Neue Aufgaben, neue Ziele

DSC04132Viel gibt es in diesen Tagen zu überdenken. Ein ruhiger Morgenlauf im November ist ideal, um die Ruhe zu finden und abzuwägen. Wenn auf dem Weg dann auch noch Graffitibotschaften wie diese zu finden sind, ist das vielleicht ein kleiner Wink des Himmels:

DSC04128Ich bewege mich und werde meine Fesseln abwerfen. Schon bald! Beruflich wartet so etwas wie ein Neuanfang auf mich: Spätestens ab Mitte Januar werde ich wieder schreiben, als Chefreporter für die Stadt Trier und das Umland! Nach zehn Jahren als Redaktionsmanager mache ich dann wieder das, weshalb ich vor 25 Jahren diesen Beruf ergriffen habe.

DSC04127Nun muss ich mir also wieder meine Gesprächspartner erschließen, damit die Informationen sprudeln. Das wir spannend und zu Beginn sicher auch etwas ungewohnt. Aber ich freue mich darauf.

DSC04134Einen jornalisitschen Kahlschlag wird es mit mir sicher nicht geben. Seriosität ist das A und O für einen Reporter. Aber etwas Kleinholz wird sicher dennoch ab und zu anfallen. 😉

DSC04136Aber wenn alles so wird, wie ich mir das vorstelle, wird sich so mancher Nebel lichten.

Wer kommt zum Wurzelweglauf?

 

Ein sehr schöner Landschaftslauf im Spätherbst ist der Wurzelweglauf in Konz. Und seit er neben dem klassischen 10er auch eine an Höhenmeter reiche 15er Variante hat, ist das auch etwas für mich.

Das Erinnerungsbild an den Wurzelweglauf 2011

Am Sonntag, 4. November, 10 Uhr, ist es wieder so weit. Startschuss im Sportpark des Schulzentrums. Und weil der Lauf so viel Spaß macht und gut organisiert ist, sind der Trierische Volksfreund und das dazugehörige Laufportal Medienpartner.

So werde ich also einmal mehr nicht im Dress meines Vereins, sondern im „Der TV bewegt“-Outfit an den Start gehen. An der Verlosung der Startplätze darf ich mich nicht beteiligen. Wer will, ist allerdings eingeladen, sein Glück zu versuchen. Bis Donnerstag ist das Bewerbungsformular noch geschaltet.

Hier der offizielle Ausschreibungstext:

Der TV bewegt: Freistarts für den Wurzelweglauf

Einer der traditionsreichsten Läufe in der Region Trier geht am 4. November eine Neuauflage: Für den 37. Wurzelweglauf verlost der Trierische Volksfreund Freistarts. Hier geht es zum Formular.

Landschaftlich schön, aber anspruchsvoll. So lässt sich der Wurzelweglauf charakterisieren, der am 4. November vom Lauftreff der TG Konz bereits zum 37. Mal organisiert wird. Wie im vergangenen Jahr präsentiert der Trierische Volksfreund und sein Internet-Laufportal www.volksfreund.de/laufen die Veranstaltung. Neben dem traditionellen Lauf über zehn Kilometer wird es auch wieder die etwas längere Variante geben, die über 15 Kilometer führt und auf dem Weg zum Roscheider Hof einige zusätzliche Höhenmeter beinhaltet.

Für die Freunde kürzerer Strecken ist auch ein Jedermann-Lauf über fünf Kilometer sowie eine Walkingrunde (7,5 Kilometer) im Angebot. Ein besonderes Augenmerk legen die Macher um Silvia Büdinger von der TG Konz in diesem Jahr auf die Kinder- und Jugendläufe. Der Kinderlauf (U10/U12) führt über 1000 Meter. Die Strecke für den Jugendlauf (U14/U16) beträgt 2000 Meter. Der Start für alle Kinder und Jugendlichen ist frei. Alle jungen Teilnehmer erhalten im Ziel eine Überraschung. Start für alle Läufe ist um 10 Uhr im TG Sportpark beim Schulzentrum in Konz.

