg hinauf zu Heidkopf und Schellberg auffällt.

20-DSC01481Christian, der am liebsten schmale Trails läuft, wird am Ende zum Glück dennoch die Strecke loben.

21-DSC01490Als wir nach gut drei Stunden und 28 Kilometern unseren Panoramalauf beenden, sind die Beine reichlich schwer. Christoph hängt dennoch eine Tiergartenrunde an. Muss heute nicht sein, das hatte ich in der Woche davor.

22-DSC01495Und dann? Entspannen, Kaffee trinken, Grill anheizen, Wetterumschwung erleben. Sonnenpausen genießen, vor Regengüssen flüchten, Hagel beobachten, Gespräche genießen, Spaß haben, Kalorien auffüllen. Platz für viele Freunde ist auch im kleinsten Haus.

laufbloggerrunDort herrscht nun wieder Ruhe. Die Gäste Freunde sind auf dem Weg nach Hause. Viele Fotos erinnern an schöne Momente. Nicht alle sind für die Öffentlichkeit bestimmt.

Schön war’s! Danke für Eure Gesellschaft! Es wird nicht das einzige Treffen des Laufbloggerstammtischs bleiben. Und dann werden vielleicht auch die dabei sein, die bei der Premiere nicht konnten.

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