20 im Schnee

Heute versinken große Teil von Rheinland-Pfalz und Baden-Würtemberg im Eischaos. In Trier scheint nach dem Regen heute Morgen, der eine dicke Eiskruste auf den Schnee gezaubert hat,gerade mal wieder die Sonne. So wie gestern Nachmittag, als sich erstmals seit Woche, zumindest gefühlt war es so lange her, der blaue Himmel über eine wunderbaren Winterlandschaft zeigte.

DSC09902Am Morgen war das anders. Auch schön, aber ziemlich monochrom weiß, so dass der Kontrast in den Fotos von einem wunderschönen 20er über Petrisberg und Heidkopf.

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Wieder ein neuer Läufer lässt unser Quintett zum flotten 6er werden. Michael heißt er und kommt aus der Nähe von Offenburg wegen seiner Freundin alle paar Wochen nach Trier. Die Statur verrät, dass er der Fußballerfraktion angehört und das Laufen eher nicht zu seinen Hauptsportarten zählt.

Aber er ist gut drauf, sehr sympatisch und ziemlich flott. Christoph – heute erstmals in schön gelber Jacke -, der am Samstag in der Regel die Laufwege bestimmt, will derm Schwarzwälder die Region zeigen. Das bedeutet – ganz klar – wir dürfen in die Höhe. Besonders für Achim, der erstmals seit einer Erkältung wieder dabei ist, wird das eine Herausforderung.

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Also erst mal zum Aussichtpunkt in der Sickingenstraße. Die Gesellschaft des Gastes ermöglicht ein Gruppenbild ohne Selbstauslöser. Damit ist die Galerie für das geplante Fotobuch zum Laufjahr 2012 vollendet.

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Durch den Wald an Franzens Knüppchen vorbei durch den Petrispark. Im Weidengraben links hinunter ins Avelertal und von dort hoch auf den Heidkopf, wo der Wind deutlich eisiger über die weiten Flächen bläst.

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Der Blick über die Neubaugebiete auf der Tarforster Höhe motiviert, den Rückweg über den ersten Abschnitt des Saar-Hunsrück-Steiges zu wählen. Der Matsch der vergangenen Woche ist gefroren und mit einer weichen Schneeauflage gepolstert. Schön, auch der Gedanke an das Frühjahr, wenn dieser Weg entlang blühender Wiesen zu meinen Lieblingsstrecke zählt.

DSC09887DSC09892Die 400 Jahre alte Eiche bei Irsch ist wie zu jeder Zeit beeindruckend. Dann noch en Stück durch den Wald und an den Weinbergen entlang und hinunter ins Olewiger Tal. Achims Akku ist leer, er nimmt den direkten Weg ins Tal.

DSC09889Kurz vor dem Sportplatz meint Michael, er sei noch nie 20 Kilometer am Stück gelaufen. Die Garmin zeigt 19,2 Kilometer an. Also stapfen wir noch zwei Runden um den Sportplatz, damit unser Gast diese magische Marke durchbrechen kann.

DSC09897Ich bin gespannt. ob er in zwei oder drei Wochen wieder dabei sein wird. Bei Dominik, unserem Neumitglied, ist das keine Frage mehr. Er wird vermutlich im Frühjahr seinen ersten Marathon laufen.

DSC09899Am Nachmittag dann die Sonne. Ein Spaziergang musste noch sein. Und ein Foto zum direkten Vergleich mit dem Morgen gibt es auch noch.

DSC09903strecke samstagslauf 050112

 

Distanz: 20,50 km
Zeit:2:09:31
Ø Pace6:19 min/km
Kalorien:1.476 cal
Positiver Höhenunterschied: 324 m

 

 

 

 

Halber mit Zugabe

Die längsten Nächte, die kürzesten Tage – November. Das ändert nichts daran, dass unser kleiner Samstagslauftreff wie immer um 8 Uhr startet.

