Von der Rolle

Eine "blackroll" muss nicht schwarz sein.

Der Begriff „Black Roll“ ist  ja schon häufiger in meinen Trainingsberichten der vergangenen Wochen aufgetaucht. Ein bisschen hat es mich schon gewundert, dass es dazu keine Nachfragen gab. Denn zumindest für mich war dieses Trainingsgerät bis vor zwei Monaten unbekannt.

Seit meiner Bewegungsanalyse verfüge ich aber auch über so eine hohle Styropor-Rolle und nutze sie regelmäßig als Ergänzung zum Streching. Die Übungen sind zwar nicht gerade angenehm. Es schmerzt einfach, wenn die Muskeln in der Kombination Körpergewicht mal Schwerkraft durchgewalkt werden. Das Gefühl danach ist allerdings gut. Und je häufiger ich mit Waden, Oberschenkeln und Rücken über die Rolle rolle, desto geringer wird der Schmerz.

Das hat damit zu tun, dass dank der Selbstmassage das Bindegewebe zwischen und um Musklen und Sehnen – die Myofascien – gelockert wird. Verspannungen werden so aktiv gelöst, ohne einen Masseur zu benötigen.

Auch heute, an diesem lauffreien Tag, nach 50 Minuten Rumpfstabilitätstraining.

Wenn also so ein Teil irgendwo herumliegt: Schnappt es euch und probiert es mal aus.