Nix Xaver – viel Nikolaus

Das sind sie, dieseTage vor den freien Tagen. Da ist immer so viel vorzubereiten, dass einem Zeifel kommen, ob es nicht doch besser wäre, weiter zu arbeiten. Aber ich will die kommende Woche und ich brauche sie auch, nachdem der Wochenstundenwahnsinn sich seit Sonntag fortgesetzt hat.

DSC04436Na gut, der Lauf heute früh, auf der Suche nach Xaver, hat mir einen guten Start in den Tag bereitet. Nix zu sehen oder spüren von dem großen Sturm, der das nördlich an uns vorübergezogen ist. In Gedanken an Margitta, Volker, und die anderen Freunde im Norden. Na gut, die Wolkenstimmung und der Wechsel zwischen Dunkelgrau und Sonnenschein ist auch in Trier dramatisch. Das wird aber eindeutig auf der positiven Seite verbucht.

DSC04441Und irgendwie komme ich mir heute trotz allem vor wie an Weihnachten. O.k., es ist Nikolaustag. Und wen der Kollege aus der Einkaufsabteilung sich in ein entsprechendes Dress gepakt hätte, bevor er mir meine neue Kamera auf den Schreibtisch gestellt hat, dann wäre das passend gewesen. Meinen neuen Rechner nehme ich auch gleich mit. Dann bin ich schon fast komplett ausgerüstet für mein neues Aufgabengebiet als Chefreporter.

DSC04438Dann werde ich sicher auch über einige Laufveranstaltungen mehr schreiben können. Zumindest im Vorfeld und wenn es um die von unserem Laufportal präsentierten Events geht. Als nächstes steht der Silvesterlauf an. Da werde ich wegen eines familiären Ereignisses in meiner Heimat zwar nicht teilnehmen können. Die Ausschreibung von 85 Freistarts mache ich aber gerne. Hier geht’s zur Bewerbung.

Allen Gästen meines Blogs ein schönes Wochenende!

 

 

 

 

 

Schneelauf für Menschen in Not

Zwar gibt es Stimmen, die Aktionen wie den „Run for the Philippines“ kritisch betrachten. Den Vorwurf, man wolle damit seine eigene Leistung als Läufer und Spender in den Vordergrund stellen, anstatt in aller Stille etwas gegen die Not zu tun, kann ich nicht teilen. Denn was zählt, ist die Mobilisierung möglichst vieler Menschen für die gute Sache. Und wenn es dann viele Läufer sind, die Gutes tun, um so besser.

DSC04253Meinen Morgenspendenlauf heute musste ich jedenfalls nicht allein machen. Dominik hatte gestern Abend noch angekündigt, mich zu begleiten. Und so machten sich heute um 7.45 Uhr zwei gelb bekleidete Männer im Schneeregen auf den Weg zu den Mattheiser Weihern.

DSC04256Auf den Höhen des Petrisbergs kündete ein Hauch von weiß davon, dass es in Eifel und Hunsrück heute mehr schnee gegeben haben muss. Und das ein oder andere Auto mit zehn Zentimeter weiße Pracht auf dem Dach bestätigte diese Annahme.

DSC04259Es wurde ein schöner Lauf. Gut elf Kilometer für mich, 16 Kilometer für Dominik, der in Trier-Nord gestartet war. Wir werden spenden, für jeden Kilometer. Und wenn mich nicht alles täuscht, wird da in ganz Deutschland viel Geld zusammenkommen, um den armen Menschen auf den Philippinen zu helfen.

DSC04262Wer es uns nachtun will: Hier geht’s zum gemeinsamen Spendenkonto: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/?hptitle=run-for-the-philippines

 

 

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Premierenglück

Der Schädel brummt noch etwas von Sekt und Rotwein am Vorabend. Aber die Füße kribbeln dennoch heute früh. Und das Bedürfnis nach möglichst viel frischer Luft ist überwältigend. Also auf zum ersten Morgenlauf im Alter von 48 Jahren.

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Zur Feier des Tages kommen mal wieder Kontaktlinsen zum Einsatz, der sich nur beim linken Auge angesichts der Ungeübtheit nach mehr als einem Viertel Jahr als etwas schwierig erweist. Aber im vierten Versuch flutscht auch diese Tageslinse auf die Hornhaut … ein ungewohntes Gefühl. Und als sich die Augen neu fokusiert haben, frage ich mich, warum ich die Brille in den vergangenen Monaten so selten zuhause gelassen habe.

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Eine schön flache Runde zu den Mattheiser Weihern steht auf der Agenda. Mal spüren, was die Leiste meint, die am Samstag am Ende der 16 hügeligen Kilometer doch wieder ganz schön mürrisch war. An den Füßen die bequemsten Aspahlttreter aus dem Schuhregal geht es also los.

Heute könnte ich doch mal zunächst rechts der Straße auf dem untersten Weinbergspfad laufen, kommt mir in den Sinn … noch eine Premiere. Ein schöner Wiesenweg, der wegen heftiger Wildschweinwühlarbeiten zeitweise viel Aufmerksamkeit fordert. Aber das ist durchaus eine schöne Alternative zum schlecht gepfalsterten Radweg entlang des kanalisierten Olewiger Bachs.

