Sonne!!!!!

IMG_4551Was für ein Tag! Sonne satt. Aber ich war vernünftig und bin nicht schon wieder gelaufen. Auch wenn es in den Füßen juckte. Stattdessen ein schön langer Spaziergang. Natürlich mit der neuen Kamera. Wieder ein wenig ausprobiert. Nicht alle Experimente sind geglückt. Aber keine Sorge, hier zeige ich nur das, was die Vorauswahl überstanden hat.

IMG_4587Ich kann mit nicht überwinden, das in Briefmarkenform zu tun. Deshalb müsst Ihr eben mal wieder scrollen. Ich hoffe, es wird nicht zu viel. Wer sich all das mal selbst ansehen will: es ist der Start des Saar-Hunsrück-Steigs in Trier.

IMG_4552Wie es mir geht? Prächtig, mal abgesehen von dem leichten Kratzen im Hals und einem etwas schmerzenden Nagelbett am Großzeh. Aber … Die Leiste gibt Ruhe! Macht keinen Mucks, kein Störsignal, alles ruhig. Ich kann das gar nicht recht glauben nach dem ungeplant langen Lauf gestern. War tatsächlich eine verdrehte Hüfte Ursache für meine Probleme? Abwarten und weiter hoffen. Daumen drücken, bitte!

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Wege

Interessant, wie groß die Resonanz auf meine Kolumne zum Thema gelbe Jacken ist. Offenbar ist das Thema Laufbekleidung eines, das interessiert. Auch das geht mir heute früh bei meiner Morgenrunde durch den Kopf.

DSC04319Nach Nieselregen bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ist es ganz schön frostig. Da reichen die dünnen Handschuhe fast nicht mehr aus, um die Finger warm zu halten. Und das Licht ist an diesem trüben Novembermorgen auch nicht das, was sich Fotografen mit lichtschwachen Kameras wünschen.

Also schön stillhalten beim Druck auf dne Auslöser. Den will ich eigentlich gar nicht oft betätigen. Aber es überkommt mich der Gedanke, Wege zu zeigen, die auf meiner Tiergartenrunde zu laufen sind. Hier das Ergebnis.

Ein kurzes aber schönes Erlebnis. Da konnte der Tag gar nicht schlecht werden.

 

 

Nebel kann so schön sein

Ich wollte nur kurz unterwegs sein heute Morgen. War ich im Prinzip auch. Nur knappe 9 Kilometer. Dass ich dafür brutto 1:02 Stunden gebraucht habe, war nicht geplant.

DSC04143Aber …

1. habe ich auf dem Höhenpfad im Tiergartental im Nebel einen Hauch von blauem Himmel entdeckt. Statt auf die Runde im Tal ging es also …

DSC041442. die komplette Sickingenstraße hoch bis auf den Petrisberg. Und auf dem Weg sind mir …

DSC041463. so viele Fotomotive begegnet, dass ich nicht anders konnte, als die Kamera zu zücken.

DSC041484. immer wieder. Die Ergebnisse gefallen Euch hoffentlich.

DSC04155 DSC04156 DSC04161 DSC04162 DSC04163 DSC04164 DSC04165 DSC04166 DSC04170 DSC04171Fazit: Nebel kann so schön sein.

Den Wurzelweg gerockt

Ein wenig Bammel hatte ich schon vor diesem Lauf. Nach vier Monaten der erste Wettkampf. 15 profilierte Kilometer beim Wurzelweglauf in Konz. Ideal, weil angesichts des Profils eh keine schnellen Zeiten verlangt werden. Zudem ein Landschaftslauf erster Güte.

07-DSC04001Am Abend davor überrascht mich mein Schatz dann mit dem Satz: „Ich werde morgen auch starten.“ Zwar „nur“ auf der 5-Kilometer-Strecke, wie sie versichert. Aber ich freue mich natürlich dennoch darüber, nicht alleine in die zweitgrößte Stadt der Region zu fahren. Dort, am Waldrand beim Schulzentrum, startet einer der traditionsreichsten Volksläufe im Trierer Land.

03-DSC03982Wir wählen beide das schwarze Shirt des SV Olewig aus. Gut gemacht, so wird das ein schönes Gruppenfoto mit Marcel, Marc, Marion und Dominik nach dem gemeinsamen Einlaufen.

02-DSC03977Einlaufen würden die Shirts wohl an diesem Tag tatsächlich, wäre der Regen nur etwas wärmer. Besonders unmittelbar vor und beim Start öffnet der Himmel seine Schleusen. Nicht unbedingt zur Freude von Sylvia Büdinger, der Hauptverantwortlichen vom veranstaltenden Verein TG Konz.

04-DSC03984Wie ich, startet deshalb zum Beispiel auch Facebook-Dirk aus der Box, also aus dem überdachten Unterstand.