Der TV bewegt: Für die Läufe über 10 und 15 Kilometer verlost der Trierische Volksfreund gemeinsam mit dem TG Konz jeweils drei Startplätze. Teilnahmeschluss ist Donnerstag, 25. Oktober.

Weitere Informationen und Anmeldung zum 37. Wurzelweglauf in Konz: www.tgkonz

 

Breitensport, Bambinis und Bodyguards

Als kleinen Nachschlag zum Trierer Stadtlauf hier noch die aktuelle Laufkolumne, die unter dem Titel „Auf dem Laufenden“ heute in der Regionalzeitung Trierischer Volksfreund erscheint.

Momentaufnahme vom Jugendlauf: Hier geht es gesittet zu.

Breitensport, Bambinis und Bodyguards

Läufer im Glück! Das galt am Sonntag für viele der 2700 Teilnehmer, die das Ziel beim Trierer Stadtlauf erreicht haben. Glück hatten sie mit dem nahezu idealen Wetter – der große Regen spülte erst am Nachmittag die Besucher aus der City. Glücklich waren sie – zumindest die meisten von ihnen –, dieses große Gemeinschaftserlebnis genießen zu dürfen, auch wenn auf der Strecke die Luft mal dünn wurde. Nervosität und Anspannung, vor dem Start greifbar, verwandelten sich spätestens beim von den Zuschauern bejubelten Zielsprint in Euphorie.

Doch nicht immer und nicht für alle gab es diesen erwünschten Überschuss an Glückshormonen, den Läufer gemeinhin als „Runner’s high“ bezeichnen. Die Teilnehmer an den Läufen über zehn und 21 Kilometer kamen sich auf weiten Strecken doch ziemlich einsam vor. Besonders im Westen der Stadt war die Begeisterung für Sportveranstaltung und Teilnehmer unterirdisch. Gut, dass es im kommenden Jahr nicht mehr nach Trier-West geht, sondern in den läuferisch aktiveren Norden.

Enttäuschender noch war für die Jüngsten, dass sie nach absolvierten 400 Metern statt Medaille eine Trinkflasche überreicht bekamen. Grund dafür – so hieß es: der außergewöhnlich starke Zuspruch beim Jugendlauf davor. Es waren alle Plaketten vergriffen. So mussten nicht wenige Erwachsene ihre selbst erlaufene Trophäe an den Nachwuchs weiterreichen, um Tränen zum Versiegen zu bringen.

Tatsächlich einen Preis verdient hätten die Ordnungskräfte im Zielbereich. Die verhinderten mit Engelsgeduld und am Ende auch körperlicher Präsenz, dass sorgenvolle Mütter, Omas und Opas die Zeitnehmerzone stürmen, um ihre kleinen Heldinnen und Helden in die Arme zu schließen.

Dieses Problem hatten jene Eltern nicht, die ihre Bambini auf der Strecke begleiteten. Dass sie teilweise dann allerdings selbst wegen rücksichtlos voranstürmender Erziehungsberechtigter Bodyguard für die eigenen Kinder spielen mussten, ist eine andere Geschichte …

 

Et jit net jeraaant!

Eine kleine Laufeinheit gönne ich mir heute nochmal. Allerdings erst am Abend, mit dem 10er-Team von „Der TV bewegt„. Für die Läuferinnen und Läufer, die beim Trierer Stadtlauf über die Zehn-Kilometer-Distanz an den Start gehen wollen, stehen unter anderem 45 Minuten ruhiges Laufen auf dem Trainingsplan. Das kommt mir gerade recht.

Die Laufschuhe müssen in dieser Woche häufiger stehen bleiben.