Ein kühler, nebeliger Morgen ist das heute. Wir sind als Trio unterwegs. Christoph ist wieder gesund. Achim darf sich nach dem ersten Marathon unter 4 Stunden in Frankfurt gratulieren lassen. Ich habe noch etwas von der Regenschlacht in Langsur zu erzählen.

Leider ist Manuel, der mal wieder in der Stadt weilt, nicht gekommen. Vier Stunden Schlaf wären auch etwas zu wenig. Dafür habe ich Verständnis. Dabei hätte ich so gerne von ihm etwas zu seinen Erlebnissen beim Transalpinlauf in diesem Jahr erfahren. Das war eine gigantische Leistung, die er in seinem Blog Seidenraupen und auf Facebook vorbildlich dokumentiert hat.

Wenn er um 11 Uhr seinen Trierlauf startet, wird er einen ähnlichen Weg nehmen wie wir: Zur fertigen Bitburger Straße und in den Weißhauswald.

Uns führt zunächst der direkte Weg zur Mosel, dann über die Römerbrücke.

Wir machen, wie Christoph es formuliert „Trier-West unsere Aufwartung“, bevor wir die neu gestaltete Hauptverkehrsader aus der Eifel in die Stadt in Augenschein nehmen.

Der teure und aufwendige Ausbau zu jetzt zwei Bergabspuren soll die morgendlichen Staus deutlich reduzieren.

Noch nicht ganz fertig ist der neue Fuß- und Radweg, der zur Fachhochschule führt. Die liegt auf dem Schneidershof im Weißhauswald und hat eine nicht sehr angenehme Vergangenheit, weil in einigen Gebäuden die Nationalsozialisten vor mehr als 60 Jahren residierten und auch Gericht hielten.

Wir wählen die Natur, den Weg am Waldrand des falschen Biewertals bis nach Biewer. Trotz des trüben Wetters ist der Wald ein Traum in gedämpften Farben. Der Teppich aus gefallenen Blättern liebkost unsere Füße und Gelenke.

Bei Sonne würden wir nun rechts hoch den Felsenpfad mit seinem fantastischen Ausblick auf Trier nehmen. Ich überrede meine beiden Kumpel, links den langen Anstieg in Richtung Schusters Kreuz zu nehmen. Der hat es in sich und erfordert einige Kondition. Christoph erklärt derweil die heimische Flora, um ein wenig abzulenken.

Ganz hoch zu der Wegmarke laufen wir dann doch nicht, sondern nehmen den direkten Weg durch den Wald zum Wildgehege. Schon wieder Wildschweine … Dieses Mal allerdings hinter Zäunen.

Die idyllischen Treppen geht es hinunter nach Pallien, über die Kaiser-Wilhelm-Brücke, die im kommenden Jahr 100. Geburtstag feiert. Da wird es noch einiges zu berichten geben. Denn  weil zur Einweihung der Kaiser höchstpersönlich kam, wurde auch gleich der grüne Alleenring eingeweiht, der bis heute die Stadt prägt. Längst als Verkehrsring um die Altstadt.

Die durchquert unser Trio auf dem Weg zurück nach Olewig. Der Hauptmarkt zeigt  Anzeichen von vorweihnachtlichem Wandel: Die ersten Buden für den Weihnachtsmarkt stehen schon. Ab 26. November werden sich hier Kitsch, Kommerz und Völlerei im Glühweindunst vereinen, um Einheimische und Gäste aus der ganzen Welt zu verzaubern.

Die überdimensionale Weihnachtspyramide vor dem Dom ist Geschmacksache.

Die gerösteten Maronen, für die Christoph und Achim posieren, auch.

Jenseits alles Erträglichen sind allerdings die künstlichen Ziegen auf dem Hüttendach.

So wird also auch diese Tour wieder irgendwie tierisch. Am Ende ist der Halbmarathon geschafft. Ganz gemütlich in 2:10 Stunden. Schön war’s!

Es ist (zu) heiß

Es ist zu heiß … Das dudelt gerade im Radio und trifft die Tagesstimmung ziemlich gut, zumindest, wenn man sich in diesen frühen Nachmittagsstunden draußen aufhält.

