Und wieder Sonne!

Auf dem Carport und hinter dem Haus liegt noch ordentlich viel Holz, das heute verarbeitet sein will. Aber nach der Laufpause gestern musste ich den Tag heute mit einer schönen Tour beginnen.

Mit Nebel hatte ich gerechnet. Aber als sich die Sonne zwischen den Nebelschwaden zeigte, wurde aus den zunächst geplanten zehn Kilometern doch etwas mehr. Und auch mehr Höhenmeter addierten sich da.

Großes Biest runter – rauf nach Mariahof – rauf bis zur Pellinger – runter ins Kandelbachtal – rauf nach Kernscheid und zurück nach Olewig.

So haben sich 17 Kilometer gesammelt, mit 309/311 Höhenmetern. Wieder Wildschweine gesehen. Diesmal Frischlinge, die allerdings nicht für ein Foto posieren wollten. An der Pellinger Straße hat sich dann auch eine Horde Jäger bereit gemacht. Ob die Ferkel und ihre Mutter den Tag wohl überstehen werden?

Viel Sonne, Matsch und Spaß. Und jetzt greife ich zur Spaltaxt …

Nur 90 Minuten

90 Minuten – mehr habe ich am Morgen nicht. Jedes Training, das länger dauert, bringt den Start in den Tag zu sehr durcheinander. Denn das Frühstück für die Familie bereitzustellen, gehört nun mal zu meinen häuslichen Pflichten. Und auf die wenigen gemeinsamen Minuten am Morgen will ich auch nicht verzichten. Ebenso nicht auf zumindest eine halbe Stunde zur Zeitungslektüre nach dem Lauf.

Von daher war das Programm heute Morgen grenzwertig.

  • 15 Min. Lauf-ABC
  • 15 Min. Laufkraft (Parkbankübung; 3×12 Strecksprünge; Seitstützhampelmann)
  • 14 km in 75 Minuten
  • Stretching und Black Roll

Ich gebe zu, ich habe das Lauf-ABC etwas verkürzt und bin einen Tick schneller gelaufen, um das in meinen Tagesablauf einzupassen.

Ein „Herbstfrühlingsmorgen“ war das: 8 Grad, Nebel. Die Sonne schaffte es erst um die Mittagszeit, den Dunst aufzulösen. Die Runde auf wunderbar weichen Waldwegen durch Tiergartental zur Pellinger hoch und durch den Mattheiser Wald zurück nach Mariahof und wieder ins Tiergartental war schön. Und schön anstrengend. Aber ich merke immer mehr, dass mir Berg-und-Tal-Läufe einfach mehr Spaß machen als flache Pisten.

Morgen ist nun wieder ein Ruhetag vorgesehen, damit Kniie und Co. auch halten, bevor am Samstag ein schön langer Landschaftslauf ansteht, mit Gästen aus Schweich.

Wer heute Nachmittag noch die Möglichkeit hat, sich die Laufschuhe zu schnüren, der sollte das tun. Der Frühling hat begonnen!

 

 

Nebelfreier Trailspaß

Ja, ja, ja!!! Kein Nebel! Nach gefühlt einer Ewigkeit war heute auf unserer Samstagstour endlich wieder einmal mehr zu sehen als nur Schemen und Grau.

In Höhe der Pellinger Straße blinzelte sogar einmal kurz die Sonne durch die Wolkendecke.

Dazu angenehme 6 Grad. Kurzfristig also von winterlich lang auf herbstlich halblang umentschieden.

„Wir laufen heute in den Matsch“, schlägt Christoph vor. Nach der langen Trockenphase ist von Matsch kaum eine Spur. Aber die 16 Kilometer lange Runde (in 98 Minuten Nettolaufzeit) durch Tiergartental zur Pellinger hinauf und über Mariahof zurück nach Olewig bietet zumindest schöne Trailabschnitte, die auch ohne Matsch viel Spaß machen.

