Neuer Anlauf

DSC00676Nun soll es also wieder wie gewohnt weiterlaufen. Nach dem langen Lauf am Samstag startet die Vorbereitung auf die Ziele des Jahres 2013. Vorläufiger Höhepunkt wird der Eifelmarathon am 9. Juni sein, bei dem erstmals eine Ultravariante über 51,4 Kilometer lockt.

Bis es soweit ist, werden noch viele Trainingskilometer notwenidg sein – vorwiegend durch hügeliges Gelände, den der Eifelmarathon ist ein Landschaftslauf mit vielen Höhenmetern. Genau das richtige also, um in den Ultrabereich vorzustoßen.

DSC00679Letzter Vorbereitungslauf wird aber der flache Mittelrheinmarathon am 26. Mai sein. Und davor gibt es noch einen Trainingsmarathon. Es wird also spannend.

Heute morgen schien übrigens überraschend die Sonne. Und so machte es auch nichts, dass ich für den 10er zu den Mattheiser Weihern in ungewohntem Schwarz gelaufen bin.

DSC00681Im Tiergartental konnte ich damit weder die große Gruppe Hund mit Gassigehern verschrecken, noch die Arbeiter, die ab sofort damit beschäftigt sind, den gesperrten Weg wieder befahrbar zu machen.

Hier noch die Bilanz der vergangenen Woche. Es geht aufwärts.

 

Deine Woche

Hier siehst du deine sportlichen Aktivitäten im Vergleich zur Vorwoche.

letzte Woche vorletzte Woche Differenz
Anzahl deiner Sessions 4 2 2
Zurückgelegte Distanz 52,73 km 16,70 km 36,02 km
Durchschn. Distanz/Session 13,18 km 8,35 km 4,83 km
Durchschn. Dauer/Session 1h 14m 55s 0h 48m 44s 0h 26m 11s
Verbrannte Kalorien 3169 kCal 1010 kCal 2159 kCal

 

 

 

Der erste Zehner

Freie Tage. Da bietet es sich neben Dingen wie Vorsorgeuntersuchung und Elternsprechtag an, auch mal wieder gemeinsam mit Karin zu laufen. Ganz entspannt und ohne Zeitdruck. Ich kann das, wie mir zuletzt Anne bestätigt hat.

DSC00109So geht es also zunächst einmal bergab bis in die City und die neue Treppenanlage hoch nach Heiligkreuz. Mein Schatz bewahrt Haltung.

DSC00113Und Oben angekommen lässt sich die Betrachtung der riesigen Baugrube für die Beruhigung des Pulsschlags nutzen.

DSC00114Eine große Wohnanlage wird hier entstehen. Keine schlechte Lage. Sicher auch ordentliche Quadratmeterpreise.

DSC00117Durch Heiligkreuz zu den Mattheiser Weihern, auf deren Umrundung ich bestehe. Angesichts der Lücken in den Wolken und des hellen Tageslichts juble ich über die zwar noch laubfreien Ansichten. So viele Hunde sind am frühen Morgen aber zum Glück nicht unterwegs.

DSC00123Das Schild weist die beiden ehemaligen Fischteiche der Abtei St. Matthias als gern genutzte Lauf- und Walkingstrecke aus.

DSC00122DSC00124DSC00125Das Eis auf dem unteren Weiher ist natürlich längst getaut.

DSC00126Durch das Tiergartental geht es zurück in Richtung Olewig. Bei hellem Tageslicht lässt sich gut erkennen, wie sehr die obere Straße unterspült ist.

DSC00130Dabei sieht der Einlass zu dem Rohr unter der Straße doch recht harmlos aus. Die Bäume sind bereits gefällt. Der Stadt wird wohl nichts anderes übrig bleiben als die Straße in diesem Bereich abzutragen und eine sichere und gegen Unterspülung sichere Kanalisierung zu bauen.

DSC00131Das kleine Biest freut sich über das Ächzen der Laufschuhträger, die hier langsamer oder schneller ihre Kondition testen.

DSC00135Karin läuft den Berg inzwischenn bereits problemlos hinauf. Auch wenn oben der Atem schwer geht. Der beruhigt sich aber auf dem restlichen Weg hinunter zum Olewiger Sportplatz und von dort nach Hause wieder. Klar, dass wir dann noch einmal bis zum Wendekreis und zurück laufen, bis die Laufuhr exakt zehn Kilometer anzeigt.

