Der Letzte vor dem Fest – mit den Neuen

Viel Weihnachten morgen in unserer Zeitung. Muss auch so sein, schließlich muss das Blatt für drei Tage Unterhaltung und Besinnlichkeit ausreichen …

DSC04601Viel Lichterglanz heute über der Stadt, als ich zu früher Morgenstunde meine neuen Fujitrabuco zum erstenmal ausgeführt habe. Und wie es sich für wasserdichte Trailschuhe gehört, mussten sie ihr Profil durch reichlich Matsch fräsen.

DSC04609Rauf auf den Petrisberg also auf meinen Lieblingspfaden, die zu dieser Jahreszeit teilweise reichlich von Wildschweinen durchgepflügt werden. Aber das Schmatzen – nicht der Schweine, sondern – der Schuhsohlen, wenn sie versuchen, sich festzukrallen.

DSC04615Schön ist das. Auch die steile Rampe hoch zum Aussichtpunkt Sickingenstraße geht gut. Super Grip, würde man bei Reifen sagen. Und auf feuchtem Asphalt? Ausreichend. Aber richtig Spaß machen die bunten Treter in Matsch, auf feuchtem Blätterwerk und Gras.

DSC04618In der Stadt sind derweil schon die Lichter ausgeschaltet, obwohl es noch ziemlich düster ist. Dafür bietet der Morgenhimmel ein ziemliches Spektakel.

DSC04619Weinberge oder Unicampus? Mein Beine entscheiden sich für den Campus, um wieder hinunter ins Tal zu kommen. Ist auch immer wieder schön, der Skulpturenpark.

DSC04620Und die spiegelnde Oberfläche der Uniweiher ziehen bei Wolkenstimmung auch immer die Blicke an.

DSC04621Ein schöner Morgenlauf, der letzte vor Weihnachten. Die neuen Schuhe taugen.

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Allen Freunden und Gästen meines Blogs wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest!

 

 

 

 

 

Fotosafari mit der Neuen

02-IMG_4308Ein schöner Samstagslauf bei leichtem Niesel-Nebelregen zum Einstieg in die freie Woche. Die Fotos davon lasse ich heute erst einmal sein. Davor gibt es eine erste Kostprobe davon, was meine neue digitale SLR so drauf hat. Bei schlechtem Licht und ohne Blitz eine Fotosafari durch eine brechend volle Altstadt von Trier.

03-IMG_4313In die Bedienungsanleitung der Kamera habe ich mich noch nicht eingelesen. Deshalb ist der erste Einsatz innovativ und teilweise noch ein wenig hilflos, weil ich erst nachlesen muss, wie sich zum Beispiel schnell der Multispot-Autofokus auf einen zentralen Schärfepunkt umstellen lässt.

05-IMG_4315Das ist ganz einfach per Knopfdruck möglich, wie ich inzwischen weiß. Wie so manche andere Funktion auch. Vertraut ist einem die Canon auf den ersten Handgriff. Die wesentlichen Bedienungselemente sind noch immer dort, wo sie auch bei meiner analogen Spiegelreflex waren. Aber die neue kann viel mehr und hat deshalb auch eine ganze  Reihe mehr Knöpfchen, Wipp- und Drehelemente.

08-IMG_4318 09-IMG_4320Und dann noch dieses Objektiv! Allein Größe und Gewicht signalisieren: Profiteil. Feste Lichtstärke 1/4 bei einem Zoombereich 24-105 MM. Damit lässt sich schon etwas anfangen.

16-IMG_433717-IMG_4338Canon EOS 70D mit Canon Zoom EF 1/4 L IS USM. Das wird Spaß machen. Allerdings ist mein neuer Fotoporsche zu schwer und groß, um ihn beim Laufen mitzunehmen.

Hier weitere Impressionen von einem vorweihnachtichen Trier im Kaufrausch:

10-IMG_4321 12-IMG_4325 13-IMG_4326 14-IMG_4327 15-IMG_4336 18-IMG_4341 20-IMG_4348 19-IMG_4343 22-IMG_4359 21-IMG_4357 24-IMG_4329  04-IMG_4314 06-IMG_4316 07-IMG_431723-IMG_4361

 

 

Im Test: Mizuno Wave Ascend 8 – HW13

Leicht, griffig, schnell – so lassen sich die wichtigsten Attribute eines Laufschuhs zusammenfassen, der für mich Überpronierer ein Experiment darstellt.

1-DSC03385Die Rede ist vom Mizuno Wave Ascend 8 – HW13. Ein Trailschuh, der nach Aussage des Herstellers für jeden Untergrund geeignet ist.  Wobei damit vor allem alles außer Asphalt gemeint ist. Denn dort greift der Ascend zwar noch ausreichend. Im Vergleich zu Straßenschuhen kann der in aggressive Gelb-schwarz-rot-Kombination gekleidete Geländeliebhaber aber natürlich nur verlieren.

