Verlängerung

PortaWenn es beim Fußball Verlängerung gibt, ist es meist ziemlich spannend. In meinem Fall ist es zwar auch spannend. Aber deutlich nerviger. Neues Antibiotikum, nochmal eine Woche striktes Sportverbot. Na ja, daran habe ich mich inzwischen ja so langsam gewöhnt.

Porta ChristophDen frühen Besuch beim Arzt in der City habe ich dann noch zu einem kurzen Rundgang um die Porta Nigra genutzt. Da wird mächitg gewuselt. Die Bühne für den Auftritt unserer Kanzlerin um 17 Uhr muss gebaut werden.

Bühne PortaOb sie wohl wieder die Schlandkette trägt? Auch ein spannende Frage – und die, ob „Mutti“ eine Verlängerung bekommt sowieso. Wobei daran derzeit niemand zweifelt, egal ob mit Gelb oder in einer großen Koalition.

Gute Launefant

Eine dicke Haut hat sie ja, die Frau Merkel. Womit der Bezug zur Elefantenaktion geschaffen wäre, die nach wie vor die Passanten in der Stadt begeistert. Eine tolle Sache, immer wieder. Und als Stimmungsaufheller dienen sie auch.

Timberphant

Ach ja, ein Exemplar für Detailverliebte habe ich auch noch: Timberfant – der mit Briefmarken förmlich zugekleistert wurde. Sehr hübsch.

Timberfant DetailVon mir aus kann die Elefantenaktion gerne verlängert werden. Und jetzt wird das neue Mittelchen geschluckt …

 

 

 

Sturm und Drang

Mein innerer Drang zu laufen wird stärker. Nach erneut eine Woche kompletter Abstinenz stand gestern der zweite Besuch beim Orthopäden an, in diesem Fall in Kombination mit dem Date beim Sportwissenschaftler, der Bewegungsabläufe und Gelenkstellungen unter die Lupe genommen hat.

Die einzelnen Übungen waren interessant. Wie wackelig einige Ausführungen waren, hat mich aber doch etwas erschreckt. Das nach innen Knicken des Knies, vor allem rechts erklärt möglicherweise meine über Jahrzehnte chronischen Knieschmerzen, die erst mit dem Laufsport verschwunden sind. Ansonsten bestätigten die Tests, was Coach Jens vor 15 Monaten bei seiner Laufanalyse bereits festgestellt hat: Tendenz zum „Sitzläufer“, zu geringes Anwinkeln des Unterschenkels. Zu starke Außenrotation des Fußes.

Kräftigung von Gesäß, innerer Oberschenkelmuskulatur sowie Stabilisierung von Fußgelenk und Knie sind angesagt, um noch gesünder unterwegs zu sein.

Und die Schmerzen im Fuß? Eine richtige Erklärung dafür haben weder Arzt noch Sporttherapeut. Zu lange die alten Schuhe gelaufen und zu heftige Umstellung beim Wechsel auf die neuen mit dem Ergebnis einer zu starken Reizung der inneren Fußmuskulatur und Gelenke. So die vorsichtige Ergründung der Ursachen.

Und was tun? Das, was gut tut, ausprobieren, wenn’s in zwei bis drei Wochen nicht besser wird, gezielt Schmerztherapie.

Und die neuen Schuhe? Laut Videoanalyse eigentlich ideal, was den Fußauftritt betrifft: Perfekter Mittelfußlauf. Was den Innenschuh betrifft, müsse ich selbst ergründen, ob ich mich wohl fühle. Eine leichte Pronationsstütze ist weiterhin Pflicht. So führte der Weg denn postwendend in das Sportgeschäft im selben Haus. Ein Paar neue Treter für Füße und Psyche. Und mit denen dann ab in den Weißhauswald zum TV-bewegt-Training …

Was dort passiert ist, beschreibt Anne in ihrem witzigen Beitrag wunderbar. Die Halbmarathonis wollten eine große und flache Runde absolvieren. Ich, in den neuen Tretern, mit dabei. Ansage: Ich werde keine 90 Minuten laufen und vorher umkehren. Dazu kam es dann nicht, weil angesichts der näher rückenden schwarzen Wolkenfront vorsorglich früher der Weg in Richtung Waldstadion führte. Eine gute Entscheidung, denn lediglich auf den letzten 200 Metern öffnete der Himmel seine Schleusen. Gutes Timing ist alles. 😉

Und wie bekommen meinem Fuß die 60 Minuten laufen? … Bislang gut. Keine Verschlimmerung. Aber das Gefühl am Abend, die Beine bewegt zu haben, war wunderbar.