Der erste Zehner für Karin! Glückwunsch! Es hat Spaß gemacht.

 

Distanz 10.01 km

Dauer 01:17:49

Ø Pace 07:46 min/km

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 131 m / 136 m

Zweistellig

… im Plus sind an diesem Morgen die Temperaturen in Trier. Elf Grad, leichter Nieselregen, böiger Wind. Eine gute Gelegenheit, mal wieder die leichten Straßenschuhe und eine 3/4-Tight anzuziehen. Unter der winddichten Jacke nur ein kurzes Shirt. Dennoch fast zu warm für diesen Frühlingseinbruch.

DSC00013Dieses subjektive Gefühl hat aber sicher auch mit dem Tempo zu tun. Die Beine freuen sich heute über die fast vergessene Leichtigkeit und wirbeln etwas flotter als in den vergangenen beiden Wochen.

DSC00014Der Untergrund ist auf der Runde Tempelbezirk, Heiligkreuz, Mattheiser Weiher,  Tiergartental überwiegend fest. Die Schlammschlacht spare ich mir für morgen.

DSC00015Im Tiergartental ist der offizielle Weg noch gesperrt. Einige Büsche an der Straße sind gerodet. Mit der Sanierung des unterspülten Durchlasses könnte also bald begonnen werden. Vielleicht war es aber auch nur für die Untersuchung des Schadens notwendig.

DSC00016Wirklich ungewohnt, so schneefreie Wege. Auch das kleine Biest hat seinen eisigen Panzer abgelegt. Sicher nicht zum letzten Mal in diesem Winter. Am Wochenende soll es schon wieder Minustemperaturen geben.

Distanz 9.41 km

Dauer 00:46:20

Ø Pace 04:55 min/km

Ø Geschwindigkeit 12.19 km/h

Kalorien 555 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 115 m / 115 m

Finale vor dem Fest

Heute früh der letzte Lauf in Trier vor den Weihnachtsfeiertagen. Die nächste Tour wird im Frankenland über selten gelaufenes Terrain führen.

Dunkel war’s heute morgen. Kein Morgenrot. Novemberwetter mit leichtem Regen. Deshalb wollte mal wieder die Variante Mattheiser Weiher gelaufen sein. In diesem Fall auf dem Hinweg die neue Treppenanlage nach Heiligkreuz hinauf.

Der Herrenweiher ist dank reichlich Niederschlag in den vergangenen Tagen wieder gut gefüllt. Die Sanierung ist abgeschlossen ist sieht nicht mehr so trist aus wie noch vor einer Woche. Richtig schön wird es dann im Frühjahr, wenn Blätter, Schilf und Seerosen wieder sprießen.

Zurück durch das Tiergartental und das kleine Biest hoch. Wie immer ist das Gefühl nach dem Lauf enfach gut.

Eckdaten des Laufs

Konzentration, bitte!

Der Regen hat aufgehört. Es ist wieder frostig an der Mosel. Und bevor die Sonne einige Strahlen durch die Wolkenlücke senden kann, ist der Läufer in der gelben Jacke unterwegs.

Christoph, der mich auf seinem Weg zur Arbeit kurz nach dem Start überholt, ruft mir aus dem Auto etwas von stark vereisten Nebenstrecken zu. Konzentration und Aufmerksamkeit sind also heute erforderlich, um nicht auf dem Glatteis zu landen.

Tatsächlich ist schon der Panoramapfad über dem Tiergartental ziemlich eisig. Am Rand lässt es sich aber gut und gefahrlos laufen. Das große Biest runter und über den neu asphaltierten Weg nach Heiligkreuz zu den Mattheiser Weihern.

Dort beginnt die Wasseroberfläche zu gefrieren. Die Wege sind teilweise wirklich rutschig. Aber auch hier führt der Weg am Rand zum Ziel. Lediglich auf dem kleinen Platz am oberen Weiher ist es wirklich so glatt, dass nur vorsichtiges Gehen möglich ist.

Noch die Runde durch den Wald im Tiergarten? Na klar! Ich liebe dieses Knirschen beim Laufen über gefrorene Bläter und Erdkrumen. Matsch und Pfützen sind noch nicht ganz gefroren, was den Lauf zu einer dreckigen Angelegenheit werden lässt. Aber das macht Spaß.

