Sterbender Schwan

Nach zwei Tagen Laufen im Schnee muss heute ein Tag Pause sein. Eine Überlastung will ich schließlich nicht riskieren.

Ja, ich werde vernünftig und lerne aus Fehlern der vergangenen Jahre. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass der Morgensport ausfällt. Die Gymnasitk vor der Mattscheibe kommt heute gerade recht, um gleichzeitig die Geständnisse von Lance Armstrong zu bestaunen. Im Laufsport vergleichbar wäre in etwa, wenn Haile Gebrselassie verkünden würde, er habe bei seinen Marathon-Weltrekorden gedopt.

Passend zu dem Trauerspiel von Mr. Ex-Tour-de-France mime ich auf dem Stabipad den sterbenden Schwan. Meine Lieblingsübung: Einbeinstand – linker Unterschenkel 90 Grad nach hinten (30 Sekunden halten) – ohne abzusetzen linkes Bein 90 Grad anwinkeln (30 Sekunden) – ohne abzusetzen linkes Bein gerade nach hinten strecken und Oberkörper nach vorne (30 Sekunden) – dnach Standbein wechseln.

Das ist schon Barfuß auf festem Boden ein wackeliger Spaß. Auf der Schaumstoffmatte geht das nur mit großer Konzentration und Körperbeherrschung. Gut für die Fußmuskulatur, die Waden, den Rumpf und die Koordination.

Aber mit dem Stabi- oder Balance-Pad sind noch ganz andere Dinge möglich. Hier eine kleine Übersicht:

stabiuebungen

Am Samstagfrüh geht es dann wieder in den Schnee. 8.30 Uhr mit den Jungs vom Lauftreff. Treffpunkt ist der Sportplatz Olewig. Vielleicht hat ja noch jemand Lust, sich mit uns auszutoben.

Allen anderen schon jetzt ein schönes Wochenende!