Das richtige Wasser

Mineralwasser ist nach wie vor der beste Durstlöscher. Entweder pur. Oder nach einem Lauf gerne auch mal als Schorle, mit einem Drittel Saft gemischt.

Nachdem ich von einem für Babynahrung bestens geeigneten Wässerchen auf ein besonders mineralreiches aus der Eifel umgestellt hatte, waren Wadenkrämpfe kein Thema mehr. Inzwischen trinkt die ganze Familie das „Mineralienwunder“, dessen Werbeabteilung auch mit dem selbst verliehenen Prädikat „Deutschlands Magensium-Meister“ auf Konsumentenfang geht.

1-logo_TVbewegt_nürburgquelleDa freut es mich natürlich, dass die Quelle mit der Nürburg im Namen ab diesem Monat mein Laufportal als Sponsor unterstützt. Die Aktion „Der TV bewegt!“ als intensive Gruppenvorbereitung auf den Trierer Stadtlauf sollte also in sicheren Tüchern sein. Und dafür dürfen die sogar auf das Logo.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Mineralwassern?

Was trinkt ihr vor, bei und nach dem Laufen?

Hilfe! Lila!

So ist es, wenn IT-Admins eine Seite auf Vordermann bringen. Da bekommt die Homepage schnell einmal ein anderes Aussehen. In diesem Fall mein Laufportal

laufportal

Ist gut so, Jungs, aber warum Lila? Na ja, vielleicht lässt sich da noch etwas verändern.Blau geht nicht … Grün wäre doch auch nicht schlecht. Nur bitte kein Lila, sonst muss ich beim Laufen bald auch noch das Beten anfangen 😉

Angefixt

Sehr schön war’s gestern Abend im Romikulum-Biergarten. Zum Nachtreffen der TV-bewegt-Aktion waren doch 30 Leute gekommen. Super Stimmung. Einige nach der Stadtlauf -Premiere total angefixt und auf der Suche nach weiteren schönen Laufveranstaltungen.

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Jens, Daniel und Michi, die hochgelobten Trainer, durften die Urkunden für die Teilnehmer verteilen. Ein Spaß für alle.

DSC02096In solchen Fällen verweise ich dannn natürlich auf unseren Laufterminkalender im Laufportal  Und gestern natürlich auch auf den Hospizlauf, der gleich in Koblenz startet und dann 24 Stunden und 200 Kilometer an der Mosel entlangführt. Jeder kann zu jeder Zeit einsteigen. Hier der Zeitplan:

Start: Deutsches Eck Koblenz (Freitag, 12 Uhr), Winningen (13.18 Uhr), Lehmen (14.30 Uhr), Moselkern (16.01 Uhr), Pommern (17.02 Uhr), Cochem (18.06 Uhr), Poltersdorf (19.38 Uhr), Bremm (21.04 Uhr), Zell (22.37 Uhr), Reil (rechte Moselseite, 23.54 Uhr), Traben-Trarbach (Samstag, 1.05 Uhr), Kinheim-Kindel (2.13 Uhr), Bernkastel-Kues (3.47 Uhr), Wintrich Wohnmobilstellplatz (5.14 Uhr), Piesport Turnhalle (6.01 Uhr), Neumagen Brücke Eifelseite (6.50 Uhr), Leiwen Ortseingang (7.33 Uhr), Detzem Staustufe (8.36 Uhr), Mehring Moselbrücke (9.20 Uhr), Schweich (10.18 Uhr), Ruwer (11.03 Uhr), Ziel: Trier Hospizhaus (12 Uhr)

Zudem gibt es einen Liveticker auf Twitter, bei dem der jeweilige Standort des Lauftrosses abgefragt werden kann.

Ich werde ab Poltersdorf dabei sein und dann einige Etappen mit Pausen dazwischen laufen. Je nachdem, was mein noch immer nicht ganz fittes Fußwerk dazu sagt.

