Mocki kommt doch

Angesichts des heftigen Regens bei Temperaturen knapp über Null habe ich meinen Montagslauf ins heimische Wohnzimmer verlegt. So muss ich zumindest keine Bedneken haben, dass Gymnastikmatte und Stabipad verstauben. Das gilt natürlich auch für mich 😉

Die Nachricht des Tages in läuferischer Hinsicht betrifft eindeutig den Silvesterlauf: Sabrina Mockenhaupt geht doch an den Start Ursprünglich hatte sie wegen ihrer geplanten Teilnahme am New York-Marathon abgesagt. Denn ein Start in nicht optimaler Form kommt für sie nicht in Frage.

Da der Marathon aber bekanntlich abgesagt wurde, kann sie nun auf der Kurzstrecke in Trier um den Sieg sprinten. Sie hat hier viel Fans, die wieder an der Strecke jubeln werden. Es wird ein Fest!

Klar, dass ich mir das nicht entgehen lassen werde. Als Zaungast bei den Profis und als Teilnehmer beim Volkslauf.

 

Zu spät

Manchmal ist es mit Wetterlagen wie mit der Bahn: Sie kommen zu spät …

So war es heute leider auch mit dem Schnee. Am Morgen noch alles braun.  Erst um 9 Uhr hat es dann richtig begonnen zu schneien. Zumindest für die Leute im morgendlichen Berufsverkehr war das gut.

Der heiß ersehnte erste Schneelauf wird für mich also bis Samstag warten müssen. Heute waren wieder Gymnastikmatte und Balancepad  gefragt.

Schweini und kein Schwein gehabt

Unser Hausdrache Schweini blickt nun wieder in den Himmel. Das ganze Grünzeug, dass ihm in den vergangenen Monaten die Sicht geraubt hat, ist dem Novemberwetter zu Opfer gefallen. Und wenn es dann auch noch so sonnig-herbstliche Tage gibt wie heute, wird sich der kleine Gartenhüter sicher freuen.

Weil morgen der Deuluxlauf in Langsur ruft, das ist der teilnehmerstärkste Zehn-Kilometer-Lauf in der Region Trier und traditioneller Treffpunkt aller aktiven Läufer hier, habe ich heute auf einen Morgenlauf verzichtet und statt dessen Gymnastikmatte und Balance-Pad strapaziert. Seufz. Ich bin ja sooo vernünftig …

Leider ist für Samstag Regen angesagt, aber das ist ja kein Grund, nicht Spaß zu haben. Der ist einer lieben Lauffreundin übrigens gerade gründlich vergangen. Gerade habe ich eine Mail von Ihr bekommen, dass sie sich ein Sprunkggelenk doppelt gebrochen hat und nun erst einmal im Rollstuhl sitzt. Passiert ist das beim Gehen!

Also: wieder ein gutes Argument zu laufen.

Liebe Doro! Auch an dieser Stelle: gute Besserung!

Dreierkombi

Heute früh mal wieder den Schwerpunkt auf die Rumpfmuskulatur gelegt. Trotz der Müdigkeit nach dem langen Abend gestern. Aber das Abschlussfest der Paralympics war einfach zu faszinierend. Tolle Choreografie, tolles Konzert von Coldplay, tolle Sportler und herzergreifende Szenen von den Spielen.

Wer sagt, das da nicht auch die Augen von Männern feucht werden dürfen?

Wer die Feier nicht gesehen hat: Die ZDF-Mediathek bietet eine zweite Chance

 

Jetzt ist es amtlich

Monschau ruft, jetzt ist es amtlich. Ich bin für den Landschaftsmarathon am kommenden Sonntag angemeldet, der zu den schönsten in Deutschland gehören soll. Zudem ist er einer der traditionsreichsten im Land.

750 Höhenmeter warten. Ich bin gespannt, wie sich das nach diesem eher lockeren Training anfühlen wird. Strecken mit anspruchsvollem Profil bin ich ja reichlich gelaufen in den vergangenen Wochen. Richtig lange Kanten habe ich allerdings wenige dabei. Aber das war im Frühjahr auch so, als es um eine schnelle Zeit ging.