Ich werde nicht übermütig, keine Sorge. Aber der Lichtblick sei mir gegönnt.

Zu gute Zuhörer

14-DSC00758Läufer sind gute Zuhörer. Sie lauschen auf die Natur, genießen den gleichmäßigen Takt der eigenen Schritte, der im Idealfall gemeinsam mit dem Rhythmus der Atmung eine dynamisch-harmonische Klangfolge bildet. Manche Jogger lassen sich das von Beats aus dem MP3-Player zusätzlich untermalen. Andere Zeitgenossen nutzen die Meditation des Laufens, um einem Hörbuch oder Podcast zu lauschen.
In laufender Gesellschaft verhindert die sportliche Betätigung in der Regel ausufernde Monologe. Streckenprofil und Tempo steuern die Länge von Sätzen. Je steiler und schneller, desto angenehmer empfindet der Zuhörer seine Rolle. Gemeinsames Schweigen kann eine Wohltat sein.
Läufer sind gute Zuhörer. Läufer hören auf ihren Köper. Im Training und besonders im Wettkampf signalisiert der, wenn es ihm gut geht, wenn es eng wird, wenn es besser ist, etwas langsamer zu machen.
Alles gut und schön und wichtig. Aber manchmal neigen Läufer auch beim Zuhören zur Übertreibung. Wenn das Knie schmerzt, die Achillessehne zwickt oder die Fußsohle muckt, dann ist es gut und wichtig vorsichtig zu sein. Vollgas zu geben ist erst dann sinnvoll, wenn die Beschwerden weitgehend oder vollständig verschwunden sind. Aber wann ist das so? War da nicht ein Zwicken in der Sehne? Nein … Oder doch? … Dieser dumpfe Schmerz … ach nee, da ist doch nichts … wirklich? … Aber vielleicht …
Dass es beim Laufen mal hier, mal dort ziept und zwickt, zieht und zwackt, ist normal. Wer fit und verletzungsfrei ist, schenkt dem keine Beachtung, spürt das nicht einmal. Wer verletzt war und dem beschwerdefreien Laufen entgegenfiebert, neigt zum Hypochonder. Läufer sind gute Zuhörer, manchmal zu gute.

Versuch(ung)

Waren es tatsächlich nur drei Tage Pause? Ich bin gerade beim Nachzählen etwas irritiert. Gefühlt war es jedenfalls viel länger.

Also: heute früh ein ruhiger flacher Lauf. Test für die Achillessehne, die mir leider wieder einen Streich bei meinen Planungen spielt. Der starke Regen der Nacht hat einem leichten Nieseln Platz gemacht. Die 7 Grad fühlen sich schnell an wie 20. Der Frühling ist da!

DSC01070Davon künden auch die austreibenden Trauerweiden an den Mattheiser Weihern. Die Vögel sind mutiger in ihrem Gesang. Und es liegt ein leckerer Duft von der Natur in der Luft.

DSC01074Was macht die Wade? Ich verwandle mich in diesen Tagen wieder in einen Menschen, der ständig in seinen Körper fühlt. Und? Ein Kribbeln? Nein, da ist doch nichts. Oder doch? Der Kopfmensch lässt grüßen.

DSC01076… Nichts Schlimmes jedenfalls. Die 9 Kilometer machen keine Schmerzen. Nach der Dusche Coolpack um das Fußgelenk. Der Tag lässt sich ohne Probleme überstehen. Inzwischen müsste ein Postbote die Packung Wobyenzym zuhause abgeliefert haben, die ich per Internet bestellt habe. Ich werde es mal parallel zu Kühlung, Wadenlift und Vorsicht mit Enzymen probieren.

