Zu spät

Manchmal ist es mit Wetterlagen wie mit der Bahn: Sie kommen zu spät …

So war es heute leider auch mit dem Schnee. Am Morgen noch alles braun.  Erst um 9 Uhr hat es dann richtig begonnen zu schneien. Zumindest für die Leute im morgendlichen Berufsverkehr war das gut.

Der heiß ersehnte erste Schneelauf wird für mich also bis Samstag warten müssen. Heute waren wieder Gymnastikmatte und Balancepad  gefragt.

Dauerläufer?

Vom Unfallpech meiner Frau und dem Ärger wegen der Schadensregulierung hatte ich ja vor einiger Zeit berichtet. Und vielleicht fragt sich der ein oder andere Gast dieses Blogs ja, was daraus geworden ist.

Der Unfall ist inzwischen einigermaßen mental verarbeitet. Allerdings hat dank Verkehrsrechtschutz nun der Anwalt die Sache übernommen, zumal sich die Versicherung des Unfallgegners noch nicht erklärt hat.

Wohl oder übel brauchten wir allerdings zügig einen neuen Wagen. Und der steht nun im Regen, zumindest an Tagen wie heute, wenn der Schließmechanismus der  Himmelsschleusen defekt zu sein scheint.

Der Neue wird hoffentlich ein sparsamer Dauerläufer. Er hat viel Platz und bietet von der Ausstattung nicht das schlechteste Niveau. Es ist ein Dacia Lodgy.

Gut zu fahren. Vor allem die erhöhte Sitzposition macht richtig Spaß. Ab sofort gitl das Motto: Don’t drive but cruise!

Viel Ärger und schöne Erinnerungen

Was für ein Ärger! Ich meine Damit nicht meine Erkälting, die sich als ziemlich hartnäckig erweist. Viel schlimmer ist der Unfall gestern, der auch Ursache dafür war, dass ich hier wieder einen Tag ausgesetzt hatte. Unser schöner Mégane ist vermutlich „wirtschaftlicher Totalschaden“, weil so ein junger Raser auf seinem Motorrad die komplette Seite zerstört hat. Zu allem Unglück sieht es nun auch noch so aus, als wolle er meiner Frau eine Mitschuld an dem Crash geben. So nehmen wir zum ersten Mal unsere Rechtsschutzversicherung in Anspruch, um das zu klären.

Wir sind immer noch froh, dass dem jungen Mann nicht viel passiert ist. Sein übermütiger Fahrstil wird uns aber so oder so einige Tausend Euro kosten, weil wir ein neues Auto brauchen. Der Wiederbeschaffungswert wird vermutlich nicht so hoch sein, um dafür einen gleichwertigen Ersatz zu finden. Mir steigt die Galle hoch, während ich diese Zeilen schreibe. Das sind Dinge, die man absolut nicht braucht, weder Unfall noch zeitraubendes Nachspiel.

Eine ausgedehnte Lauftour würde mir jetzt gut tun, um ein wenig Frust abzubauen. Allein die Erkältung lässt es noch nicht zu. Und so versuche ich es mal mit Erinnerungen an die erste Oktoberwoche, diese wunderbaren Tage im Berner Oberland.

Das letzte Foto vom intakten Auto. 🙁

Ich nehme Euch mit auf eine 6,5 Stunden-Tour von der Iffigalm auf das Iffighorn, hinunter zum Iffigsee und zurück hinunter zum Ausgangspunkt.

Da in diesem Fall Bilder mehr sagen als Worte, halte ich mich nun also verbal zurück.

Dilettanten-Yoga und schlimme Unfälle

Gymnastikübungen  sollten für jeden Läufer mit zum Trainingsplan gehören. Davon war nicht nur in diesem Blog schon häufiger die Rede. Vor kurzem habe ich beim Turnen auf der Matte vor dem Fernseher aus dem Morgenmagazin gelernt, dass Yoga gar nicht so entspannend ist, wie es das Vorurtie predigt. Viel Übungen für Rumpfstabilität und Koordination, die dort als Yoga vorgestellt wurden, gehören auch zu meinem Programm. Allerdings gestaltet sich der Übergang zwischen einzelnen Übungen nicht ganz so fließend, wie es sein müsste, um das Prädikat „Y“ zu bekommen.