So wie es aussieht, schaffen wir es doch eine gemischte Staffel aus Läufern und Radfahrern hinzubekommen. Heike, Kerstin, Martina und Martin sind ab Koblenz dabei, Helli meinereiner, unsere Jungs und Mädels (auf Rädern) werden um 19.30 Uhr dazustoßen. So wie es aussieht , ist dann auch Ultra-Martin aus Longuich dabei sein, den ich schon lange mal kennenlernen wollte. Und in Detzem wird dann spätestens der Lauftreff Olewig in Gestalt von Christoph, Achim und Marcel einsteigen. Anne läuft ab Schweich die letzten beiden Etappen. Es wäre doch gelacht, wenn nicht immer einer von uns auf der Strecke wäre. Einen Namen für die Staffel habe ich noch nicht. Hat jemand eine Idee?

hospizlauf 2010 (52)Ich werde gleich mal das Staffel-Shirt von 2010 heraussuchen. Eine gute Gelegenheit, es wieder zu tragen. So heiß wie damals wird es zum Glück nicht.

Ob dann auch der ein oder andere TV-Bewegte einen Teil der Strecke mitläuft, wird sich zeigen. Ich bin gespannt.

 

Benefizquasseln

hospizlauf 2010 (34)Nicht immer ist es die Hatz auf neue Bestzeiten, die Spaß macht. Wie ich es beim Trierer Stadtlauf erleben durfte, kann es als Läufer auch pure Freude sein, Gleichgesinnte als Schrittmacher ins Ziel zu führen. Zudem liebe ich Läufe in netter Gesellschaft, bei denen das Tempo so moderat ist, dass eine Unterhaltung nicht immer wieder durch Schnappatmung unterbrochen wird.
Das ist es auch, was Ultraläufer generell an ihrem Sport lieben: Laufen, ohne zu schnaufen. Ganz wörtlich darf dieses Motto zwar niemand nehmen. Aber nachweislich ist das Joggen bei moderat gesteigertem Puls die gesündeste Form der Bewegung auf zwei Beinen.
Eine ideale Gelegenheit dafür ist der Hospizlauf, der am Freitag um 12 Uhr in Koblenz startet und 24 Stunden und knapp 200 Kilometer später in Trier endet. Langstreckenläufer können auch bei der zehnten Auflage dieses Benefizlaufes für das Hospizhaus Trier beliebig lange Strecken unter die Schuhe nehmen. Da die einzelnen Etappen an der Mosel jeweils um die zehn Kilometer lang sind, bietet sich dieser Quassellauf bei 9?Kilometern pro Stunde aber auch für Gelegenheitsläufer an.
Einsteigen kann jeder zu jedem Zeitpunkt. Das garantiert Abwechslung. Auch bei den Gesprächspartnern. Ich hoffe, wir sehen uns!

Wer wissen will, wo sich der Läufertross befindet, kann hier anrufen: 0175-8215354. Einen Liveticker auf Twitter gibt es auch: https://twitter.com/hospizlauf.

Prächtig!

Wie gut es doch tut, wenn am Ende einer großen Laufaktion so viele glückliche Gesichter zu sehen sind. Der Trierer Stadtlauf war der Abschluss der fünften Auflage von „Der TV bewegt!“. Soweit ich das überblicken kann, hat es allen Spaß gemacht. Und lediglich vier der insgesamt 65 angemeldeten Läuferinnen und Läufer sind nicht gestartet.

01-DSC02008Sonntag, 7.30 Uhr. Als ich mit den drei Kisten Anmeldeunterlagen in den Stützpunkt TV-Pressecenter komme, warten bereits zwei Frühaufsteher. Nicole, die mir bei all dem organisatorischen Kram sehr geholfen hat, ist natürlich auch schon da. Danke an dieser stelle nochmal an sie.

03-DSC02011Um 9 Uhr startet der 10-Kilometer-Lauf, eine viertel Stunde später der Halbmarathon. Bis zu den beiden Gruppenfotos vergeht also noch eine Stunde. Immer mehr Frühaufsteher treffen ein, ziehen sich um. Wie immer ist eine erwartungsvolle Spannung förmlich greifbar vor dem Start.

02-DSC02014Michis Gruppe der 10er-Läufer ist wirklich groß. Heute sind alle da. Bei den Halbmarathonis ist man das Bild gewohnt. Sie waren wie in den vergangenen Jahren die verlässlichsten Trainingsteilnehmer, auch wenn einige sogar den nicht ganz kurzen Weg aus der Vulkaneifel nach Trier auf sich nehmen mussten.

