Morgenwonne

Ein Freundschaftslauf ab 17 Uhr in Hasborn oder der Morgenlauf um 8 Uhr vor der Haustür? Das war die Frage für diesen Samstag. Da aber nur Marcel am Nachmittag Zeit hätte und zudem die Temperaturen dann gerade ihren Siedepunkt überschritten haben dürften. fiel die Entscheidung auf den frühen Lauf. Ein letztes Gemeinschaftserlebnis vor dem Urlaub mit den Jungs vom Lauftreff. Achim, Dominik, Marcel und – reichlich Euphorisch nach überstandenen Knieproblemen – Rudi, erstmals seit Wochen.

05-DSC02475Aber was soll ich viel schreiben … Die Runde auf den Schellberg mit der schattigen Fünf-Kilometer-Schleife oberhalb des Ruwertals entlang und an der Domäne Avelsbach zurück zum Sportplatz Olewig war ein geselliges Lauferlebnis erster Güte. Was hoffentlich auch in den Fotos dokumentiert ist, die eine prächtige Hochsommerlandschaft zeigen.

01-DSC02458 02-DSC02461 03-DSC02465 04-DSC02466 06-DSC02478 07-DSC02480 08-DSC02485 09-DSC02491 11-DSC02493 12-DSC02494 13-DSC02499

Die Grashalme aus Stahlrohr, die einmal die Verkehrsinsel bei Zerf im Hochwald zierten, sind nun Schmuck für diese Wand bei der Domäne Avelsbach. Als Kreiselkunst waren sie angeblich zu gefährlich für zu schnelle Motorradfahrer.

Die Grashalme aus Stahlrohr, die einmal die Verkehrsinsel bei Zerf im Hochwald zierten, sind nun Schmuck für diese Wand bei der Domäne Avelsbach. Als Kreiselkunst waren sie angeblich zu gefährlich für zu schnelle Motorradfahrer.

 

Dem Nebel entkommen

Es sind solche Tage wie heute, die den Herbst zu einem genussreichen Monat machen. Um 8 Uhr dicker Nebel im Moseltal. 30 Minuten später verspricht ein erkennbarer Kondenstreifen am Himmel, dass die Sonne heute nach längerer Zeit mal wieder sichtbar werden könnte. Beim Start unseres Samstagslaufes ist die Frage nach dem Wohin also schnell beantwortet: Hauptsache hinauf.

Zum ersten Mal ist Mario mit dabei, nachdem er vor einer Woche vergeblich den Weg am frühen Morgen nach Olewig gefunden hatte. Er läuft normalerweise immer um die fünf Kilometer, was uns die Sache vorsichtig angehen lässt, aber nicht zu sehr, denn vom Tempo ist er gut dabei. trotz angeregter Unterhaltung.

Rauf also nach Filsch und höher auf den Heidenkopf. Die milchige Scheibe wird zunehmend heller und leuchtet schließlich strahlend auf den weißen Wolkenteppich unter uns.

Es ist ein Traum, endlich wieder die Sonne zu sehen, die lange Schatten zeichnet. Die Täler ringsum verstecken sich derweil noch für einige Stunden unter der Nebeldecke. Erst gegen 13 Uhr wird sich auch hier die Sonne durchgesetzt haben.

Unser Fünferteam, Mario ist noch immer gut dabei, nimmt derweil den Weg in Richtung Neukürenz. Der Anblick der Weindomäne Avelsbach ist immer wieder ein Genuss.

Über das Unigelände, wo im Skulpturenpark immer interessante Schnappschüsse möglich sind, laufen wir wieder hinunter nach Olewig.

14 Kilometer in 83 Minuten müssen für heute genügen. Dafür bleibt mehr Zeit für einen schönen Brunch, den die beste aller Ehefrauen vorbereitet hat, bevor sie sich zum Samstagsdienst aufmachte. Schade, Aber das gemeinsame Läuferfrühstück war super 🙂

20 Kilometer zum Auspowern

Heute endlich wieder Lauftreff. Um 8.30 Uhr Start am Sportplatz Olewig. Das verspätete Weihnachtsgeschenk – ein Fotobuch mit schönen Bildern von Lauferlebnissen des vergangenen Jahres – konnte nun endlich an Christoph übergeben werden. Ich hatte am 30. November den XXL-Versprechungen geglaubt, dass die Bestellung innerhalb von zehn Tagen erledigt sein sollte. Doch weder bis zur Weihnachtsfeier noch bis zu den Weihnachtstagen war es angekommen. Nach mehrfachen Beschwerden brachte es die Post schließlich am 29. Dezember…

Danach waren entweder unser Laufgruppen-Leiter oder ich verhindert. Aber heute hat es geklappt. Und ich denke, es hat gefallen.

Dann also auf zu einem ausgedehnten Morgenlauf von 20 Kilometern. 550 Höhenmeter inklusive. Die Runde über Filsch, Domäne Avelsbach, Kürenz und Tiergartental bietet reichlich Gelgenheit, um sich auszupowern und schöne Ausblicke zu genießen. Heute leider nicht bei idealer Aussicht, aber dennoch einprägsam und genussvoll.

Am Ende noch das „Kleine Biest“ hoch. 1:50 Stunden ist zwar keine sportliche Höchsleistung, für einen Trainingslauf im Winter aber ganz ordentlich.

Am kommenden Samstag werde ich dann wieder aussetzen müssen. Da ruft mich eine traurige Familienangelegenheit noch einmal nach Würzburg.

Und hier noch ein Filmchen zu diesem Lauf: m4h02446