Und am Wochenende? Kein Zweiseenlauf! Die 32 Kilometer sind mir doch ein zu großes Wagnis. Morgen ein ruhiger Samstagslauf, nicht zu weit, auf flachem Terrain. Und der sonnige Sonntag gehört dann voll und ganz der Familie. Auch eine gute Sache. Vielleicht wird ja angegrillt …

Allen ein schönes Wochenende!

Das richtige Maß

Mens sana in corpore sano! In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Mit dieser Hoffnung hat sich der römische Dichter und Satiriker Juvenal unsterblich gemacht. Gesunde Menschen leben in der Regel länger, das steht längst außer Zweifel. Aber wie genau wirkt sich sportliche Betätigung auf die Gesundheit und folglich auf die Lebenserwartung aus? Das haben dänische Forscher in einer Langzeitstudie (Copenhagen City Heart Study) untersucht: Leben Läufer tatsächlich länger? Und wenn ja: Wie viele Lebensjahre lassen sich tatsächlich erlaufen? Die Daten von fast 18?000 gesunden Männern und Frauen zwischen 20 und 98 Jahren wurden über einen Zeitraum von 27 Jahren gesammelt und analysiert. Mehr als zehn Prozent (1887) von ihnen waren bekennende Läufer.
Unabhängig von Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum oder Übergewicht kommen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass Laufen das Sterblichkeitsrisiko bei Männern um 31 und bei Frauen um 40 Prozent im Vergleich zu Nichtläufern senkt.
Aber wie wirken sich Trainingszeit, Intensität und Tempo aus? Auch darüber gibt die Studie Aufschluss: Wer nicht öfter als dreimal pro Woche bei niedrigem bis mittlerem Tempo läuft und dabei insgesamt höchstens 2,4 Stunden unterwegs ist, gewinnt die meiste Lebenszeit – bis zu sechs Jahren. Wer benötigt noch ein Argument, um die Laufschuhe zu schnüren?
Sehr ambitionierten Sportlern kann an dieser Stelle allerdings ein Dämpfer nicht erspart werden: Wer häufiger, länger, vor allem aber schnell läuft, verspielt nach den Erkenntnissen der Forscher aus Kopenhagen einen Teil der zusätzlich zu erwartenden Lebenszeit. Wobei sie keine Angaben darüber machen, was schnell, langsam oder moderat genau bedeutet.

So bleibt für ambitionierte Läufer zumindest ein gewisser Spielraum bei der persönlichen Interpretation dieser Erkenntnisse.

Quelle: http://aje.oxfordjournals.org/content/early/2013/02/27/aje.kws301.abstract

 

 

 

Läufer-Longo

Läufer voll am A…

DSC00364An Laufen kann ich derzeit leider nur denken. Mir fehlt zwar die Bewegung. So richtig Lust darauf habe ich aber auch nur im Kopf. Zu sehr beeinträchtigen mich leider noch immer die Folgen meiner OP. Der Eingriff hat zwar nur 20 Minuten gedauert. Die Nachwehen sind dagegen deutlich langwieriger.

„Longo“ ist das Zauberwort für die angeblich effektivste und sanfteste Beseitigung von Hamorrhoiden-Problemen. Was das genau ist, lässt sich im Netz prima recherchieren. Wer also mal auf untere Körperöffnungen blicken will, muss nur die entsprechenden Suchworte in die Suchmaske eingeben. Richtig appetitlich ist das alllerdings nicht.

Aber es ist schon seltsam und interessant, wie schnell das Thema Verdauung ins Zentrum des täglichen Seins rücken kann. Denn das Zentrum des Eingriffs liegt zwar in einem Bereich des Enddarms, der angeblich nahezu schmerzfrei ist. Die Schwellung, die bei der Wundheilung entsteht, vermutlich auch durch die mechanische Reizung bei der OP, sorgen allerdings für reichlich Schmerzmittelbedarf.

Wenn ich dann lese, dass früher ähnliche Eingriffe weiter außen in der Regel vier bis fünf Wochen schmerzhafte Heilung zu Folge hatten, bin ich mit der Prognose eine bis drei Wochen doch schon ganz froh.

Meine Frau habe ich jetzt zum Laufen rausgeschickt. Ihr wird das gut tun. Ich bin zwar kein übellauniger Patient. Aber da ständig einen nicht unbedingt zufriedenen Mann auf der Couch liegen zu haben, das hält ja auch niemand aus.

