Unvernünftig

… bin ich heute nicht. Ich habe zwar sehr große Lust auf einen Morgenlauf und mache mich auch auf den Weg. Es wird aber das kürzeste aller Ründchen. Schließlich will ich morgen zum ersten Mal seit dem Sommer wieder mit den Jungs vom Samstagslauftreff unterwegs sein.  Das wird dann für mich keine ganz lange Tour. Aber 15 Kilometer sollten  kein Problem sein. Und das wäre ja genau die Goldkäulchen-Runde. Ich freue mich mächtig darauf.

DSC04183Die kurze Runde heute nutze ich als nochmaligen Test für die Mizuno Wave Ascent 8, ein leichter und sehr griffiger Trailschuh. Der Bericht zum Schuh folgt.

 

Nebel kann so schön sein

Ich wollte nur kurz unterwegs sein heute Morgen. War ich im Prinzip auch. Nur knappe 9 Kilometer. Dass ich dafür brutto 1:02 Stunden gebraucht habe, war nicht geplant.

DSC04143Aber …

1. habe ich auf dem Höhenpfad im Tiergartental im Nebel einen Hauch von blauem Himmel entdeckt. Statt auf die Runde im Tal ging es also …

DSC041442. die komplette Sickingenstraße hoch bis auf den Petrisberg. Und auf dem Weg sind mir …

DSC041463. so viele Fotomotive begegnet, dass ich nicht anders konnte, als die Kamera zu zücken.

DSC041484. immer wieder. Die Ergebnisse gefallen Euch hoffentlich.

DSC04155 DSC04156 DSC04161 DSC04162 DSC04163 DSC04164 DSC04165 DSC04166 DSC04170 DSC04171Fazit: Nebel kann so schön sein.

Handschuhwetter

Premiere in diesem Herbst: Als ich die Zeitung ins Haus hole, bringt der Testwischer über die Autoscheibe die Erkenntnis, dass es wirklich kalt ist. Zum ersten Mal in diesem Herbst sind die Scheiben gefroren. HANDSCHUHWETTER!

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Nach einem Tag Ruhe muss ich aber wieder raus. Eine flache 9er Runde inklusive Mattheiser-Weiher-Umrundung steht an. Hier war ich schon lange nicht mehr.

DSC04035Ich nehme also den Radweg bis in die Stadt und nutze die Treppen an dem kleinen Kreuzweg nach Heiligkreuz hoch. Dort sind inzwischen Buchs- und andere Bäume gepflanzt. Die bequemen und weich gedämpften Mizuno sind die wichtige Wahl für diese Strecke mit überwiegend asphaltiertem Untergrund.

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An den Mattheiser Weihern – einem wirklichen Kleinod der Natur in Trier –  ist das natürlich anders. Von Matsch allerdings auch dort kaum eine Spur. Dann zurück durch den Tiergarten, das kleine Biest hoch und den Eselspfad hinunter nach Olewig.

Die gut 9 Kilometer im 5:45er Schnitt genügen mir heute. Der Wurzelweglauf steckt mir wohl tatsächlich noch etwas in den Knochen. Aber … es fühlt sich gut an. Zehn Kilometer kann ich offenbar tatsächlich wieder ohne Probleme laufen. Ich freue mich schon auf einen entspannten Deuluxlauf am Samstag.

 

 

 

 

 

Bergauf

Ja, ich soll mich weiter schonen. Schritt für Schritt. Aber um Fortschritte zu machen, müssen zumindest kleine Steigerungen möglich sein.

DSC03424Heute früh also auf den Petrisberg. Meine Lieblingsroute. Zwei überraschte Rehe machen sich mit eleganten Sprüngen in die Weinberge davon. Die Sonnenblumen lassen angesichts des Hochnebels den Kopf hängen.

DSC03417Dort kommt die Weinlese in Gang. Zumindest die blauenTrauben sind reif. Überall tuckern die Traktoren mit ihren noch leeren Anhängern heran.

DSC03422Wenig Licht, gedämpfte Farben. Auch das kann schön sein. Hallo Herbst! DSC03428Spontan entschließe ich mich, nach etlichen Wochen erstmals wieder die steile Sickinger Straße hochzulaufen.

DSC03430Da oben am Hang wird tatsächlich noch gebaut. Vermutlich eines der teueresten Bauprojekte derzeit in Trier.

DSC03434Dann ab in den Wald zu Franzens Knüppchen und von Dort hoch zum Wasserturm. Ich will schließlich die zunehmend bunten Buchen sehen. Wer zwei Stunden später hier unterwegs ist, als die Sonne herauskommt, wird prächtiges Leuchten erlebt haben.

