midLAUFcrisis

Da ich der Midlifecrisis wohl definitiv davongelaufen bin und sich die Fragen häufen, warum ich meinen Blog so nenne, habe ich mich dafür entschieden, eine n neuen Namen anzunehmen.

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midlifecrisis ist ab heute Geschichte. Es lebe midLAUFcrisis!

Das ist zum Einen keine zu große Veränderung. Zudem signalisiert es sofort, dass es vornehmlich etwas mit dem Thema Laufen zu tun hat. Außerdem passt es ziemlich gut zum zu Ende gehenden Jahr, in dem ich doch läuferisch ziemlich in der Krise war. Und wenn ich mal davon ausgehe, dass ich noch viele Jahre laufen will, kann es durchaus auch bedeuten, dass diese Laufkrise mitten in meiner läuferischen Karriere zu bewältigen war.

Wer meine Seite also abonniert oder die URL gespeichert hat, darf die Adresse dezent umbenennen: http://midlaufcrisis.blog.volksfreund.de 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir treu bleibt.

 

Allen weiterhin oder ab sofort schöne Weihnachtstage!

Lauf für die Philippinen – wer macht mit?

run for the philippinesSo, gerade den Text für die Laufkolumne fertig gemacht. Damit niemand diesen wichtigen Termin verpasst, hier schon mal vorab das Ergebnis:

Wir laufen für die Philippinen

 

Als am 17. April beim Boston-Marathon Bomben explodierten, formierte sich schnell weltweit eine Sympathiebewegung. Unter dem Motto „run for boston“ haben Tausende Läufer gegen den Terror demonstriert und für die Opfer und deren Familien gespendet. Mehr als 4000 Tote, 1500 Vermisste, 2,5 Millionen Menschen in größter Not – die Zerstörungen, die Taifun Hayan am 8. November auf den Philippinen hinterlassen hat, erinnern an den Tsunami von 2004.
Warum also nicht eine erfolgreiche Idee übernehmen: „Run for the Philippines“ – unter diesem Motto gehen am 21. November in ganz Deutschland Läuferinnen und Läufer auf die Strecke. Die Idee: Für jeden gelaufenen Kilometer wird ein frei wählbarer Betrag für die Katastrophenhilfe gespendet. Lauftreffs können sich beteiligen. Aber natürlich hat auch jeder Einzelläufer, Spaziergänger und Walker die Möglichkeit, für sich und andere etwas Gutes zu tun.
Auf der von dem Ingelheimer Extremsportler Steffen Kohler initiierten Facebook-Seite „Run for the Philippines“ haben bereits Hunderte Freizeitsportler ihre Hilfsbereitschaft bekundet. Ich gehöre dazu und freue mich über jede und jeden, der es uns gleichtut: Lasst uns für die Opfer der Naturkatastrophe laufen!
Gespendet werden kann zum Beispiel an die Aktion Deutschland hilft, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, oder an einzelne Hilfsverbände. Am einfachsten funktioniert das über die die Internetseite https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/?hptitle=run-for-the-philippines

Und jetzt gibt es noch einen Link zur Aktion:

http://www.laufend-etwas-bewegen.de/

Fünf Minuten schneller …

Im nächsten Jahr werde ich fünf Minuten schneller laufen … Das ist der erste Gedanke, als ich im Zelt unter den spärlichen und zudem reichlich kühlen Sprühnebel der wie immer beim Deuluxlauf improvisierten Männerdusche trete. Den ersten 200 Läufern, die sich hier den Schweiß vom Körper gespült haben, erging es da sicher besser. So war es jedenfalls in den vergangenen Jahre, als ich immer zum ersten Fünftel der Finisher gehört habe.

10-DSC04094Aber so wirklich stört mich das erfrischende Nass in einem der beiden sonst als Desinfektionszelte dienenden Sanitärstationen vor der zum Umkleideraum umfunktionierten Feuerwehrgarage an diesem Tag nicht.