In diesem Sinne Grüße an alle, die raus können. Und gute Besserung an alle, die das Haus hüten müssen!

Was das Leben schreibt

Da muss man offenbar Urlaub haben, um krank zu werden … Die fiesen Keime entdecken Lücken in der Immunabwehr, wenn dIe Anspannung nachlässt. So ist aus dem Anflug eine Infekts eine mächtige Erkältung geworden, die meine Stimme klingen lässt, als wäre ich der Bruder von Charles Bronson.

Ruhe und Geduld hat meine Ärztin verordnet und mich erst einmal für den Rest der Woche krank geschrieben. Na ja, zumindest muss ich nicht den Rest meines Urlaubs zum Auskurieren nutzen …

Draußen scheint die Sonne, und ich darbe drinnen. Zumindest bleibt. Mal die Zeit, um die Vita in meinem Blog zu aktualisieren. Das wurde hõchste Zeit.

An Laufen ist derzeit jedenfalls nicht zu denken, bzw. Ich kann nur daran denken …

Bitte eine Runde Mitleid also f?r mich – und Euch viel Spaß beim Laufen, Wandern oder was auch immer!

Schadet Laufen der Gesundheit?

Ein wirklicher Zufall ist es nicht, wenn meine Kolumne „Auf dem Laufenden“, die heute im Trierischen Volksfreund erschienen ist, sich mit den Gefahren übertriebenen und unvernünftigen Trainings befasst. Eine aktuelle Studie der AOK bietet dazu interessante und erschreckende Zahlen.

Hier ist der Link zu der Befragung, die auch eine schnelle Analyse des eigenen Laufverhaltens bietet. Meine persönliche Analyse bescheinigt mir ein gesundes Laufen mit der Einschränkung, dass ich mehr auf Signalemeines Körpers hören muss. Das passt dann wieder angesichts der Schmerzen an der Achillessehne Anfang der Woche. Die sind übrigens schnell abgeklungen. Morgen versuche ich es wieder mit einem ruhigen Lauf auf flacher Strecke.

Und hier natürlich noch die Kolumne von heute:

Wer übertreibt, schadet der Gesundheit

Laufen ist gesund. Es ist gut für die Psyche. Muskel und Bänder werden trainiert, ebenso Herz, Lunge und Kreislauf. Aber wie bei fast allen Dingen kommt es auf das richtige Maß an. Zu viel und zu intensives Training kann schädlich sein. Einen erneuten Beleg dafür liefert eine aktuelle Studie, die das Kölner Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften im Auftrag der AOK erstellt hat. An der Onlinebefragung zu Training und Laufverhalten hatten fast 11 000 Menschen aus ganz Deutschland teilgenommen. Die Analyse der umfassenden Daten lässt aufschrecken: Ein Drittel (32 Prozent) der Freizeitläufer schadet demnach der eigenen Gesundheit, ein weiteres Drittel der Umfrageteilnehmer (36 Prozent) gefährdet zumindest das Wohlbefinden des eigenen Körpers. Nur jeder dritte Jogger laufe gesundheitsförderlich. Aber was machen so viele Läufer verkehrt? Die Antwort ist vergleichsweise einfach: Sie hören nicht auf die Signale ihres Körpers, sind zu ambitioniert, gönnen sich zu wenige Pausen und laufen regelmäßig bis zur Erschöpfung. Ein tieferer Blick auf die Studienergebnisse bringt weitere spannende Erkenntnisse: Frauen gefährden durch falsches Laufen ihre Gesundheit häufiger als Männer. Laufen in der Gruppe und unter professioneller Leitung ist gesünder als das Training alleine. Zudem überziehen Gelegenheitsjogger deutlich häufiger als diejenigen, die regelmäßig ihre Runden drehen und ihr Leistungsvermögen einschätzen können. Der Slogan der Trimm-Dich-Bewegung lautete „Laufen, ohne zu schnaufen“. Im Grunde gilt das bis heute. Wer unvorbereitet oder permanent seinen Körper an die Grenze treibt, gefährdet seine Gesundheit mehr als ihm lieb sein kann.

