Verlockender Ausblick

Die Urlaubswoche hat gut getan. Das merkt man besonders am Ende des ersten Arbeitstages, der nicht enden will. Wenn sich die Schultermuskulatur nach zehn Stunden am Rechner zunehmend hart zeigen. Wenn aber die zuvor monatelang rumorende Leiste still hält. Auch am zweiten Tag nach dem ungeplant langen Lauf.

Die Perspelitven sind verheißungsvoll. Auch wenn ich auf das heute montierte Schild an meinem zukünftigen Büro schaue. Besser die 119 als die 110, oder?

Chefreporter

Nix Xaver – viel Nikolaus

Das sind sie, dieseTage vor den freien Tagen. Da ist immer so viel vorzubereiten, dass einem Zeifel kommen, ob es nicht doch besser wäre, weiter zu arbeiten. Aber ich will die kommende Woche und ich brauche sie auch, nachdem der Wochenstundenwahnsinn sich seit Sonntag fortgesetzt hat.

DSC04436Na gut, der Lauf heute früh, auf der Suche nach Xaver, hat mir einen guten Start in den Tag bereitet. Nix zu sehen oder spüren von dem großen Sturm, der das nördlich an uns vorübergezogen ist. In Gedanken an Margitta, Volker, und die anderen Freunde im Norden. Na gut, die Wolkenstimmung und der Wechsel zwischen Dunkelgrau und Sonnenschein ist auch in Trier dramatisch. Das wird aber eindeutig auf der positiven Seite verbucht.

DSC04441Und irgendwie komme ich mir heute trotz allem vor wie an Weihnachten. O.k., es ist Nikolaustag. Und wen der Kollege aus der Einkaufsabteilung sich in ein entsprechendes Dress gepakt hätte, bevor er mir meine neue Kamera auf den Schreibtisch gestellt hat, dann wäre das passend gewesen. Meinen neuen Rechner nehme ich auch gleich mit. Dann bin ich schon fast komplett ausgerüstet für mein neues Aufgabengebiet als Chefreporter.

DSC04438Dann werde ich sicher auch über einige Laufveranstaltungen mehr schreiben können. Zumindest im Vorfeld und wenn es um die von unserem Laufportal präsentierten Events geht. Als nächstes steht der Silvesterlauf an. Da werde ich wegen eines familiären Ereignisses in meiner Heimat zwar nicht teilnehmen können. Die Ausschreibung von 85 Freistarts mache ich aber gerne. Hier geht’s zur Bewerbung.

Allen Gästen meines Blogs ein schönes Wochenende!

 

 

 

 

 

Eine Idee für den Samstag

Jetzt ist so langsam die Luft raus aus dieser Arbeitswoche. So locker wie früher verkrafte ich sechs Arbeitstage in Folge mit insgesamt knapp 60 Arbeitsstunden doch nicht 😉

Aber am Samstag ist Zeit zum Luftholen. Da geht es am Nachmittag zu den Lauffreunden nach Bekond. Wer noch Lust hat, dort eine schöne Runde zu drehen, ist willkommen.

Hier könnt Ihr Euch ansehen, welche strecken dort auf dem Programm stehen.

Ich habe da noch ein paar Fotos aus dem vergangenen Jahr:

DSC00055 DSC00057 DSC00074 DSC00077… und am Sonntag sitze ich dann wieder in der Redaktion … 🙁

 

Neue Aufgaben, neue Ziele

DSC04132Viel gibt es in diesen Tagen zu überdenken. Ein ruhiger Morgenlauf im November ist ideal, um die Ruhe zu finden und abzuwägen. Wenn auf dem Weg dann auch noch Graffitibotschaften wie diese zu finden sind, ist das vielleicht ein kleiner Wink des Himmels:

DSC04128Ich bewege mich und werde meine Fesseln abwerfen. Schon bald! Beruflich wartet so etwas wie ein Neuanfang auf mich: Spätestens ab Mitte Januar werde ich wieder schreiben, als Chefreporter für die Stadt Trier und das Umland! Nach zehn Jahren als Redaktionsmanager mache ich dann wieder das, weshalb ich vor 25 Jahren diesen Beruf ergriffen habe.

DSC04127Nun muss ich mir also wieder meine Gesprächspartner erschließen, damit die Informationen sprudeln. Das wir spannend und zu Beginn sicher auch etwas ungewohnt. Aber ich freue mich darauf.

