midLAUFcrisis

Da ich der Midlifecrisis wohl definitiv davongelaufen bin und sich die Fragen häufen, warum ich meinen Blog so nenne, habe ich mich dafür entschieden, eine n neuen Namen anzunehmen.

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midlifecrisis ist ab heute Geschichte. Es lebe midLAUFcrisis!

Das ist zum Einen keine zu große Veränderung. Zudem signalisiert es sofort, dass es vornehmlich etwas mit dem Thema Laufen zu tun hat. Außerdem passt es ziemlich gut zum zu Ende gehenden Jahr, in dem ich doch läuferisch ziemlich in der Krise war. Und wenn ich mal davon ausgehe, dass ich noch viele Jahre laufen will, kann es durchaus auch bedeuten, dass diese Laufkrise mitten in meiner läuferischen Karriere zu bewältigen war.

Wer meine Seite also abonniert oder die URL gespeichert hat, darf die Adresse dezent umbenennen: http://midlaufcrisis.blog.volksfreund.de 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir treu bleibt.

 

Allen weiterhin oder ab sofort schöne Weihnachtstage!

Silberstreif

04-DSC03298Der Jauchzer hätte ein echtes Alpenecho verdient gehabt. So ließ der lautstarke Ausruf von Freude lediglich das Wild und vielleicht auch einige Spaziergänger aufschrecken, die an diesem späten Vormittag im Domherrenwald unterwegs waren.

10-DSC03281Es war kein beschwerdefreier Lauf. Aber zumindest war es seit Wochen die erste Runde, auf der ich zeitweise kein Ziehen in der Leiste gespürt habe. Ein überwältigendes Gefühl, als ich auf der Kernscheider Höhe angelangt war.

11-DSC03274 09-DSC03283 08-DSC03286Ich will nicht verschweigen, dass mir angesichts dieses etwas kräftigeren Silberstreifs am Horizont sogar ein paar Tränen über die Wangen liefen.

07-DSC03289Knapp sieben Kilometer mussten genügen. Ein Wiedersehen mit lieb gewonnenen Ausblicken und Landmarken. Und jetzt warte ich gespannt, wie der Körper reagiert. 06-DSC03292

05-DSC03293 Ich werde nichts übertreiben. Es scheint endlich eine Besserung in Sicht. All die guten Gedanken und das Daumendrücken meiner Lauffreundinnen und -freunde haben mit dazu beigetragen. Ich danke Euch dafür!

02-DSC03300 01-DSC03302Zu euphorisch will ich aber nicht werden ….

 

 

Spätsommerfarbfestival

Heute ein freier Tag. Da bietet sich ein etwas längerer Morgenausflug an. Heiß soll es werden im Moseltal. Dass es so kommen wird, ist schon um 8 Uhr zu spüren. Im Schatten und Halbschatten ist es allerdings noch erfrischend. Eine Jacke muss deshalb zumindest für die ersten 30 Minuten mit. Danach baumelt sie um die Hüfte.

1-DSC03132Der Versuch, mit Musik im Ohr unterwegs zu sein, endet recht schnell. Ich muss einfach die Geräusche der Natur wahrnehmen, den Herbst riechen und schmecken. Nur auf den kurzen Abschnitten, auf denen der Autoverkehr die Phonzahl in die Höhe schnellen lässt, ist die Playlist von Karin eine gute Alternative.

2-Kürzlich aktualisiert3Hätte ich den Weg von gestern genommen, wäre ich unserem Vizeweltmeister Flo begegnet. Schade. Ich hätte gerne mal wieder einige Worte mit ihm gewechselt. Aber ich bin nicht am Petrsiberg unterwegs, sondern auf der Kernscheider Höhe und im Tiergartental. Unterschiedlicher könnten die Kontraste kaum sein. Abgeerntete Felder und Weitblick oben. Noch mehr Ruhe, Schattenspiele und wenig gestörte Natur unten.

1-Kürzlich aktualisiert4Motive für meine kleine Sony gibt es noch und noch, deshalb verpacke ich eine Auswahl heute ausnahmsweise in zwei Collagen.

