Versuch(ung)

Waren es tatsächlich nur drei Tage Pause? Ich bin gerade beim Nachzählen etwas irritiert. Gefühlt war es jedenfalls viel länger.

Also: heute früh ein ruhiger flacher Lauf. Test für die Achillessehne, die mir leider wieder einen Streich bei meinen Planungen spielt. Der starke Regen der Nacht hat einem leichten Nieseln Platz gemacht. Die 7 Grad fühlen sich schnell an wie 20. Der Frühling ist da!

DSC01070Davon künden auch die austreibenden Trauerweiden an den Mattheiser Weihern. Die Vögel sind mutiger in ihrem Gesang. Und es liegt ein leckerer Duft von der Natur in der Luft.

DSC01074Was macht die Wade? Ich verwandle mich in diesen Tagen wieder in einen Menschen, der ständig in seinen Körper fühlt. Und? Ein Kribbeln? Nein, da ist doch nichts. Oder doch? Der Kopfmensch lässt grüßen.

DSC01076… Nichts Schlimmes jedenfalls. Die 9 Kilometer machen keine Schmerzen. Nach der Dusche Coolpack um das Fußgelenk. Der Tag lässt sich ohne Probleme überstehen. Inzwischen müsste ein Postbote die Packung Wobyenzym zuhause abgeliefert haben, die ich per Internet bestellt habe. Ich werde es mal parallel zu Kühlung, Wadenlift und Vorsicht mit Enzymen probieren.

Und am Wochenende? Kein Zweiseenlauf! Die 32 Kilometer sind mir doch ein zu großes Wagnis. Morgen ein ruhiger Samstagslauf, nicht zu weit, auf flachem Terrain. Und der sonnige Sonntag gehört dann voll und ganz der Familie. Auch eine gute Sache. Vielleicht wird ja angegrillt …

Allen ein schönes Wochenende!

Sch…

Christian hatte ja schon erkennen lassen, dass er als Heilkundiger nicht unbedingt an Entwarnung glaubte. Er hatte Recht, leider. Heute schon nach dem Aufstehen beim ersten Treppensteigen plötzlich ein schneidender Schmerz in der Sehne.

DSC01063Was ist das denn? Testweises Dehne, Belasten, Entlasten. Bei einer bestimmten Stellung Schmerzen, kurz und schneidend. Nicht das eher dumpfe Dauerrumoren, das ich schon vor zwei Jahren kennengelernt hatte.

Kann nicht sein! – sagt mein Läufer-Ich und schnürt trotzdem die Schuhe zu einem ruhigen Morgenlauf. Vorsichtig, auch nicht so viele Höhenmeter. Es geht, aber so richtig frei kann ich nicht laufen. Sch… Nach fünf Kilometern entscheide ich mich für eine Abkürzung. 9 statt 11 Kilometer.

DSC01067Dann vorsichtiges Dehnen.  Auch beim Dehnen der Wade keine Schmerzen in der Achillessehne. Wenn die gezielt gestreckt wird, meldet sich allerdings der Schmerz.

Dabei war gestern doch gar nichts zu spüren! Ich bin etwas ratlos. Pause also nochmal. Dienstag und Mittwoch in jedem Fall, vielleicht auch noch am Donnerstag.

Gefällt mir gar nicht 🙁

Berg und Tal

Wie eine Berg-und-Tal-Fahrt sieht die grafische Darstellung meines Intervallaufes von heute morgen aus.

  • 10 Minunten Einlaufen
  • 4×100 Meter Temposteigerung
  • 14×90 Sekunden im Tempo GA2, dazwischen je 120 Sekunden Trabpause
  • 10 Minuten Auslaufen

So lautete der Plan. Und ich war zugegebenermaßen ziemlich nervös, ob meine Achillessehne probleme machen würde. Also habe ich mir meine Lieblingsrunde über dne Petrisberg ausgesucht, um mir etwas Gutes zu tun. Immer nur flach ist auf die Dauer langweilig.

Vorsichtiges in Richung linke Waden lauschen auf den ersten beiden Kilometern … Nichts. Kein Mucken, kein Ziehen, kein Stechen. Und das sollte sich bis ans Ende dieser knapp 14 Kilometer langen Runde nicht ändern.