04-DSC02015Während Michis Truppe – darunter auch die nach eigener Aussage leicht soziophobe Anne, die heute mit Spaß über ihren Schatten springt – bereits Richtung Start unterwegs ist, macht Jens den „Halben“ vor, wie man sich vernünfitg aufwärmt: Locker laufen, einige Anfersübungen, einige moderate Steigerungsläufe. Dann geht es auch schon in die Moselstraße, wo in diesem Jahr der Start für die längste Distanz beim Trierer Stadtlauf aufgebaut ist.

05-DSC02017Ich biete an, den Pacemaker für eine Zeit knapp unter 1:45 Stunden zu machen. Schließlich will ich meine Fuß testen und nicht am Limit laufen. Sylvio, Stefan und Lisa – eine Gastläuferin aus Ockfen – wollen es versuchen. Los geht es also im gemächlichen Tempo von 4:50 Minuten/Kilometer. Ich lasse mich nicht treiben und bremse die drei anderen, sich nicht zu sehr mitreißen zu lassen. Es geht hinunter bis auf die Nordallee, dann hinauf bis in Höhe Porta und links in die Paulinstraße.

08-DSC02021Eine neue Strecke zum 30. Trierer Stadtlauf. Zunächst in den Norden. Trier-West und Pallien werden dafür in diesem Jahr nicht tangiert. Angenehm ist der neue Asphalt in der Herzogenbuscher Straße zu laufen. Auf anderen Streckenpassagen lästern wir hingegen, dass der Stadtlauf bald als Crosslauf gelten kann, wenn die tiefen Löcher in der Straße nicht ausgebessert werden.

07-DSC02020Sylivio und Stefan ist das Tempo offensichtlich doch etwas zu hoch. Bei Kilometer acht fallen sie zurück. Ich nehme etwas Tempo raus. Sie verlieren dennoch den Anschluss. Auch eine taktisch klug gelegte BDBP (Blasendruckbefreiungspause) bringt sie nicht in Sicht. Lisa, die auch schon mal in früheren Jahren eine 1:35-Zeit gelaufen war, ist in der Zwischenzeit enteilt und fordert mir eine wirklich flotten Kilometer ab, um wieder aufzuschließen. Karina und Kessie frönen derweil in der Parkstraße am Straßenrand mit ihren Familien einem Frühstückshappening mit Sicht auf Läufermeute. Wir sehen uns. Hey ho! Und weiter geht’s.

Was der Strecke sowohl für die 10er- wie für die 21er-Variante geblieben ist: der lange Anstieg in der Ostallee, der mit dem Auto normalerweise gar nicht zu merken ist. Und die Unterführung an den Kaiserthermen mit der giftigen Rampe, die vielen Läufern den Atem nimmt. In der ersten Runde sind Christoph und Michael von meinem Lauftreff zu mir aufgelaufen. Ich habe sie ziehen lassen und bin meinen Pacemakeraufgaben treu geblieben (Bin ich nicht toll?).

09-DSC02023Sehr schön ist der Rückweg parallel zur Saarstraße durch die schmalen und idyllischen Wohnstraßen in Trier-Süd. Viele Zuschauer sind zwar nicht da. Aber es geht auch ohne ganz gut. Und auch der Abschnitt am Moselufer, für den ein Fahrstreifen gesperrt ist, hat etwas. Auch dass vor der Hauptwache der Berufsfeuerwehr die Getränke in Einsatzmontur angeboten werden.

10-DSC02027Lisa, die mich weiter begleitet, hat viel zu erzählen. Nett. Und flott ist sie auch. Allerdings nimmt die Zahl der Worte auf den letzten vier Kilometern deutlich ab. Nun kann ich meine Eigenschaften als Laufmotivator erproben … Nochmal die Südallee hinauf. Dort schließen wir zu Inge auf, die in ihrer Alterklasse Platz vier erreichen wird. Meine Motivationsversuche, es auf dem letzten Kilometer nochmal richtig krachen zu lassen, will sie aber nicht folgen. Lisl dagegen beißt. Schließlich geht es nun „nur noch“ die lange Gerade hinunter bis zu Porta. Und da sind noch einige Läufer vor uns, die überholt werden wollen.

19-DSC02054Tolle Stimmung in der Simeonstraße (Das Foto zeigt natürlich den Jugendlauf 😉 ). Jetzt noch mal Gas geben. In vollen Zügen den Zieleinlauf genießen. 1:42:12 – bei weitem keine Bestzeit, aber ein Lauf mit viel Spaß.

