Dreckig, steil, geil

37. Wurzelweglauf

Nicht jeder Läufer ist gleich. Da gibt es jene, die am liebsten im Stadion ihre schnellen Runden drehen. Andere lieben asphaltierte Wege im Flachen. Es gibt Bergläufer und jene verschworene Gemeinschaft, die am liebsten auf schmalen Pfaden den Weg durch die Wildnis suchen, um dort die Schönheit der Natur laufend zu entdecken. Diese Trailläufer folgen gegebenenfalls auch den Spuren von Wildwechseln oder schlagen sich komplett querfeldein durch Wald und Flur. Dass sie danach oft aussehen, als hätten Sie sich auf allen Vieren durch den Schlamm gewühlt, nehmen sie gerne in Kauf. Jeder Dreckspritzer gilt für sie als Trophäe.
Solche feuchtbraunen Auszeichnungen auf Waden und Beinen werden am Samstag die Teilnehmer beim Volkslauf in Schillingen sammeln können. Nach dem heftigen Regen in diesen Tagen ist für das Wochenende zwar eine deutliche Wetterverbesserung und sogar der ein oder andere Sonnenstrahl in Aussicht. Die unbefestigten Abschnitte auf den Strecken im Hochwald werden dennoch schön weich sein. Und davon gibt es nicht wenige, vor allem beim Halbmarathon und Marathon. Bei der Schuhwahl sollten also wenig profilierte Straßenschuhe zu Hause bleiben. Profil ist nicht nur auf der Strecke, sondern auch an den Füßen gefragt. Dann wird zum Beispiel der Wurzelweg hinauf zur Ruwerquelle keine Rutschpartie. Anstrengend ist er, der Hochwald-(Halb-)Marathon in Schillingen – aber schön. Auf meiner persönlichen Hitliste der Landschaftslauf-Wettbewerbe in der Region steht er auf Platz 1.

Marathon mit Licht und Schatten

Philippides, die Finisher-Trophäe,  macht eine gute Figur, während ich doch noch etwas angestrengt meine Schritte setze. Die Auslaufrunde heute morgen nach dem Hochwald-Marathon gestern tut ganz schön weh. Aber das Laktat muss weg. Vor allem die Hüftbeuger mucken nach all den Höhenmetern.

Würde Waden- und Schienbeinmuskulatur mir wieder einen Strich durch die Rechnung  machen? Diese Frage hat mich vor dem Lauf doch mehr beschäftigt als mir lieb war.  Aber bis auf ein diskretes Ziehen in den Schienbeinen auf den letzten Metern des zweiten Wurzelwegaufstiegs zur Ruwerquelle war zum Glück nichts zu spüren. Zwei etwas gemäßigter gelaufene Kilometer, dann war dieser Anflug von Überlastung wieder verschwunden.

Mit Marcel am See im Kell.

Marcel war bald wieder eingeholt, ohne dass ich bewusst schneller gelaufen bin. Ich hatte ihm zuvor signalisiert, er solle sein Tempo laufen. Vielleicht hatte es mich ja auch mein Liebingslaufcoach Jens Nagel motiviert, der beim Halbmarathon startete und mich als genau auf dieser Passage mit aufmunternden Worten überholte. Auch Hans-Peter Rohden, der meinen Krampflauf im Jahr zuvor miterlebt hatte, glaubte mich in einer besseren Verfassung zu sehen. Er selbst konnte wegen einer Verletzung dieses Mal leider nicht laufen.

Schön und anspruchsvoll: Der Weg hinauf zur Ruwerquelle.

Oben angekommen, mache ich erst einmal langsamer.

Auf dem langen Anstieg zum Rösterkopf habe ich dann auch zu Birthe aufgeschlossen, die auf der ersten Hälfte der Strecke sehr flott unterwegs war. Als Favoritin für die Frauenwertung war sie an den Start gegangen. Aber wie es eben so ist, taucht dann überraschend noch jemand Stärkeres auf. In diesem Fall eine Läuferin aus Weimar, die mit ihren sehr starken Lauftreff-Freunden zu einer Marathonreise in den Hochwald gekommen war. Nahezu in jeder Wertung hatten die Gäste aus Weimar eine Platzierung.