Nur auf dem Brückchen ist das Eis wirklich dick. Zurück nach Hause. Wieder einmal elf Kilometer am Morgen. Das Frühstück wird etwas kurz. Aber das war es wert!

Bäume weg

Es sind die kürzesten Tage des Jahres. Entsprechend dunkel ist es, wenn ich mich gegen 7.45 Uhr zu meinen Morgenrunen aufmache. Wenn dann auch noch der Himmel so bedeckt ist wie heute, geht es gerade so ohne Kopfleuchte. An Fotografieren ist zunächst nicht zu denken.

Das sorgt für Läufe ohne viele Unterbrechungen. Heute zu den Mattheiser Weihern. Nachdem das Gründflächenamt der Stadt angekündigt hat, dort fünf nicht mehr standfesten Bäume zu fällen, wollte ich mir das mal ansehen.

Die Sanierungsarbeiten am oberen Weiherufer sind abgeschlossen. Dort haben die Bäumwurzeln wieder mehr Land, um sich festzukrallen. Jetzt muss wieder das Wasser komplett angestaut werden.

Drei gefällte Bäume habe ich entdeckt. Zwei davon an dem Wall zwischen den beiden Weihern. Es waren Speierlinge. Wesentlich auffälliger ist der Stumpf der Eiche, die unmittelbar gegenüber der Pizzeria stand. Das Innere ist ziemlich faul. Gegen den Radikalschnitt ist also nichts einzuwenden, denk ich.

Jetzt können Läufer, Spaziergänger und Gassigeher also wieder ganz sicher die verschiedenen Wege nutzen. Wie Anne bereits am Wochenende dokumentiert hatte, erläutert eine neues Schild in Höhe des Spielplatzes, wie viele Meter die jeweilige Runde zählt. In jedem Fall zu wenige, wie ich schon ein anderes Mal bedauert hatte. Denn die ehemaligen Fischteiche der Abtei St. Matthias sind ein wirkliches Kleinod in der Stadt.

Standfest?

„Aha, Herr Neubert läuft heute im Hellen! Der hat wohl Angst vor Wildschweinen?“

Mit diesem Spruch hat mich heute früh meine Lieblingshundeführerin und Kolumnenleserin im Tiergartental begrüßt. Da sie mit zwei weiteren Gassigehern unterwegs war, konnte ich erwidern, dass sie und ihre Vierbeiner hoffentlich dafür gesorgt hatten, dass keine Wildsäue mehr meine Laufwege blockieren.

Da war es in der Tat schon hell, weil ich schon auf dem Rückweg von den Mattheiser Weihern war. Dort ist der Wasserstand am oberen Teich noch immer niedrig, weil das Ufer befestigt wird. Die Brutzone ist schon mit hübsch geschwungenen Weidenzäunchen versehen.

Nach dem tödlichen Baumunfall in der City bleibt es nicht aus, dass vermutlich nicht nur meine Blicke immer wieder prüfend auf vermeintlich nicht ganz gesunde Baumriesen verweilen. Nicht, dass mir so ein Teil auf die Füße fällt.

Da werden wohl noch einige alte Bäume der Kettensäge zum Opfer fallen. 100 werden in den nächsten Tagen noch einmal intensiv auf ihre Standfestigkeit überprüft.

Meine Standfestigkeit war auch nach der 11-Kilometer-Runde noch gut. Lediglich die Zeit wird am Morgen so langsam knapp. Früher genügte immer eine gute Stunde für Lauf, Dehnungsübungen und Duschen. Mit dem Bedürfnis, am Morgen mindestens einen Zehner zu laufen, wird die Restzeit für Frühstück und Zeitungslektüre zunehmend knapp.

Und ich würde meistens liebend gerne noch weiter laufen …

 

Schlammschlacht II

Warum der heutige Morgen im Zeichen der Rumpfgymnastik stand, ist leicht zu erklären. Der Allerheiligen-Feiertag ist zwar eine prima Möglichkeit, die Beine hochzulegen. Der konstante Regen lud auch nicht unbedingt nach draußen ein.

Am späten Nachmittag juckte es allerdings dann so in den Füßen, dass zumindest eine Stunde Bewegung sein musste. Mein Laufkumpel Christoph hatte denselben Gedanken und wollte gerade beim mir durchklingeln, als ich ihm damit zuvorkam.