Ich habe mich deshalb in die gut isolierten eigenen vier Wände zurückgezogen und werde gleich die lange fällige Steuererklärung angehen… Aber davor – alles nur Verzögerungstaktik, würde ich unseren Söhnen bescheinigen – noch wenigstens ein kurzer Blogeintrag.

Nicht zu heiß ist es heute um 8 Uhr, als die samstägliche Laufgruppentour ansteht. Christoph, Rudi und Marcel sind auch da, und niemand hat etwas gegen meine Auflage einzuwenden, heute nur 90 Minuten zu laufen.

Es ist tatsächlich schon einige Wochen her, seit wir zuletzt in dieser Gruppe gemeinsam unterwegs waren. Und so gibt s viel zu erzählen. Das Programm für die kommenden Wochen wurde abgesteckt. Und natürlich genießen wir alle das Laufen zu früher Stunde in prächtiger Natur.

Wieder eine Runde „verkehrt herum“, vom Tiergarten durch den Mattheiser Wald – großes Hallo mit zwei laufend plaudernde Damen im Gegenverkehr („Sie sind doch der Rainer Neubert, der in der Zeitung immer die Laufkolumnen schreibt“!) – und das Kobenbachtal hinunter zum Estricher Hof und über Feyen zurück in den Tiergarten. Zum Schluss nochmal das kleine Biest hoch. Klar, aus den geplanten 16 Kilometern werden 19. Und aus den 90 Minuten 110. Dann ist es aber auch höchste Zeit, sich dem ausgiebigen Frühstück im Schatten zu widmen. Denn: siehe oben.

Nächsten Samstag steht der Maare-Mosel-Lauf in der Eifel an. Ein sehr schöner Halbmarathon. Da werde ich wohl aus unserer Laufgruppe nur mit Marcel unterwegs sein. Aber dafür treffen sich in Gillenfeld und Daun wieder jede Menge bekannte Läuferinnen und Läufer aus der Region. Dass die Veranstaltung vom Trierischen Volksfreund und seinem/meinem Laufportal präsentiert wird, muss ich nicht besonders erwähnen, oder 😉

Es gibt übrigens auch noch Startplätze zu gewinnen: hier

Ich hab‘ Wade

Frei nach Horst Schlemmer alias Hape Kerkeling, dem Kollegen vom Grevenbroicher Tagblatt, würde ich sagen: „Ich hab’ Wade!“ Ein kleines Andenken an den Monschau-Marathon am Sonntag, der zwar landschaftlich wunderschön ist, allerdings auch mit mehr als genug Höhenmetern glänzt.

Zum Glück ist es nur Muskelkater, der meine Schritte etwas hölzern werden lässt. Von den gefürchteten Krämpfen bin ich verschont geblieben. Denn das war nach dem persönlichen Langstrecken-Waterloo beim Hochwald-Marathon im vergangenen Jahr – zehn Kilometer mit krampfenden Wadenmuskeln – meine große Sorge. Offenbar nicht nur meine, wie die Resonanz in meinem Laufblog und in den sozialen Netzwerken zeigt. Was hilft gegen Wadenkrämpfe? Die Antworten auf diese Frage waren zahlreich – und nicht immer hilfreich. Verkürzt wiedergegeben konzentrieren sich die Tipps auf: gesunde Ernährung, Magnesium, Kalzium und Kalium als Ergänzungsmittel sowie ausreichende Salzzufuhr vor dem Lauf.

Seit Sonntag kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, was wirkt: Viel mineralstoffreiches Mineralwasser schon in der Vorbereitung (die besten Sorten kommen aus der Eifel), vier Stunden und noch einmal 30 Minuten vor dem Lauf eine Salztablette mit viel Flüssigkeit. Das hat getaugt und wird weiterhin praktiziert. Einen geschätzten Kollegen muss ich allerdings an dieser Stelle enttäuschen. Seinen Ratschlag – „am sichersten gegen Wadenkrämpfe hilft das Unterlassen übermäßiger Laufbewegungen“ – werde ich ignorieren müssen.