DSC04134Einen jornalisitschen Kahlschlag wird es mit mir sicher nicht geben. Seriosität ist das A und O für einen Reporter. Aber etwas Kleinholz wird sicher dennoch ab und zu anfallen. 😉

DSC04136Aber wenn alles so wird, wie ich mir das vorstelle, wird sich so mancher Nebel lichten.

Vorzeichen

Wieder so ein Tag …

DSC03917Zum Glück war ich heute früh zumindest Laufen.

  • Dass meine Garmin schlappe 15 Minuten gebraucht hat, bis sie einen Sateliten gefunden hat, war ein Omen. Ich habe natürlich nicht gewartet, sondern bin  losgelaufen.
  • Dass keine Speicherkarte in meiner Kamera war. Die steckte noch im Laptop zuhause, Egal, einige Bilder auf dem internen Speicher der Cam mussten eben genügen.
  • DSC03910Dass der Stau an der Olewiger Straße besonders zäh war. Noch ein Zeichen. Egal, die 15 Minuten Verspätung hole ich wieder auf, hatte ich gedacht.

Mehr schreibe ich hier nicht. Nur, dass mir das Laufen mit meinen schnellsten Trailflitzern durch den Matsch im Tiergartental so richtig Spaß gemacht hat. Und keine Nachwehen. Das ist noch besser.

DSC03912Ich bin gespannt auf den Wurzelweglauf am Sonntag. 15 Kilometer mit viel natürlichem Untergrund. Aber natürlich nicht auf der Jagd nach einer Bestzeit.  Locker durchlaufen wird die Devise sein.

Wer läuft mit?

 

 

 

Einer geht noch

stafen-andres-lauf 2010 (30)Es gelingt mir nicht ganz, die Gedanken an alle Läufe auszublenden, die ich derzeit verpasse. Im Fall des Stefan-Andres-Laufs ist das allerdings geglückt, zumindest was den Termin betrifft. Denn irgendwie hatte ich bis heute morgen nicht auf dem Schirm, dass der schon am Sonntag stattfindet. Deshalb hatte ich ihn auch nicht in meiner Laufkolumne berücksichtigt, die heute im Trierischen Volksfreund erschienen ist.

Die Folge: Der Anruf eines verärgerten enttäuschten Vorsitzenden heute morgen, bei dem ich mich – einigermaßen peinlich berührt – nur entschuldigen konnte.  Natürlich hätte der Hinweis auf diesen schönen Landschaftslauf in den Kolumnentext gepasst, wie die ergänzte Version (siehe unten) zeigt.

Also Leute: Der Stefan-Andres-Lauf startet am Sonntag um 10 Uhr in Schweich. Lauft mit! Ich will nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn zu wenige Teilnehmer kommen. Vielleicht warten im Ziel ja wieder Weinkönigin und Prinzessinnen.

Einer geht noch

Die Monate September und Oktober bringen für ambitionierte Läufer wahre Festtage. Die Auswahl an Veranstaltungen ist groß, auch für die Freunde der Königsdisziplin. Ich meine dabei den Marathon.

Die Bewältigung von 40 Kilometern plus X auf den eigenen Beinen ist seit dem heroischen Lauf des Pheidippides von Marathon nach Sparta der Traum jedes Läufers – natürlich möglichst ohne sich dabei körperlich zu ruinieren. Einige Jahre lang jede Menge Trainingskilometer und Läufe über wachsende Distanzen lautet das Rezept dafür. Wer dann beim großen Lauf nicht nur lang, sondern auch flott unterwegs sein will, muss auch über zehn Kilometer eine gute Zeit haben. Vielleicht liegt in dem Streben danach ja die Ursache für die Beliebtheit der Zehnkilometerläufe.

Nun wird es im Oktober noch eine Möglichkeit geben, Tempohärte zu zeigen. Die Laufgemeinschaft Meulenwald will nicht mehr nur im Frühjahr einen der schönsten Landschaftsläufe organisieren. Auf dem Gelände des Industriegebiets Region Trier in Föhren soll es am 12. Oktober auch schnell zugehen. Anmeldungen zum 1.?IRT-Lauf sind ab sofort möglich (www.lg-meulenwald-foehren.de).

