Der Letzte vor dem Fest – mit den Neuen

Viel Weihnachten morgen in unserer Zeitung. Muss auch so sein, schließlich muss das Blatt für drei Tage Unterhaltung und Besinnlichkeit ausreichen …

DSC04601Viel Lichterglanz heute über der Stadt, als ich zu früher Morgenstunde meine neuen Fujitrabuco zum erstenmal ausgeführt habe. Und wie es sich für wasserdichte Trailschuhe gehört, mussten sie ihr Profil durch reichlich Matsch fräsen.

DSC04609Rauf auf den Petrisberg also auf meinen Lieblingspfaden, die zu dieser Jahreszeit teilweise reichlich von Wildschweinen durchgepflügt werden. Aber das Schmatzen – nicht der Schweine, sondern – der Schuhsohlen, wenn sie versuchen, sich festzukrallen.

DSC04615Schön ist das. Auch die steile Rampe hoch zum Aussichtpunkt Sickingenstraße geht gut. Super Grip, würde man bei Reifen sagen. Und auf feuchtem Asphalt? Ausreichend. Aber richtig Spaß machen die bunten Treter in Matsch, auf feuchtem Blätterwerk und Gras.

DSC04618In der Stadt sind derweil schon die Lichter ausgeschaltet, obwohl es noch ziemlich düster ist. Dafür bietet der Morgenhimmel ein ziemliches Spektakel.

DSC04619Weinberge oder Unicampus? Mein Beine entscheiden sich für den Campus, um wieder hinunter ins Tal zu kommen. Ist auch immer wieder schön, der Skulpturenpark.

DSC04620Und die spiegelnde Oberfläche der Uniweiher ziehen bei Wolkenstimmung auch immer die Blicke an.

DSC04621Ein schöner Morgenlauf, der letzte vor Weihnachten. Die neuen Schuhe taugen.

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Allen Freunden und Gästen meines Blogs wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest!

 

 

 

 

 

Der Letzte im alten Jahr

Das war er also, der letzte Gemeinschaftslauf des Samstagslauftreffs Olewig . Und Zur Feier des Tages sind Marion und Bernd mit dabei. So eine Weihnachtsfeier am Vorabend motiviert also doch.

DSC04567Damit es nicht zu brutal wird, starten wir ausnahmsweise um 14 Uhr. Leider erreicht diese Info Michael nicht mehr rechtzeitig, der ebenfalls seit längerer Zeit mal wieder mit unserer Truppe unterwegs sein wollte. So dreht er um 8 Uhr alleine seine Runde, ist aber rechtzeitig zum Frühstück wieder bei der Familie.

DSC04566Wir einigen uns derweil, zunächst um die zwölf Kilometer zu laufen und danach mit der Kernmannschaft nochmal eine Runde im Tiergartental anzuhängen.

DSC04573Eine schön bunte Truppe sind wir. Besonders Marc hat sich farbenfroh herausgeputzt, als wollte er für eine arikanische oder südamerikanische Mannschaft Fußball spielen.

DSC04575DSC04577Hinauf also durch die Weinberge zum Unicampus, an der alten Eiche vorbei nach Irsch. DSC04586Dann an der Burg vorbei den Trail am Wasserwerk hinunter ins Tal und zurück zum Sportplatz. Dort verabschieden sich Marion und unser Senior.

DSC04590Zuviert dann also noch eine Runde im Tiergarten. Marcel fehlt heute, weil er im Weißhauswald mit dem Rad unterwegs ist.

DSC04593Das große Biest hinunter und dann noch die Waldrunde. Christoph bekommt die zweite Luft und legt gemiensam mit Dominik ein ziemlich flottes Tempo vor. Ich halte mich mit Marc etwas zurück und schließe erst am kleinen Biest wieder auf.

DSC04597Knapp 19 Kilometer und 306 positive Höhenmeter sind dann aber auch genug für diesen Tag. Schwere Beine. Das liegt vielleicht auch an dem leichten Infekt, der immer noch in mir steckt.

Das war es also mit den Samstagsläufen 2013. In der kommenden Woche werde ich schwänzen müssen. Und auch der Silvesterlauf findet in diesem Jahr ohne mich statt.

Das Laufen in Gemeinschaft ist für mich eine wichtige Sache. Das habe ich besonders während der vier Monate Laufpause deutlich empfunden. Aber jetzt werde ich hoffentlich wieder regelmäßig dabei sein. Danke an Christoph, unseren Coach, meinen lieben Freund und Nachbarn!

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Ein schönes Gruppenbild zum Abschluss des Laufjahres: Dominik, Marion, Bernd, Christoph, Marc und Grinsemann Rainer.

Das Wichtigste am Sonntag: Keine Nachwirkungen, weder in der Leiste, noch in Sachen Erkältung. 🙂  Wohnzimmer umgeräumt. Baum aufgestellt und geschmückt. Weihnachten kann kommen!