03-DSC04210Durch die Kleingärten im Tempelbezirk geht es weiter in Richtung Stadt. Es fühlt sich gut an. Die Luft ist herrlich. Keine Warnsignale aus der Mitte des Seins. Die neue Kreuzwegtreppe hoch nach Heiligkreuz. Für ausgiebige Kniehubübungen etwas zu kurz, aber immerhin.

04-DSC04212Die Mattheiser Weiher sind wie immer ein Traum. Da ich eine Stunde später unterwegs bin als sonst, tummeln sich für mein Gefühl ungewöhnlich viele Spaziergänger, Gassigeher und Läufer auf den Pfaden um die beiden Fischteiche. Keine Chance, ich zwinge alle freundlich dazu, meinen Guten Morgen-Gruß zu erwidern. Bei mir läuft’s. Und es gibt so wunderbare Megablätterhaufen …

05-DSC04224Weiter also Richtung Tiergarten, nicht ohne bei einem der Autohändler auf dem Weg kurz die Gebrauchten zu sichten. Im Dezember stellt sich der TÜV zwischen unseren kleinen Corsa und Karin. Angesichts der vielen notwendigen Taxidienste für unsere Jungs werden wir ohne günstigen Zweitwagen wohl nicht auskommen.

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Im Tiergarten kommt mir dann die Idee, einige Videomitschnitte zu machen. Schließlich habe ich mir zum Geburtstag eine hoffentlich gute Bearbeitungssoftware gegönnt. Das Ergebnis der ersten Videoversuche gibt’s dann hier demnächst.

06-DSC04228Da meine Garmin schon an den Weihern die letzte Energie ausgehaucht hat, laufe ich längst ohne Blick auf Zeit und Distanz. Es fühlt sich alles gut an. Besonders die wunderbar weichen Singeltrails und Pfade auf der Waldrunde.

09-DSC04236Noch das Kleine Biest hoch. Immer wieder muss ich daran denken, welch ein großes Ziel es vor acht Jahren war,  hier mal ohne Pause hochzulaufen …

10-DSC04237Inwischen ist sogar etwas blauer Himmel und ein Hauch von Sonne zu sehen. Sie wird ihre Versprechen nicht einlösen und sich schon wenig später für den Rest des Tages verhüllen.

11-DSC04238Es stehen wieder graue Tage an. Schneeregen bis in die Täler ist vorhergesagt. Und in Hunsrück und Eifel könnte sogar der erste Schnee fallen.

12-DSC0423913-DSC0424114-DSC04244Da freut sich das Auge über die verbliebenen Farbtupfer auf dem Weg und im Garten. Und unser Schweinedrache – befreit von allem Sichtschutz des Sommers – blickt verwundert: Wie sich die Natur doch verändert hat!

15-DSC04247 17-DSC04249 16-DSC0424812 Kilometer in 75 Minuten. Gemütlich war’s. Vor allem aber: Keine Probleme mit der Leiste. Eine gelungene Premiere mit 48.

 

Neue Aufgaben, neue Ziele

DSC04132Viel gibt es in diesen Tagen zu überdenken. Ein ruhiger Morgenlauf im November ist ideal, um die Ruhe zu finden und abzuwägen. Wenn auf dem Weg dann auch noch Graffitibotschaften wie diese zu finden sind, ist das vielleicht ein kleiner Wink des Himmels:

DSC04128Ich bewege mich und werde meine Fesseln abwerfen. Schon bald! Beruflich wartet so etwas wie ein Neuanfang auf mich: Spätestens ab Mitte Januar werde ich wieder schreiben, als Chefreporter für die Stadt Trier und das Umland! Nach zehn Jahren als Redaktionsmanager mache ich dann wieder das, weshalb ich vor 25 Jahren diesen Beruf ergriffen habe.

DSC04127Nun muss ich mir also wieder meine Gesprächspartner erschließen, damit die Informationen sprudeln. Das wir spannend und zu Beginn sicher auch etwas ungewohnt. Aber ich freue mich darauf.

DSC04134Einen jornalisitschen Kahlschlag wird es mit mir sicher nicht geben. Seriosität ist das A und O für einen Reporter. Aber etwas Kleinholz wird sicher dennoch ab und zu anfallen. 😉

DSC04136Aber wenn alles so wird, wie ich mir das vorstelle, wird sich so mancher Nebel lichten.

Handschuhwetter

Premiere in diesem Herbst: Als ich die Zeitung ins Haus hole, bringt der Testwischer über die Autoscheibe die Erkenntnis, dass es wirklich kalt ist. Zum ersten Mal in diesem Herbst sind die Scheiben gefroren. HANDSCHUHWETTER!

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Nach einem Tag Ruhe muss ich aber wieder raus. Eine flache 9er Runde inklusive Mattheiser-Weiher-Umrundung steht an. Hier war ich schon lange nicht mehr.

DSC04035Ich nehme also den Radweg bis in die Stadt und nutze die Treppen an dem kleinen Kreuzweg nach Heiligkreuz hoch. Dort sind inzwischen Buchs- und andere Bäume gepflanzt. Die bequemen und weich gedämpften Mizuno sind die wichtige Wahl für diese Strecke mit überwiegend asphaltiertem Untergrund.