Ein sehr schöner Landschaftslauf mit großer Tradition ist natürlich auch der Stefan-Andres-Lauf, der am Sonntag über 22 anspruchsvolle Kilometer von Schweich nach Leiwen führt.

Wer schon vorher seine Tempohärte testen will, hat dazu am Freitag beim Flutlichtmeeting im Trierer Moselstadion die Möglichkeit. Wobei wir wieder bei Pheidippides wären. Hätte sich der rennende Grieche einst gut vorbereitet, wäre es ihm nach dem langen Lauf sicher besser ergangen – er wäre nicht tot umgefallen.

Hallo Murmeltier!

Und täglich grüßt das Murmeltier … Dieses Motto gilt ab heute wieder. Eine Woche Urlaub vergeht schneller als mir lieb sein kann. Jetzt verbringe ich den Tag wieder überwiegend mit Dienstplanung, Koordination, Projektmanagement und Controlling. Das hat nicht mehr so viel mit dem zu tun, weshalb ich den Journalistenberuf einst als spannend und interessant empfunden habe. Aber die Zeiten ändern sich, und wer Führungsfunktionen übernimmt, darf sich nicht beklagen, dass sich seine Aufgaben ändern.

DSC01033Das Laufen bringt mir zu den langen Tagen in der Redaktion den Ausgleich. So war es, und so wird es hoffentlich auch bleiben.

Heute Morgen allerdings habe ich mir zum Auftakt des Berufsalltags ein ausgiebiges Frühstück gegönnt und nur ein wenig mit der Blackroll hantiert. Schließlich war ich gestern Abend noch bei einer zweiten Laufeinheit dem Sonnenuntergang entgegengeeilt.

DSC01034Nochmal 15 Kilometer mit dem Lauftreff. Nachdem davor auch noch gut zwei Stunden Spaziergang absolviert waren, machte das insgesamt 5,5 Stunden Bewegung an der frischen Luft, was in diesem Fall wörtlich zu nehmen ist.

DSC01040Morgen früh beginnt dann auch wieder der Alltag der Morgenläufe …

Seriös

… muss nicht immer sein. Aber zumindest im Berufsleben kann ich mit gelber Laufjacke oder ähnlichem Outfit nicht gewinnen. Korrektur: Im überwiegenden Teil meines Berufslebens.

Und da meine Selbstportraits mit der neuen Brille so furchtbar waren, ist hier der Beweis, dass die Wirklichkeit gar nicht so schlimm ist, oder doch? Na ja, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Rainer Neubert  TV-Foto: Friedemann Vetter

Der TV bewegt – immer wieder :)

Was für ein Tag … Aber jetzt ist gerade mal ein wenig Luft zu holen, um sich an gestern zu erinnern. Zur gleichen Zeit auf dem Trierer Petrisberg: Eine bunte Truppe von 50 Laufbegeisterten versammeln sich, um in unterschiedlichen Leistungsgruppen das Vorbereitungstraining für den Bitburger-Silvesterlauf in Trier zu starten.

Christoph Güntzer begrüßt die Teilnehmer am Turm Luxemburg.

15 von ihnen sind die Gewinner der aktuellsten Aktion meines Laufportals. Die Spannweite reicht vom Anfänger bis zum Marathon-Vorbereiter. Und zum Auftakt ist auch noch der Marathonfinisher mit den noch immer dezent schweren Beinen dabei.

Der TV bewegt: Das sind die Gewinner.

…und der Rest der Truppe. Allen voran Guido Streit.

Der lässt es sich dennoch nicht nehmen, in der Gruppe mit Guido Streit, ehemaliger deutscher Meister und Stadtlaufgewinner, mitzulaufen. Zum Glück ist ein einigermaßen gemächliches Tempo angesagt. Dass der Mitbegründer des Silvesterlauf-Vereins aber seine Gruppe über jede Rampe und Steigung führt, die es im Wald auf dem Petrisberg gibt, ist dann doch reichlich heftig …

Durch die Weinberge.

Begegnungsverkehr im Wald.

Spaß hat’s dennoch gemacht. Und es war auch eine gute Gelegenheit, um mal wieder etwas länger mit meinem Lieblingslaufrporter und Fotografen Holger zu plaudern, über all‘ die  Ereignisse, die in den kommenden Wochen auf uns warten. Die neue Saison hat begonnen.