Das schönste Wahlplakat in Trier will ich auch nicht vorenthalten. Kein Fake! Die Frau heißt Luda Liebe. Ihr Motto ist nicht das Schlechteste. Das könnte ich glatt unterschreiben …

2-DSC03128Und weil wir gerade bei der Politik sind: Heute Abend verkündet die örtliche CDU, wer im kommendne Jahr gegen SPD-Oberbürgermeister Klaus Jensen antritt. Eine Frau soll es sein, mit Wurzeln in Trier. Ich habe das so eine Idee …

Fußkrank

12 Stunden Arbeitseinsatz am Samstag. Die Garage brauichte dringend ein neues Dach. Gemeinsam mit Christoph und unseren beiden Jans haben wir das Doppelgaragenprojekt gestemmt. Gelaufen waren wir beide deshalb schon am Freitagabend beim Training zu „Der TV bewegt!“. Auf dem letzten der zehn Kilometer langen profilierten Runde im Weißhauswald habe ich dezent wieder den linken Fuß gespürt.

DSC01780Heute früh hat mich also die Sonne geweckt. Soll ich, oder soll ich nicht? Ich muss, frische Luft tanken, die Sonne genießen. Im Tiergarten ist Matsch zu erwarten, also nehme ich die Trabuco.DSC01782

Frisch ist es, Kurz-Kurz war vielleicht doch etwas zu optimistisch. Aber es läuft. Viele Gassigeherinnen unterwegs. Alle haben ihre Tier voll im Griff.

DSC01784Der Boden in der Waldrunde ist wirklich tief. Den Weg hinauf nach Kernscheid habe ich noch nicht so durch und durch vermatscht erlebt. Aber egal, es läuft … Bis ich oben bin. nach acht Kilometern merkte ich wieder den Fuß. Zunehmend. Ich versuche es zu ignorieren und stattdessen die satte Natur zu genießen.

DSC01787Zuhause die Sohle gekühlt, vor allem im Bereich hinter dem Zehenballen im Bereich des Großzehs … Es ist kein guter Tag, und das liegt nicht allein am Sonntagsdienst in der Redaktion. Bis zum Abend sind die Probleme größer geworden. Ich sehe meine Chancen für den Eifelmarathon am Sonntag schwinden. Mit Schmerzen werde ich nicht laufen, schon gar nicht 51 Kilometer. Frust.

 

13 – 22 – 19

Schwere Beine, Dauergrinsen und die Freude über einen Tag selbst verordnete Laufpause. So lässt sich in aller Kürze mein Gemütszustand beschreiben nach drei Laufeinheiten in zwei Tagen. Meine Wochenilometerzahl liegt damit schon bei 74 – und wenn am Samstag wirklich nochmal 27 hinzukommen, werde ich wohl einen neuen persönlichen Rekord aufstellen.

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Die Sonne strahlt an diesem Mittwochvormittag vom Himmel. Da steht außer Frage, dass nach einem Tag Sightseeing in Köln die Laufschuhe geschnürt sein wollen. Meine gelben Trabuco hatten sich so sehr über den Ausflug am Montag durch das Unterholz gefreut, dass sie fast automatisch wieder den Mattheiser Wald anpeilen.

01-DSC00903Da bis zum gemeinsamen Mittagessen mit der Familie nur 1,5 Stunden Zeit sind, verwerfe ich die Pläne für eine weite Runde über Konz-Roscheid und nehme am Weingut von Nell den Weg hoch in Richtung Heiligkreuz, am noch frostigen Anglerteich vorbei, weiter hinauf zum Hofgut Maria Hof.

02-DSC0090603-DSC00907Nach dem Hundesportplatz noch zwei Kilometer weiter und dann einen krassen Trail hinunter ins Goldkäulchen.

04-DSC0090805-DSC00911Zurück geht es diesmal nicht über die Kernscheider Höhe, sondern wieder hinunter in den Tiergarten, wo auf  Mountainbike-Fahrer zwei natürliche Wegesperren warten. Bitte nicht zu schnell also!

07-DSC0091508-DSC00916Ach ja, nach gefühlt Jahren laufe ich erstmals wieder zu Musik. Gar nicht so übel. Culcha Candela und die Fantastischen Vier sind meine Favoriten. Hip-Hop und deutscher Rap-Gesang. Das passt gut zum Laufen.

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Meinem Schatz habe ich gerade angeboten, am späten Nachmittag nochmal eine ruhige Runde gemeinsam zu laufen, als Christoph anklopft. Ob ich nicht Lust habe, mit ihm vor dem Mittwochslauftreff ein Stündchen voranzustelllen und dann noch ganz ruhig mit der Gruppe zu laufen?