Unser neues Lauftreff-Mitglied Mario hat nach einer kurzen Nacht zwar ein wenig Konditionsprobleme. Er bringt die Runde aber dennoch achtbar zu Ende, auch wenn ich die Truppe bei Kilometer 14 zur Bewältigung des großen Biests eingeladen habe.

Das treibt nochmal den Puls so richtig in die Höhe und lässt die Oberschenkel glühen.

Wie man sieht, kann das aber auch Spaß machen.

Der erste Besuch auf dem Trierer Weihnachtsmarkt steht heute noch an. Mal sehen, ob das vorweihnachtliche Gefühle erzeugt. Ein „Geschenk“ habe ich heute auch schon bekommen: Den neuen Internetrouter der Telekom. Das ging schnell. Hoffentlich ist nun auch schnell unser Telefonanschluss normal erreichbar!

Wonnelauf – ganz allein

Bevor ich mich nach einem Wochenende voller herrlicher Natureindrücke ins Bettchen zurückziehe und hoffentlich davon weiterträume, noch ein paar Zeilen gedichtet. Nicht von der Wanderung auf dem Felsenpfad bei Kastel-Staadt heute, einer ganz besonderen Geburtstagsparty für die beste aller Ehegattinnen. Dazu in den nächsten Tagen mehr.

Heute will ich noch von meinem Sololauf am Samstag berichten. Es musste ein langer Lauf sein, sofern das Ziel Herbstmarathon nicht geopfert werden sollte. Also: Zur Selbstmotivation das Finishershirt von Stockholm übergezogen. Kompressionsstutzen über die Waden. Und – eine Premiere für mich – Trinkrucksack statt Gürtel angeschnallt.

2,5 Stunden sollten es werden. Nach 26 Kilometern mit mehr als 400 Höhenmetern war das Ziel erreicht. Ein wunderbarer Lauf über Kernscheid, hinunter ins Kandelbachtal und dort hoch bis zur Pellinger Straße. Auf der anderen Seite führt ein schöner Weg mit herrlichen Ausblicken auf das Konzer Tälchen über die Höhe von Oberemmel. Immer der Nase nach, dann trifft der Weg auf die Kreisstraße, die von der Bundesstraße 268 (Pellinger) hinunterführt nach Niedermennig. 500 Meter auf dem Sträßchen bergauf. dann links ab und weiter auf dem wunderbaren Trail über die Höhe bis nach Konz-Roscheid.

Herrliche Ausblicke auf die Eifel, über Saar und Mosel hinweg, bieten sich hier. Und wenn an einem solchen Tag das Wetter so schnell wechselt, mal Sonne, mal Regen, ist das Wolkenspiel grandios. Der Weg stößt auf die Straße am Löllberg, die zum Estricher Hof hinunterführt. Doch ich empfehle den zunächst parallel verlaufenden Weg oberhalb, der sich bald in den Mattheiser Wald windet.

Der kreuzt nach etwa zwei Kilometern wieder die Pellinger und führt bis nach Mariahof. Rechts in den Rundweg und nach etwa einem Kilometer den schmalen Trail rechts ab, der hinunter in den Tiergarten führt. An diesem Tag bei strömendem Regen, was aber nicht weiter stört, wenn der Laufrhythmus erst einmal gefunden ist.

Weil für die 2:30 Stunden noch 20 Minuten fehlen, darf ich noch eine halbe Tiergartenrunde und nach dem kleinen Biest, das nach 23 Kilometern doch etwas in den Beinen kneift, den Höhenweg anschließen, bevor es hinunter zum Olewiger Sportplatz geht.

Analyse:

  • Die Kondition ist noch gut
  • Auch alleine wird es bei einem solch langen Lauf nicht langweilig
  • Zu wenig gefrühstückt: Nach 16 Kilometern wurden die Beine schwer. Nach einer kleinen Stärkung war das vergessen.
  • Mit Trinkrucksack laufen ist keine schlechte Sache.
  • Die Wade hat gehalten, toi, toi, toi
  • Das Ziel Hochwaldmarathon wird weiter angestrebt