Die Halbmarathongruppe wird ein schnelles Bahntrainings machen. Das ist heute, drei Tage vor dem Hamburg-Marathon, nichts für mich. „Et jit net jeraaant!“ lautet das Motto auf Moselplatt. Warum, das erzählt auch meine neue Laufkolumne, die heute in der Tageszeitung Trierischer Volksfreund und im TV-Laufportal erschienen ist.

Angeleint

Mein innerer Schweinehund protestiert. Er mag nicht mehr. Nicht mehr laufen? Von wegen! Er will, ist es nach drei Monaten regelmäßigen Trainings gewohnt, pro Woche 60 bis 70 Kilometer unterwegs zu sein. Und nun soll er plötzlich stillhalten?
„Das ist gut für dich“, versuche ich ihn zu beruhigen. „Dann läufst du in Hamburg beim Marathon am Sonntag um so leichter und schneller.“ Und ich erzähle etwas von „Tapering“. Das ist ein englischer Fachbegriff im Sport, der etwa mit Zuspitzung oder Reduktion übersetzt werden kann. „Häh?“ Mein innerer Schweinehund verlangt nach mehr Erklärung. „Es geht dabei darum, in den letzten ein bis zwei Wochen vor einer großen Belastung den Trainingsumfang zu reduzieren“, doziere ich. „So soll unser Körper die Möglichkeit bekommen, sich zu erholen und Kraft zu schöpfen. Dafür wird die Zahl der Wochenkilometer auf etwa 60 Prozent des davor üblichen Umfangs reduziert.“
Bei diesen Sätzen hört die innere Stimme auf: „60 Prozent? Aber wir sind doch erst 20 Kilometer gelaufen!“ Da kann ich dann doch beruhigen: „Ganz tatenlos werden wir bis zum Rennen nicht sein. Heute ein Stündchen. Am Samstag noch ein Fünfer-Ründchen.“ Mein innerer Schweinehund frohlockt – und am Sonntag wird er wieder von der Leine gelassen.
laufen@volksfreund.de

Frühe Intervalle

Hier geht die Post ab. Ich weiß auch nicht, warum diese Woche so ist. Möglicherweise liegt es an den bevorstehenden Osterferien in Rheinland-Pfalz. Jedenfalls hatte ich gestern keine Chance, etwas in meinen Laufblog einzutragen. Und heute wird es auch nur kurz bleiben.

Weil die erste Konferenz bereits um 9.30 Uhr anstand, bin ich bereits um 7.15 Uhr zu meinem Morgenlauf gestartet. Nach der Gymnastikeinheit hat sich meine Achillessehne wieder beruhigt. Dennoch war ich einigermaßen angespannt, wie es bei der Intervalleinheit heute sein würde:

  • 10 Minuten Einlaufe
  • 6 Steigerungsläufe über 80 Meter
  • 8 x 4 Minuten schnell mit jeweils 2 Minuten Trabpausen dazwischen
  • 15 Minuten Auslaufen

So lautete das Programm, das mit auf die flache Strecke an der Mosel führte. Schnell noch eine zweite Schicht unter das Laufshirt und los. Frisch war es, aber nur an den Armen.

Schön war es, den Sonnenaufgang am Fluss zu erleben. Und besonders schön war es, dass die Sehne sich nicht muckte. So war es am Samstag hoffentlich wirklich nur ein aufblitzen alter Probleme. Sonderbarerweise passierte das nun immer am Ende eine ruhigen Woche. Vielleicht murren die Knochen, Muskeln und Bänder auch, weil sie nicht wieder mehr tun wollen. Ganz anders, als der Kopf.

Fast 19 Kilometer kamen heute Morgen zusammen. Bis nach Hause war es am Ende zwei Kilometer zu weit, um im Zeitplan zu bleiben. Und so musste ich das Dehnen ebenso abkürzen wie das Frühstück.