Fünf Minuten später freuten sich zwei Läufer in gelben Jacken über ihren Entschluss, einen gemiensamen Lauf anzugehen. Eine kurze Lücke in der Wolkendecke ließ sogar einige Sonnenstrahlen durch. Und nach gut einem Kilometer hörte auch der Regen auf und machte genau für die Zeit Pause, in der wir zu den Mattheiser Weihern und durch das Tiergartental unterwegs waren.

Der obere der beiden ehemaligen Fischteiche der Abtei St. Matthias ist fast leer. Nicht der schönste Anblick aber notwendig, weil das Ufer mit Steinen befestigt wird, um das Unterspülen der dort stehenden Bäume zu verhindern. Einige hatten schon den Halt verloren und waren in den See gekippt.

Zum ersten Mal seit dem Winter kamen meine wasserdichten Crossschuhe zum Einsatz. Da machte jede Begegnung mit einer Pfütze Spaß. Und  weil wir eh schon eingesaut waren, haben wir den Schlammpfad nicht ausgelassen, in den sich die schöne Schleife durch den Wald bis zum Brückchen bei Regen verwandelt.

Größtes Hindernis an diesem Tag: ein ausgebüxtes Rind, das uns erst einmal keinen Platz machte und vor uns her spazierte. Der Spruch des Tages kam von einer  entgegenkommenden Gassigeherin, die offenbar Angst hatte, dass ihr halbgroßer Hund den Widerkäuer erlegt: „Ach die (Kuh) gehört nicht zu Ihnen?“ …

Am kleinen Biest haben wir dann noch Karin aufgegabelt, die sich nach uns auch zu einer kleinen Runde aufgemacht hatte. Der letzte Kilometer zu dritt.

Dass die Dusche danach bitter notwendig war, stand außer Zweifel. Zudem wartete die Sauna auf uns. So sieht richtige Entspannung aus.

 Hier die Details zum Lauf

Guter Start, heftiger Tag

Jetzt weiß ich wieder, wo mir der Kopf steht …

Was war das heute nur für ein Tag. Konferenzen, Telefonate, Mails, Startplatzverlosung für den Wurzelweglauf am 4. November fertigmachen, Kooperation mit dem Deuluxlauf in Langsur eintüten, und dazwischen das ganz normale Tagesgeschäft …

Jetzt ist also endlich eine kleine Lücke, um hier einige Zeilen zu schreiben. Viele werden es nicht, zumal der Morgenlauf schon reichlich lange her ist. Der war zu Ende, als die Sonne über die Hügel kam. Einige Strahlen habe ich noch abbekommen. Schön.

Seit langem wieder einmal bei den Mattheiser Weihern gewesen. Der obere Teich ist zur Hälfte abgelassen. Da wird der nächste Abschnitt des Ufers befestigt. Der Tieflader mit dem Bagger rollte gerade heran, als ich am Ende der Runde war.

Es ist schon ein Idyll in der Stadt, diese alten Fischteiche der Abtei St. Matthias. Ein Naherholungsgebiet und Tummelplatz für Jogger, Spaziergänger und Hundebesitzer. Die Vierbeiner waren aber zum Glück alle gut erzogen und friedlich. Die Frauchen und Herrchen auch.

Ich hoffe, das schöne Herbstwetter hält noch einige Tage. Nach dem nächsten stärkeren Wind werden die Bäume vermutlich weitgehend ihre bunte Pracht verloren haben.

 Hier Details zum Lauf

 

Laufstudien

Heute muss wegen früher Termine ein kurzer Spaziergang um die Mattheiser Weiher genügen. Idylle pur. Viele Jogger sind unterwegs. Interessant, einmal in aller Ruhe auf die Körperhaltungen und Laufstile zu achten. Da würden es sich viele mit einigen kleinen Korrekturen wesentlich leichter machen.

Bei vielen Frauen fällt vor allem die etwas verkrampft wirkende Armhaltung auf. Viele laufen auf dem Vorderfuß. Die Männer haben dafür in der Mehrzahl etwas mehr Körpergewicht zu transportieren, was oft ebenfalls dem Laufstil anzumerken ist. Da scheinen gut gedämpfte Schuhe dann sinnvoll.

Aber natürlich gibt es bei Männlein und Weiblein auch die Leichtfüßigen, die scheinbar ohne Anstrengung vorbeitraben.  Ein schönes Bild.