 

… Das war meine Laufkolumne in der Regionalzeitung Trierischer Volksfreund vom Donnerstag. Wer sich nun Sorgen macht, sei beruhigt. Die Waden sind es auch und freuen sich auf den Samstagslauf. Nach dem SilvesterLAUFTREFF am Mittwochabend hatten sie gestern und heute nochmal zwei Tage Ruhe bekommen. Verletzung will ich schließlich keine riskieren.

Mit Freunden im Meulenwald

Nun war es also soweit: Der Gegenbesuch bei den Lauffreunden in Schweich stand an. Zwar musste Christoph kurzfristig absagen, so dass lediglich Marcel mich begleitete. Es wurde aber auch so ein sehr schönes Erlebnis.

Zu dem schönen und mit ordentlich Höhenmeter versehenen Landschaftslauf durch den Meulenwald hatten Yvonne und Dirk noch Jürgen, Thomas und Wolfgang vom Lauftreff Schweich eingeladen.

Auf den wunderbaren Wegen durch den Wald war Aufmerksamkeit notwendig, hatte der viele Regen in diesem Sommer doch teilweise deutliche Rinnen gefräst, vor allem auf den kleinen und steilen Nebenwegen.

Dirk, Thomas und Jürgen, der gut gelaunte K78-Finisher

Der guten Stimmung und lebhaften Unterhaltung tat das aber keinen Abbruch. Jürgen berichtete begeistert von seiner erfolgreichen K78-Premiere in den Schweizer Alpen am vergangenen Wochenende. Wolfgang hatte allerhand interessante Erläuterungen zum Meulenwald und seinen Sehenswürdigkeiten, Ausblicken und Orten beizusteuern, auf die wir blickten.

Die Heilquelle und ihre Legende gehörte ebenso dazu wie…

Das Schloss in Föhren, wo alljährlich der Bendersbachtallauf startet.

Knapp 19 Kilometer mit 600 Höhenmetern in 110 Minuten, so die Eckdaten am Ende . Schön war’s! Danke Yvonne, danke Dirk für den schönen Lauf und das ebenso entspannte wie leckere Danach. Für mich hat das Treffen zudem den schönen Nebeneffekt, dass ich mich in Monschau auf der Strecke Wolfgang und einigen anderen Läufern aus Schweich anschließen kann. Darauf freue ich mich schon.

Doppelpack

Die Abkühlung ist da. Mit mächtigem Wetterleuchten, Blitz und Donner wurde der Hochsommer zunächst einmal verjagd. Zum Glück kam es nicht so dicke, wie angesichts des Schauspiels am Himmels befürchtet. Etwas Regen in der Nacht, ab und an ein tröpfeln heute. Temperaturen um die 22 Grad. Sehr angenehm!

So ist der Samstagmorgenlauf zwar ziemlich schweißtreibend. Sintflutartige Regenfälle wie beim letzten Lauf vor vier Wochen gibt es allerdings nicht.

Weil heute Abend noch der Sommernachtslauf in Ralingen ansteht, sollte es früh nicht sooo lang werden. Christoph wollte sogar nur eine Stunde laufen. Mit Achim hatte ich mich auf maximal zwei Stunden vereinbart. … Am Ende werden es dann 1:50 Stunden für Christoph und Achim. Ich hänge noch knapp vier Kilometer dran und mache knapp 2:10 Stunden daraus.

Über Filsch und Tarforst ging es mal wieder auf den Heidenkopf und von dort an der Domäne Avelsbach vorbei zum Petrisberg. Im Aveler Tal wird der Bachrenaturiert. Mehr als zwei Millionen Euro kostet das. Was da so teuer ist, lässt sich nicht erkennen. Aber vermutlich ist es der Bereich bei Kürenz, wo besonders viel rückgebaut werden muss.

So ganz in Ordnung ist meine Kamera nach dem Bad im Hérault doch nicht. Sobald es etwas feucht wird, lässt sie sich nicht mehr ausschalten und ich muss sie in der Hand behalten, bis sie das automatisch tut.  Vielleicht gibt sich das ja wieder.