Mehr als 135 bpm

DSC04527Komme gerade von einer schönen Nachmittagsrunde auf dem Petrisberg zurück. Nur ein Hauch von blauem Himmel. Dennoch ein schöner Lauf, zu 95 Prozent auf Erde und Schotter.

DSC04531Und die Fotos illustrieren die Laufkolumne dieser Woche, die ja auch noch in den Blog eingestellt werden will.

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                        Die Zahl für den Winter: 135

Wenn die Außentemperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, ist das kein Grund, die Laufschuhe im Schrank zu lassen. Für mich jedenfalls gilt nicht das Motto der Sommerläufer, die sich nur dann auf den Weg machen, wenn das Thermometer T-Shirt-Wetter signalisiert. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Und wer schon mal dieses herrliche Knirschen bei jedem Schritt auf gefrorener Erde gehört hat, der will die Musik der Natur im Wintertakt wieder genießen.

 

DSC04533Die richtige Kleidung gehört natürlich dazu. Davon hatte ich ja vor einer Woche bereits geschrieben. Es gilt das Zwiebelprinzip: Je kälter, desto mehr Lagen. Idealerweise in atmungsaktiven Stoffen, die den Schweiß nach außen abgeben, aber dennoch warm halten.

DSC04534Apropos! Besonders wichtig ist im Winter das langsame Aufwärmen. Wer bei Eiseskälte glaubt, direkt im Höchsttempo losrennen zu müssen, geht ein wesentlich höheres Risiko ein, sich zu verletzen, als im Sommer. Gemach also. Schön langsam lostraben. Anfersen, Hampelmann- und ähnliche Übungen lassen den Winterläufer auf Touren kommen.

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Für alle, die mit Musik laufen, habe ich auch für die Aufwärmphase einen Tipp: 135! So viele Schläge (Beats) pro Minute sind ideal dafür. Danach dürfen es problemlos einige mehr sein. Aber grundsätzlich gilt im Winter das Prinzip: Lieber etwas länger, aber langsamer laufen!

 

DSC04541Muss ich noch weiter erklären, warum ich die Winterlaufzeit liebe?

 

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Fast alles im Griff

Nun denn: vorsichtshalber ein zweiter Tag Laufpause. Auch wenn ich heute frei habe. Ein wenig ist es aber auch die Absicht, meine neue SLR nochmal etwas intensiver zu testen. Die wichtigsten Funktionen mit passenden Tasten zu aktivieren müsste nun funktionieren.

IMG_4393Zudem packe ich noch mein altes Teleobjektiv ein. EOS-USM der zweiten Generation, als noch analog fotografiert wurde. Aber Canon verspricht, dass alle EOS-Linsen passen, egal wie viel Jahre sie auf dem Buckel haben.

IMG_4407Was soll ich sagen: Es ist tatsächlich so. Und es macht Spaß, mal wieder in der echten Teleperspektive zu fotografieren. Auch Gegenlichtaufnahmen gelingen.

IMG_4391Das Hagebutenbild – per internem Blitz aufgehellt bei Gegenlicht – ist sicher der Höhepunkt des fotografischen Spaziergangs über den Petrisberg.

IMG_4418Aber auch Makroaufnahmen funktionieren.

IMG_4392Panoramabilder sowieso. Und ganz nebenbei beweist auch die Fototasche angenehme Tragequalitäten.

IMG_4405Jetzt kommt Besuch aus Würzbrug an, deshalb muss ich schluss machen. Einige Fotos noch zum stöbern. Viel Spaß!

 

 

 

 

Der Sonne entgegen

Ein wenig neidisch war ich doch, als ich gestern Annes Blogbeitrag gelesen bzw. die Fotos einer von der Sonne überfluteten Landschaft gesehen habe. Spätestens beim Anblick eine sternenklaren Himmels heute früh um kurz vor 7 war dann klar, dass ich eine Stunde später den Petrisberg erklimmen würde. Der Sonne entgegen.

DSC04288Frostig, dieser Morgen. Anders als am Samstag ist die Winterhose heute nicht zu warm. Handschuhe und Mütze erfüllen ebenfalls wunderbar ihren Zweck. Für die Eisweinlese fehlen aber trotzdem noch 6 Minusgrade.

DSC04291Einige Wolken sind inzwischen aufgezogen. Aber am Horizont verspricht der Schimmer der bald aufgehenden Sonne zumindest etwas direktes Licht. Das hält die Beine in Schwung, die sich heute ziemlich schwer anfühlen. Die Ausblicke beim hinaufmeandern  am Peter- und Geisberg entschädigen aber für die Anlaufprobleme.

DSC04292Die Sickingenstraße erspare ich mir heute. Stattdessen nehme ich die Diretissima hinauf zum Aussichtspunkt. Und just auf der Hälfte des Anstiegs empfangen mich die ersten Sonnenstrahlen. Die Stadt liegt noch im Schatten. Aber die Bundsandsteinfelsen auf der Eifelseite der Mosel leuchten bereits in morgendlichem Rot.

