16 Monate / 16 Kilo

Angesichts der leichten Erkältung, die in mir schlummert, fältt mein Laufpensum in dieser Woche sehr reduziert aus. Heute wollte ich eigentlich wieder, aber das Prasseln des Regens auf dem Dachfenster reißt mich zu früher Stunde aus dem Schlaf. Der geplante gemeinsame Lauf mit Dominik findet also ohne mich statt. Nur nichts riskieren. Stattdessen eine volle Stunde Programm mit Gymnastikmatte, Stabipad, Blackroll und Treppenstufen. Und zum ersten Mal seit dem Sommer 50 Liegestütz (ächz, das ging schon mal leichter), ohne wegen zunehmender Schmerzen in der Leiste abbrechen zu müssen. 😀

kloecknerBei der anschließenden Zeitungslektüre zum Kaffee freue ich mich noch einmal über das schöne Doppel-Titelbild, das ich natürlich gestern Abend schon am Bildschirm in der Redaktion gesehen hatte: Julia Klöckner, die CDU-Chefin von Rheinlandpfalz wird da gezeigt. Einmal, wie sie vor 16 Monaten ausgesehen hat, daneben – um 16 Kilogramm leichter – mit einem aktuellen Portrait.

Wie sie das geschafft hat? Weniger Gummibärchen und Alkohol. Mehr Obst und Gemüse. Und mit körperlicher Bewegung, explizit: Laufen.

Gut gemacht, Frau Klöckner! Herzlich willkommen in der Laufgemeinschaft. Vielleicht laufen wir ja mal gemeinsam, wenn Sie wieder in Trier sind.

 

Mein kleiner Freund

Das Equipment für meine Gymnastikstunden hat Zuwachs bekommen. Klein aber fein – wie ich übrigens häufiger zu sagen pflege 😉

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So ein Mini-Blackroll ist prima für die Fußsohle. Das löst wie mit der großen Schwester die Faszien, also die Muskelhaut. Am Anfang schmerzhaft, aber dann wohltuend und hilfreich.

DSC01974In diesem Sinne: roll on!

Von der Rolle

Die Überschrift dieses Blogeintrags ist wirklich mehrdeutig gemeint. Bezogen auf meine läuferische Situation trifft sie zu, weil ich es noch immer nicht gewagt habe, wieder schneller als im Fußgängertempo unterwegs zu sein. Am Mittwoch soll sich das ändern. Dann startet der nächste Versuch.

FotoEin moderates Rumpfstabitraining gestern war jedenfalls schon mal möglich. Etwas Muskelkater zeugt heute von meiner Untätigkeit in den vergangenen beiden Wochen. Weitere Folgen hatte es nicht. Das stimmt mich positiv.

Zum Gymnastikprogramm gehört in der Regel auch der Einsatz der Blackroll. Die Lockerung der Waden und auch der Rückenmuskulatur mit der harten Styroporrolle tut wirklich gut.

Das meint auch meine Frau, die das Teil kurzerhand mal ihren Patientinnen und Kolleginnen in der Physiotherapie ihrer Klinik präsentiert hat. Ergebnis: Der Hersteller dürfte inzwischen ein sattes Verkaufsplus verbuchen. Das Mutterhaus der Borromäerinnen hat sich jedenfall mit Blackrolls eingedeckt. Und viel Patienten meiner Frau wohl auch. Die Welt sehnt sich nach Lockerheit, besonders wenn es um Muskeln und Faszien geht.

Alle von der Rolle also. Ich kann’s nachvollziehen.

Auf die Matte

Riesengewitter und Sturm heute früh. Da war es doch gut, dass ich heute eh eine Laufpause eingelegt habe und stattdessen auf der Gymnasitkmatte geturnt bin.

DSC00092Denn ob ich wie Anne rechtzeitig die Haustür erreicht hätte, wage ich zu bezweifeln.

