Mein kleiner Freund

Das Equipment für meine Gymnastikstunden hat Zuwachs bekommen. Klein aber fein – wie ich übrigens häufiger zu sagen pflege 😉

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So ein Mini-Blackroll ist prima für die Fußsohle. Das löst wie mit der großen Schwester die Faszien, also die Muskelhaut. Am Anfang schmerzhaft, aber dann wohltuend und hilfreich.

DSC01974In diesem Sinne: roll on!

Von der Rolle

Die Überschrift dieses Blogeintrags ist wirklich mehrdeutig gemeint. Bezogen auf meine läuferische Situation trifft sie zu, weil ich es noch immer nicht gewagt habe, wieder schneller als im Fußgängertempo unterwegs zu sein. Am Mittwoch soll sich das ändern. Dann startet der nächste Versuch.

FotoEin moderates Rumpfstabitraining gestern war jedenfalls schon mal möglich. Etwas Muskelkater zeugt heute von meiner Untätigkeit in den vergangenen beiden Wochen. Weitere Folgen hatte es nicht. Das stimmt mich positiv.

Zum Gymnastikprogramm gehört in der Regel auch der Einsatz der Blackroll. Die Lockerung der Waden und auch der Rückenmuskulatur mit der harten Styroporrolle tut wirklich gut.

Das meint auch meine Frau, die das Teil kurzerhand mal ihren Patientinnen und Kolleginnen in der Physiotherapie ihrer Klinik präsentiert hat. Ergebnis: Der Hersteller dürfte inzwischen ein sattes Verkaufsplus verbuchen. Das Mutterhaus der Borromäerinnen hat sich jedenfall mit Blackrolls eingedeckt. Und viel Patienten meiner Frau wohl auch. Die Welt sehnt sich nach Lockerheit, besonders wenn es um Muskeln und Faszien geht.

Alle von der Rolle also. Ich kann’s nachvollziehen.

If you’re going …

Als dieses Lied auf den Straßen geträllert wurde, war ich gerade mal 2 Jahre alt. Und dennoch ist es auch für mich ein Klassiker. Nun Ist Scott McKenzie gestorben. Eine kleine Träne und eine kleine Gedächtnisrose sei also erlaubt. Möge Scotty fortan im Himmel für Flowerpower sorgen.

Und sonst? Heute nochmal Laufpause, auch wenn es in den Beinen juckt. Aber Gymnastikmatte, Balancepad und Blackroll wollen auch mal wieder genutzt werden.

 

Von der Rolle

Eine "blackroll" muss nicht schwarz sein.

Der Begriff „Black Roll“ ist  ja schon häufiger in meinen Trainingsberichten der vergangenen Wochen aufgetaucht. Ein bisschen hat es mich schon gewundert, dass es dazu keine Nachfragen gab. Denn zumindest für mich war dieses Trainingsgerät bis vor zwei Monaten unbekannt.

Seit meiner Bewegungsanalyse verfüge ich aber auch über so eine hohle Styropor-Rolle und nutze sie regelmäßig als Ergänzung zum Streching. Die Übungen sind zwar nicht gerade angenehm. Es schmerzt einfach, wenn die Muskeln in der Kombination Körpergewicht mal Schwerkraft durchgewalkt werden. Das Gefühl danach ist allerdings gut. Und je häufiger ich mit Waden, Oberschenkeln und Rücken über die Rolle rolle, desto geringer wird der Schmerz.

Das hat damit zu tun, dass dank der Selbstmassage das Bindegewebe zwischen und um Musklen und Sehnen – die Myofascien – gelockert wird. Verspannungen werden so aktiv gelöst, ohne einen Masseur zu benötigen.

Auch heute, an diesem lauffreien Tag, nach 50 Minuten Rumpfstabilitätstraining.

Wenn also so ein Teil irgendwo herumliegt: Schnappt es euch und probiert es mal aus.