Ich bin gelaufen! Das Wetter war super, sogar einige Sonnenstrahlen haben uns 1840 Starter bei diesem großen deutsch-luxmeburgischen  Laufevent verwöhnt. Und eine Nettozeit von 45:44 Minuten ist nach den Verletzungsproblemen der vergangenen Monate gar nicht übel. Platz 497 von 1545 Finishern. Das Wichtigste aber: Ich bin ohne Schmerzen gelaufen, gemeinsam mit meinem besten Laufkumpel Christoph, und die letzten vier Kilometer dazu noch ordentlich flott.01-DSC04065Aber von vorn: Zum Abschluss der offiziellen Wettkampfsaison, die für mich weitgehend ausgefallen war, rollen aus dem idyllischen Olewig zwei voll besetzte Autos nach Langsur. Christoph hat Marion, Marc und Werner an Bord. Ich darf mich über die Gesellschaft von Anne, Dominik und Michael freuen. Der Umweg über das Gartenfeld und durch Trier-Nord kostet einige Zeit, aber da ich die Wiese oberhalb von Langsur kenne, die jede Menge Abstellplatz für Zugereiste bietet, kommen wir doch noch rechtzeit an der Sauer an, um uns in Ruhe umzuziehen und das ein oder andere Hallo auszutauschen.

02-DSC04066Fünf Minuten Einlaufen bis zum Startbereich, wo sich bereits um die 1600 gut gelaunte Läuferinnen und Läufer zu einer mächtigen Menschentraube versammelt haben. Über Schleichwege haben wir uns in den vergangenen Jahren stets ganz in der Nähe des Startbogens noch unter die schnellen Läufer gemischt.

05-DSC04070Heute nicht. Heute will ich ruhig laufen, also nicht verbal, sondern vom Tempo. Irgendwas um die 50 Minuten, habe ich Christoph gesagt. Er hat versprochen, mit mir gemeinsam zu laufen.03-DSC04068Bevor es aber los geht, ist ganz am Ende des Feldes noch Zeit für einige Schwätzchen – unser Seniorläufer Bernd ist inzwischen ebenso zu uns gestoßen wie Bettina – und Fotos – natürlich.

06-DSC04071Dann 200 Meter weiter vorne der Startschuss … …. …. Starten die heute in Intervallen? Nach fast drei Minuten zockeln auch wir über die Startlinie und schlängeln uns auf dem ersten Kilometer gemütlich durch die Reihen der nicht ganz so Flotten.

07-DSC04075Schön ist es, so ganz ohne Druck unterwegs zu sein. Wir haben Spaß. Christoph ist sich mit mir einig, dass uns die gemeinsamen Samstagsläufe doch fehlen. Aber das mit meiner Abstinenz soll ja nun wieder vorbei sein, wenn die Jungs nur nicht zu weite Touren machen.

08-DSC04081So schlängeln wir uns also weiter durch die sich immer mehr in die länge ziehende Schar der Freundinnen und Freunde des aktiven Lauferlebnisses, rufen Bekannten aufmunternde Worte zu und freuen uns über die Anfeuerungsrufe und Musik in den Dörfern. Es reicht für mich sogar für einen Fotostopp.

09-DSC04086Der nächste, so verkünde ich leicht atemlos, als ich wieder bei meinem Begleiter bin, wird an der Brücke über die Sauer sein. Das ist ziemlich genau auf der Hälfte der Strecke. Ein leicht beschwingter Wechsel auf die luxemburger Seite. Die Fußgängerbrücke bewegt sich im Takt der Schrittfrequenz der darüber eilenden Läufer.

11-DSC04095Jetzt die Kamera weggepackt und stormabwärts das Tempo etwas erhöht. Hoppla. Diese scharfe Rechts-links-Kombination ist neu. Bei Kilometer sechs musste kurzfristig wegen Hochwassers auf dem tief gelegenen Radweg die Streckenführung geändert werden, erfahre ich später. Für das Orgateam hat das am Morgen nochmal richtig Stress gebracht: Der Start musste um 50 Meter verlegt werden, nachdem schon alles fertig aufgebaut war.

Werde ich nun schneller, oder ist es Christoph, der mich zieht? Beides vermutlich, denn die Luft für ausführliche Gespräche wird nun etwas knapp. Aber wir müssen uns auch stärker darauf konzentrieren, wie wir auf der nun engen Strecke zwischen den vor uns laufenden Grüppchen hindurchkommen … Noch zwei Kilometer. Schneller geht bei mir nun nicht mehr. Aber 4:15 ist auch schon wieder fast ein richtig gutes Tempo für zehn Kilometer.

12-DSC04101An der alten Zollbrücke nach Langsur hinüber steht wie in jedem Jahr Jens Nagel und feuert seine get-fit-Schäfchen an. Ich bekomme auch noch einige motivierenden Worte mit auf die letzten paar hundert Meter.

http://zumtv.de?P2888601

Und dann ist das Ziel auch schon da. Super! Hat Spaß gemacht. Abklatschen. Hallo hier, hallo dort. Nach einer Minute hat sich der Puls auch wieder beruhigt.