Und so geht der Tag weiter…

Aber es gibt trotz der Arbeitsverdichtung auch Dinge, die richtig Spaß machen. Jetzt werde ich mal den Artikel mit den Gewinner für die Aktion „Der TV bewegt“ fertig machen. 35 Leserinnen und Leser dürfen sich über zwölf Wochen professionelles Lauftraining und einen Startplatz beim Trierer Stadtlauf freuen.

Tolle Premiere in Schweich

Vor dem Start: 437 Läuferinnen und Läufer

Ein großes Kompliment an Dirk Engel und alle vom Lauftreff Schweich, die an der Organisation des 1. Fährturmlaufs mitgewirkt haben. Es war eine tolle Premiere. 432 Starter im Hauptlauf, insgesamt 736 Teilnehmer. So viele Kinder, dass kurzfristig die Zahl der Kinderläufe verdoppelt werden musste. Und bis auf eine Panne mit dem Mikro und einem kurzen Stromausfall, der die Start- und Zielbogen von Trierischem Volksfreund und Bitburger Brauerei die Luft genommen hat, lief alles wie am Schnürchen.

Dirk Engel - Organisationschef

Spätestens als Topläuferin Yvonne Jungblut dann auch noch ihre persönliche Bestzeit um mehr als eine Minute auf 36:34 verbessert hatte war klar, dass der Fährturmlauf das Prädikat „schnelle Strecke“ wirklich verdient.

Begrüßung von Linda Betzler - Sie wurde am Ende Zweite bei den Frauen, hinter Yvonne Jungblut.

Dabei hatte es zunächst nicht so ausgesehen, als sich gegen 13 Uhr die Sonne hinter Wolken versteckte und die Temperatur von 16 auf 12 Grad stürzte – danke Dirk für das zweite Shirt! Heftiger Wind – Gegenwind auf den ersten vier Kilometern – und sogar einige Regentropfen begleiteten uns Läuferinnen und Läufer dann ab 15.30 Uhr auf der Strecke.

Gleich gibt es Lucky-Puppen für die Kinder

Ich war mit Marcel nach Schweich gefahren, etwas früher, weil ich für die Kinder noch 16 Luckypuppen im Gepäck hatte. Das ist unser Zeitungsmaskottchen, eine Leseratte. Mit unserem Laufportal sind wir Medienpartner der Veranstaltung. eine gelungene Sache.

Marcel hatte natürlich wieder einmal untertrieben. Vielleicht weiß er selbst ja auch gar nicht wie stark er als Läufer geworden ist. Von seiner Ansage, er werde „so um die 43 Minuten laufen“ und sich nicht voll verausgaben, ist jedenfalls nicht viel übriggeblieben. Das war spätestens klar, als er mich bei Kilometer 7 überholt hat. Typisches Läufergespräch wärend eines Rennens: „Und, wie?“ – „Na ja, geht so!“ – „Ja, ich auch, …. , ganz schön anstrengend“ – und weg war er. Genau 30 Sekunden hat er dann nochmal im Vergleich zu mir herausgelaufen, der ich wieder einmal den Tempomaten eingestellt hatte.

Hier geht's lang

Glückwunsch Marcel zur neuen Bestzeit unterhalb der magischen 40er Marke (39:59). Persönliche Bestzeit auch für mich: Von 40:51 beim Stadtlauf Trier 2010 auf 40:29. Nicht schlecht. Aber die magische  40 Minuten-Grenze steht noch immer. So befürchte ich, dass ich mich irgendwann dann doch dafür quälen werde, um diese Schallmauer zu knacken.

Danke an dieser Stelle an alle, die mich angefeuert haben. Und danke an alle, die sich lobend zu meiner Laufkolumne geäußert haben. Das motiviert.

Wendepunkt

Nach dem Lauf bin ich übrigens die Strecke ein zweites Mal gelaufen, und noch etwas weiter. Da ich am Sonntag arbeiten muss, war das die Ergänzung, damit ich kombiniert so etwas wie den langen Lauf der Woche zusammenbekommen habe. 3 km einlaufen – 10 km Wettkampf – 12 km ruhiges Auslaufen = 25 Kilometer.