Die Natur ist fantastisch. Der Duft nach dem Regen ist toll. Und es stört auch nicht wirklich, dass mancher Trailpfad etwas zugewachsen ist.

Heute Abend um 22.15 Uhr geht es dann weiter an der Sauer. Die Veranstaltung wird vom TV-Laufportal präsentiert. Da werde ich also wieder mit TV-bewegt-Shirt starten. Es soll ein gemütlicher 10er werden. nach den 22 Kilometern heute Vormittag sollte das gesichert sein 😉

 

Blitz und Donner

Nein, der versprochene Sommertag ist es heute auch nicht in Trier. Aber zumindest hat sich gestern Abend und heute Nacht die fast unerträgliche Schwüle mit Blitz und Donner verflüchtigt.

Es war das letzte gemeinsame Training von „Der TV bewegt!“. Dabei wurden nochmals alle Teilnehmer – einige von ihnen laufen beim Trierer Stadtlauf ihren ersten Wettkampf – auf den Start am Sonntag vorbereitet.Dabei ging es auch darum, wie man am besten trinkt, ohne sich zu verschlucken oder alles aus dem Becher zu verschütten. Tipp: Den Becherrand so zusammendrücken, dass eine Art Schnabeltasse entsteht.

Leider mussten sich einige Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen kurz vor dem Höhepunkt nach zwölfwöchiger Vorbereitung  abmelden. Das ist sehr schade, die Enttäuschung ist ihnen anzumerken. Kopf hoch! Die erworbene Fitness wird sich mit ein wenig Training auch bis zum nächsten Rennen halten.

Nach Theorie und Praxisübung machte sich die 10er-Truppe auf eine entspannte Runde an der Mosel. Mit den Halbmarathonis sind wir in richtung Stadtmitte der Gewitterfront entgegen gelaufen, die sich da imposant über dem Süden Triers auftürmte.

In der Weimarer Alle die ersten Regentropfen, die sich ab den Kaiserthermen zunehmend zu strömendem Regen gesellten. Und als das Gewitter dann in brachialgewalt und mit heftigen Böen auch über der City lospolterte, musste eine Hofdurchfahrt für einige Minuten Schutz bieten.

Danach zurück durch die Innenstadt, in der die Aufbauarbeiten für das Altstadtfest kurzfristig unterbrochen wurden, zum Moselstadion. In die Porta Nigra oder eines der genachtbarten Gebäude ist just in dem Moment ein Blitz eingeschlagen, als wir dort waren. Nichts passiert, aber uns hat es vor Schreck fast aus den nassen Laufschuhen gehoben.

Wie gesagt, die Schwüle ist nun weg. Gute Vorzeichen für den Stadtlauf am Sonntag. Zumindest am Vormittag soll es dann noch trocken bleiben. Aber wer glaubt schon Wettervorhersagen …

 

Landschaft!

Wie traumhaft präsentiert sich die Natur im Mai. Dank der wahrlich ausreichenden Feuchtigkeit von oben prahlen die Pflanzen mit satter Pracht.

Toll an so einem Morgen mit netter Begleitung einen schönen Landschaftslauf zu absolvieren.Und endlich dürfen es auch wieder einige Höhenmeter mehr sein.

Von Olewig hoch nach Kernscheid – hinunter ins Kandelbachtal und von dort wieder hoch über einen schönen Trail in den Mattheiser Wald.

Wir werden an der Pellinger Straße „ausgespuckt“ und laufen ein Stück am Straßenrand entlang in Richtung Trier, bevor wir nach links abbiegen und einen meiner Lieblingswege über die Roscheider Höhe nehmen.

Dort bieten sich bei Sonne und klarer Luft fantastische Ausblicke auf das Mosteltal und die Eifel.