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An den Mattheiser Weihern – einem wirklichen Kleinod der Natur in Trier –  ist das natürlich anders. Von Matsch allerdings auch dort kaum eine Spur. Dann zurück durch den Tiergarten, das kleine Biest hoch und den Eselspfad hinunter nach Olewig.

Die gut 9 Kilometer im 5:45er Schnitt genügen mir heute. Der Wurzelweglauf steckt mir wohl tatsächlich noch etwas in den Knochen. Aber … es fühlt sich gut an. Zehn Kilometer kann ich offenbar tatsächlich wieder ohne Probleme laufen. Ich freue mich schon auf einen entspannten Deuluxlauf am Samstag.

 

 

 

 

 

Keine Bilder :(

Trotz des intensiven Intervalltrainings gestern Abend musste ich heute morgen an die frische Luft. Eine ganz entspannte Runde zu den wieder aufgefüllten Mtheiser Weihern. Das Tat gut, auch wenn ich meine Beine heute ordentlich spüre.

Fotos kann ich leider nicht zeigen, auch keine vom TV-bewegt-Training, das ich wie immer in meinem Parallel-Blog beschrieben habe.

Aber halt, es gibt ja noch Facebook. Das habe ich zumindest einige Matschlaufbilder hochgeladen.

Morgen dann also eine Doppeleinheit: zwei Stunden am Morgen. Und um Mitternacht der Lauf in Kröv. Drückt die Daumen, dass das Wetter hält und der REgen nicht die versprochenen 1500 Kerzen löscht.

Abgelaufen

Ein Tag Pause nach Hermeskeil. Kein Störfeuer von der A-Sehne. Ich werde versuchen, so langsam wieder den normalen Laufrhytmus einzuhalten: Montag – Mittwoch – Donnerstag – Samstag. Und wenn alles gut läuft, am Samstag wieder ein langer Lauf, im Flachen, wohlgemerkt.

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Die Mattheiser Weiher haben wieder einmal Wassermangel. Das hatte ich gestern Abend auf dem Nachhauseweg gesehen. Da bot es sich an, mal wieder die Teiche anzusteuern und sich das etwas genauer anzusehen.

DSC01154Flach also durch die Kleingartenanlage Tempelbezirk, wo der Frühling in schönen Farben Einzug gehalten hat. Schon etliche Meter vor den Weihern kündet ein intensiver Geruch davon, dass inzwischen nicht mehr viel Wasser da sein kann. Und tatsächlich: abgelaufen. Am Durchlass vom oberen Teich wird mit schwerem Gerät gebaggert und geflext.

DSC01162Auch oben ist weniger Wasser als sonst im Teich. Läufer und Gassigeher schauen leicht irritiert. Fische sind keine zu sehen. Die hat der Angelsportverein vorher abgefischt und in den oberen Weiher umgesetzt, wie die Recherche einer Kollegin ergab.

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Drei Wochen sollen die Reparaturarbeiten dauern, danach wird die alte Idylle wieder hergestellt. Ob die Trockenzeit größere  Auswirkungen auf die Seerosen haben wird? Ich werde das beobachten.

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Versuch(ung)

Waren es tatsächlich nur drei Tage Pause? Ich bin gerade beim Nachzählen etwas irritiert. Gefühlt war es jedenfalls viel länger.

Also: heute früh ein ruhiger flacher Lauf. Test für die Achillessehne, die mir leider wieder einen Streich bei meinen Planungen spielt. Der starke Regen der Nacht hat einem leichten Nieseln Platz gemacht. Die 7 Grad fühlen sich schnell an wie 20. Der Frühling ist da!

DSC01070Davon künden auch die austreibenden Trauerweiden an den Mattheiser Weihern. Die Vögel sind mutiger in ihrem Gesang. Und es liegt ein leckerer Duft von der Natur in der Luft.

DSC01074Was macht die Wade? Ich verwandle mich in diesen Tagen wieder in einen Menschen, der ständig in seinen Körper fühlt. Und? Ein Kribbeln? Nein, da ist doch nichts. Oder doch? Der Kopfmensch lässt grüßen.

DSC01076… Nichts Schlimmes jedenfalls. Die 9 Kilometer machen keine Schmerzen. Nach der Dusche Coolpack um das Fußgelenk. Der Tag lässt sich ohne Probleme überstehen. Inzwischen müsste ein Postbote die Packung Wobyenzym zuhause abgeliefert haben, die ich per Internet bestellt habe. Ich werde es mal parallel zu Kühlung, Wadenlift und Vorsicht mit Enzymen probieren.

Und am Wochenende? Kein Zweiseenlauf! Die 32 Kilometer sind mir doch ein zu großes Wagnis. Morgen ein ruhiger Samstagslauf, nicht zu weit, auf flachem Terrain. Und der sonnige Sonntag gehört dann voll und ganz der Familie. Auch eine gute Sache. Vielleicht wird ja angegrillt …

Allen ein schönes Wochenende!