Erste Schritte

Das Wochenende mit einem heißen Tag werkeln an der Garagenfassade und einem angenehmen Sonntagsspaziergang bei leicht verregnetem Wetter am Sonntag verbracht. In Gedanken war ich natürlich auch bei den Freunden und dem Eifelmarathon.

Christoph hat in 4:02:29 den Marathon gefinisht.  Marcel benötigete für den zehn Kilometer längeren Ultra 4:54:54. Das wäre dann wohl auch meine Zeit gewesen … Herzlichen Glückwunsch!

Birthe Hilmes hat das Ding natürlich gerockt: Platz 1 bei den Frauen in 4:16:23. Eine Knallerzeit. Riesigen Glückwunsch, Birthe!

Und ich? Heute mit Spannung nach über eine Woche Pause der erste Laufversuch. Lockere 8 Kilometer mit ein wenig Lauf-ABC und Parkbank-Übung  garniert … Das hat gut funktioniert. Danach gekühlt und Voltarensalbe. Keine Schmerzen. Ich hoffe, es geht jetzt wieder aufwärts. Morgen ist aber erst einmal wieder Ruhe angesagt.

Da der Fotoupload hier mal wieder nicht funktioniert, gibt es die Bilder zu diesem Beitrag nur über diesen Umweg zu sehen:

Entscheidung – Vernunft – Wehmut

Die Entscheidung ist gefallen, ich werde nicht in Waxweiler starten. Schade, denn es wird bei prächtigem Wetter sicher ein tolles Erlebnis für alle Teilnehmer. So muss mein Laufkumpel Marcel eben den ersten offiziellen Ultra alleine durchstehen.

Das Christoph, mein bester Laufnachbar, sich kurzfristig für die Marathondistanz nachgemeldet hat, macht die Sache nicht leichter.  Ich kann beiden nur viel Glück wünschen und ein oder zwei Tränchen verdrücken.

So radle ich den dritten Tag in Folge zur Arbeit und zurück. Bewegung ist alles, auch wenn es schon große Unterschiede in der Qualität der sportlichen Betätigung gibt.

Die aktuelle Laufkolmune streift natürlich auch dieses Thema:

Ohne ist besser

Gleich zwei Veranstaltungen werden am Wochenende Läufer aus ganz Europa anlocken. In Luxemburg und einen Tag später in Waxweiler beim Eifelmarathon geht es für sie darum, die Königsdisziplin des Laufsports zu bewältigen.
Dabei ist es kein Geheimnis, dass viele Sportler nicht fit, mit Schmerzen oder mit der Angst an den Start gehen, es nicht zu schaffen. Da werden dann schnell mal vorsichtshalber Schmerzmittel geschluckt.

Unabhängige Studien haben ermittelt, dass teilweise mehr als die Hälfte aller Teilnehmer von Marathon-Veranstaltungen das tun. Sie gefährden erheblich ihre Gesundheit. Denn besonders bei intensiven Dauerbelastungen werde die inneren Organe anders versorgt. Ist deren Funktion durch Medikamente aber eh schon eingeschränkt, drohen Schäden, die im schlimmsten Fall zum Organausfalle führen.

Laufen und Schmerzmittel! Lasst das sein! Es lohnt nicht!