Runter an den Häusern der Reichen und ganz Reichen vorbei hinunter zum Estricher Hof. Von dort führt die alte Straße rechts der B51 bis nach Trier-Feyen. Eine Neuentdeckung. Das wäre eine tolle Strecke für Inliner. Mir ist sie allerdings zu laut, weil direkt nebenan die Autos auf der breiten Bundesstraße vorbeibrausen.

Auf bekannten Wegen zurück nach Olewig. Am Ende knapp 21 Kilometer in knapp zwei Stunden. Da komme ich sogar noch rechtzeitig zum gemeinsamen Frühstück mit der Familie nach Hause.

Schön war’s!

 

Es lebe die Freundschaft!

Schnappschuss vom Lauf mit Freunden: Bendersbachtallauf 2011.

Der Sport verbindet Menschen. Freundschaften entstehen. Gerade beim Laufen. Darüber könnte ich ganze Bücher schreiben: Vom ersten gemeinsamen Zieleinlauf beim Marathon, vom Regenlauf in Berlin, von der Hitzeschlacht bei der Hospizlaufstaffel an der Mosel, vom ersten Treffen mit den Laufbegeisterten aus der Facebook-Gruppe beim Silvesterlauf, von vielen spontanen Begegnungen und bejubelte Wiedersehen, von bisher leider nur virtuellen Freundschaften im Laufblog-Stammtisch.

Christoph, Rudi, Anne, Jürgen, Marcel, Margitta, Dirk, Hans-Peter, Achim, Christian, Volker, Manuel, Marion, Yvonne und all die anderen hätte ich nicht ohne den gemeinsamen Sport kennengelernt, oder zumindest nicht so gut.
Wenn Läufer sich begegnen, haben sie immer etwas zu erzählen. Und wenn man sich besser kennt, lässt es sich bei der gemeinsamen Tour durch die Natur auch wunderbar schweigen und genießen.

Eine schöne Gelegenheit dies auszuprobieren sind die Veranstaltungen, die das Motto schon im Namen tragen: Freundschaftsläufe. Keine Zeitnahme. Es geht schlicht um das Erlebnis, gut gelaunt in der Gruppe unterwegs zu sein, zu plaudern – vielleicht auch, seine Grenzen zu erleben oder mit Hilfe der Weggefährten neu zu definieren.
Einer der schönsten Freundschaftsläufe in der Region ist der Bendersbachtallauf, der am Samstag um 15 Uhr wieder in Föhren startet. Die LG Meulenwald lädt ein und freut sich über viele Gäste, die den Wald des Jahres laufend erkunden wollen.
Ich werde mit einigen Freunden in jedem Fall dabei sein. Und ich bin mir ganz sicher: Danach sind es wieder einige mehr.

Frühsommerwonne an der Mosel

Sonne, blauer Himmel, nur -5 Grad. Ein Frühsommertag an der Mosel. Am Morgne waren es noch -15 Grad. Bis zum Mittag also ein wahrer Temperatursturz in Richtung Gefrierpunkt. Ist diese Formulierung eigentich korrekt? Egal.

Mit Christoph, Rudi und Mario stand ein schön langer Samtagslauf an: Runter zur Mosel, übr die Konrad-Adenauer-Brücke, an Schleuse, Yachthafen und Schloss Monaise vorbei bis zur Eisenbahnbrücke Konz. Wieder auf die andere Seite des Flusses und mit Wind im Haar zurück nach Trier. ok, nicht im Haar, das verhinderte die Mütze. Und der am Vormittag erstandene neue Buff mit Atemschlitzen durfte zeigen, dass er taugt.

An den tiefgefrorenen Mattheiser Weihern vorbei zurück nach Olewig. 22 Kilometer in knapp über zwei Stunden. Gemütlich war’s, schön war’s, kommunikativ war’s. Und auf der Strecke jede Menge gut gelaunte Läufer. Gekleidet von herbstlich normal bis bankräubermäßig vermummt. So habe ich wohl in der vergangenen Woche auf meinen Läufen auch ausgesehen. 🙂

Und jetzt ein entspannter Sonntag. Lange frühstücken, mit der Familie spazierengehen, etc. 😀