09-DSC00918Ja, wenn es nicht zu flott wird, höre ich mich sagen, obwohl ich schon ahne, dass das mit dem ruhigen Laufen nichts werden könnte. Und tatsächlich kommt es, wie es kommen muss: Herr Lauftreffleiter verschätzt sich bei der Runde über Tarforst, Avelertal – hier wird mit viel Aufwand der Aveler Bach renaturiert – und Kürenz erheblich. Ich gebe meine Bedenken nicht wirklich deutlich zur Kenntnis. Und schon werden die letzten fünf dieser zwölf statt zehn Kilometer zu einem Tempodauerlauf.

Dennoch ist die Lauftreffgruppe schon weg, als wir um zehn Minuten verspätet am Treffpunkt ankommen. Sie sind auf den Petrisberg gelaufen, wie ich später von meinem Schatz erfahre. Dumm nur, dass Christoph und ich den Trupp genau in der anderen Richtung vermuten, so dass wir bis zur Moselschleuse bei Konz laufen und am Fluss entlang zurück. 22,23 Kilometer sind es am Ende. Meine Beine, wer hat die einbetoniert?

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Dass ich heute mit meinem Arbeitskollegen Oliver eine Verabredung hatte, ließ sich nur schwer ändern. Aber da sich auch Dominik angekündigt hatte, kam das eh nicht in Betracht. Bedingung: keine schnelles Tempo bitte.

10-DSC00919Um 9 Uhr kommt also mein junger Lauffreund den Berg heraufgespurtet. Er hat immerhin schon mehr als drei Kilometer hinter sich, bevor wir gemeinsam weiterlaufen. Wieder hinauf nach Tarforst. wo wir 30 Minuten später mit Oliver verabredet sind. Oberhalb vom Weingut Schleimer werden Weinberge mit neuer Erde planiert.

Vor allem die Hüftbeuger zwicken nach den hügeligen 35 Kilometern vom Vortag ordentlich. Aber sobald die Muskulatur warm ist, geht es erstaunlich gut.

12-DSC00924Oliver ist sofort auf dem Sprung, als wir bei ihm klingeln. An so einem sonnigen Morgen müssen wir einfach hinauf auf den Heidenkopf und weiterhoch zur Schell.

13-DSC00925Eine wie immer traumhafte Aussicht belohnt für die verbrannten Kalorien.

11-DSC0092114-DSC00935Das ist auch bei der ehemaligen Fluchtburg auf Naumett so, wo wir uns eine kleine Pause gönnen, um über Waldrach und das Ruwertal zu blicken.

15-DSC0093716-DSC00938Vor 14 Tagen lag hier im Schatten noch reichlich Schnee. Der bewaldete Hang, an dem wir nun entlanglaufen, hat den interessanten Namen Gotterberg. Die gefrorenen Pfützen und skurrile Eiszapfen dokumentieren die Kälte, die auch unsere Nasen am Laufen hält.

17-DSC00944Diese fünf Kilometer lange Runde bis zum Wegekreuz des Saar-Hunsrück-Steigs, die uns Birthe im Herbst gezeigt hat, ist längst eine meiner Lieblingsstrecken. Auch wenn hier ordentlich Höhenmeter zu bewältigen sind. Faszinierend, wenn auf der einen Seite des Weges lichtdurchfluteter Laubwald die Augen verwöhnt, auf der anderen Seite der dunkle Nadelwald den Tieren Zuflucht bietet.

19-DSC00946Oliver schlägt sich tapfer. Für ihn ist das sicher eine herausfordernde Routenwahl. So schlägt er vor, nun den direkten Weg hinunter nach Tarforst zu suchen. Auf diesem Verbindungsstück zum Wanderweg war ich noch nie. Es bietet eine prächtige Aussicht. Und im Wald hält sich der letzte Flecken Schnee des Winterfrühlings.

18-DSC00945Nachdem wir unseren durchschwitzten Trainingsanzugträger bei ihm Zuhause abgeliefert haben, suchen wir für den Rückweg den Trail, dessen Einstieg wir auf dem Hinweg entdeckt hatten. Ein steiler Weg an einer wunderbar grün leuchtenden Natursteinmauer entlang führt hinunter ins Tal. Jetzt noch ein Kilometer auf dem Radweg, dann ist auch diese 19 Kilometer lange Tour bewältigt.