Wichtiger ist es mir, zwischen den einzelnen Krafteinheiten eine in etwa gleichlange Entspannungspause einzulegen. So habe ich das von meinem Fitnessguru Jens gelernt. So war es dann auch heute Morgen, wo die Erkenntnis sich durchsetzte, dass die Liegestütz-Einlage wohl doch wieder häufiger gewählt werden will…

Draußen waberte derweil wieder bei Temeperaturen um den Gefrierpunkt der Nebel. Dass der auch etwas Positives hat, durfte ich dann aus der Tageszeitung – natürlich die meines Brötchengebers Trierischer Volksfreund – lernen. Demnach sind die Folgen der langen Zeit ohne Niederschläge in den Nebelgebieten für die Natur weitaus weniger dramatisch als in den Schönwettergebieten.

Daran mag etwas dran sein, denn auf meinen Lieblingsrunden ist die Erde doch einigermaßen feucht, massiv luftbefeuchtet sozusagen.

Ob der Nebel auch mit eine Ursache war für den grausamen Unfall heute früh auf der B51 bei Sirzenich, ist derweil noch unklar. Ein Mercedes ist kurz vor 8 Uhr auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in einen LKW gekracht. Der Autofahrer kann von dem verheerenden Aufprall nicht viel gespürt haben.

Die Hintergründe recherchiert derzeit ein Kollege. Es ist schon der zweite tödliche Frontalzusammenstoß bei Trier innerhalb weniger Tage. Hoffentlich wird das keine Serie!

Das Bild von einer der letzten Rosen in unserem Garten widme ich den Toten.

Sandige Wege und tödlicher Unfall

Der Prachtherbst macht zunächst mal eine Pause. Zumindest ein Hauch von Sonnenaufgang darf ich dennoch erleben auf meinem Weg nach Ehrang. Ich habe meinem Kollegen Thomas versprochen, ihn in meinem Urlaub einmal auf einen Morgenlauf in seinem Revier in den Wäldern Auf der Bausch zu begleiten.

Zum Glück gibt es um 7.30 Uhr in den Herbstferien nicht den üblichen Stau von Olewig in Richtung Innenstadt, so dass ich den abgesprochenen 8-Uhr-Termin einhaltne kann. Die erste Abzweigung nach Biewer ist allerdings wegen „Vermessungsarbeiten“ gesperrt. Die eingezeichneten Markierungen, die ich dort später auf dem Rückweg bemerke, lassen auf einen schlimmen Unfall schließen. Und wie ich inzwischen weiß, ist dort heute am frühen Morgen ein 44-jähriger Rollerfahrer gestorben, vermutlich „abgeschossen“ von einem Autofahrer, der beim Einbiegen auf die Gegenfahrbahn kam.

Die Formulierung der Polizeimeldung lässt darauf schließen, dass der Unfallverursacher getrunken hatte. Was für eine üble Geschichte!

Bei unserem sehr schönen Rundlauf durch den Ehranger Wald auf wunderbar sandigen Wegen wusste ich davon zum Glück noch nichts. Na ja, dann hätten wir uns zumindest nicht so viel über die Arbeit unterhalten, mitten im Urlaub…

Die Strecke brachte mich dennoch auf die Idee für die nächste Laufkolumne.

Aber die gibt’s erst morgen…

Neue Treter bleiben sauber

Kurze rethorische Frage: Warum haben eigentlich nahezu alle Einträge auf dieser Blogseite seit meiner Rückkehr aus Frankreich mit Regen zu tun?

Kleines Ratespiel: Welche sind die Neuen?

Also auch heute… Trotz des späten Zubettgehens nach dem Frauen-WM-Krimi bin ich heute früh aufgestanden, mit dem festen Vorhaben, eine Runde zum Mattheiser Weiher zu starten. Also: Frühstück gemacht, damit Frau mit etwas mehr Genuss zur Arbeit starten kann. Dann in die Laufklamotten geschmissen. Um 8 Uhr sollte es losgehen. Und was war? Natürlich Regen! Nicht etwa ein erfrischendes Nieseln, sondern der von der heftigen Sorte mit dicken Tropfen. Und wenn auch die meisten davon daneben gehen, wie ein Blogfreund treffend schreibt, mich hat das derart frösteln lassen, dass ich darauf verzichtet habe, die noch fast fabrikneuen neuen GT-2150 zu schnüren, die zu einem Schnäppchenpreis beim letzten Einkaufsbummel im Rucksack gelandet waren (ja, doch wieder Stabilschuhe. Das Experiment Natural Running muss noch warten).

Stattdessen Gymnastikmatte ausgerollt und seit einigen Wochen zum ersten Mal Bauch, Beine, Po, Rücken und Arme und Rumpfseiten trainiert. Wurde auch langsam mal wieder Zeit. Denn im Urlaub habe ich mich ausschließlich aufs Laufen beschränkt. O.k., einige Male war ich natürlich auch schwimmen.