DSC04293Nun kann ich nicht anders. Mein Lauf entwickelt sich wieder einmal zu einem Stop-and-go Da wollen einfach zu viele Motive auf die Festplatte. Die Gesichter der Menschen, die mir begegnen sind heute so sonnig wie die Morgenstimmung.

DSC04294Auch auf dem Unicampus erreichen die ersten Strahlen unseres Tagessterns den Boden, als ich dort den Weg zurück nach Olewig nehme.

DSC04295Jetzt muss ich mich etwas sputen, sonst wird das mit Frühstück und Zeitungslektüre zu hektisch. Brutto 10 Kilometer in 1:06 Stunden, davon fast acht Minuten Fotografierpausen. Ein gemächlicher Drachenlauf.

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Nebel kann so schön sein

Ich wollte nur kurz unterwegs sein heute Morgen. War ich im Prinzip auch. Nur knappe 9 Kilometer. Dass ich dafür brutto 1:02 Stunden gebraucht habe, war nicht geplant.

DSC04143Aber …

1. habe ich auf dem Höhenpfad im Tiergartental im Nebel einen Hauch von blauem Himmel entdeckt. Statt auf die Runde im Tal ging es also …

DSC041442. die komplette Sickingenstraße hoch bis auf den Petrisberg. Und auf dem Weg sind mir …

DSC041463. so viele Fotomotive begegnet, dass ich nicht anders konnte, als die Kamera zu zücken.

DSC041484. immer wieder. Die Ergebnisse gefallen Euch hoffentlich.

DSC04155 DSC04156 DSC04161 DSC04162 DSC04163 DSC04164 DSC04165 DSC04166 DSC04170 DSC04171Fazit: Nebel kann so schön sein.

Auf dem Rückzug

… befindet sich in diesen Tagen die Natur. Nur noch wenig übrig von der bunten Pracht des Sommers. Nach dem gut überstandenen Traillauf gestern ist heute Pause angesagt. Aber ein wenig Luft schnappen muss natürlich sein.

01-DSC03926Da Sohnemann von der Skaterbahn auf dem Petrisberg abgeholt werden muss, bietet sich also ein Spaziergang an. Meinen Schatz nehme ich mit. Sie freut sich, dass sie nicht den Berg hoch muss und wird eine nicht ganz flache Runde drehen, bevor sie ihre Schritte hinunter nach Olewig leiten wird.

22-DSC03965Ich sammle derweil Eindrücke von dieser leicht morbiden Herbststimmung bei bedecktem Himmel. Schön erdige Farben. Hier und dort noch letzte bescheidene Blüten. Aber die Farbe verschwindet langsam wie das Tageslicht am späten Nachmittag.

16-DSC0395215-DSC03950Auf den Friedhöfen sorgen nun viele Kerzen in roter Umwandung für mystisches Licht. Es gab schon Jahre, in denen wir diese Stimmung bewusst gesucht haben. Aber heute nicht.

17-DSC03953Vielmehr freue ich mich über die Schönheit der spätherbstlichen Natur. Ich lade Euch ein, meine Freude zu teilen.

1-Herbst 2013

Vernebelt

Der November steht vor der Tür. Das Wetter heute Morgen passte dazu: 2 Grad und dicke Nebelsuppe über der Mosel und den Seitentälern. Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der ich alle beneide, die 200 Höhenmeter mehr zu den geografischen Daten ihres Wohnortes addieren dürfen.Dort scheint an solchen Tagen die Sonne.

DSC03919Aber egal. Zum ersten mal seit dem Winter Mütze statt Käppi, gelbe Jacke an. Für die kurzes Leggin ist es noch nicht zu kühl. Handschuhe? Hätten nicht geschadet.

DracheEs wird die klassische Petrisbergrunde – die Drachenrunde -, wegen des einem solchen Fabeltier ähnlichen Wegdiagramms.   Einige steile Passagen dabei. Mein Test für den Wurzelweglauf am Sonntag.

DSC0392310,6 profilierte Kilometer. Keine Probleme. Die 4.4 Kilometer zusätzlich sollten keine zu große Herausforderung sein, sofern ich nicht unvorsichtig werde. Vor allem bergab muss ich vorsichtig sein, damit die Leiste nicht wieder anfängt zu mucken.

DSC03925Schön kann so ein Nebellauf sein. Meditativ. Dass am frühen Nachmittag der Nebel verschwunden ist und die Sonne die herbstliche Natur in wunderbare Licht getaucht hat, erwähne ich hier nicht, nein, von Neid auf Nachmittagsläufer keine Spur, fast keine. Eine klitzekleine, vielleicht …

Ach ja, Anne habe ich getroffen. Das war natürlich eine wirklicher Lichtblick 🙂