2-DSC03386Bekommt die Sohle mit der x-förmigen Stollenstruktur und den für Mizuno typischen Flexkerben am Vorderfuß aber erst mal Schotter, Erde, Gras oder Matsch zu greifen, dann wird sofort klar, wofür dieser Schuh gemacht ist: zur leichtfüßigen Fortbewegung abseits planierter Pisten.

4-DSC03401Die neu konzipierte „WetTraction“ Außensohle – die Gummisohle mit eingearbeiteten Fasern aus Kunstleder – hält tatsächlich, was sie verspricht. Da rutscht nichts, auch nicht auf Asphalt! Zudem sorgt die für Mizuno charakteristische Kombination aus unterschiedlichen Materialien und Formen in der Zwischensohle für ein angenehmes Abrollverhalten. Auch wenn die Trailvariante im Vorderfuß etwas direkter und härter ist als zum Beispiel beim Wave Inspire 2, der ebenfalls zu meinem Schuhsortiment zählt.

5-DSC03403Die zunächst ungewöhnliche Breite im Vorderfußbereich zeichnet beide Schuhe aus. Dennoch schwimmt auch der geländegängige Treter nicht, sobald die Schnürung mit den äußerst griffigen Senkeln richtig eingestellt ist. Das vermittelt ein leichtes Laufgefühl, zumal der sehr leichte Außenschuh viel Luft an die Füße lässt. Eine leicht verstärkte Zehenkappe schützt zumindest bei leichten um mittelschwerem Gelände ausreichend vor der schmerzhaften Begegnung mit Steinen oder Ästen.

DSC03407Warum der 330 Gramm schwere Schuh dennoch für mich nicht zum Lieblingsschuh wird, liegt eher an meinen Füßen. Der Mizuno Wave Ascend 8 HW13 ist für Menschen mit deutlicher Überpronation leider nicht stabil genug, um damit längere Strecken zu laufen.

DSC03414Allen Neutralläufern, die nicht das Gefühl eines eng anliegenden Schuhs brauchen, kann ich diese leichte Geländemaschine aber sehr empfehlen.

Vielen Dank an Stefan Hof von Kelller-Sports für das Testmaterial.

 

Kurz und gut

Wenig Zeit am Morgen. Vielleicht ist das auch gut, denn mit neuen Schuhen sollte man erst einmal vorsichtig sein. Die leichten Mizuno Wave Ascend 8 durften auf den ersten sechs Laufkilometern ihres noch jungen Schuhlebens gleich den Matsch im Tiergartental spüren. Als Trailschuhe fühlten sie sich da in ihrem Element. Sehr griffig auf dieser nicht zu schweren Trailstrecke. Und die kurzen Abschnitte auf Asphalt störten auch nicht. Mal sehen, wie das bei nasser Straße sein wird.

DSC03412Zum ersten Einsatz kam die neue Adizero Climaproof Jacke. Ein nichts von Schutzmembran. Super leicht und bei 9 Grad sehr angenehm. Das wärmt nicht wirklich, hält aber Wind und Wetter ab von der Haut. Die Optik ist natürlich gewöhnungsbedürftig. Viel Form ist da nicht. Auch für dieses Teil wird der erste echte Regeneinsatz zur Bewährungsprobe. Eines ist allerdings schon jetzt klar: Das Teil trocknet wie nix.

DSC03407Morgen früh habe ich also nochmal einen Termin beim Doc. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es nun gar nicht mehr wirklich sein müsste. Aber egal. Ich hoffe mal auf Tipps. wie ich Leistenprobleme in Zukunft vermeiden kann.

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Abschied mit Wehmut

Das war’s also. Meine geliebten Trainer-DS haben ausgedient. Es war eine tolle Zeit mit Euch. Bestmarken über 10, 21 und 42 Kilometer. Unzählige Trainings- und Genusseinheiten. Aber leider ist Eure Sohle abgelaufen.  Eure Pronationsstütze verdient diesen Namen nicht mehr. Da hilft auch die immer noch passable Optik nicht.

DSC02447Schade ist es nur, dass Euer Nachfolgemodell so gar nicht meine Erwartungen erfüllen konnte. Gerne hätte ich noch einmal einen von Euren grünen Brüdern getragen. Aber davon gibt es keine mehr. So musste ich Euch untreu werden, der Marke, auf die ich bislang so geschworen habe. Ohne wenn und aber.