Dass sie danach von dem Lauf schwärmten, lag aber auch an der landschaftlich tollen Strecke. Und die Befürchtung, dass es ein Hochnebellauf würde, hat sich auch bereits drei Kilometer nach dem Start zerschlagen, als die Sonne durchkam und den Wald verzauberte.

Mir gab das auch einen wichtigen „Kick“, war ich doch an diesem Tag nicht so locker wie sonst. So half das ein oder andere Schwätzchen mit anderen Startern, darunter einige ganz alte Hasen mit Dutzenden Marathons oder gar Ultras in den persönlichen Teilnehmerlisten.

Dass Marcel auf dem letzten Anstieg gehen musste, habe ich nicht wirklich ernst genommen. Im Ziel tat es mir ein wenig leid, nicht gewartet zu haben. Aber vermutlich wäre es mir dann auf den letzten sechs Kilometern noch übler gegangen. Die waren wirklich schwer, auch wenn ich vermutlich nochmal Tempo gemacht habe. Genau sagen kann ich das nicht, weil auf meiner Garmin der Speicher ausgerechnet da voll war.

Zielfoto mit Birthe – die Welt ist wieder in Ordnung.

Richtige Freude kam also erst wieder im Ziel auf, als ich eine Zeit unter 3:40 Stunden registriert habe. Vor einem Jahr war ich mit Krämpfen noch knapp über 4 Stunden geblieben. Birthe kam eine halbe Minute nach mir rein – meine Tempomacherqualitäten sind wohl noch ausbaufähig. Marcel hatte tatsächlich größere Probleme, war unterzuckert und musste auf den letzten sechs Kilometern alle Steigungen gehen. Dennoch war er superglücklich mit seiner Zeit unter 3:45 Stunden – und nicht sauer auf mich.

Meine Zeit: 3:37:59 Stunden – so verriet es die offizielle Ergebnisliste an der Wand der Hochwaldhalle. Platz 10. Eine Frau war schneller.

Jens auf Platz drei im Halbmarathon – Die Euphorie ist entsprechend groß.

Richtig schön wurde es dann noch im Anschluss, beim Plaudern mit Bekannten, Freunden und anderen netten Läuferinnen und Läufern.

Bericht, Fotos und Ergebnislisten gibt es natürlich auf dem Laufportal: www.volksfreund.de/laufen

Und nun? Keine Ziele mehr für den Rest des Jahres. Ich bin gespannt, wie lange ich das genießen kann.

 

 

Von der Mosel in den Hochwald

Zwei Tage Seminar an der Mosel. Gestern noch ein kleines Morgenläufchen bei Sonnenaufgang..

Gleich geht’s los zum Marathon im Hochwald. Nach zwei Wochen Extremtapering bin ich etwas nervös, wie das sein wird. Aber zumindest sind die Temperaturen nicht zu hoch.

Ihc nehme mal Lightweight und Trailschuhe mit. Nach dem Regen in der vergangenen Nacht könnte mehr Profil gefragt sein.

Drückt mir die Daumen. Ich werde berichten.

Angemeldet

Nun gibt es (fast) kein Zurück mehr. Die Anmeldung zum 3. Hochwald-Marathon in Schillingen ist gebucht. Ein toller Landschaftslauf, den die Spiridon-Läufer da auf die Beine gestellt haben

Ich kann das beurteilen, weil ich vor einem Jahr schon mal dabei war. Damals haben mir heftige Krämpfe allerdings den Genuss auf den letzten zehn Kilometern kräftig vermiest.

Seitdem trinke ich das sehr mineralhaltige Wasser vom Nürburgring und schlucke vor besonders schweißtreibenden Läufen Salztabeltten, um ein ähnliches Erlebnis dieser Art zu verhindern.

