Schweini und kein Schwein gehabt

Unser Hausdrache Schweini blickt nun wieder in den Himmel. Das ganze Grünzeug, dass ihm in den vergangenen Monaten die Sicht geraubt hat, ist dem Novemberwetter zu Opfer gefallen. Und wenn es dann auch noch so sonnig-herbstliche Tage gibt wie heute, wird sich der kleine Gartenhüter sicher freuen.

Weil morgen der Deuluxlauf in Langsur ruft, das ist der teilnehmerstärkste Zehn-Kilometer-Lauf in der Region Trier und traditioneller Treffpunkt aller aktiven Läufer hier, habe ich heute auf einen Morgenlauf verzichtet und statt dessen Gymnastikmatte und Balance-Pad strapaziert. Seufz. Ich bin ja sooo vernünftig …

Leider ist für Samstag Regen angesagt, aber das ist ja kein Grund, nicht Spaß zu haben. Der ist einer lieben Lauffreundin übrigens gerade gründlich vergangen. Gerade habe ich eine Mail von Ihr bekommen, dass sie sich ein Sprunkggelenk doppelt gebrochen hat und nun erst einmal im Rollstuhl sitzt. Passiert ist das beim Gehen!

Also: wieder ein gutes Argument zu laufen.

Liebe Doro! Auch an dieser Stelle: gute Besserung!

An solchen Tagen …

  • regnet es in strömen
  • was nicht schlimm ist
  • die Beine wollen eh noch Ruhe
  • dann eben Rumpfstabi vor dem Fernseher
  • und Erinnerungen an ein paar tolle Tage
  • in der Schweiz…

Dreierkombi

Heute früh mal wieder den Schwerpunkt auf die Rumpfmuskulatur gelegt. Trotz der Müdigkeit nach dem langen Abend gestern. Aber das Abschlussfest der Paralympics war einfach zu faszinierend. Tolle Choreografie, tolles Konzert von Coldplay, tolle Sportler und herzergreifende Szenen von den Spielen.

Wer sagt, das da nicht auch die Augen von Männern feucht werden dürfen?

Wer die Feier nicht gesehen hat: Die ZDF-Mediathek bietet eine zweite Chance

 

If you’re going …

Als dieses Lied auf den Straßen geträllert wurde, war ich gerade mal 2 Jahre alt. Und dennoch ist es auch für mich ein Klassiker. Nun Ist Scott McKenzie gestorben. Eine kleine Träne und eine kleine Gedächtnisrose sei also erlaubt. Möge Scotty fortan im Himmel für Flowerpower sorgen.

Und sonst? Heute nochmal Laufpause, auch wenn es in den Beinen juckt. Aber Gymnastikmatte, Balancepad und Blackroll wollen auch mal wieder genutzt werden.

 

Jetzt ist es amtlich

Monschau ruft, jetzt ist es amtlich. Ich bin für den Landschaftsmarathon am kommenden Sonntag angemeldet, der zu den schönsten in Deutschland gehören soll. Zudem ist er einer der traditionsreichsten im Land.

750 Höhenmeter warten. Ich bin gespannt, wie sich das nach diesem eher lockeren Training anfühlen wird. Strecken mit anspruchsvollem Profil bin ich ja reichlich gelaufen in den vergangenen Wochen. Richtig lange Kanten habe ich allerdings wenige dabei. Aber das war im Frühjahr auch so, als es um eine schnelle Zeit ging.

Die wird in Monschau in jedem Fall Nebensache sein. Es soll ein Genusslauf werden. Noch nicht klar ist, ob ich einen Tag früher anreise, oder in der Nacht vor dem Start. Knapp zwei Stunden muss ich dafür wohl einplanen.

In dieser Woche ist jedenfalls Tapering angesagt. Deshalb heute Morgen kein Lauf, sondern 40 Minuten auf Gymnastikmatte und Balancepad.  Denn ein starker Lauf ist nur möglich mit einem starken Rücken. Das gilt auch für Monschau.

http://www.monschau-marathon.de/

Nachschlag

Heute mal wieder Sturzbäche vom Himmel. Nicht wirklich schlimm, da ich eh einen Tag Laufpause habe und außerdem wieder eine langer Konferenzentag ansteht, der mein frühes Erscheinen in der Redaktion notwendig macht. Für ein paar Liegesstütz und die Blackroll reicht es dennoch.

Als Ausgleich einige Aufnahmen vom Trierer Petrisberg, wo Windharfen, Turm Luxemburg und Natur immer als Motive gut sind. Sozusagen ein Nachschlag zu der „Schweinerei“ vom Montag 😉

Regenpause

Es schüttet hier im Westen, was das Zeug hält. Kommt mir gar nicht so ungelegen. Die Wade muckt noch immer ein wenig. So fällt es nicht schwer, auf das Laufen heute zu verzichten.

Als Alternative taugt das Turnen auf der Gymnastikmatte: Rumpfstabi-Übungen, das ist so etwas wie Yoga ohne fließende Übergänge.