13-DSC04105Vor dem Umkleidegebäude gibt’s warmen Tee und Mengen euphorisierter Menschen. Wer mag, kann seinen Wasserhaushalt auch mit alkoholfreiem Bier vom Hauptsponsor aus Bitburg in Ordnung bringen und sich auf das Duschen vorbereiten, das wie immer eine enge Sache wird. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wer aber schon mal hier war, nimmts  gelassen und mit einem Augenzwinkern. Zumal es bei den Frauen auch nicht gemütlicher zugehen soll.

15-DSC04111Dann der obligatorische Finishersekt auf der Tribüne der von Endorphinen durchfluteten Mehrzweckhalle. Hier trifft sich die regionale Läuferwelt. Freunde aus Schweich, aus Föhren, aus Konz, aus Hermeskeil, Schillingen, Trier und anderen Ecken der Region, in denen wunderbare Menschen wunderbare Läufe organisieren. Danke Euch allen dafür!

16-DSC0411819-DSC04123Heute früh dann vor dem Sonntagsdienst noch flott die Rollup-Werbebanner für mein Laufportal abgeholt. Fleißiges Werkeln und Aufräumen, nachdem die Party bis 3 Uhr in der Nacht gedauert hat – ohne mich 😉

18-DSC0412217-DSC04121Es gab auch wirklich etwas zu feiern: Sensationelle Zeiten. Dem Sieger hat die Streckenverlegung zwar eine 29er Zeit vermasselt. Der Luxemburger mit afrikanischen Wurzeln ist exakt 30:00 Minuten gelaufen. Aber so viele schnelle und persönliche Bestzeiten wie in diesem Jahr gab es zum Saisonabschluss selten.

DSC04124So schnell werde ich zwar niemals nie. Aber fünf Minuten schneller als in diesem Jahr. ganz bestimmt. Auch wegen der warmen Dusche…

Den offiziellen Bericht, viele Bilder und die Ergebnisliste gibt es im Laufportal: www.volksfreund.de/laufen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verlängerung

PortaWenn es beim Fußball Verlängerung gibt, ist es meist ziemlich spannend. In meinem Fall ist es zwar auch spannend. Aber deutlich nerviger. Neues Antibiotikum, nochmal eine Woche striktes Sportverbot. Na ja, daran habe ich mich inzwischen ja so langsam gewöhnt.

Porta ChristophDen frühen Besuch beim Arzt in der City habe ich dann noch zu einem kurzen Rundgang um die Porta Nigra genutzt. Da wird mächitg gewuselt. Die Bühne für den Auftritt unserer Kanzlerin um 17 Uhr muss gebaut werden.

Bühne PortaOb sie wohl wieder die Schlandkette trägt? Auch ein spannende Frage – und die, ob „Mutti“ eine Verlängerung bekommt sowieso. Wobei daran derzeit niemand zweifelt, egal ob mit Gelb oder in einer großen Koalition.

Gute Launefant

Eine dicke Haut hat sie ja, die Frau Merkel. Womit der Bezug zur Elefantenaktion geschaffen wäre, die nach wie vor die Passanten in der Stadt begeistert. Eine tolle Sache, immer wieder. Und als Stimmungsaufheller dienen sie auch.

Timberphant

Ach ja, ein Exemplar für Detailverliebte habe ich auch noch: Timberfant – der mit Briefmarken förmlich zugekleistert wurde. Sehr hübsch.

Timberfant DetailVon mir aus kann die Elefantenaktion gerne verlängert werden. Und jetzt wird das neue Mittelchen geschluckt …

 

 

 

Elefantenrennen

In Trier gibt es eine neue Disziplin: Elefantenrennen. Auf der Suche nach den 40 kunterbunten Exemplaren, die im Rahmen der Elephant-Parade in der Stadt verteilt sind, lassen sich ordentlich Kilomter sammeln. Vor allem, weil auch einige Exemplare auf dem Petrisberg stehen.

Ein interessantes Projekt. Ich habe allerdings bislang nur auf eine Shoppingtour einige Exemplare abgelichtet. Der hässlichste ist zweifellos der Atzephant von A. Schröder. Der Obamaphant war der größte Lacher. Allerdings ist das nur eines von fünf Miniaturexemplaren, die im wunderschönen XO-Innenhof zu bewundern sind.