Und noch mehr Freude macht das Abklatschen mit all den TV-bewegt-Läufern, die bereits da sind oder in den folgenden Minuten ins Ziel kommen. Stefan, Sylvio, Marek, Yvonne, Birgit, die endlich die 2-Stunden unterbietet. Großes Hallo auch mit den anderen Bekannten und Freunden. Christof, Dominik, Jens, Marcel und, und, und …. Der Stadtlauf ist auch irgendwie ein Fest der regionalen Lauffamilie. Und über allem scheint die Sonne. Ein Prachtwetter für einen Prachtlauf.

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Den offiziellen Bericht vom 30. Trierer Stadtlauf, noch mehr Bilder und alle Ergebnisse gibt es natürlich auf dem TV-Laufportal

 

Das letzte Training

DSC01985So geht die fünfte Auflage von „Der TV bewegt!“ dem Ende entgegen. Am Donnerstagabend das letzte gemeinsame Training.

DSC01987Und da Volker in diesem Jahr leider nicht greifbar ist, muss unser Fotograf ran, um all die Laufbegeisterten ins richtige Foto zu setzen.

DSC01986Ein Spielgerät für die erhöhte Position. Nach etwas Mühe, die Läuferschar zu etwas Posing zu überreden, kommt doch noch ein ganz hübsches Bild zustande.

TV Bewegt 2013. TV-Foto: Friedemann VetterDanach noch einmal Aufteilung in der Gruppen. Für die kommenden Halbmarathonis eine lockere Laufeinheit durch den Weißhauswald.

DSC01992Da Jens sich an die beiden etwas Langsameren orientiert, rennt die Spitze einfach mal so hoch bis Schusters Kreuz und wartet dort, um vom Trainer zu erfahren, dass er eigentlich gar nicht so viele Höhenmeter machen und eigentlich den Felsenpfad im Sinn hatte. Aber da das nun zu lange würde, läuft die plaudernde Meute eben wieder zurück zum Waldstadion.

DSC01997Dort noch einige Erläuterungen.

DSC01998Vier Steigerungsläufe im ehrwürdigen Oval.

DSC02002Dann sind Dehnübungen angesagt. So wie auch bei der großen Gruppe von Michi, der die Zehn-Kilometer-Läufer coacht.

DSC02005Nun wartet der Trierer Stadtlauf am Sonntag. Das Wetter soll gut werden. Nicht zu heiß. Gegen 9 Uhr, wenn der Halbmarathon startet um die 15 Grad, überwiegend bedeckter Himmel. So die aktuelle Wetterprognose. Das würde passen.

Ich werde locker laufen, nur nicht den Fuß überlasten. Und danach steht die Entscheidung an, wie viel ich mir am folgenden Wochenende bem Hospizlauf zumuten will. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

 Allen Startern beim Stadtlauf wünsche ich viel Spaß und Freude!

 

 

Sturm und Drang

Mein innerer Drang zu laufen wird stärker. Nach erneut eine Woche kompletter Abstinenz stand gestern der zweite Besuch beim Orthopäden an, in diesem Fall in Kombination mit dem Date beim Sportwissenschaftler, der Bewegungsabläufe und Gelenkstellungen unter die Lupe genommen hat.

Die einzelnen Übungen waren interessant. Wie wackelig einige Ausführungen waren, hat mich aber doch etwas erschreckt. Das nach innen Knicken des Knies, vor allem rechts erklärt möglicherweise meine über Jahrzehnte chronischen Knieschmerzen, die erst mit dem Laufsport verschwunden sind. Ansonsten bestätigten die Tests, was Coach Jens vor 15 Monaten bei seiner Laufanalyse bereits festgestellt hat: Tendenz zum „Sitzläufer“, zu geringes Anwinkeln des Unterschenkels. Zu starke Außenrotation des Fußes.

Kräftigung von Gesäß, innerer Oberschenkelmuskulatur sowie Stabilisierung von Fußgelenk und Knie sind angesagt, um noch gesünder unterwegs zu sein.

Und die Schmerzen im Fuß? Eine richtige Erklärung dafür haben weder Arzt noch Sporttherapeut. Zu lange die alten Schuhe gelaufen und zu heftige Umstellung beim Wechsel auf die neuen mit dem Ergebnis einer zu starken Reizung der inneren Fußmuskulatur und Gelenke. So die vorsichtige Ergründung der Ursachen.