Vielleicht läuft mir ja überraschend doch noch ein Restpaar Eurer Serie über den Weg. Dann werde ich mich freuen und zugreifen.

DSC02449Tschüss, macht’s gut! Mein Schuhregal ist kein Altersheim. Er ermöglicht leider nicht das Horten ungenutzter Schuhe. Aber wenn es Euch beruhigt: Eure Schnürsenkel werde ich behalten. In stiller Verbundenheit.

 

 

Mit den Neuen zum Hospizlauf

Die Planung steht: Einstieg beim Hospizlauf 2013 am Freitag um 19.30 Uhr bei Poltersdorf. Alle, die in Koblenz starten, werden dan schon über sieben Stunden unterwegs sein. Bis zum Ziel am Samstag gegen 12 Uhr in Trier bleibt dennoch reichlich Zeit.

Natürlich werde ich die nicht durchlaufen. Drei, vier oder fünf Etappen sind geplant. Je nachdem, wie mir die Belastung bekommt. Jeweils mit Pausen dazwischen, sollte bei dem gemächlichen Tempo, das da angeschlagen wird, aber einiges möglich sein.

DSC02090-1Rechtzeitig zum Lauf hat der Postmann ein Paket aus München mit neuen Schuhen gebracht (danke an Keller-Sports an dieser Stelle). Ein Paar Mizuno Wave Inspire 9. Ein leichter Stabilschuh, wenn es so etwas gibt. Zumindest auf ein oder zwei Etappen werde ich die mal testen. Der erste Eindruck lässt zumindest vermuten, dass die bunten Treter für einen gut gedämpften Lauf auf Asphalt besonders gut taugen.

Ein ausführlicher Testbericht folgt.

Adleraugen

… habe ich nicht, werde ich auch niemals bekommen. „Ihr Sehnerv ist irgendwie schief eingebaut.“ Dieser Spruch meiner Ex-Augenärztin blieb haften.

Nun aber ein neuer Anlauf bei meiner Lieblingsaugenoptikerin, die es bislang immer geschafft hat, mehr Leistung aus meinem mäßigen Sehwerkzeug herauszuholen als jeder Augenarzt. Mein neuer Nasenporsche – seufz – verfügt nun erstmals über Gleitsichtgläser. Natürlich nur das Beste vom Besten, auch wenn das teuer ist. Aber die Glasbausteine vor den Augen bleiben mir so erspart.

Und weil die neuen Präzisionsgläser so sensationell präzise sind, gab es als Zugabe noch eine paar Gläser für die Sonnenbrille kostenlos dazu. Zudem hat Frau Spitzensicht motiviert, es beim Laufen doch nochmal mit Kontaktlinsen zu probieren. Tageslinsen, ultradünn und atmungsaktiv. Der Test beim kurzen Spaziergang durch die City war ganz angenehm. Allerdings mit dem Scharfsehen hapert es noch etwas, weshalb nochmal Linsen mit optimierten Werten angefordert sind.

Und dann wird es vieleicht doch etwas. Laufend zwar nicht mit Adleraugen, aber zumindest mit geschärftem Ausblick auf diese Welt unterwegs zu sein.

Handgreiflich

Als mir vor einigen Tagen nach dem gemeinsamen Lauf durch die kühle Landschaft eine Freundin ihre bleichen Finger zeigte, hätte ich nicht gewagt, ihr die Hand zu schütteln. Ein Pathologe hätte sich bestimmt nicht so erschreckt. Aber ich hatte noch nie so wenig durchblutete Extremitäten gesehen.
Meine Bekannte amüsierte sich über den erschreckten Blick und meinte lapidar, das sei immer so und hinterlasse keine bleibenden Schäden. Sie müsse sich eben nach dem Laufen von jemand anderem den Reißverschluss der Jacke öffnen lassen und mit den Schnürsenkeln etwas warten.
Für mich war dieses Erlebnis das Signal, mir doch wieder ein Paar Laufhandschuhe zu besorgen. Sohn Nummer eins hatte zum Ende des vergangenen Winters mein so schön leichtes Paar Fingerwärmer auf einer seiner Geheimexpeditionen verloren. Lediglich die Zusage, er werde sich an der Beschaffung des Ersatzpaares beteiligen, ließ meinen Ärger erträglich bleiben.
Diese Abmachung hatte ich nicht vergessen, und so marschierten wir nun in eines der Sportgeschäfte meines Vertrauens. Für vergleichsweise wenige Euro sind da schön funktionale Handschuhe mit Windstopper zu haben. Da ich inzwischen allerdings häufig mit Smartphone unterwegs bin, zogen die daneben liegenden Exemplare innovativer Fingerschutzkunst mehr Blicke auf sich. Nun besitze ich für das doppelte Geld – die Hälfte des Kaufpreises habe ich dann doch selbst bezahlt – zwei Markenteile mit silberfarbenem Besatz an Zeigefinger und Daumen. Damit lassen sich mit einiger Übung Touchscreen und auch der Sensor-Ring an meiner Laufuhr problemlos bedienen.
Nur einen Nachteil haben die schwarzen Silbergreifer: So richtig warm halten sie die Finger nicht. Meiner kälteempfindlichen Bekannten werde ich die Dinger jedenfalls nicht empfehlen. Die braucht sonst nach dem Laufen demnächst auch noch Hilfe beim Handschuhausziehen.