Hier meine bisherige Ausbeute:

Elefanten 2013 003 Elefanten 2013 001 Elefanten 2013 023 Elefanten 2013 020 Elefanten 2013 019 Elefanten 2013 011 Elefanten 2013 010 Elefanten 2013 008 Elefanten 2013 006 Elefanten 2013 005

Alle Elefanten könnt Ihr übrigens hier sehen und bewerten.

 

Ereignisse

Was soll heute das Thema sein. Die Ereignisse überschlagen sich in Boston. Ein ganze Stadt im Ausnahmezustand. Und die Welt schaut zu bei der Mörderjagd. In Berlin wird ein verdächtiger Brief an den Bundespräsidenten gesprengt …

Welche Relevanz haben angesichts solcher Vorgänge die Ereignisse vor der eigenen Haustür? O.k., meine Laufaktion hat begonnen. Die 60 Teilnehmer haben erst einmal viel Theorie zu verdauen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn es drehte sich das Meiste an diesem Abend um das Thema Ernährung im Ausdauersport.

Über den Verlauf der Aktion werde ich wieder in einem „Parallel-Blog“ berichten. Der heißt natürlich „TV bewegt“. Dort findet sich übrigens auch der Link zum PDF des Ernährungsvortrags. Nach dem bin ich am grübeln, ob ich tatsächlich damit beginnen soll, an jedem Tag eine Löffel hochwertiges Pflanzenöl zu schlucken. Vielleicht belasse ich es aber vorerst doch bei den Fischölkapseln …

Das soll ja dann zusätzlich die Gelenke schonen, die am Wochenende beim Radweglauf in Hermeskeil etwas intensiver in Anspruch genommen werden. Dei 15 Kilometer werde ich nicht am Anschlag laufen. Noch gilt das Motto Zurückhaltung.

DSC01105Für die sich räkelnde Natur gilt das natürlich nicht. Zwar ist es wieder deutlich kühler. Das ändert aber wenig daran, dass die Welt bunt wird. Mal sehen, ob das auch für den Hochwald gilt …

 

Läufer-Longo

Läufer voll am A…

DSC00364An Laufen kann ich derzeit leider nur denken. Mir fehlt zwar die Bewegung. So richtig Lust darauf habe ich aber auch nur im Kopf. Zu sehr beeinträchtigen mich leider noch immer die Folgen meiner OP. Der Eingriff hat zwar nur 20 Minuten gedauert. Die Nachwehen sind dagegen deutlich langwieriger.

„Longo“ ist das Zauberwort für die angeblich effektivste und sanfteste Beseitigung von Hamorrhoiden-Problemen. Was das genau ist, lässt sich im Netz prima recherchieren. Wer also mal auf untere Körperöffnungen blicken will, muss nur die entsprechenden Suchworte in die Suchmaske eingeben. Richtig appetitlich ist das alllerdings nicht.

Aber es ist schon seltsam und interessant, wie schnell das Thema Verdauung ins Zentrum des täglichen Seins rücken kann. Denn das Zentrum des Eingriffs liegt zwar in einem Bereich des Enddarms, der angeblich nahezu schmerzfrei ist. Die Schwellung, die bei der Wundheilung entsteht, vermutlich auch durch die mechanische Reizung bei der OP, sorgen allerdings für reichlich Schmerzmittelbedarf.

Wenn ich dann lese, dass früher ähnliche Eingriffe weiter außen in der Regel vier bis fünf Wochen schmerzhafte Heilung zu Folge hatten, bin ich mit der Prognose eine bis drei Wochen doch schon ganz froh.

Meine Frau habe ich jetzt zum Laufen rausgeschickt. Ihr wird das gut tun. Ich bin zwar kein übellauniger Patient. Aber da ständig einen nicht unbedingt zufriedenen Mann auf der Couch liegen zu haben, das hält ja auch niemand aus.

In diesem Sinne Grüße an alle, die raus können. Und gute Besserung an alle, die das Haus hüten müssen!

Feuerprobe

Schweini – unser Schweinedrache blickt gespannt auf die Feuerprobe für Dominik.

Trübes Wetter, aber kein Regen, 7 Grad, kaum Wind. Das sind die Voraussetzungen für diesen Samstagslauf mit dem Lauftreff des SV Olewig. Wieder sind wir eine kleine Gruppe, weil Erkältung, Arbeit oder andere Termine die Teilnahme einiger Freunde verhindern. Aber es ist ein „Neuer“ da: Dominik, ein Student der Wirtschaftsmathematik, der erst vor kurzem von Saarburg nach Trier gezogen ist und nun auf der Suche nach einem für ihn passenden Lauftreff ist.