Doch noch ein Hauch von Sonne.

Jetzt geht es weiter mit der Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon. Da darf ich dann pro Kilometer fast 30 Sekunden langsamer sein als in Schweich, um die angepeilten 3:15 Stunden zu erreichen. Das ist dann doch eine beruhigende Erkenntnis.

Alt und krumm - der Schweicher Fährturm - Namensgeber

Eine tolle Fotostrecke von dem Lauf gibt es natürlich im Laufportal

 

 

Der TV bewegt! Wer macht mit?

Es ist wieder soweit, die vierte Auflage von „Der TV bewegt!“ geht an den Start. Aber heute können sich Leserinnen und Leser unserer Zeitung für 12 Wochen professionell betreutes Training für den Internationalen Trierer Stadtlauf bewerben. Etwa 30 werden gewinnen. Die anderen 30 Teilnehmer kommen aus dem Medienhaus Trierischer Volksfreund.

Chef des Trainerstabs ist – welch‘ Überraschung – Jens Nagel, der mich in diesen Wochen auch für den Hamburg Marathon betreut.

Wie in den vergangenen Jahren wartet auf die Teilnehmer wieder jede Menge Spaß und gemeinsamer Sport.

Hie geht’s zur Anmeldung: Bewerbung

Und was hat mich heute bewegt? Natürlich der Jahrestag des Tsunamis in Japan. Und auf sportlicher Seite eine ruhige kurze Einheit. Denn morgen steht der X-Duathlon an. Da will ich schließlich keine schweren Beine haben.

An den Mattheiser Weihern sind neue Schutzzonen eingerichtet. Papa Schwan achtet schon jetzt genau darauf, dass seinem Nest niemand zu nahe kommt.

Die Natur atmet Frühlingsluft, auch wenn der Himmel wieder grau ist. Spätestens in der kommenden Woche werden sich grüne Spitzen an den Zweigen zeigen.

Darauf freue ich mich riesig.

Überraschungsei

Nein, ich schreibe heute nichts über meine erste Sitzung bei einem Mentalcoach. Und ich schreibe auch nichts über den Greifvogelangriff an der Sauer auf meinen Laufkumpel. Kein Thema soll mein Ruhetag bei eigentlich idealem Laufwetter sein. Und zum guten Abschneiden der Läufer bei der Sportlerwahl durch die Leserinnen und Leser des Trierischen Volksfreunds habe ich ja schon in Facebook etwas gepostet.

Mein Überraschungsei des Tages wird die neue Auflage der Aktion „Der TV bewegt“. Ab Samstag können sich unsere Leserinnen und Leser für zwölf Wochen Vorbereitungstraining zum Trierer Stadtlauf bewerben. Ins gesamt 60 Teilnehmer werden sich wie im vergangenen Jahr auf drei Trainingsgruppen verteilen. Anfänger und Wiedereinsteiger werden ebenso gut betreut wie Läufer, die erstmals zehn Kilometer laufen wollen oder ihre Bestzeit auf dieser Strecke verbessern wollen.

Und für die Fortgeschrittenen gibt es eine etwas kleinere Gruppe, die beim Halbmarathon starten werden. Hier gibt es nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres allerdings eine Neuerung: Weniger als 60 Minuten für zehn Kilometer müssen als aktuelle Bestzeit stehen.

Die Ausschreibung findet sich in der Tageszeitung und auf dem Laufportal www.volksfreund.de/laufen.

Ich freue mich auf die Aktion und bin sehr gespannt auf die Resonanz.

Schnee, Rumpfstabi und Wadenpumpe

Koordination und Kraftraining lautet also das Motto für den zweiten Tag des Marathontrainings für Hamburg. Da ich in der Regel eh am Dienstag meinen Gymnastiktag habe, fällt mir das nicht besonders schwer.

