go straight

Heute ganz früh also der Termin beim Orthopäden, nachdem mich in den Wochen davor nur der Urologe gesehen hatte. Im Behandlungszimmer ein Geselle, der mich sofort an das unseren lieben DocRunner erinnert hat. 😉

Foto 1Dann also ein wie immer sehr freundliches Gespräch. Leidensgeschichte erzählt. Ab auf die Behandlungsliege. Mal hier getastet, mal dort das Bein verdreht. Füße sind gleich lang, Muskulatur normal. Keine Schmerzen …

Eine Hüftdysplasie kann also ausgeschlossen werden. „Weiche Leiste“ vermutlich auch. „Ich kann Sie nun durch die ganze Diagnostik-Maschinerie schleusen, um ganz sicher zu gehen. Aber wir können uns eine unnötige Strhelnbelastung auch ersparen und erst einmal sehen, ob die Besserung der vergangenen Tage sich fortsetzt?“

Wie würden Sie entscheiden? … Ich war ziemlich schnell wieder raus aus der Arztpraxis und mache erst einmal weiter in der Hoffnung auf zunehmende Besserung. Nicht ohne die Bemerkung meines Lieblingssportarztes im Ohr: „Schonung war das einzig Richtige in den vergangenen Wochen. Sie haben alles richtig gemacht.“ Na immerhin ….

Kein (Bein)Bruch

FotoHeute Arzttermin. Ein sehr maues Gefühl war das am frühen Morgen. So saß ich als Erster im Wartezimmer und wurde auch flugs in den Ultraschallraum geschleust. … Kein Leistenbruch, eher ein schmerzhaft ausstrahlendes urologisches Problem, so die erste Diagnose. Dezentes Aufatmen …

Jetzt heißt es also erst einmal Antibiotikum schlucken und Entzündung eindämmen. Wenn danach alle Probleme beseitigt sind,  zünde ich für den Schutzheiligen der Urologen – sofern es den gibt – eine Kerze an, gerne auch zwei.

Mein Lieblingssportarzt hat sich just heute auch auf meinen Hilferuf gemeldet, nachdem er aus dem wohlverdienten Sommerurlaub zurück ist. Wir haben uns nun schon mal vorsorglich für kommende Woche verabredet. Wenn ich den Termin dann nicht mehr brauche, darf ich absagen. Allein der Glaube fehlt mir etwas.

aber: DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT!

Die Laufpause wird also erst einmal fortgesetzt: Maare-Mosel-Lauf ade

 

Durchschnaufen

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Heute kurzfristig zum Termin beim Orthopäden. Ist schon eine tolle Praxis, da oben im Spothomedicum auf dem Petrisberg. Alles neu und hochwertig, insgesamt 500 Quadratmeter für Ärzte und Therapiebereich. Um 8 Uhr noch die Ruhe vor dem Sturm. Ich bin der erste Patient.

 

Dr. Christian Fink, ein junger Arzt wie aus dem Bilderbuch, läuft selbst, versteht meine Beschwerden, nicht nur die körperlichen. Wir tauschen uns auch über das Laufen aus, dann Tastbefund: Tut es weh, wenn ich hier drücke? Hier? Hier? Ist es schlimmer als am anderen Fuß? … Meine Antwort bleibt bei Nein. „Dann ist es keine Sache mit der Plantarsehne.“

Ich atme durch, berichte von den neuen Laufschuhen und meiner Vermutung, dass verändertes Fußbett in Verbindung mit einer intensiven Trainngseinheit für den Druckschmerz am Fußgewölbe verantwortlich sein könnten. „Das scheint eher etwas mit den Mittelfußgelenken zu sein“, so die ärztliche Vermutung.

Also ab zum Röntgen. Fuß von oben und von der Seite. Zurück im Sprechzimmer. Blick auf die Röntgenaufnahmen. Interessant, wie viele Knochen und Gelenke unser liebstes Laufwerkzeug hat. „Sehen Sie diesen Spalt, der ist leicht verengt, ein Anzeichen von Verschleiß, aber kein Grund zur Sorge.“ Dann versichert der laufende Orthopäde, dass er über dieses Ergebnis sehr froh ist. Keine ernsthafte Verletzung.

„Wir versuchen es mit Magnet- und Elektrotherapie, vielleicht hilft das ja schon.“ Dazu entzündungshemmdes Schmerzmittel und ein strikter Belastungsstopp bis Donnerstag. Dann geht es nochmal zur Laufband-Analyse.

Ein dezentes Aufatmen ist also angesagt. Ich werde pausieren, wickeln, schlucken und hoffen. Und dann … ❓

Um 10 Uhr war die Praxis übrigens dann rappelvoll ….

 

Was das Leben schreibt

Da muss man offenbar Urlaub haben, um krank zu werden … Die fiesen Keime entdecken Lücken in der Immunabwehr, wenn dIe Anspannung nachlässt. So ist aus dem Anflug eine Infekts eine mächtige Erkältung geworden, die meine Stimme klingen lässt, als wäre ich der Bruder von Charles Bronson.

Ruhe und Geduld hat meine Ärztin verordnet und mich erst einmal für den Rest der Woche krank geschrieben. Na ja, zumindest muss ich nicht den Rest meines Urlaubs zum Auskurieren nutzen …

Draußen scheint die Sonne, und ich darbe drinnen. Zumindest bleibt. Mal die Zeit, um die Vita in meinem Blog zu aktualisieren. Das wurde hõchste Zeit.

An Laufen ist derzeit jedenfalls nicht zu denken, bzw. Ich kann nur daran denken …

Bitte eine Runde Mitleid also f?r mich – und Euch viel Spaß beim Laufen, Wandern oder was auch immer!

Mit Bandage und voller Hoffnung

Neuer Versuch mit Bandage. Der Arztbesuch brachte heute zumindest die Erkenntnis, dass im Knie nichts wirklich kaputt zu sein scheint. Weder auf den Röntgenbildern noch per Ultraschall konnte Doktor Orthopäde etwas entdecken, was auf eine akute Schädigung von Kniescheibe, Knochen, Bänder oder Schleimbeutel hindeuten konnte. Allerdings – oje – Anzeichen für eine beginnende Arthrose. Die Folge von leichten O-Beinen, meinte der Arzt.

Ich rede mir nun einfach mal ein, dass Abnutzungserscheinungen in meinem Alter nichts Ungewöhnliches sind. Und regelmäßiger Sport ist grundsätzlich gut, um Gelenke zu stärken. Vielleicht werde ich ja irgendwann dann notgedrungen mit der Belastung etwas herunterfahren…

Nun darf ich also nach etliche Jahren wieder mit Genutrain-Bandage laufen. Die sehen ganz anders aus als früher, habe ich im Orthopädie-Geschäft gescherzt. Als ich dann sagte, meine letzten seien blau-weiß gewesen, erzeugte das einen Lachanfall. Die seien schon mindestens zehn Jahre nicht mehr im Verkauf.

Was soll’s. Ich hoffe, die Gummi-Stütze hilft und ich kann endlich wieder mit Spaß durch die Weinberge ziehen. Vielleicht klappt es ja dann doch noch mit dem ersten Halbmarathon Ende März…