20-DSC00949Jetzt ist aber genug. Morgen gönne ich mir definitiv eine Laufpause. Und dennoch: Es fühlt sich gut an 😉

 

 

 

 

Fehltritt

DSC00579Ein Fehltritt des Winters. Jede Menge Schnee Mitte März im Moseltal. Das ist schon ungewöhnlich. So kommen die Yaktrax noch einmal zu einem späten Einsatz für einen hochwinterlichen Lauf im Frühling.

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DSC00589Beinahe wäre der allerdings dramatisch verlaufen. Auf der Kernscheider Höhe ist die Sicht so diffus, dass ungespurte Wege konturlos werden. Unter dem Schnee verbergen sich jedoch an manchen Stellen tiefe Furchen von Traktorreifen. Und gerade, als ich diese Wegpassage hinter mir wähne fährt der Schmerz in mein Fußgelenk. Fehltritt!

Vorsichtiges Auftreten. Einige Schritte. Der Schmerz beruhigt sich. Ich kann weiterlaufen. Nach dem Lauf Kühlung. Da ist irgend etwas zumindest leicht gezerrt oder gedehnt. Nicht dramatisch, denke ich. Vermutlich hat jahrelanges Laufen und Trainieren mich vor einer schlimmen Verletzung bewahrt.

Der Lauf im Schnee war dennoch schön:

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Tiefe Spuren

Wieder Gesellschaft! Dominik stellt unserem gemeinsamen 11er noch einen 20minütigen Tempodauerlauf von Trier-Nord nach Olewig voran, damit wir kurz vor 8 Uhr zum doppelten Vergnügen im Schnee starten können. Mein neuer Lauffreund ist noch neu in Trier. Da macht es Spaß, ihm die vielen Möglichkeiten für einen Stundenlauf zu zeigen.

Nachdem wir in der vergangenen Woche auf dem Petrisberg waren, geht es  heute also zur Hausrunde durch Tiergartental hinauf nach Kernscheid und zurück nach Olewig. Allerdings erspare ich uns den Abstieg über das große Biest und wir laufen zunächst das kleine Biest hinunter und auf dem Talweg in Richtung Kandelbachbrücke.

DSC09919Eine gute Entscheidung, wie sich zeigt. Den steilen Biestabstieg haben Kinder als Schlittenbahn entdeckt. Auch mit Trialschuhen hätten wir dort keinen Halt gefunden. Und die Yaktrax habe ich aus Rücksicht auf Dominik zuhause gelassen, der auch ohne Schneeketten unterwegs ist.

Nach der Wende durch den Grünzug des ehemaligen Geländes der Landeslehr- und Versuchsanstalt geht es in die Gegenrichtung über schneebedekcte Wege bis zum Brückchen im Wald. Danach rechts ab Richtung Goldkäulchen und hinauf nach Kernscheid.

DSC09922Ich nutze die Begleitung, um endlich mal ein Foto von mir und meiner Lieblingsbaumansicht zu bekommen. Für das trübe Morgenlicht ist das doch ganz gut geworden 😉

DSC09932Der Weg zurück nach Kernscheid und von dort hinunter zum Ortsteil Hill erfordert an einigen Stellen Aufmerksamkeit und Konzentration. Die tiefgefrorenen Rillen, die Traktorenreifen hier vor dem Frost in den Matsch gefräst haben, sind bei weitgehend kontrastfreier Sicht nur schwer zu erkennen.

Dennoch ist das Laufen auf dem Schnee ein wahre Wonne, ganz anders als auf den glatten halbgeräumten Straßen im Stadtteil.

Ein guter Start in den Tag!

 

Distanz 10.75 km

Dauer 01:05:59

Ø Pace 06:08 min/km

Ø Geschwindigkeit 9.78 km/h

Kalorien 658 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 110 m / 84 m

Wintertraum

Zweiter Einsatz für meine Yaktrax in diesem Winter. Knapp zehn Zentimeter Schnee lassen das Läuferherz höher schlagen. Also: Kontaktlinsen reinfrimeln, Zwiebeloutfit an angelegt, die Schneeketten auf die Schuhe gespannt, und los geht’s.

DSC09832Schon die ersten Schritte auf der schneebedeckten Straße machen klar, dass es eine gute Wahl war, die Ketten anzuziehen. Kein Rutschen, keine Behinderung. Spätestens ab  dem Eselspfad hoch auf die Hill wird dieser frühe Lauf zum puren Spaß.

DSC09802Tiergarten Höhenweg

DSC09805Tiergarten

DSC09807DSC09808DSC09810DSC09811Verschneite Waldstrecke und danach weiter hinauf in Richtung Kernscheid.