Eine Rechnung mit dem Hochwald-Marathon habe ich also noch offen. Und die wird am 22. September beglichen. Ganz bestimmt. Und dann hole ich mir schmerzfrei wieder ein kleines Drahtmännchen namens Phillipides.

Nebel, Sonne, Longjog-Wonne

Drei Stunden, reichlich Höhenmeter. Das waren die Vorgaben für diesen Samstagslauf.

Am Start sind wir zu viert. Wie schon vor eine Woche besprochen, werden wir den Weg zur Pellinger nehmen, wo sich Achim und Rudi verabschieden, um die 16er Runde zu laufen. Mit Marcel haben wir da noch zwei Stunden vor uns.

Der Nebel hüllt noch das Tiergartental ein, als wir den Weg in Richtung Brubacher Hof nehmen.

Die hohe Luftfeuchtigkeit markiert eine Unzahl von Spinnennetzen am Wegesrand. Die fleißigen Tierchen haben jeden Busch, jeden Strauch, jeden größeren Stengel in Beschlag genommen, auf der Jagd nach Insekten. Mögen viele stechende Plagegeister zu ihnen finden.

Der Bach, dessen Verlauf wir folgen, ändert auf 10 Kilometern mehrfach seinen Namen. Als Altbach fließt er in die Mosel, davor nennt er sich Tiergartenbach, Kandelbach und Menscherbach. Dort geht es ein steiles Stück hoch zur B268. Hier lichtet sich endlich der Nebel.

Oberhalb des Konzer Tälchens erinnert das Panorama an die von mir so heiß geliebten Berge: Eine geschlossene Nebeldecke über dem Tal, strahlend blauer Himmel darüber.

Lediglich die Erhebungen von Hunsrück und Eifel entsprechen nicht so ganz dem Anspruch an ein hochalpines Gebirgsmassiv.

Meine Hoffnungen, auf dem Panoramaweg zum Roscheider Hof die Aussicht genießen zu können, versinken allerdings leider im Nebel, der aus dem Tal heraufzieht, schneller als die Sonne die Feuchtigkeit auflösen kann.

Die beschlagene Brille macht die Sicht nicht unbedingt besser. Erst im Mattheiser Wald wird die wieder klarer. Vielleicht nehmen wir auch deshalb eine falsche Abzweigung, die uns einige Höhenmeter zusätzlich beschert.

Nun also zurück in Richtung Mariahof. An der Abzweigung des Rundwegs II kommt Marcel auf die Idee, doch diese Variante zu laufen und über die uns beknnten schönen Trails zurück ins Kandelbachtal und von dort hoch nach Kernscheid.

Eine heftige Steigung, danach purer Genuss, weil hier die Sonne den Nebel vertrieben hat.  Noch einmal der steile Anstieg hoch nach Kernscheid. Die mitgenommenden Rosinen erweisen sich als Energiespender.

Jetzt noch den Höhenweg über dem Tiergartental. An der Olewiger Straße, bei knapp 30 absolvierten Kilometern, trennt sich mein Weg von dem meines Laufpartners. Beide haben wir nun noch etwas mehr als 1000 Meter nach Hause vor uns.

Das sind die Daten, die meine Garmin aufgezeichnet hat.

Am Tag danach: Keine Probleme mit der Wade. Das ist die wichtigste Erkenntnis. Ich freue mich auf den Hochwald-Marathon! 😀

Mehr zum Hochwald-Marathon

Nachdem mich einige Fragen zum Hochwald-Marathon in Schillingen erreicht haben, will ich mit den entsprechenden Informationen nicht zurückhalten.