Gut, dass es morgens jetzt wieder hell ist, da lassen sich die Zeitintervalle gut auf der Garmin ablesen. Am Anfang fielen die wieder etwas schwer. Aber wie bei den letzten Intervallläufen hat es mehr Spaß gemacht, je länger das Wechselspiel dauerte. Und in den Spitzen war ich für meine Verhältnisse ganz schön flott, wie sich bei der Auswertung zeigt.

Ein gelungener Start in den Tag, der auch noch schwierige Stunden brachte, da die Beerdigung einer lieben Nachbarin anstand, die zudem die Mutter meines besten Laufkumpels war.

Aber auch diese emotionalen und besinnlichen Stunden sind überstanden. Und es war gut.

Body and Soul

Nein, die Woche beginnt nicht mit einem Lauf. Ja, Rumpfstabi und Koordination auf Gymnastikmatte und Stabi Pad stehen an. Und wieder freue ich mich über einige neue Übungen. Wo das alles wohl noch hinführen wird?

Wobei ich mir bei der bekannten Übung Liegestütz gedacht habe, dass ich die wieder etwas regelmäßiger in das Training integrieren muss, so schwer wie sie mir gefallen sind.

Sonderbarerweise habe ich am Samstag beim einzigen dezent längeren Lauf der vergangenen Woche meine Achillessehne wieder gespürt. Und das in der Ruhewoche! Seitdem bin ich etwas irrtiert, woher das denn nun wieder kommt. Dieses Problem schien schließlich seit Monaten gelöst… Oder habe ich beim Nordic Walken einen Fehler gemacht? Mein Knie macht dagegen keinerlei Probleme mehr.

Wer hat eine Idee?

 

Matte statt Mattheiser Weiher

Nach dem Lauf gestern heute wieder Mattentraining. Nachdem mir in der vergangenen Woche eine intensive Übung für die Wade just wieder Nachwehen eingebracht haben, die dann letztlich zum Verzicht auf den Nürburgringlauf führten, bin ich heute vorsichtig.

Zunächst einmal ist Schonung die Devise. Das spezielle Training für Achillessehne und Wade hebe ich mir für den Herbst auf. Dann aber konsequent.

Die Kraft- und Dehnübungen auf der Matte im Garten ersetzen vom Spaßpotenzial  zwar keinen Lauf. Sie bringen aber zumindest die Gewissheit, etwas wichtiges für die Gesammtfitness und damit natürlich auch für das Laufen getan zu haben. Auch die ungeliebten Bauchmuskelübungen…

Morgen früh geht es dann in die Weinberge 🙂

Schöne Erinnerungen – einige Verletzte

Der TV bewegt: Erinnerungsbild an den ersten Trainingsabend.

Es war ein gemütlicher Abend unter Gleichgesinnten. Wiedersehen mit vielen Trainingspartnern der Laufaktion „Der TV bewegt„. Viele Fotos, viele Kommentare, viele Lacher. Danach Tische-Tetris im Römerkeller der Hotels Nells Park und nette Gespräche.

Alle würden gerne auch im kommenden Jahr dabei sein, wenn die Aktion in eine Neuauflage geht. Versprechen konnte ich da natürlich nichts, denn schließlich sollen möglichst viele unserer Leserinnen und Leser in den Genuss dieses professionellen zwölfwöchigen Lauftrainings kommen.

Was mich nachdenklich macht, ist die große Zahl der Verletzten. Mehrere Lauffreunde, es sind tatsächlich ausschließlich Männer, klagen über erhebliche Probleme mit der Achillessehne. Sogar einer der Trainer ist derzeit außer Gefecht gesetzt. Zusammengenommen mit all den angeschlagenen Läuferinnen und Läufern der Laufblog-Stammtisches scheint derzeit die Seuche umzugehen.

Woran liegt es, dass so viele so große Probleme haben? Muten Sie sich a zu viel zu? Steigern sie zu schnell die Umfänge? Vernachlässigen sie es zu sehr,  den Rest des Körpers zu trainieren? Oder ist der moderne Mensch einfach nicht mehr für das Laufen geschaffen?

