Sonnige Momente für einen Regentag

01-DSC03758Regen ohne Ende seit heute Nacht im Moselland. Da fällt die Morgengymnastik in den eigenen vier Wänden nicht so schwer. Aber von einem wunderbaren Lauf über den Petrsiberg habe ich noch einige Fotos, die hoffentlich nicht nur mir etwas Sonne für diesen Regentag bringen.

Bergauf

Ja, ich soll mich weiter schonen. Schritt für Schritt. Aber um Fortschritte zu machen, müssen zumindest kleine Steigerungen möglich sein.

DSC03424Heute früh also auf den Petrisberg. Meine Lieblingsroute. Zwei überraschte Rehe machen sich mit eleganten Sprüngen in die Weinberge davon. Die Sonnenblumen lassen angesichts des Hochnebels den Kopf hängen.

DSC03417Dort kommt die Weinlese in Gang. Zumindest die blauenTrauben sind reif. Überall tuckern die Traktoren mit ihren noch leeren Anhängern heran.

DSC03422Wenig Licht, gedämpfte Farben. Auch das kann schön sein. Hallo Herbst! DSC03428Spontan entschließe ich mich, nach etlichen Wochen erstmals wieder die steile Sickinger Straße hochzulaufen.

DSC03430Da oben am Hang wird tatsächlich noch gebaut. Vermutlich eines der teueresten Bauprojekte derzeit in Trier.

DSC03434Dann ab in den Wald zu Franzens Knüppchen und von Dort hoch zum Wasserturm. Ich will schließlich die zunehmend bunten Buchen sehen. Wer zwei Stunden später hier unterwegs ist, als die Sonne herauskommt, wird prächtiges Leuchten erlebt haben.

DSC03438Vorbei am Turm Luxemburg und dann auf dem schnelleren Weg durch die Weinberge hinunter nach Olewig.

DSC03439An der Panorama-Wegekreuzung bietet sich ein schauerliches Bild. Wieder einmal haben Leute die Natur und die schöne Aussicht genossen, um bei einem Picknick schöne Stnden zu verbringen. Und dann lassen sie sämtichen Müll liegen. Inklusive einer großen Tragetasche, in der sie das Zeug auf den Berg geschleppt hatten.

… Jetzt ist der Platz wieder sauber …

9,5 Kilometer mit viel bergauf. Das war sicher schon wieder etwas grenzwertig. Ich muss werde mir mehr Zeit geben.

 

Glücksfee mit Laufuhr

Heute morgen also nach einem Tag Pause wieder die Laufschuhe geschnürt. Ich will zumindest wieder auf drei Läufe pro Woche kommen. Zum ersten Mal seit dem Sommer ist auch wieder die Laufuhr am Handgelenk. Sie offenbart, wie langsam ich derzeit unterwegs bin. Zumindest im Vergleich zum Frühjahr. Der Kilometer nur knapp unter einem 6er Schnitt. Na gut, zum Petrisberg geht es ja auch bergauf 😉

DSC03346Und weil es wieder nur 6 Grad hat, kommt die gelbe Jacke zu ihrer Herbstpremiere. Die lange Jogginghose ist zwar ungewohnt, stört aber bei meinem gemächlichen Tempo nicht.

DSC03337Heute fehlt mir ein wenig die Leichtigkeit vom Montag. Die Stunde Bewegung an der Luft tut aber wirklich gut. Und es gelingt mir sogar, nicht immer nach innen zu hören und möglichen Klagen des Körpers nachzuspüren.

DSC03331Ich muss zu dem sich rot färbenden Ahorn hoch. Das hatte ich mir ja schon am Montag vorgenommen. Angesichts der sich noch eher sporadisch umfärbenden Blätter freue ich mich schon auf das Farbenfeuerwerk in den kommenden Wochen.

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Am Turm Luxemburg noch einen Elefanten fotografiert. Ich müsste inzwischen Fotos von fast allen Rüsselträgern haben. Die Elefantenparade wird mich und die Besucher von Trier nur noch für zwei Wochen entzücken. Ich werde zum Ende nochmal alle Elefanten im Bild zeigen.

DSC03348In der Redaktion durfte ich heute Glücksfee in eigener Sache spielen. Die Gewinner für die 15 Freistarts beim IRT-Läufermeeting in Föhren waren zu ermitteln. Anne hat es mal wieder geschafft. Wirklich ohne mein bewusstes Zutun. Hier die Infos dazu.