05-DSC03986Wie gut es doch tut, endlich mal wieder bei so einem Lauf dabei zu sein! Viele bekannte Gesichter, Leidensgeschichten, Wiedersehensfreude, Berichte von allerlei Dingen, die sich in den Monaten meiner Abstinenz in der Läuferwelt ereignet haben.

06-DSC03994Ich lasse es ruhig angehen, bin aber dennoch zumindest im hinteren Feld am Berg einer der Stärksten. Am steilen und enorm seifigen Wurzelweg bleibt mir deshalb so ziemlich alleine noch Luft, den ein oder anderen motivierenden Spruch herauszuplaudern.

08-DSC04010Als mir dann auf dem Roscheider Hof mein Zuhörer signalisiert, dass er nur spanisch kann und „ganz klein bisschen Deutsch“ weiß ich, zumindest die vergangenen fünf Minuten war das ein wohl doch eher einseitiges Gespräch …

Aber zumindest verstehen mich die Jungs, denen ich rate, sich an der Kuppe auf der Roscheider Höhe ein paar Körner aufzuheben. Denn diese Steigung scheint unendlich, auch wenn das zunächst nicht zu erkennen ist.

09-DSC04013Für kurze Zeit reißt nun sogar der Himmel auf. Ein wunderschöner Blick auf das Moseltal ist Belohnung für die Anstrengung hinauf. Dirk habe ich mittlerweile verloren, Dominik und Marcel sind meilenweit voraus. Marion ist an der Kreuzung für die 10-Kilometer-Strecke abgebogen. Und Marc, zu dem ich fast aufgelaufen bin. rennt mir an den nun folgenden Bergabpassagen einfach davon. Denn hier löse ich die Handbremse mit Blick auf meine Leiste nicht. So fliegt auch eine Frau an mir vorbei, die davor am Berg ihre Probleme hatte. Wir sehen uns auf diese Art und Weise noch einige Male und sind uns einig, dass wir heute mit der Bündelung unserer Stärken richtig schnell gewesen wären.

11-DSC04024Nach knapp elf Kilometern laufe ich im Wald auf einen langen Läufer auf. Die Aufschrift auf der Mütze kommt mir bekannt vor. Und tatsächlich ist es Sascha „Trailrunner’s dog“, der aus dem Raum Koblenz angereist ist, um nach einer Erkältung wieder seine Form zu testen.

12-DSC04026Es ist eh ein kleines Laufbloggertreffen hier: Birthe Trailfrosch („Ich habe mir nicht vorgenommen zu gewinnen, Hauptsache ich bin schneller als im vergangenen Jahr“) rockt natürlich die weibliche Konkurrenz Sie gewinnt mit neuer Bestzeit. Karina TriTeamDream ist heute nur Zuschauerin und freut sich auf den Einstieg in das achtmonatige Intensivtraining für den Start beim Triathlon in Roth. Schade, dass Anne Weinbergschnecke nicht auch da ist.

Es wird also in den anderen Blogs sicher noch einiges zu Lesen geben, vom Wurzelweglauf und anderen Dingen.

14-DSC04029Im Ziel dann große Freude. Es ist geschafft! Die Schuhe haben komplett ihre Farbe geändert, was erst die Wurzelbürstenbehandlung am Wasserzuber ändert. Die Schlammkruste auf den Waden lässt sich dank Kompressionstrümpfen einfach ausziehen.

13-DSC04027Duschen sind herrlich heiß. Der Kaffee auch, und das alkoholfreie Weizen sowieso lecker. Das Wichtigste aber: Die Leiste hat gehalten. Ein leichtes Ziehen auf den letzten vier Kilometern. Aber nicht wirklich schlimm. Ich bin auf dem Weg der Besserung.

15-DSC04030Nächste Woche dann ein entspannter Deuluxlauf zum Saisonausklang. Da werden wieder jede Menge Gesprächspartner mitlaufen. Vor allem Christoph, der in Konz pausiert hat. Für den muss ich auch kein Spanisch lernen. 😉

Vielleicht findet dieses Filmchen dann eine Fortsetzung:

Sonnige Momente für einen Regentag

01-DSC03758Regen ohne Ende seit heute Nacht im Moselland. Da fällt die Morgengymnastik in den eigenen vier Wänden nicht so schwer. Aber von einem wunderbaren Lauf über den Petrsiberg habe ich noch einige Fotos, die hoffentlich nicht nur mir etwas Sonne für diesen Regentag bringen.

Spontan – grandios

Ein wolkenloser Himmel, kein Nebel. Die Pläne für die Morgengymnastik sind schnell geändert. Bei so einem Prachtwetter muss es ein Spaziergang sein, auch wenn sich die Rumpfmuskulatur langsam etwas hängen lässt.  Laufen? Na ja, Seit Samstag sind es ja nur zwei Tage her. Und übertreiben will ich es nicht. Los ghet es also in Jogginghose und mit Fleecejacke über dem Sportshirt. 6 Grad. Trailschuhe sind auch zum Spazieren gut.