Mit freundlicher Empfehlung des Kollegen Holger Teusch hier die wichtigsten Infos:

Hochwald-Marathon geht in zweite Runde

Schillingen. Genießer haben die Volkslauf-Organisatoren von Spiridon Hochwald bei der 16. Auflage ihres Volkslaufs im Blick. Sie könnten es sich einfach machen, die Veranstalter von Spiridon Hochwald, und die Läufer auf den Ruwer-Hochwald-Radweg schicken. Nur wenige Absperrungen wären nötig.
Sehr überlegt müssen dagegen auf den Strecken des 16. Spiridon-Volkslaufs am 24. September mit Start und Ziel an der Mehrzweckhalle in Schillingen die Richtungspfeile aufgestellt werden. Denn der Lauf führt durch das große Waldgebiet an den Hängen des Rösterkopfs, der mit 708 Metern höchster Erhebung des Osburger Hochwalds.
Natur pur ist also garantiert – seit vergangenem Jahr auf bis zu 42,195 Kilometern. Am 24. September wird der Hochwald-Marathon zum zweiten Mal ausgerichtet. Die Strecke führt zu Teilen über schmale Pfade und erfordert nicht nur Ausdauer, sondern auch Geschick. Aber gerade das macht den Lauf kurzweilig.
Außer dem Rennen über die längste olympische Laufdistanz bietet Spiridon einen Halbmarathon, zehn Kilometer und einen Jedermannlauf mit Wertung für A- und B-Schüler (Jahrgänge 1996-99) mit Walking an. Gut angenommen werden seit Jahren der Schülerlauf über einen Kilometer (für Mädchen und Jungen der Geburtsjahrgänge 2000 bis 2003) und der Bambinilauf über 250 Meter (Jahrgänge 2004 und jünger). Die Schulen der Umgebung sind sehr engagiert, denn für die teilnehmerstärkste gibt es einen Geldpreis.
Informationen unter www.spiridon-hochwald.de oder Telefon 06589/2212.

Im Flachen weit und hoch hinaus

Windig war’s heute Nacht. Der ein oder andere Ast verlor da den Halt, wie ich heute morgen beim Sammeln von Höhenmetern beobachten konnte. Das Areal Petrisberg bietet dazu auf relativ kleiner Fläche reichlich Gelegenheit.

Die Ausblicke über das Moseltal sind dabei immer wieder eine Belohnung.

Die Vorbereitungen für den Hochwald-Marathon laufen also nach Plan. Aber es gibt noch andere Herausforderungen, von denen auch meine aktuelle Laufkolumne im Trierischen Volksfreund handelt:

Der September hat es in sich! Für viele Läufer steht nun der Höhepunkt ihrer sportlichen Saison unmittelbar bevor. Kein Wunder also, wenn in diesen Wochen deutlich mehr leicht bekleidete Menschen schnellen Schrittes unterwegs sind. Wer einen Halbmarathon oder gar die Volldistanz über 42,195 Kilometer angehen will, muss schließlich vor dem Start reichlich Trainingskilometer sammeln. Alles andere wäre fahrlässig und ein riskantes Spiel mit der eigenen Gesundheit.
Beim Marathon in Berlin am 24. September werden wieder nicht nur Weltklasseläufer, sondern auch viele Teilnehmer aus unserer Region an den Start gehen. Kürzer ist die Anreise am 2.?Oktober nach Köln, der in diesem Jahr mit einer neuen, schnellen Streckenführung sicher noch mehr der hiesigen Marathonis lockt.
Mein läuferischer Höhepunkt im Herbst spielt sich im Hochwald ab. Bei der zeitgleich mit Berlin anstehenden zweiten Auflage des Marathons in Schillingen sind 738 Höhenmeter zu bewältigen. Das ist ein ganz ordentliches Pensum, allerdings fast nichts im Vergleich zu dem, was sich ein Läuferquartett aus Langsur und Trier an diesem Samstag zumutet: Beim legendären Jungfraumarathon im Berner Oberland stehen 1829 Höhenmeter auf dem Programm. Wie die Vier aus dem Trierer Land sich auch mental auf diesen Wahnsinnslauf vorbereiten, ist in unserem Laufportal nachzulesen. Respekt schon jetzt. Ich drücke die Daumen!
Irgendwann vielleicht werde ich den Start in den Schweizer Alpen auch wagen. Vorerst genügt mir aber beileibe das hiesige Gebirge, um ordentlich aus der Puste zu geraten.