Jetzt freue ich mich auf den Muskelkater morgen. Und vielleicht auch auf eine Laufrunde, wobei ich voraussichtlich die Morgenzeit dem Frühstück mit meiner Mutter widmen werde, die ich gleich vom Bahnhof abhole. Wie immer, wenn sie den Dienst der Bahn in Anspruch nimmt, lief nicht alles glatt. Heute war es eine kaputte Oberleitung irgendwo zwischen Koblenz und Frankfurt, die ihre Reise von Würzburg nach Trier um rund zwei Stunden länger werden ließ. Hoffentlich hat das nicht zu sehr ihre Nerven strapaziert…

Aber spätestens am Mittwoch wird dann wieder gelaufen. Definitiv. Auch, falls es dann regnen sollte.

Motorradfahrer verletzt Joggerin im Weinberg

Nicht nur der blöde Vulkan in Island verhagelt zunehmend meine Laune. Auch Rowdies auf zwei oder mehr Rädern machen mich wütend. Inzwischen müssen sogar arglos in Weinbergen joggende Freizeitsportler um ihre Gesundheit bangen, wie diese Polizeimeldung zeigt. 👿

Waldrach,  Verkehrsunfall im Weinberg – Motorrad fährt Joggerin an
Diese Pressemeldung auf www.polizei.rlp.de
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Am Sonntag, 22. Mai, wurde eine Joggerin kurz vor 17 Uhr in den Weinbergen zwischen Kasel und Waldrach von einem Motorradfahrer angefahren und leicht verletzt.
Die Frau lief in Richtung Waldrach, als sich ihr von hinten zwei Motorräder näherten. Obwohl sie sich noch an den rechten Wegesrand begeben hatte, wurde sie von einem der Motorräder gestreift, worauf sie zu Boden stürzte und sich verletzte.

Die beiden Motorradfahrer fuhren weiter, ohne sich um das Geschehen zu kümmern.
Es handelte sich um Geländemaschinen mit TR- Kennzeichen. Die Fahrer trugen Sporthosen und helle T-Shirts und schwarze Helme.
Die Polizei Schweich – Telefon 06502/9157-0 – sucht Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können.
Insbesondere wird ein älterer Herr, der der Verletzten noch geholfen hat, gebeten, sich zu melden

Gute Vorzeichen für einen tollen Tag

Alles gut! Tolles Wetter, eine superschöne 12-Kilometer-Runde am Morgen. Für die Staffel beim Hospizlauf sind die wichtigsten Dinge eingetütet. Da wird doch auch unser WM-Team in Südafrika keinen Strich durch die Rechnung machen!!!

Aber davor muss ich erst noch nach Bitburg und dort bei der Polizei den Anhänger mit den Utensilien für das ADAC-Fahrradturnier an der Grundschule in Olewig abholen. Das startet um 16.30 Uhr und sollte nach dem Sieg der Deutschen Mannschaft und bei diesem Wetter hohen Spaßfaktor haben.

Auf geht’s!

Aulbrücke: Menschenauflauf zur Eröffnung

Nun ist sie also endlich wieder frei, die Aulbrücke in Trier. Allerdings wurde die Durchfahrt natürlich nicht pünktlich um 10 Uhr eröffnet. Da trieb sich noch allerlei lokale Politprominenz auf dem neuen Provisorium herum. Meine Absicht, als einer der ersten das Bauwerk zu überqueren, erfüllte sich so nicht. Aber heute Abend…

 

Ersehnter Brückenschlag in der Aulstraße

Das Weihnachtsfest ist vorüber. Vier Tage in der alten fränkischen Heimat, umsorgt von der Großfamilie, haben gut getan und gaben Energie für die Herausforderungen des neuen Jahres.

Als verspätetes Weihnachtsgeschenk wird morgen Vormittag endlich die Aulbrücke wieder befahrbar sein, bzw. deren Nachfolge-Provisorium. Der tägliche Rote-Ampel-Staffellauf durch die Südallee und auf dem Barbaraufer und den folgenden Straßen entlang der Mosel auf dem Weg zur und von der Arbeit hat für mich damit ein Ende. Für die Bewohner der Häuser im Bereich Aulstraße/Auf der Weismark wird es nun leider wieder lauter. Aber insgesamt wird sich die Situation auf den südlichen Innenstadt-Straßen durch den Wiederherstellung des Brückenschlags verbessern.

Aber was wird nun aus den Überfahrungs-Hindernissen, an denen im vergangenen Jahr so viele LKW ihren Aufbau lädiert haben? ES bleiben also noch Fragen, die zu klären sind.