DSC03352Allen Gästen meines Blogs wünsche ich einen schönen Feiertag!

 

 

 

 

 

 

Spontan – grandios

Ein wolkenloser Himmel, kein Nebel. Die Pläne für die Morgengymnastik sind schnell geändert. Bei so einem Prachtwetter muss es ein Spaziergang sein, auch wenn sich die Rumpfmuskulatur langsam etwas hängen lässt.  Laufen? Na ja, Seit Samstag sind es ja nur zwei Tage her. Und übertreiben will ich es nicht. Los ghet es also in Jogginghose und mit Fleecejacke über dem Sportshirt. 6 Grad. Trailschuhe sind auch zum Spazieren gut.

Aber die paar Meter bis in die Weinberge kann ich ja zumindest laufen … geht doch … kein Ziehen in der Leiste … na gut: noch ein paar Meter ….

DSC03306Herrliches Gras, weiche Erde, ein Laufgenuss … noch ein paar Meter … Die schräg stehende Sonne taucht den Petrisberg in zauberhaftes Licht. … noch ein paar Meter …

DSC03309Meinen Lieblingstrail bin ich schon so lange nicht mehr gelaufen … noch ein paar Meter …

DSC03312Und die kleine Schleife hoch an der Pferdekoppel vorbei … ein Traum … noch ein paar Meter ….

DSC03316Durch die Weinberge in Richtung Stadt … den Ausblick wiklich sehen … noch ein paar Meter ….

DSC03318Zum Aussichtspunkt steil hoch an die Sickingerstraße wird aber gegangen … ein toller Morgen …

DSC03320Trier erwacht … noch ein paar Meter … und die Leiste? War da nicht ein leichtes ziehen?

DSC03322Besser also den kürzeren Weg zurück … noch ein paar Meter

DSC03321Das Laub leuchtet bunt. Hier muss ich in den nächsten Tagen unbedingt nochmal hin.

DSC03325Dieser Jägerstand, da muss ich rauf, den Blick über die Streuobstwiese schweifen lassen.

DSC03328Noch ein paar Meter … und wenn mir mein Körper nichts in die Quere legt, werden es bald wieder noch ein paar Meter mehr.

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Silberstreif

04-DSC03298Der Jauchzer hätte ein echtes Alpenecho verdient gehabt. So ließ der lautstarke Ausruf von Freude lediglich das Wild und vielleicht auch einige Spaziergänger aufschrecken, die an diesem späten Vormittag im Domherrenwald unterwegs waren.

10-DSC03281Es war kein beschwerdefreier Lauf. Aber zumindest war es seit Wochen die erste Runde, auf der ich zeitweise kein Ziehen in der Leiste gespürt habe. Ein überwältigendes Gefühl, als ich auf der Kernscheider Höhe angelangt war.

11-DSC03274 09-DSC03283 08-DSC03286Ich will nicht verschweigen, dass mir angesichts dieses etwas kräftigeren Silberstreifs am Horizont sogar ein paar Tränen über die Wangen liefen.

07-DSC03289Knapp sieben Kilometer mussten genügen. Ein Wiedersehen mit lieb gewonnenen Ausblicken und Landmarken. Und jetzt warte ich gespannt, wie der Körper reagiert. 06-DSC03292

05-DSC03293 Ich werde nichts übertreiben. Es scheint endlich eine Besserung in Sicht. All die guten Gedanken und das Daumendrücken meiner Lauffreundinnen und -freunde haben mit dazu beigetragen. Ich danke Euch dafür!

02-DSC03300 01-DSC03302Zu euphorisch will ich aber nicht werden ….

 

 

Zusätzlicher Kick

Heute zum ersten Mal seit Tagen kein Morgennebel an der Mosel und in deren Seitentäler. Da hält es mich am Morgen nicht in den vier Wänden. Auch wenn die Zeit knapp ist, muss ein Ausflug in die Natur sein. Die liegt ja quasi vor der Haustür. Und da mein neues Smartphone auch die Möglichkeit bietet, unmittelbar im Quadratformat zu fotografieren, will das erprobt sein. Die Bearbeitungseinstellung „Transfer“ verfremdet die Farben etwas. Das gibt den Fotos einen zusätlichen Kick.  Ist natürlich nichts, was immer eingestellt werden sollte

Aber überzeugt Euch selbst:

Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich viel Sonne am Wochenende, wo immer ihr unterwegs sein werdet.