10 Min.
einlaufen
+
3 x 10-12
WDH.
Wadenheben
pro Bein
+
30 Min.
Rumpfstabi
+
Stretching

Da im Plan aber auch noch zehn Minuten Einlaufen vermerkt ist, gehe ich zumindest für eine klitzekleine Runde am frühen Morgen raus in eine wunderbar weiße Winterlandschaft. Es sind zwar nur zwei bis drei Zentimeter Schnee, die da malerisch auf Büschen und Bäumen liegt. Um Nebenstraßen, Bürgersteige und Radweg stellenweise mächtig glatt werden zu lassen, genügt das aber.

Und weil gut zehn Minuten viel zu wenig sind, um ausreichen frische Luft zu tanken, mache ich die anschließenden Wadenpumpenübungen an der Treppe im Garten. Unter den amüsierten Blicken von Schweini, unseres Schweinedrachens.

Jetzt kommt an der Mosel die Sonne raus und ich freue mich schon auf das Programm vom Mittwoch: 15 Kilometer im Tempo 5:30. Das wird ein Genusslauf

 

Alle wichtigen Daten im Blick

Donnerstag ist Kolumnentag. Das aktuelleste Ergebnis meiner geistigen Ergüsse will ich hier nicht vorenthalten. Das Thema dürfte vielen bekannt sein 😉

Wer hat  im Volksfreund den Artikel über die Selbstvermesser gelesen? „Selftracking“ nennt sich ein neuer Trend. Deren Anhänger zeichnen täglich alle persönlichen Daten auf, jeden Schritt, die Menge der verbrauchten Kalorien, das genaue Gewicht, die Schlafstunden. Die statistisch erfasste Flut persönlicher Daten soll bei wirklichen Selftrackingfreaks sogar die Zahl und Intensität der Schäferstündchen  beinhalten.

Hand aufs Herz: So ganz neu ist der Selbstvermesser-Tick nicht, zumindest nicht für uns Läufer. Denn über kaum ein Thema wird in  Joggerkreisen so häufig und fachkundig diskutiert wie über Laufuhren, die längst kleine Computer sind. Auch Smartphones sind in der Lage, Sattelitensignale zu empfangen und Tempo, Strecke mitsamt Höhenprofil, Entfernung, Puls und Kalorienverbrauch exakt zu ermitteln. Welche Uhr ist also die richtige? Welches Smartphone-App bietet den größten Komfort?
Die ermittelten Daten werden selbstverständlich statistisch erfasst und sind am Computer jederzeit abrufbar.

 

So können ambitionierte Hobbyläufer jederzeit auf die Frage antworten, wie viele Kilometer sie im vergangenen Monat gelaufen sind. Die Verkündung der gelaufenen Jahreskilometerzahl ist in den Laufgruppen der sozialen Netzwerke mittlerweile ebenso ein Silvesterbrauch wie in den virtuellen Laufstammtischen in Internetblogs.
Habe ich mich nun verraten? Ja, ich gehöre dazu. Und zu meiner Sammelleidenschaft beim Laufen zählen Fotos – von Lauftrecken, Wettbewerben, Panoramaaufnahmen, der Blick auf die kleinen Schönheiten der Natur.

 

Glücklich bin ich deshalb, dass die Volksfreund-Blogs nach gut zwei Wochen intensiver Wartungsarbeiten wieder am Netz sind. Hübscher und technisch auf dem neuesten Stand.
Wer sich davon überzeugen will, ist zu einem Besuch eingeladen. Erreichbar über das Laufportal www.volksfreund.de/laufen oder direkt über die Adresse http://midlifecrisis.blog.volksfreund.de. Dort führen auch zahlreiche Links zu anderen interessanten Laufblogs. Nur bei einer Sache muss ich meine Gäste enttäuschen: Was im Schlafzimmer passiert, bleibt mein Geheimnis.
Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie im Internet unter www.volksfreund.de/kolumne