Die wird in Monschau in jedem Fall Nebensache sein. Es soll ein Genusslauf werden. Noch nicht klar ist, ob ich einen Tag früher anreise, oder in der Nacht vor dem Start. Knapp zwei Stunden muss ich dafür wohl einplanen.

In dieser Woche ist jedenfalls Tapering angesagt. Deshalb heute Morgen kein Lauf, sondern 40 Minuten auf Gymnastikmatte und Balancepad.  Denn ein starker Lauf ist nur möglich mit einem starken Rücken. Das gilt auch für Monschau.

http://www.monschau-marathon.de/

Finale!

Nein, es geht hier nicht um Fußball. Denn da hat Italien gestern ja schließlich verdient gewonnen und Jogis Jungs den Einzug ins EM-Finale vermasselt. Die Azzuri waren einfach cleverer und effektiver 🙁

Hier geht es um mein Finale. Denn für gut drei Wochen wird mein Arbeitsplatz in der Redaktion verwaist sein. Ich werde ihn nicht vemissen und versuchen, richtig abzuschalten. Das wird schwer genug …

Der schnelle Asphalt-Halbmarathon vom Sonntag steckt mir irgendwie doch noch in den Knochen. Deshalb verzichte ich heute noch einmal auf das Laufen und spule meine Übungen auf Gymnasikmatte und Stabi-Pad ab. Das geht angesichts der warmen Wetters auch auf der Terrasse.

Am Mittag schüttet es dann schon wieder in Trier. Blitz und Donner. Im Hochwald laufen sogar Keller voll. Da hoffe ich doch, dass die Wetterprognose für Südfrankreich zutrifft: Sonne bei 27 Grad. Die Schwüle hat bald ein Ende!

 

Von der Rolle

Eine "blackroll" muss nicht schwarz sein.

Der Begriff „Black Roll“ ist  ja schon häufiger in meinen Trainingsberichten der vergangenen Wochen aufgetaucht. Ein bisschen hat es mich schon gewundert, dass es dazu keine Nachfragen gab. Denn zumindest für mich war dieses Trainingsgerät bis vor zwei Monaten unbekannt.

Seit meiner Bewegungsanalyse verfüge ich aber auch über so eine hohle Styropor-Rolle und nutze sie regelmäßig als Ergänzung zum Streching. Die Übungen sind zwar nicht gerade angenehm. Es schmerzt einfach, wenn die Muskeln in der Kombination Körpergewicht mal Schwerkraft durchgewalkt werden. Das Gefühl danach ist allerdings gut. Und je häufiger ich mit Waden, Oberschenkeln und Rücken über die Rolle rolle, desto geringer wird der Schmerz.

Das hat damit zu tun, dass dank der Selbstmassage das Bindegewebe zwischen und um Musklen und Sehnen – die Myofascien – gelockert wird. Verspannungen werden so aktiv gelöst, ohne einen Masseur zu benötigen.

Auch heute, an diesem lauffreien Tag, nach 50 Minuten Rumpfstabilitätstraining.

Wenn also so ein Teil irgendwo herumliegt: Schnappt es euch und probiert es mal aus.

 

Keine Beißhemmungen

Ein wenig hat es heute Morgen schon geschmerzt, sich an den Trainingsplan zu halten: Kein Lauf! Und das bei dem Wetter!

Aber ich werde stark sein und das Experiment zu Ende bringen. 13 Wochen Trianing nach Plan.

  • 5 Minuten Aufwärmen
  • 15 Minuten Koordination für Fortgeschrittene
  • 30 Minuten Rumpfstabi-Übungen
  • 3×15 Wiederholungen pro Seite einbeiniges Wadenheben.
  • Stretching und Black Roll

Das stand an. Balancepad und Isomatte also wieder im Einsatz. Je frühlingshafter es wird, desto schwieriger fällt es, nicht zu laufen, sondern den Körper zu stählen. Für beides habe ich leider zu wenig Zeit.