Vorsicht mit den flotten Flitzern!

Noch wenig gelaufen bin ich in den leichten Crossschuhen von Asics, von denen es dieses hübsche Verkaufsvideo gibt

Das liegt vor allem daran, dass ich mich vorsichtig an die ungestützten Treter gewöhnen will, um keine Verletzung zu riskieren.

Heute ist eh ein kurzer Lauf geplant. Die Fuji verlangen nach allem, nur nicht nach asphaltiertem Untergrund. Also 7 Kilometer über Kernscheid runter ins Tiergartental und das kleine Biest wieder hoch.

Die Temperaturen an diesem Morgen sind deutlich milder als gestern. Das Gewitter heute Nacht hat viel Feuchtigkeit gebracht, sogar einige Pfützen und etwas Matsch.

Auf den nach feuchtem Stroh duftenden Stoppelleldern tummeln sich die Raben in Scharen. Der Himmel ist bedeckt.

Aber was für ein Spaß! Diese Schuhe haben einen sensationellen Grip im Gelände. Ganz schnelle Teile! Dass ich nach den sieben Kilometern die Außenseiten meiner Waden deutlich spüre, gibt mir allerdings recht. Ich werde mich langsam an die Flitzer gewöhnen.

 

Sieht gut aus

Sommeranfang – na ja, so richtig sommerlich ist dieser Tag hier in Trier nicht. Aber zumindest hat es bis zum Nachmittag nicht geregnet. Ob es auch beim letzten Training von „Der TV bewegt“ heute Abend so sein wird? Ich bleibe optimistisch. Ebenso wie beim Blick auf den Trierer Stadtlauf am Sonntag.

Die Startnummern für das Team habe ich heute morgen abgeholt. Im Büro des Trierer Stadtlauf e.V. sieht es „interessant“ aus. Unzählige Umschläge mit den Nummern der angemeldeten Läufer. Und – brandneu – das Finishershirt 2012.

Lediglich 300 Stück wird es geben. Wer eines haben will, sollte also vorbestellen, Ich will mal nicht so sein und mache ein wenig Werbung dafür. Das Shirt ist hochwertig, sieht gut aus und wird 20 Euro kosten.Reservierungen per Mail unter klein@triererstadtlauf.de

Und hier noch meine aktuelle Laufkolumne, die heute auch in der Regionalzeitung Trierischer Volksfreund nachzulesen ist.

Sieht gut aus

Spätestens, wenn der Countdown für den Stadtlauf beginnt, bevölkern deutlich mehr Menschen in mehr oder minder modischer Laufbekleidung die Straßen und Wege. Das war unlängst in Gerolstein so, das wird im Spätsommer in Bitburg so sein. Und zum Sommerbeginn ist das auch in Trier zu beobachten. Selbst am frühen Morgen, wenn sonst nur hartgesottene Laufschuhträger und Hunde mit ihren Gassigehern unterwegs sind, herrscht derzeit reges Treiben.
Widerspruch? Na gut. Wirklich rege ist nicht immer die richtige Beschreibung dafür, wie sich mancher Gelgenheitsjogger über die Piste schleppt. Aber wer beim größten Laufereignis der Region dabei sein will, muss im Zweifelsfall leiden.
2300 Teilnehmer haben sich bislang für den Trierer Stadtlauf am Sonntag angemeldet. Die weitaus meisten werden hoffentlich gut vorbereitet ins Rennen gehen: über 4,2 Kilometer, über zehn Kilometer oder über die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometer. Denn nur, wer fit ist, wird dann Spaß haben.
Zumindest bei 60 Läuferinnen und Läufern bin ich mir sicher, dass es so sein wird. Sie haben sich in zwölf Wochen lang gemeinsam unter professioneller Anleitung auf „ihren“ Stadtlauf vorbereitet.
Der TV bewegt! So lautet ihr Motto, das sie auch auf ihren weißen Shirts ins Ziel tragen werden. Sieht gut aus! Über Anfeuerung vom Straßenrand werden sie sich freuen, ebenso wie die anderen mindestens 2240 Läufer.