Rauf und runter

… geht es beim heutigen Samstagslauf. Etwas mehr als 27 Kilometer, knapp 500 Höhenmeter. Zwei Schleifen, die es in sich haben: tolle Trails, viele Höhenmeter, grandiose Ausblicke, viel Sonne.

Achim ist zum ersten Mal seit langem wieder dabei. Er hatte nach dem Stockholm-Marathon ein mentales Lauftief, das er nun überwunden hat. Da er natürlich einen Trainingsrückstand hat und wir anderen eine langen Vorbereitungslauf benötigen, laufen wir eine Doppelrunde.

Viel von seiner Fitness verloren hat unser Laufriese allerdeings nicht, so wie er die reichlich Steigungen enthaltende erste Runde durchgestanden hat. Belohnt werden wir alle. Die Sonne vertreibt den Nebel der Nacht. Im Mattheiser Wald fingern die Sonnenstrahlen nach uns Läufern. Ja, es wird herbstlich, auch wenn die Temperaturen heute vielleicht zum letzten Mal in diesem Jahr sommerlich sind.

Nachdem Achim am Sportplatz sich ausreichend ausgepowert verabschiedet, hängen Christoph, Marcel und ich noch eine heiße Runde über den Petrisberg dran. Dank Rosinenstärkung und dem Inhalt der beiden Trinkgürtelfläschchen stehen wir auch die steile Sickingenstraße durch.

Zieleinlauf nach 2:46 Stunden brutte und 2:42 Stunden Laufzeit. Die Beine ordentlich schwer. Aber mit dem beruhigenden Gefühl, einigermaßen im Soll für den Hochwald-Marathon Ende September zu sein. Geduscht, gefrühstückt, gedehnt und die Wade gekühlt. Sie scheint auch diese harte Tour ohne große Zicken durchgestanden zu haben. Jetzt zu Brot und Spiel: Gladiatoren gucken.

Vorn links und hinten rechts

Was machen die Beine zwei Tage nach dem Berlin-Marathon? 41000 Menschen auf diesem Planeten werden heute noch einige Probleme bei den ersten Schritten haben. Bei mir spüre ich links sonderbarerweise den vorderen großen Oberschenkel-Muskel. Rechts klagt dagegen die Rückseite. Da bin ich wohl nicht ganz „rund“ gelaufen. Ich vermute mal, dass ich durch meine Vorderfußprobleme im zweiten Drittel des Laufes unbewusst ungleichmäßig belastet habe.

Aber das wird sich wieder geben, da bin ich guter Dinge.

Nun sollte man sich nach so einem Marathonlauf nicht zu sehr mit dem Rennen beschäftigen. Denn das soll  die schnelle Erholung verzögern. So steht es jedenfalls im Runner’s Coach, eine Marathon-Fibel im Magazinformat, die wirklich umfassend und empfehlenswert ist. Kostet nur fünf Euro. Aber dennoch muss man nicht alles glauben, was in solchen Publikationen steht.

Also ich habe mir nochmal meine Daten genau angesehen. Spannend, wie sich die Brutto-Laufzeit relativiert, wenn man zum Beispiel Pinkel- und Schuhausziehpausen herausrechnet. „Zeit in Bewegung“ heißt das dann. Und da lassen sich noch einige Minuten herausschlagen… ;o)

Ich bin mir jedenfalls sicher, dass Berlin zwar ein großes Erlebnis war. Dennoch bieten solche Extrem-Massenläufe nicht den höchsten Spaßfaktor, wenn es rein ums Laufen geht. In Köln ist zum Beispiel wesentlich mehr Platz auf der Strecke, obwohl dort auch fast 20000 Menschen unterwegs sind.

Mal sehen, wo im kommenden Jahr der Start liegen wird. Derzeitiger Favorit ist Stockholm. Und im Herbst der Hochwald-Marathon in Schillingen, sofern der wieder stattfindet. Aber das alles ist ja noch Zukunft. Jetzt kommen der Herbst und ein langer Winter. Und der will erst einmal verletzungsfrei überstanden sein.

Meine Reportage zum Berlin-Marathon und eine Bilderstrecke gibt es hier