DSC03438Vorbei am Turm Luxemburg und dann auf dem schnelleren Weg durch die Weinberge hinunter nach Olewig.

DSC03439An der Panorama-Wegekreuzung bietet sich ein schauerliches Bild. Wieder einmal haben Leute die Natur und die schöne Aussicht genossen, um bei einem Picknick schöne Stnden zu verbringen. Und dann lassen sie sämtichen Müll liegen. Inklusive einer großen Tragetasche, in der sie das Zeug auf den Berg geschleppt hatten.

… Jetzt ist der Platz wieder sauber …

9,5 Kilometer mit viel bergauf. Das war sicher schon wieder etwas grenzwertig. Ich muss werde mir mehr Zeit geben.

 

Nummer 3

Auf den Weg in die läuferische Normalität … Der dritte Lauf in dieser Woche: die 7,5 Kilometer lange Runde durch den Tiergarten. Ich merke nun doch, dass meine Fitness deutlich gelitten hat in der wochenlangen Veretzungspause.

DSC03367Jedenfalls fühlen sich danach die Beine an wie sonst nach einer 11 oder 12 Kilometer langen Morgenrunde. Ist aber nicht schlimm. Ich weiß, dass die Fitness fast von alleine kommen wird, sofern ich weiterhin regelmäßig unterwegs sein kann.

DSC03368Der Sonnenaufgang bei dichter Bewölkung war ein Erlebnis. Im Wald ist mir dann ein Läufer entgegen gekommen, der mir in seinen schwarzen Tights, der gelben Jacke und der weißen Mütze wie ein Doppelgänger vorkam. Da wir in entgegengesetzter Richtung die Runde drehten, begegneten wir uns sogar ein zweites Mal und mussten beide ob dieser Doppelerscheinung lachen.

DSC03373Jetzt wieder zwei Tage Ruhe, nur nichts übertreiben. Und am Montag geht es dann wieder auf die Strecke. Dann soll ja auch das Wetter wieder besser werden und das Fest der Farben eine Fortsetzung bekommen.

DSC03377Euch allen ein schönes Wochenende!

 

 

Glücksfee mit Laufuhr

Heute morgen also nach einem Tag Pause wieder die Laufschuhe geschnürt. Ich will zumindest wieder auf drei Läufe pro Woche kommen. Zum ersten Mal seit dem Sommer ist auch wieder die Laufuhr am Handgelenk. Sie offenbart, wie langsam ich derzeit unterwegs bin. Zumindest im Vergleich zum Frühjahr. Der Kilometer nur knapp unter einem 6er Schnitt. Na gut, zum Petrisberg geht es ja auch bergauf 😉

DSC03346Und weil es wieder nur 6 Grad hat, kommt die gelbe Jacke zu ihrer Herbstpremiere. Die lange Jogginghose ist zwar ungewohnt, stört aber bei meinem gemächlichen Tempo nicht.

DSC03337Heute fehlt mir ein wenig die Leichtigkeit vom Montag. Die Stunde Bewegung an der Luft tut aber wirklich gut. Und es gelingt mir sogar, nicht immer nach innen zu hören und möglichen Klagen des Körpers nachzuspüren.

DSC03331Ich muss zu dem sich rot färbenden Ahorn hoch. Das hatte ich mir ja schon am Montag vorgenommen. Angesichts der sich noch eher sporadisch umfärbenden Blätter freue ich mich schon auf das Farbenfeuerwerk in den kommenden Wochen.

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Am Turm Luxemburg noch einen Elefanten fotografiert. Ich müsste inzwischen Fotos von fast allen Rüsselträgern haben. Die Elefantenparade wird mich und die Besucher von Trier nur noch für zwei Wochen entzücken. Ich werde zum Ende nochmal alle Elefanten im Bild zeigen.

DSC03348In der Redaktion durfte ich heute Glücksfee in eigener Sache spielen. Die Gewinner für die 15 Freistarts beim IRT-Läufermeeting in Föhren waren zu ermitteln. Anne hat es mal wieder geschafft. Wirklich ohne mein bewusstes Zutun. Hier die Infos dazu.

DSC03352Allen Gästen meines Blogs wünsche ich einen schönen Feiertag!

 

 

 

 

 

 

Spontan – grandios

Ein wolkenloser Himmel, kein Nebel. Die Pläne für die Morgengymnastik sind schnell geändert. Bei so einem Prachtwetter muss es ein Spaziergang sein, auch wenn sich die Rumpfmuskulatur langsam etwas hängen lässt.  Laufen? Na ja, Seit Samstag sind es ja nur zwei Tage her. Und übertreiben will ich es nicht. Los ghet es also in Jogginghose und mit Fleecejacke über dem Sportshirt. 6 Grad. Trailschuhe sind auch zum Spazieren gut.