Farben des Herbstes

Da hatte ich schon einen Klos im Hals, als mir Steve gepostet hat, dass er seine Tegernseerunde am Wochenende mir und Gerd widmen werden. Ist es nicht schön, wie das Laufen verbindet? Und unser Laufblog-Stammtisch ist schon eine wirklich tolle Sache. Das bestärktmich darin, im kommenden Jahr in jedem Fall wieder ein Laufbloggertreffen zu organisieren oder zumindest mitzuorganisieren.

DSC03246Vorläufig gilt für mich allerdings immer noch das motto der moderaten Bewegung. Heute früh also wieder ein Spaziergang. Da feuchte, nicht zu kalte Wetter muss für jeden Läufer ein Fest sein. Prima Luft, schöne Herbstfarben, melancholische Stimmung.

DSC03233In den Weinbergen durfte ich auf dem Weg vor mir ein Reh beobachten, das in aller Ruhe von den Restbeständen süßer Früchte an den Brombeersträuchern naschte. Aus 20 Metern entfernung war leider kein sehr gutes Foto möglich. Wesentich eiliger hatten es die Kaninchen, die einige Minuten später vor der dunklen Gestalt reißaus nahmen.

Ich habe wieder Impressionen gesammelt und sie in einer Collage verpackt. Viel Spaß damit. Und ein schön aktives Wochenende. Wie auch immer.

herbst 20132

 

 

 

Gehen geht auch

DSC03117„Nicht laufen zu dürfen, das ist grausamer, als nicht laufen zu wollen.“ So hat Christian in meinem Blog kommentiert. Niemand wird widersprechen, der schon mal für längere Zeit verletzt war. Natürlich gibt es Alternativen: Radfahren, Gymnastik, Schwimmen. Wer noch stärker angeschlagen ist, kann zumindest spazieren gehen.
Wer läuft, kann auch gehen, lautet dann das Motto.
Die Bewegung in der Natur bei gemäßigtem Tempo schärft zwar den Blick für die Schönheit derselben. Auf der anderen Seite bringt die neue Langsamkeit den gewohnten Tagesablauf aber gehörig durcheinander. Da wird eine kurze Runde am Morgen schnell zu einer Sache von 70 Minuten und mehr.
Eine Veranstaltung nach der anderen wird also aus dem persönlichen Laufkalender gestrichen. Dazu gehört an diesem Samstag der legendäre Lauf über die Nordschleife des Nürburgrings. Und auch der Bitburger Stadtlauf am Sonntag ist für Verletzte keine Alternative. Allen Startern in der Eifel viel Spaß! Nicht laufen zu dürfen ist grausamer, als nicht laufen zu wollen. Definitiv.

herbst 2013

Lange Schatten

DSC03087Die Zeit der langen Schatten hat begonnen. Wer vor 8 Uhr unterwegs ist, muss sich schon aus dem Tal in die höheren Lagen  bewegen, um die wohltuenden Sonnenstrahlen genießen zu können. Dort aber zaubert die noch tief stehende Sonne tolle Farben in die Landschaft. Wieder eine gute Stunde zu Fuß. Heute über den Trimmelter Berg zum Unicampus – und dann auf einem Weg zurück, den ich bislang erst ein oder zweimal gelaufen war. Eine Entdeckung in der Gegenrichtung, weil sich ein grandioses Panorama eröffnet.

Hier wieder einige Impressionen.

sommer 20132

 

 

 

Fest der Natur

Ein Traum von Spätsommer. Jeder Sonnenstrahl ist kostbar. Da es mit Laufen noch immer nicht funktioniert, ist ein Morgenspaziergang über den Petrisberg die Alternative.

 

sommer 20136 Kilometer durch wunderbare Natur. Ungefähr die halbe Strecke meiner normalen Morgenrunde. Dass ich dafür 71 Minuten brauche verlängert zwar den Genuss. Bringt mich allerdings vor der Arbeit fast in Zeitnot.

Schön war’s dennoch. Die Natur stellt sich auf den Herbst ein. Die ersten gelben Blätter an Nussbäumen. Ansonsten ein Fest der Natur. Und die Brombeeren frisch vom Strauch sind superlecker!