Mindestens zweimal in der Woche tue ich aktiv etwas für Rumpf-, Bauch-, Rücken- und Oberkörpermuskulatur. Das soll auch so  bleiben.

20 im Schnee

Heute versinken große Teil von Rheinland-Pfalz und Baden-Würtemberg im Eischaos. In Trier scheint nach dem Regen heute Morgen, der eine dicke Eiskruste auf den Schnee gezaubert hat,gerade mal wieder die Sonne. So wie gestern Nachmittag, als sich erstmals seit Woche, zumindest gefühlt war es so lange her, der blaue Himmel über eine wunderbaren Winterlandschaft zeigte.

DSC09902Am Morgen war das anders. Auch schön, aber ziemlich monochrom weiß, so dass der Kontrast in den Fotos von einem wunderschönen 20er über Petrisberg und Heidkopf.

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Wieder ein neuer Läufer lässt unser Quintett zum flotten 6er werden. Michael heißt er und kommt aus der Nähe von Offenburg wegen seiner Freundin alle paar Wochen nach Trier. Die Statur verrät, dass er der Fußballerfraktion angehört und das Laufen eher nicht zu seinen Hauptsportarten zählt.

Aber er ist gut drauf, sehr sympatisch und ziemlich flott. Christoph – heute erstmals in schön gelber Jacke -, der am Samstag in der Regel die Laufwege bestimmt, will derm Schwarzwälder die Region zeigen. Das bedeutet – ganz klar – wir dürfen in die Höhe. Besonders für Achim, der erstmals seit einer Erkältung wieder dabei ist, wird das eine Herausforderung.

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Also erst mal zum Aussichtpunkt in der Sickingenstraße. Die Gesellschaft des Gastes ermöglicht ein Gruppenbild ohne Selbstauslöser. Damit ist die Galerie für das geplante Fotobuch zum Laufjahr 2012 vollendet.

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Durch den Wald an Franzens Knüppchen vorbei durch den Petrispark. Im Weidengraben links hinunter ins Avelertal und von dort hoch auf den Heidkopf, wo der Wind deutlich eisiger über die weiten Flächen bläst.

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Der Blick über die Neubaugebiete auf der Tarforster Höhe motiviert, den Rückweg über den ersten Abschnitt des Saar-Hunsrück-Steiges zu wählen. Der Matsch der vergangenen Woche ist gefroren und mit einer weichen Schneeauflage gepolstert. Schön, auch der Gedanke an das Frühjahr, wenn dieser Weg entlang blühender Wiesen zu meinen Lieblingsstrecke zählt.

DSC09887DSC09892Die 400 Jahre alte Eiche bei Irsch ist wie zu jeder Zeit beeindruckend. Dann noch en Stück durch den Wald und an den Weinbergen entlang und hinunter ins Olewiger Tal. Achims Akku ist leer, er nimmt den direkten Weg ins Tal.

DSC09889Kurz vor dem Sportplatz meint Michael, er sei noch nie 20 Kilometer am Stück gelaufen. Die Garmin zeigt 19,2 Kilometer an. Also stapfen wir noch zwei Runden um den Sportplatz, damit unser Gast diese magische Marke durchbrechen kann.

DSC09897Ich bin gespannt. ob er in zwei oder drei Wochen wieder dabei sein wird. Bei Dominik, unserem Neumitglied, ist das keine Frage mehr. Er wird vermutlich im Frühjahr seinen ersten Marathon laufen.

DSC09899Am Nachmittag dann die Sonne. Ein Spaziergang musste noch sein. Und ein Foto zum direkten Vergleich mit dem Morgen gibt es auch noch.

DSC09903strecke samstagslauf 050112

 

Distanz: 20,50 km
Zeit:2:09:31
Ø Pace6:19 min/km
Kalorien:1.476 cal
Positiver Höhenunterschied: 324 m

 

 

 

 

Sterbender Schwan

Nach zwei Tagen Laufen im Schnee muss heute ein Tag Pause sein. Eine Überlastung will ich schließlich nicht riskieren.