Aber die paar Meter bis in die Weinberge kann ich ja zumindest laufen … geht doch … kein Ziehen in der Leiste … na gut: noch ein paar Meter ….

DSC03306Herrliches Gras, weiche Erde, ein Laufgenuss … noch ein paar Meter … Die schräg stehende Sonne taucht den Petrisberg in zauberhaftes Licht. … noch ein paar Meter …

DSC03309Meinen Lieblingstrail bin ich schon so lange nicht mehr gelaufen … noch ein paar Meter …

DSC03312Und die kleine Schleife hoch an der Pferdekoppel vorbei … ein Traum … noch ein paar Meter ….

DSC03316Durch die Weinberge in Richtung Stadt … den Ausblick wiklich sehen … noch ein paar Meter ….

DSC03318Zum Aussichtspunkt steil hoch an die Sickingerstraße wird aber gegangen … ein toller Morgen …

DSC03320Trier erwacht … noch ein paar Meter … und die Leiste? War da nicht ein leichtes ziehen?

DSC03322Besser also den kürzeren Weg zurück … noch ein paar Meter

DSC03321Das Laub leuchtet bunt. Hier muss ich in den nächsten Tagen unbedingt nochmal hin.

DSC03325Dieser Jägerstand, da muss ich rauf, den Blick über die Streuobstwiese schweifen lassen.

DSC03328Noch ein paar Meter … und wenn mir mein Körper nichts in die Quere legt, werden es bald wieder noch ein paar Meter mehr.

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Zusätzlicher Kick

Heute zum ersten Mal seit Tagen kein Morgennebel an der Mosel und in deren Seitentäler. Da hält es mich am Morgen nicht in den vier Wänden. Auch wenn die Zeit knapp ist, muss ein Ausflug in die Natur sein. Die liegt ja quasi vor der Haustür. Und da mein neues Smartphone auch die Möglichkeit bietet, unmittelbar im Quadratformat zu fotografieren, will das erprobt sein. Die Bearbeitungseinstellung „Transfer“ verfremdet die Farben etwas. Das gibt den Fotos einen zusätlichen Kick.  Ist natürlich nichts, was immer eingestellt werden sollte

Aber überzeugt Euch selbst:

Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich viel Sonne am Wochenende, wo immer ihr unterwegs sein werdet.

Farben des Herbstes

Da hatte ich schon einen Klos im Hals, als mir Steve gepostet hat, dass er seine Tegernseerunde am Wochenende mir und Gerd widmen werden. Ist es nicht schön, wie das Laufen verbindet? Und unser Laufblog-Stammtisch ist schon eine wirklich tolle Sache. Das bestärktmich darin, im kommenden Jahr in jedem Fall wieder ein Laufbloggertreffen zu organisieren oder zumindest mitzuorganisieren.

DSC03246Vorläufig gilt für mich allerdings immer noch das motto der moderaten Bewegung. Heute früh also wieder ein Spaziergang. Da feuchte, nicht zu kalte Wetter muss für jeden Läufer ein Fest sein. Prima Luft, schöne Herbstfarben, melancholische Stimmung.

DSC03233In den Weinbergen durfte ich auf dem Weg vor mir ein Reh beobachten, das in aller Ruhe von den Restbeständen süßer Früchte an den Brombeersträuchern naschte. Aus 20 Metern entfernung war leider kein sehr gutes Foto möglich. Wesentich eiliger hatten es die Kaninchen, die einige Minuten später vor der dunklen Gestalt reißaus nahmen.

Ich habe wieder Impressionen gesammelt und sie in einer Collage verpackt. Viel Spaß damit. Und ein schön aktives Wochenende. Wie auch immer.

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Abschied

DSC03169Das war’s also mit dem Sommer 2013.

Traumhaft schön

Was bleibt?

Die Farben des Herbstes

Im Herzen

Aber die letzten Rosen tun erfrischt …

 

 

Einen trotz des Tegens schönen Restsonntag Euch allen!

Fest der Natur

Ein Traum von Spätsommer. Jeder Sonnenstrahl ist kostbar. Da es mit Laufen noch immer nicht funktioniert, ist ein Morgenspaziergang über den Petrisberg die Alternative.

 

sommer 20136 Kilometer durch wunderbare Natur. Ungefähr die halbe Strecke meiner normalen Morgenrunde. Dass ich dafür 71 Minuten brauche verlängert zwar den Genuss. Bringt mich allerdings vor der Arbeit fast in Zeitnot.

Schön war’s dennoch. Die Natur stellt sich auf den Herbst ein. Die ersten gelben Blätter an Nussbäumen. Ansonsten ein Fest der Natur. Und die Brombeeren frisch vom Strauch sind superlecker!