Und was tun? Das, was gut tut, ausprobieren, wenn’s in zwei bis drei Wochen nicht besser wird, gezielt Schmerztherapie.

Und die neuen Schuhe? Laut Videoanalyse eigentlich ideal, was den Fußauftritt betrifft: Perfekter Mittelfußlauf. Was den Innenschuh betrifft, müsse ich selbst ergründen, ob ich mich wohl fühle. Eine leichte Pronationsstütze ist weiterhin Pflicht. So führte der Weg denn postwendend in das Sportgeschäft im selben Haus. Ein Paar neue Treter für Füße und Psyche. Und mit denen dann ab in den Weißhauswald zum TV-bewegt-Training …

Was dort passiert ist, beschreibt Anne in ihrem witzigen Beitrag wunderbar. Die Halbmarathonis wollten eine große und flache Runde absolvieren. Ich, in den neuen Tretern, mit dabei. Ansage: Ich werde keine 90 Minuten laufen und vorher umkehren. Dazu kam es dann nicht, weil angesichts der näher rückenden schwarzen Wolkenfront vorsorglich früher der Weg in Richtung Waldstadion führte. Eine gute Entscheidung, denn lediglich auf den letzten 200 Metern öffnete der Himmel seine Schleusen. Gutes Timing ist alles. 😉

Und wie bekommen meinem Fuß die 60 Minuten laufen? … Bislang gut. Keine Verschlimmerung. Aber das Gefühl am Abend, die Beine bewegt zu haben, war wunderbar.

Ich werde nicht übermütig, keine Sorge. Aber der Lichtblick sei mir gegönnt.

Fußkrank

12 Stunden Arbeitseinsatz am Samstag. Die Garage brauichte dringend ein neues Dach. Gemeinsam mit Christoph und unseren beiden Jans haben wir das Doppelgaragenprojekt gestemmt. Gelaufen waren wir beide deshalb schon am Freitagabend beim Training zu „Der TV bewegt!“. Auf dem letzten der zehn Kilometer langen profilierten Runde im Weißhauswald habe ich dezent wieder den linken Fuß gespürt.

DSC01780Heute früh hat mich also die Sonne geweckt. Soll ich, oder soll ich nicht? Ich muss, frische Luft tanken, die Sonne genießen. Im Tiergarten ist Matsch zu erwarten, also nehme ich die Trabuco.DSC01782

Frisch ist es, Kurz-Kurz war vielleicht doch etwas zu optimistisch. Aber es läuft. Viele Gassigeherinnen unterwegs. Alle haben ihre Tier voll im Griff.

DSC01784Der Boden in der Waldrunde ist wirklich tief. Den Weg hinauf nach Kernscheid habe ich noch nicht so durch und durch vermatscht erlebt. Aber egal, es läuft … Bis ich oben bin. nach acht Kilometern merkte ich wieder den Fuß. Zunehmend. Ich versuche es zu ignorieren und stattdessen die satte Natur zu genießen.

DSC01787Zuhause die Sohle gekühlt, vor allem im Bereich hinter dem Zehenballen im Bereich des Großzehs … Es ist kein guter Tag, und das liegt nicht allein am Sonntagsdienst in der Redaktion. Bis zum Abend sind die Probleme größer geworden. Ich sehe meine Chancen für den Eifelmarathon am Sonntag schwinden. Mit Schmerzen werde ich nicht laufen, schon gar nicht 51 Kilometer. Frust.

 

Doppelter Einsatz

Irgendwie macht es keinen wirklichen Spaß zu bloggen, wenn ich keine Bilder zeigen kann. Es funktioniert leider noch immer nicht. 🙁 Das ist dann leider der Nachteil, wenn der Blog über den Server des eigenen Verlagshauses angemeldet ist …

Nach einem Tag mit Traumwetter gestern verregnet es gerade den geplanten Sonntagsspaziergang. Vielleicht später noch ein paar Schritte…

Gelaufen wird heute nicht. Dafür hatte ich gestern den geplanten Doppelpack. Am Morgen mit Dominik und Marcel 25 Kilometer (Olewig – Moselschleuse Trier – Eisenbahnbrücke Pfalzel – Avelertal – Unicampus – Olewig). Irgendwie haben wir alle am Ende etwas gekämpft. Marcel nach seinen Magenproblemen, Dominik nach seiner Erkältung, ich nach den Intervallen vom Donnerstagabend und dem Morgenlauf am Freitag. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Und zwölf Stunden später ging es beim Mitternachtslauf in Kröv besser als gedacht. Gut, das Grillfleisch vom vorherigen Besuch bei lieben Freunden in Traben-Trarbach lag noch etwas im Magen. Aber da ich eh nicht am Anschlag laufen wollte, war es erträglich.