Ja, ich werde vernünftig und lerne aus Fehlern der vergangenen Jahre. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass der Morgensport ausfällt. Die Gymnasitk vor der Mattscheibe kommt heute gerade recht, um gleichzeitig die Geständnisse von Lance Armstrong zu bestaunen. Im Laufsport vergleichbar wäre in etwa, wenn Haile Gebrselassie verkünden würde, er habe bei seinen Marathon-Weltrekorden gedopt.

Passend zu dem Trauerspiel von Mr. Ex-Tour-de-France mime ich auf dem Stabipad den sterbenden Schwan. Meine Lieblingsübung: Einbeinstand – linker Unterschenkel 90 Grad nach hinten (30 Sekunden halten) – ohne abzusetzen linkes Bein 90 Grad anwinkeln (30 Sekunden) – ohne abzusetzen linkes Bein gerade nach hinten strecken und Oberkörper nach vorne (30 Sekunden) – dnach Standbein wechseln.

Das ist schon Barfuß auf festem Boden ein wackeliger Spaß. Auf der Schaumstoffmatte geht das nur mit großer Konzentration und Körperbeherrschung. Gut für die Fußmuskulatur, die Waden, den Rumpf und die Koordination.

Aber mit dem Stabi- oder Balance-Pad sind noch ganz andere Dinge möglich. Hier eine kleine Übersicht:

stabiuebungen

Am Samstagfrüh geht es dann wieder in den Schnee. 8.30 Uhr mit den Jungs vom Lauftreff. Treffpunkt ist der Sportplatz Olewig. Vielleicht hat ja noch jemand Lust, sich mit uns auszutoben.

Allen anderen schon jetzt ein schönes Wochenende!

 

 

 

Nur ein paar Fotos …

… im Laufportal. Ein Bild in der Zeitung. Vile mehr zum Thema Laufen kann ich heute nicht berichten. Zumal mir dazu die Zeit fehlte. Heute früh – auch wenn es reizte – kein Lauf, dafür mal wieder etwas intensiver Rumpfstabi.

Aber morgen: da wartet der frische Schnee auf mich. Ob mit Yaktrax, werde ich spontan entscheiden. Ein Spaß wird es in jedem Fall. 🙂

Und wer nochmal in aller Ruhe auf die Fotos vom Fährturmlauftest schauen will, kann das hier tun:

 

Mocki kommt doch

Angesichts des heftigen Regens bei Temperaturen knapp über Null habe ich meinen Montagslauf ins heimische Wohnzimmer verlegt. So muss ich zumindest keine Bedneken haben, dass Gymnastikmatte und Stabipad verstauben. Das gilt natürlich auch für mich 😉

Die Nachricht des Tages in läuferischer Hinsicht betrifft eindeutig den Silvesterlauf: Sabrina Mockenhaupt geht doch an den Start Ursprünglich hatte sie wegen ihrer geplanten Teilnahme am New York-Marathon abgesagt. Denn ein Start in nicht optimaler Form kommt für sie nicht in Frage.

Da der Marathon aber bekanntlich abgesagt wurde, kann sie nun auf der Kurzstrecke in Trier um den Sieg sprinten. Sie hat hier viel Fans, die wieder an der Strecke jubeln werden. Es wird ein Fest!

Klar, dass ich mir das nicht entgehen lassen werde. Als Zaungast bei den Profis und als Teilnehmer beim Volkslauf.

 

Zu spät

Manchmal ist es mit Wetterlagen wie mit der Bahn: Sie kommen zu spät …

So war es heute leider auch mit dem Schnee. Am Morgen noch alles braun.  Erst um 9 Uhr hat es dann richtig begonnen zu schneien. Zumindest für die Leute im morgendlichen Berufsverkehr war das gut.

Der heiß ersehnte erste Schneelauf wird für mich also bis Samstag warten müssen. Heute waren wieder Gymnastikmatte und Balancepad  gefragt.