Christoph hatte ihn vorgewarnt, dass wir samstags in der Regel mindestens zwei Stunden laufen und durchaus anspruchsvolle Streckenprofile wählen. Das werde schon gehen, hat er signalisiert. Und tatsächlich hält er prima mit.

Wie sich herausstellt, hatte ich ihn vor zwei Jahren schon einmal beim Hochwald-Marathon getroffen. Und wer dessen Profil bewältigt, wenn auch „nur“ beim Halbmarathon, der muss vor nichts Angst haben.

Wiese zwischen Kernscheid und Franzenheim. Viel Wasser!

Es wird ein richtiger Quassellauf zu dritt. Er berichtet von Problemen bei seinem bisherigen Lauftreff, wo kaum mehr weiter als 10 Kilometer gelaufen werde. Wir versichern ihm, dass er bei uns solche Manngelerscheinungen nicht befürchten muss.

Dominik und Christoph „on the road“.

Wir laufen nach längerer Zeit mal wieder über Kernscheid nach Franzenheim, dort steil hinauf zur Höhe über Pluwig. Die Helligkeit reicht mal wieder nicht zu scharfen bewegten Fotos.

Korlingen und die Kumpels im Hintergrund.

Von dort geht es zurück bis auf Höhe Hockweiler und auf der anderen Seite der L143 auf die Korlinger Höhe. Eine kleine Extraschleife um die Windräder. Die Weitsicht ist trotz der Wolken wie immer beeindruckend. Bis nach Osburg reicht der Blick heute allerdings nicht.

Wegekreuz am Schellberg.

Oberhalb von Korlingen geht es noch einmal hinauf auf den Schellberg, wo der Hochnebel uns schluckt. Hinunter nach Tarforst, über den Unicampus und den Kleeburgerweg zum Sportplatz Olewig.

Hinunter geht’s nach Tarforst.

Super! Und Dominik hat tatsächlich ohne Probleme mitgehalten. Ich bin gespannt, ob er dabei bleibt. Er würde gut in unseren Samstagslauftreff passen.

Distanz: 23,28 km
Zeit: 2:09:42
Ø Pace: 5:34 min/km
Positiver Höhenunterschied: 393 m
Kalorien: 1.713 cal

http://connect.garmin.com/activity/258214393

 

Gestern Silvesterlauf – heute eine neues Jahr

Wie lässt sich ein schönes Laufjahr besser abschließen als mit einem Lauf an Silvester? Kaum. Und wenn dann auch noch ein Lauf, der sich mit dem Titel „Sao Paulo Deutschlands“ schmückt, in der eigenen Stadt zehntausende Zuschauer und mehr als zweitausend Läufer lockt, ist es kaum möglich, sich diesem Spektakel zu entziehen.

Für meinen Schatz und zwei Laufkumpel durfte ich die Startnummern in der Halle des Max-Plack-Gymnasiums mit abholen. Alles gut organisiert. Überraschend wenig Betrieb. Viele hatten ihre Nummern offenbar schon am Vortag gesichert. Oder sie warteten noch länger als ich.

Es war also Zeit für die ersten Plauscheinheiten, auch mit einer Legende: Der ehemalige Olympiateilnehmer, Sportjournalist und Buchautor Herbert Manfred Steffny weilte zum Silvesterlauf in Trier und präsentiert in der Halle seine Druckerzeugnisse. Natürlich auch seine legendäres Laufmagazin Spiridon.

Er schreibe gerade an einem neuen Buch, verrät der 70-Jährige und fragt mich direkt nach Zeiten, Trainingsplänen und ähnlichen Dingen, während ich versuche, ihm das Laufportal näher zu bringen, das er bislang nicht kannte. Er verrät mir auch, dass er einst bei meinem Arbeitgeber, der Regionalzeitung Trierischer Volksfreund, als  Sportjournalist seine ersten Berichte verfasst hat.

Sportprominenz gibt es noch mehr. ZDF-Sportchef Wolf-Dieter Poschmann moderiert traditionell den Lauf. Sabrina Mockenhaupt ist da, die Hahner-Zwillinge, Corinna Harrer, Arne Gabius und Carsten Schlangen, um nur einige Namen zu nennen.  Bei den Herren gilt Moses Kipsiro aus Uganda als der große Favorit.

