Schneelauf für Menschen in Not

Zwar gibt es Stimmen, die Aktionen wie den „Run for the Philippines“ kritisch betrachten. Den Vorwurf, man wolle damit seine eigene Leistung als Läufer und Spender in den Vordergrund stellen, anstatt in aller Stille etwas gegen die Not zu tun, kann ich nicht teilen. Denn was zählt, ist die Mobilisierung möglichst vieler Menschen für die gute Sache. Und wenn es dann viele Läufer sind, die Gutes tun, um so besser.

DSC04253Meinen Morgenspendenlauf heute musste ich jedenfalls nicht allein machen. Dominik hatte gestern Abend noch angekündigt, mich zu begleiten. Und so machten sich heute um 7.45 Uhr zwei gelb bekleidete Männer im Schneeregen auf den Weg zu den Mattheiser Weihern.

DSC04256Auf den Höhen des Petrisbergs kündete ein Hauch von weiß davon, dass es in Eifel und Hunsrück heute mehr schnee gegeben haben muss. Und das ein oder andere Auto mit zehn Zentimeter weiße Pracht auf dem Dach bestätigte diese Annahme.

DSC04259Es wurde ein schöner Lauf. Gut elf Kilometer für mich, 16 Kilometer für Dominik, der in Trier-Nord gestartet war. Wir werden spenden, für jeden Kilometer. Und wenn mich nicht alles täuscht, wird da in ganz Deutschland viel Geld zusammenkommen, um den armen Menschen auf den Philippinen zu helfen.

DSC04262Wer es uns nachtun will: Hier geht’s zum gemeinsamen Spendenkonto: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/?hptitle=run-for-the-philippines

 

 

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Lauf für die Philippinen – wer macht mit?

run for the philippinesSo, gerade den Text für die Laufkolumne fertig gemacht. Damit niemand diesen wichtigen Termin verpasst, hier schon mal vorab das Ergebnis:

Wir laufen für die Philippinen

 

Als am 17. April beim Boston-Marathon Bomben explodierten, formierte sich schnell weltweit eine Sympathiebewegung. Unter dem Motto „run for boston“ haben Tausende Läufer gegen den Terror demonstriert und für die Opfer und deren Familien gespendet. Mehr als 4000 Tote, 1500 Vermisste, 2,5 Millionen Menschen in größter Not – die Zerstörungen, die Taifun Hayan am 8. November auf den Philippinen hinterlassen hat, erinnern an den Tsunami von 2004.
Warum also nicht eine erfolgreiche Idee übernehmen: „Run for the Philippines“ – unter diesem Motto gehen am 21. November in ganz Deutschland Läuferinnen und Läufer auf die Strecke. Die Idee: Für jeden gelaufenen Kilometer wird ein frei wählbarer Betrag für die Katastrophenhilfe gespendet. Lauftreffs können sich beteiligen. Aber natürlich hat auch jeder Einzelläufer, Spaziergänger und Walker die Möglichkeit, für sich und andere etwas Gutes zu tun.
Auf der von dem Ingelheimer Extremsportler Steffen Kohler initiierten Facebook-Seite „Run for the Philippines“ haben bereits Hunderte Freizeitsportler ihre Hilfsbereitschaft bekundet. Ich gehöre dazu und freue mich über jede und jeden, der es uns gleichtut: Lasst uns für die Opfer der Naturkatastrophe laufen!
Gespendet werden kann zum Beispiel an die Aktion Deutschland hilft, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, oder an einzelne Hilfsverbände. Am einfachsten funktioniert das über die die Internetseite https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/?hptitle=run-for-the-philippines

Und jetzt gibt es noch einen Link zur Aktion:

http://www.laufend-etwas-bewegen.de/