DSC09814Mein Lieblingsbaum im Winter

DSC09823Gute Laune auf der Strecke

DSC09828Idylle pur mit altem Ackergerät

DSC09830DSC09829Zurück Richtung Olewig

DSC09831Hinunter zur Hill

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Das war’s.

SCHÖÖÖÖÖN!!!!

 

 

Feuerprobe

Schweini – unser Schweinedrache blickt gespannt auf die Feuerprobe für Dominik.

Trübes Wetter, aber kein Regen, 7 Grad, kaum Wind. Das sind die Voraussetzungen für diesen Samstagslauf mit dem Lauftreff des SV Olewig. Wieder sind wir eine kleine Gruppe, weil Erkältung, Arbeit oder andere Termine die Teilnahme einiger Freunde verhindern. Aber es ist ein „Neuer“ da: Dominik, ein Student der Wirtschaftsmathematik, der erst vor kurzem von Saarburg nach Trier gezogen ist und nun auf der Suche nach einem für ihn passenden Lauftreff ist.

Christoph hatte ihn vorgewarnt, dass wir samstags in der Regel mindestens zwei Stunden laufen und durchaus anspruchsvolle Streckenprofile wählen. Das werde schon gehen, hat er signalisiert. Und tatsächlich hält er prima mit.

Wie sich herausstellt, hatte ich ihn vor zwei Jahren schon einmal beim Hochwald-Marathon getroffen. Und wer dessen Profil bewältigt, wenn auch „nur“ beim Halbmarathon, der muss vor nichts Angst haben.

Wiese zwischen Kernscheid und Franzenheim. Viel Wasser!

Es wird ein richtiger Quassellauf zu dritt. Er berichtet von Problemen bei seinem bisherigen Lauftreff, wo kaum mehr weiter als 10 Kilometer gelaufen werde. Wir versichern ihm, dass er bei uns solche Manngelerscheinungen nicht befürchten muss.

Dominik und Christoph „on the road“.

Wir laufen nach längerer Zeit mal wieder über Kernscheid nach Franzenheim, dort steil hinauf zur Höhe über Pluwig. Die Helligkeit reicht mal wieder nicht zu scharfen bewegten Fotos.

Korlingen und die Kumpels im Hintergrund.

Von dort geht es zurück bis auf Höhe Hockweiler und auf der anderen Seite der L143 auf die Korlinger Höhe. Eine kleine Extraschleife um die Windräder. Die Weitsicht ist trotz der Wolken wie immer beeindruckend. Bis nach Osburg reicht der Blick heute allerdings nicht.

Wegekreuz am Schellberg.

Oberhalb von Korlingen geht es noch einmal hinauf auf den Schellberg, wo der Hochnebel uns schluckt. Hinunter nach Tarforst, über den Unicampus und den Kleeburgerweg zum Sportplatz Olewig.

Hinunter geht’s nach Tarforst.

Super! Und Dominik hat tatsächlich ohne Probleme mitgehalten. Ich bin gespannt, ob er dabei bleibt. Er würde gut in unseren Samstagslauftreff passen.

Distanz: 23,28 km
Zeit: 2:09:42
Ø Pace: 5:34 min/km
Positiver Höhenunterschied: 393 m
Kalorien: 1.713 cal

http://connect.garmin.com/activity/258214393

 

7000 … und der Winter kommt!

Gerade durfte ich den 7000. Kommentar in meinem Blog notieren. Das ist doch schon mal was. Aber das ist nicht der Grund, warum ich heute schon den zweiten Beitrag einstelle.

Ich habe von heute Morgen noch einige Fotos, die will ich einfach nutzen, bevor morgen der große Schnee kommt. Dass dem so sein wird, steht außer Frage, wenn ich mein Knie spüre. Das gute Teil, das mir vor meiner Laufkarriere regelmäßig Sorgen und Schmerzen bereitet hat, meldet sich inzwischen nur noch sehr selten. Vor allem dann, wenn ein extremer Wetterumschwung ansteht.

So wird er also kommen, der Schnee, der in den Höhenlagen und in Norddeutschland bereits die Landschaft verzaubert. Heute Nacht. Und wenn morgen früh dann ein weißer Teppich über meinen Lieblingswegen liegt, werde ich mich auch von Störfeuern aus dem Knie nicht von einem schönen Lauf abhalten lassen.

Und dann gibt es neue Fotomotive …