Die grauen Wolken spiegeln sich in meiner Seele…

Regenvorboten

Hier im Westen schlägt das Wetter um. Vielleicht kommt ja der inzwischen ersehnte Regen. Mein Körper reagiert mit Kopfschmerzen und leichtem Unwohlsein. Aber das wird sich schon wieder geben. Viel trinken lautet die Devise.

Da meine Fußgelenke überraschend deutlicher als erwartet den Barfußtripp gestern nachspüren, habe ich mich heute für die Gymnastikmatte entschieden. Zumal ich auch meine Achillessehne pfleglich behandeln will. Derzeit nur jeden zweiten Tag laufen, damit sich da keine Dauerreizung manifestiert.

Der Nebeneffekt wird eine Stärkung der Rumpf-, Arm- und Schultermuskulatur sein. Sicher auch nicht zu verachten und – wie die moderne Traininglehre besagt – für ein effektives und gesundes Laufen wichtig.

Das hübsche Foto mit dem Klatschmohn in den Weinbergen habe ich noch von gestern übrig. Macht die Sache bunt 😉

Einfach nur schön!

Die neue Arbeitswoche beginnt an der Mosel mit tollem Wetter. Nach der Kalorienschlacht vom Wochenende – die Kommunionfeier meiner Nichte und das Drumherum in Unterfranken waren wirklich gelungen – hatte ich mich mächtig auf meinen Morgenlauf gefreut.

Alle Sorgen, dass sich meine Achillessehne wieder meldet, haben sich als unbegründet erwiesen. Herrliche 11,5 Kilometer durch die Weinberge bei Trier-Olewig. Die Natur ist ein einziges Schauspiel, Einfach nur schön!

Der erste Klatschmohn malt rote Tupfen in die ergrünenden Weinberge.

Gelb und weiß leuchtet es von den prächtig grünen Wiesen unter strahlend blauem Himmel.

Noch ist von Niederschlagsmangel nicht zu viel zu spüren. Und wie ich gehört habe, wird das so lange noch kein wirkliches Problem, so lange es noch in der Nacht kühl ist.

Das Gras in schattigen Lagen war heute Morgen jedenfalls ziemlich feucht.

Diese Woche geht es also mit dem Marathontraining weiter. 50 bis 60 Kilometer müssen es insgesamt werden. Darauf habe ich so richtig Lust!

Gymnastik und Pfannkuchen

Nachdem gestern die Achillessehne so gezwickt hat, heute also kein Lauf. Dafür die üblichen Übungen auf der Gymnastikmatte. Und für die Belohnung sorgt Sohn Nr. 1, der mit einem seiner Freunde im Garten die Zeltsaison eröffnet hat: Lecker Pfannkuchen zum Frühstück, gebruzelt auf dem Camping-Kocher.

Auch so kann ein Tag gut beginnen. Und die paar Regentropfen, die hoffentlich ausreichen, um die Luft von all den Pollen und Blütenstaubwolken sauberzuwaschen, stören dabei auch nicht.

Neustart

Zu kurz war der Urlaub. Natürlich. Tolles Sommerwetter im April. Schöne Läufe, ein sehr schöner Ausflug zur Bundesgartenschau, Treppe repariert, nette Freunde getroffen, Grillabende, Mountainbike-Tour und Spiele mit den Kindern.

Heute also wieder Alltag in der Redaktion, in der sich die Herausforderungen für eine gute Dienstplanung nicht erledigt haben. Noch immer zu viele Kollegen im Krankenstand…

Natürlich musste der Tag mit einem Morgenlauf beginnen. Mein derzeitiger Lieblingspfad durch die Weinberge beginnt leider mit Brennnesseln zuzuwuchern, muss also häufiger gelaufen werden 😉

Etwas irritiert mich dabei ein permanentes Ziehen in der linken Achillessehne. Bitte nicht! Das kann ich gar nicht gebrauchen. Na ja, werde das mal im Blick behalten und überlegen, was zu tun ist. In jedem Fall in dieser Woche etwas weniger Kilometer. Ich hoffe, dass sich das damit erledigt. Mein Morgenmeditation auf zwei Beinen will ich jedenfalls nicht missen.