Aber die paar Meter bis in die Weinberge kann ich ja zumindest laufen … geht doch … kein Ziehen in der Leiste … na gut: noch ein paar Meter ….

DSC03306Herrliches Gras, weiche Erde, ein Laufgenuss … noch ein paar Meter … Die schräg stehende Sonne taucht den Petrisberg in zauberhaftes Licht. … noch ein paar Meter …

DSC03309Meinen Lieblingstrail bin ich schon so lange nicht mehr gelaufen … noch ein paar Meter …

DSC03312Und die kleine Schleife hoch an der Pferdekoppel vorbei … ein Traum … noch ein paar Meter ….

DSC03316Durch die Weinberge in Richtung Stadt … den Ausblick wiklich sehen … noch ein paar Meter ….

DSC03318Zum Aussichtspunkt steil hoch an die Sickingerstraße wird aber gegangen … ein toller Morgen …

DSC03320Trier erwacht … noch ein paar Meter … und die Leiste? War da nicht ein leichtes ziehen?

DSC03322Besser also den kürzeren Weg zurück … noch ein paar Meter

DSC03321Das Laub leuchtet bunt. Hier muss ich in den nächsten Tagen unbedingt nochmal hin.

DSC03325Dieser Jägerstand, da muss ich rauf, den Blick über die Streuobstwiese schweifen lassen.

DSC03328Noch ein paar Meter … und wenn mir mein Körper nichts in die Quere legt, werden es bald wieder noch ein paar Meter mehr.

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Zusätzlicher Kick

Heute zum ersten Mal seit Tagen kein Morgennebel an der Mosel und in deren Seitentäler. Da hält es mich am Morgen nicht in den vier Wänden. Auch wenn die Zeit knapp ist, muss ein Ausflug in die Natur sein. Die liegt ja quasi vor der Haustür. Und da mein neues Smartphone auch die Möglichkeit bietet, unmittelbar im Quadratformat zu fotografieren, will das erprobt sein. Die Bearbeitungseinstellung „Transfer“ verfremdet die Farben etwas. Das gibt den Fotos einen zusätlichen Kick.  Ist natürlich nichts, was immer eingestellt werden sollte

Aber überzeugt Euch selbst:

Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich viel Sonne am Wochenende, wo immer ihr unterwegs sein werdet.

Rumpeltest

Meine besten Laufblogfreunde wussten es: Nach fünf Wochen komplett ohne Laufen sollte an diesem Wochenende ein moderater Text Aufschluss darüber bringen, ob ich wieder langsam daran denken kann, meine geliebten Morgenrunden zu drehen.

3-DSC03260Interessant, wie sehr alleine der Gedanke daran meine Gefühlswelt durcheinander wirbelt. Laufen ist wohl doch eine Sucht. Nach den Entzugserscheinungen der vergangenen Wochen glaube ich das wirklich. Und alleine die Aussicht auf einen Lauf nach dieser langen Zeit und die damit verbundene Sorge, dass es nicht funktionieren würde, hat mich doch sehr in eine innere Unruhe versetzt, vor allem am Morgen, in der Aufwachphase nach einer zum Glück ungestörten Nacht.

1-DSC03257Dass meine Leiste am Samstag schon nach dem Aufstehen zwickte, ist vielleicht auch ein Ergebnis dieser Angst vor dem misslungenen Neustart. Also kein Lauf am Samstag. Neuer Anlauf am Sonntag. Nur vorsichtig, Nur nicht zu lang. Und immer das Radar ganz nach innen gestellt.

Geliebter Tiergarten. Weiche Wege nach dem Regen. Üppige Natur.

2-DSC03259Nur fünf Kilometer. Nicht beschwerdefrei. Die Leiste zwickt merklich, mal links, dann auf beiden Seiten, dann wieder nicht. Bergauf geht gut. Die Kondition ist auch noch da, zumindest reicht es locker für das kleine Biest. Bergab mit besonders viel Vorsicht.

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Keine Überteibung. Locker gedehnt.

Fazit: Es geht noch nicht beschwerdefrei. Aber richtig schmerzhaft ist es auch nicht. Der Orthopäde wird mich in den nächsten Tagen wieder sehen, der Urologe hoffentlich nicht. Abwarten.

Jetzt wählen und dann ab in die Redaktion. Ein langer Abend. Es wird spannend, in mehrfacher Hinsicht.