Die Temperaturen zum Laufen mit 14 Grad ideal. Langes Warten musste auch nicht sein, da wir die Anfahrt aus Traben-Trarbach sehr gut timen konnten. Die Startnummer hatte ich schon am Nachmittag besorgt. Nach einigen Minuten Einlaufen mit Harald waren es dann nur noch zehn Minuten bis zum Massenstart in Kröv. Viele bekannte Gesichter, einige fast neue – liebe Grüße an Medita an dieser Stelle – und ganz viel gute Laune, für die auch wie so oft die Laufmäuse aus dem Hochwald sorgten.

Zum ersten Mal starteten um 23.20 Uhr alle Alterklassen gemeinsam. Das bedeutete erst einmal mächtiges Gedränge in den engen Gassen von Kröv. Kein großes  Problem, ich wollte ja eh nur locker laufen. Unten an der Mosel entzerrte sich dann die Läuferschar. Und spätestens bei dem Doppelanstieg nach zwei Kilometern war genug Raum, um frei zu laufen. Dreieinhalb Runden waren notwendig, um auf die 9,4 Kilometer zu kommen, die dieser Lauf addiert.

Unglaublich, wie schwer vielen Läuferinnen und Läufern der Atem schon beim ersten Anstieg ging. Da hatte ich fast Skrupel, locker und ohne wirklich deutlich hörbares Schnaufen an ihnen vorbeizuziehen. Das wiederholte sich dann mit vielen anderen Teilnehmern noch zweimal. Besonders schön war danach jeweils der Abschnitt leicht abschüssig durch die Ortsmitte, wo viel Zuschauer sich mit Jubeln warm hielten. Darunter auch meine Familie.

Mit einer Durchschnittspace von 4:19 Minuten bin ich am Ende nur geringfügig schneller gelaufen als beim Hamburg-Marathon im vergangenen Jahr. Obwohl ich Punkt Mitternacht ziemlich locker ins Ziel kam, wäre eine Wiederholung der Zeit von damals über die lange Distanz derzeit nicht machbar. Aber das muss ja auch nicht sein.

Heute in einer Woche beim Mittelrhein-Marathon habe ich keine Zeit im Visier. Es soll ein lockerer Trainingslauf werden für den kleinen Ultra 14 Tage später beim Eifelmarathon. Der ist erst einmal mein Saisonziel. Die Sehne scheint zu halten. Das ist das Wichtigste!

Ein schönes Restpfingstfest allen, die gezielt oder per Zufall hier gelandet sind.

Präsentiert wurde der Mitternachtslauf Kröv vom Laufportal des Trierischen Volksfreunds, für das ich die Verantwortung trage. Dort sind demnächst auch Fotos, Ergebnislisten und der offizielle Bericht zu lesen.

Hier wieder ein Link zur Facebook-Galerie vom Mitternachtslauf

und hier zum Samstagslauf

Keine Bilder :(

Trotz des intensiven Intervalltrainings gestern Abend musste ich heute morgen an die frische Luft. Eine ganz entspannte Runde zu den wieder aufgefüllten Mtheiser Weihern. Das Tat gut, auch wenn ich meine Beine heute ordentlich spüre.

Fotos kann ich leider nicht zeigen, auch keine vom TV-bewegt-Training, das ich wie immer in meinem Parallel-Blog beschrieben habe.

Aber halt, es gibt ja noch Facebook. Das habe ich zumindest einige Matschlaufbilder hochgeladen.

Morgen dann also eine Doppeleinheit: zwei Stunden am Morgen. Und um Mitternacht der Lauf in Kröv. Drückt die Daumen, dass das Wetter hält und der REgen nicht die versprochenen 1500 Kerzen löscht.