Zweimal die Woche sollten Pflicht sein. Einmal hab‘ ich schon 😉

Für Rumpf und Tempo

Sommerlich, schweißtreibend, spaßbringend – das sind die drei Attribute für das gemeinsame Training der großen TV-bewegt-Familie im Weißhauswald.

Die betagte Bahn ist nach den extremen Niederschlägen der vergangenen Woche wieder einigermaßen trocken, der Rasen päsentiert sich im prächtigsten Grün.

Ideale Voraussetzungen also für dieses Training, das für alle Teilnehmer mit 30 Minuten Rumpfstabi-Übungen beginnt. Schön etwas für Bauch, Seiten, Adduktoren und Abduktoren getan. Das geht heute auch ohne Gymnastikmatte. Die hatte ich natürlich vergessen. Im Gras zu liegen war allerdings auch nicht schlecht.

Für die Halbmarathonis war dann ein schweißtreibendes Intervalltrianing angesagt. 10×400 Meter im GA2-Tempo. Dazwischen jeweils 2 Minuten Trabpausen.

Für mich sind das nach dem Marathon-Abenteuer die ersten schnellen Einheiten. Das geht prima. Die Beine sind wieder locker. Jeweils ein Tempo von 3:45 auf diesen kurzen Distanzen zu laufen, sind kein Problem.

Grenzwertig ist lediglich die ausbleibende Flüssigkeitszufuhr, da die Wasserflasche im Auto liegt. Aber das lässt sich schnell nachholen.

Besonders gut gefällt mir die Garmin-Grafik, die sehr schön die Intervalle dokumentiert. Nach der achten Runde dachte ich, das wär’s gewesen 😉

Aber bei diesen Temperaturen kann man(n) schließlich einmal durcheinander geraten…

Allen Freunden und Gästen dieser Seite wünsche ich ein wundervolles Wochenende!

 

Es geht auch Barfuß

Gestern Abend zweiter Lauf nach Hamburg. Die Beine signalisieren, dass sie schon wieder Lust darauf haben, bewegt zu werden.

Einbeinstand mit Kniehub - bitte 30 Sekunden halten

Da aber Gruppenstunde bei „Der TV bewegt“, wird nicht nur gelaufen, sondern davor noch schön Koordination und Kraft gebolzt. Dass die Übungen mir derzeit nach der langen und intensiven Vorbereitungen leicht fallen, erleichtert die Sache.

Und die Koordinationsübungen lassen sich auf dem weichen Rasen auch schon prima Barfuß erledigen.

Das seitliche Beinheben ist übrigens eine ganz gemeine Übung. Je 10 Mal auf jeder Seite, dreimal wiederholen. Die Abduktoren freuen sich über Beschäftigung – und bei einigen Teilnehmern sicher auch heute noch um Beachtung.

Gut für die Oberschenkelmuskulatur...

Gruß an die Abduktoren.

Danach ging es gut neun profilierte Kilometer auf einer neuen Strecke durch den Weißhauswald. Schöner Quassellauf. Hat Spaß gemacht, auch wenn es ganz schön spät geworden ist.

Euch allen ein schönes Wochenende! Mögen sich die Schleusen des Himmels nicht so dauerhaft öffnen, wie es prognostiziert ist.

Matsch im Weißhauswald

Für alle Regenläufer und Schlammspritzer war das gestern Abend ein Fest. Nach dem tagelangen Regen die Laufbahn im Weißhausstadion nur noch für Schwimmübungen zu gebrauchen. Die schönen Wege im Wald zum Teil die wahrsten Schlammgruben. Und dazu beständiges Tröpfeln von oben…

Egal. Spaß hat es trotzdem gemacht. Und es hatten überraschend wenige Teilnehmer gekniffen. Bravo! So kann es weitergehen!

Vor den eigentlichen Laufrunden stand aber erst einmal die Pflicht: Einlaufen, Parkbankübung,

Bordsteinspringen
 

und Seitkrätsche. Das wird für Muskelkater sorgen.

Ich habe mir das mit Blick auf Hamburg verkniffen und lediglich die Runde durch den Weißhauswald genossen. Da sich eine Läuferin bei ihrem Wiedereinsteig in das Läuferleben nach Laufpause und Erkrankung etwas zu viel zugemutet hatte, durfte ich im etwas mehr als Gehtempo zunächste „Kehrwagen“ spielen und sie auf kürzerem Weg zum Waldstadion zurückbringen.

Ihr war das etwas peinlich. Aber was soll’s. Sie wird beim nächsten Mal flach laufen und sich langsam wieder an längere Strecken herantasten. Das wird schon wieder.

Dann noch eine15-minütige Extraschleife mit den Halbmarathonis. Diese Gruppe scheint gut zu passen. Da hatte keiner Probleme, das nun etwas zügigere Tempo mitzugehen.

Für mich gibt es jetzt nur noch einen 30minütigen Beinausschüttellauf. Und dann wartet in Hamburg der Start zum großen Lauf. Die Spannung steigt. Also: Locker bleiben.