Eine umfassenden Bericht zu der Studie bietet Welt online

Bei Wind und Wetter

Wenn der Donnerstag naht, beginnt die Suche nach einem schönen Thema für meine Laufkolumne. Dinge, über die sich schreiben ließe, gibt es viele. Allerdings ist das Dichten in einem Blog etwas Anderes als das Verfassen einer Kolumne für die Tageszeitung.

Denn auch wenn es um das Thema Laufen geht, sollen dort möglichst auch noch Leserinnen und Leser angesprochen werden, die (noch) nicht zur wachsenden Gemeinde der Laufschuhschnürer gehören.

Laufen bei Wind und Wetter, auch im Winter, und im schlimmsten Fall im Winter bei Kälte und Regen. Warum soll man sich das antun? O.K. Das ist das Thema in dieser Woche. Und nachdem ich den Text gestern spät in der Nacht noch entworfen hatte, war es klar, dass ich – auch wegen der Glaubwürdigkeit – heute morgen unterwegs sein musste: im Winter bei Kälte und Regen.

Und tatsächlich: Es hat Spaß gemacht!

Hier der Kolumnentext:

Du bist wohl so ein ganz Verrückter. Wie kannst Du nur bei so einem Wetter laufen?!
Wer solche Sprüche häufiger zu hören bekommt, muss hier nicht weiterlesen. Oder vielleicht doch. Schließlich tut es gut, nicht der einzige Außenseiter zu sein, der unumwunden zugeben kann, dass er den inneren Schweinehund besiegt und zu einem nur noch selten aufbegehrenden Weggefährten gemacht hat.
Ja, das Laufen macht auch bei Wind und Wetter gute Laune! Und sofern die nicht ganz unvoreingenommenen Interpretationen brandaktueller medizinischer Erkenntnisse zutreffen, ist die ursprünglichste Fortbewegungsart sogar dann gesund, wenn sie bei Kälte, Schnee oder Regen ausgeübt wird.
Das Laufen bei winterlichen Temperaturen stärkt die Abwehrkräfte des Körpers und schadet weder Lunge noch Muskulatur. Eine Studie aus den USA belegt, dass Läufer zu 20 Prozent seltener an Erkältungen erkranken als Nichtläufer.
Einige Regeln sind dabei allerdings zu beachten, denn Überanstrengung und lange Belastung wirken sich kontraproduktiv aus: Funktionelle sprich atmungsaktive Bekleidung ist wichtig, um eine schnelle Auskühlung durch Schweißnässe zu verhindern. Auch die ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitaminen (besonders Vitamin C), Spurenelementen und Mineralstoffen ist im Winter besonders wichtig. Käse- und Milchprodukte enthalten Zink, das entzündungshemmend wirkt und den Aufbau von Antikörpern unterstützt.
Ein absolutes Muss nach einem Winterlauf – ich spreche da aus leidvoller Erfahrung – ist der schnelle Gang unter die heiße Dusche. Wenn die fehlt, oder der Körper danach nicht trocken und warm gehalten wird, sind Erkältungsviren Tür und Tor geöffnet. Und das legt den stärksten Läufer auf die Nase. Besonders gefährdet sind die Langstreckler, die auch bei Eiseskälte mehr als 75 Minuten unterwegs sind. Dann steigt das Risiko einer Infektion deutlich.
Gut beraten ist also, wer auf den inneren Schweinehund pfeift und die Laufschuhe schnürt, es aber nicht übertreibt.
Vielleicht begegnen wir uns ja!?

45 Minuten – es läuft

Ein guter Tag, nicht nur wegen des schönen Wetters. Heute morgen habe ich mein Knie wieder etwas mehr belastet. Eine 45-Minuten-Runde mit durchaus steilen Passagen bergauf und bergab. Ganz beschwerdefrei ging das zwar noch nicht, aber zumindest waren das keine Schmerzen. Es scheint also besser zu heilen, was da auch immer gedehnt oder überlastet war. 

Auch zehn Stunden später keine Beschwerden. Das stimmt hoffnungsvoll. Morgen ein Tag Pause und dann am Samstag endlich  wieder eine längere Tour mit dem Lauftreff des SV Olewig. Hoffentlich ist dann das Wetter nicht so schlecht wie angekündigt…