Da meine Frau – es ist für sie erst der zweite Wettkampf überhaupt – bereits um 16.15 Uhr zum Frauenlauf startet, sind wir mit den Jungs schon um kurz vor 15 Uhr in der City. Dank VIP-Karten – einen Vorteil muss mein öffentlichkeitswirsames Arbeiten für die Veranstaltung ja haben – dürfen wir den roten Doppelstockbus besteigen, der wieder unmittelbar am Zieleinlauf steht. Dort ist der Blick auf die große Videowand, auf der ab und an auch das Logo für mein Laufportal prangt. besonders gut ist die Sicht auf die lange Gerade der Fleischstraße

und auf den Endspurt vor dem Ziel.

Beim Frauenlauf gibt es das erwartete harte Rennen zwischen Mocki und Coco. Erst auf der letzten der fünf 1000-Meter-Runden kann sich Corinna Harrer etwas absetzten und gewinnt vor Sabrina Mockenhaupt und Anna Hahner.

Das Herrenrennen wird sehr schnell von einem Tross afrikanischer Läufer. Gegen diese utraschlanken Laufgazellen bzw. -hirsche haben die europäischen Laufer keine Chance. Unglaublich, in welchem Tempo die Jungs unterwegs sind. Sie sind auch viel zu schnell, um mit meiner kleinen Kamera wirklich scharf beim Zielsprint abgelichtet zu werden.Für Impressionen reicht es dennoch:

Moses Kipsiro gewinnt in unglaublichen 22:41 Minuten.

Arne Gabius wird in 23:06. als bester Europäer Siebter (23:06)

Carsten Schlangen folgt als Achter in 23:16.

Was diese Zeiten bedeuten wird klar beim Blick auf die regionalen Spitzenläufer, von denen Marc Kowalinsky (25:31) als 30. am besten abschneidet. Und unser TV-bewegt-Coach Jens Nagel darf sich über Platz 50 freuen (29:30). Außerdem bekommt er von mir den Preis für den schönsten Laufstil.

Und danach dann die Massenrennen. Zunächst die 363 Damen des Volkslaufs. Versteht sich von selbst, dass meine Karin von mir und den Jungs besonders angefeuert wird. Sie kommt wie die meisten Teilnehmerinnen nach fünf Runden erschöpft, aber strahlend ins Ziel. Auf den letzten Metern begleitet von Jan und Leo, die sich über die Bande gestohlen haben.

Bei mir versucht das zumindest Leo auch, allerdings bemerke ich das im Zielspurt gar nicht und wundere mich zwei Sekunden später, warum mein Filius neben mir im Ziel steht und mir begeistert zuruft, ich sei genau auf Platz 100 gelaufen. Das habe er mitgezählt. Leider reicht es zu dieser schönen Platzierung doch nicht ganz. Unter den 585 Finishern die beim Volkslauf der Männer gewertet werden, lande  mit der offiziellen Zeit von 34:14 Minuten auf Platz 98. Handgestoppt bin ich zehn Sekunden schneller, aber da bei diesem Lauf nur Bruttozeiten gemessen werden. Gefühlt hat es wesentich länger als zehn Sekunden gedauert, bis ich an der Startlinie war. So richtig ans Laufen gekommen bin ich erst in der Nagelstraße, also nach etwa 400 Metern. Die erste Runde war dementsprechend 50 Sekunden langsamer als die letzte.

Aber egal. Es hat super viel Spaß gemacht, die acht Runden zu drehen. Noch nie habe ich so oft bei einem Lauf meinen Namen gehört. Außerdem gab es am Start, auf der Strecke und im Ziel ein Wiedersehen mit vielen Laufbekannten. Allen voran natürlich die Jungs vom Lauftreff des SV Olewig.

Hier der Link zu einem netten Film

Hier geht’s zur offiziellen Silvesterlauf-Homepage mit allen Ergebnissen.

Berichterstattung, Ergebnislisten und Bildergalerie gibt es zudem auf dem Laufportal volksfreund.de/laufen

 

Euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

 

 

 

 

 

 

Allen ein wundervolles Weihnachtsfest!

Ich verabschiede mich für einige Tage

und

wünsche allen Gästen und Freunden

ein

wundervolles Weihnachtsfest!

Die Impressionen vom Trierer Weihnachtsmarkt können vielleicht ein wenig einstimmen. Wer den noch besuchen will, muss sich alelrdings beeilen. Die Buden auf Hauptmarkt und Domfreihof haben nur noch an diesem Wochenende geöffnet.