Frühlingsgefühle auch beim Blick auf die noch überschaubare aber prächtige Blütenpracht im Garten. Da war dann klar, wovon die neue Laufkolumne handelt, die morgen in unserer Regionalzeitung Trierischer Volksfreund erscheint.

Hier der Text:

Keine Beißhemmungen

Läufer sind mutige Menschen. Wenn Bäume ausschlagen und Knospen schießen, haben sie besonderen Spaß an der Bewegung in freier Natur.
Der Frühling ist da. Darüber können auch die frostigen Temperaturen am Morgen nicht mehr hinwegtäuschen. Sonne pur – die lange Variante der Laufhose bleibt ab sofort wieder im Schrank. Dreiviertel lang und über kurz oder lang definitiv kurz ist angesagt. Halstücher werden verräumt. ebenso die Handschuhe … na gut, die dürfen für die frühen und späten Stunden des Tages noch bereitliegen.
Blasse Waden blenden ab sofort Gassigeher, die von ihren Vierbeinern durch die erwachende Natur gezogen werden. Noch in dicke Mäntel gehüllt, beobachten sie die alljährlich sich wiederholende Verwandlung der schnelleren Weggefährten mit freundlichem Interesse.
Diese wiederum passieren mit großer Aufmerksamkeit Hundeführer und Tier. Wie werden die hechelnden Fangzahnträger auf die neuen, bunten Schuhe reagieren? Aber viel wichtiger ist ja die hübsche Joggerin, die endlich wieder Form zeigt.
Frühlingsgefühle – höchste Zeit, dem Winterspeck den Kampf anzusagen. Dreimal 30 bis 60 Minuten laufen pro Woche soll die beste Dosis sein, um gesund fit zu werden. Zudem ist die Fortbewegung im Laufschritt – auch das ist wissenschaftlich bewiesen – wesentlich effektiver sprich Körperfett killender sein als schnelles Gehen. Aber selbst das ist viel besser, als nichts zu tun. Also auf , Ihr Zögerlichen! Schluss mit dem Winterschlaf! Läufer sind mutige Menschen: Sie zeigen ihrem inneren Schweinehund die Zähne.
laufen@volksfreund.de

 

Frühlingsboten

Ganz die Beine still halten kann ich nur sonntags. Ein Ruhetag unter der Woche bedeutet deshalb eher: Alternativprogramm.

Da der nebel heute morgen wieder mächtig ins Tal drängte, habe ich vom Spaziergang abgesehen, stattdessen 45 Minuten Rumpfstabi auf der Gymnastikmatte absolviert und dabei neidisch im Frühstücksfernsehen das Traumwetter in Ruhpolding betrachtet. Berge, Sonne, Schnee. Das würde mir bei allen Frühlingsgefühlen Spaß machen.

Aber das Thema Skifahren ist für dieses Saison abgehakt. Nur drei Tage auf den geliebten Brettern. Das ist ein Negativrekord.

Dafür freue ich mich über jedes Pflänzchen, das sich im Garten regt. Die ersten Krokusse sind da. Es geht voran 🙂

Lila auf grün

Meinen Vorsatz, wieder mehr für die gesamte Muskulatur zu tun, habe ich heute mit der zweiten längeren Gymnastikeinheit in dieser Woche eingehalten. Eine Stunde Kräftigungsübungen auf der Matte. Die Übungen selbst hatte ich vor einiger Zeit in diesem Blog bereits vorgestellt. Es fühlt sich einfach gut an, wenn nicht nur die Bein- und Gesäßmuskulatur durch das Laufen gestählt ist, auch wenn der Spaßfaktor natürlich nicht so groß ist wie auf der Piste.

Damit ich zumindest ein wenig Natur erleben konnte, habe ich meine Matte in den Garten gelegt. Lila auf Grün macht sich gar nicht so schlecht 😉

Aber wie halten das andere Läufer? Wie oft ergänzt Ihr Eure Lauferlebnisse durch Gymnastik? Und wo rollt Ihr dann eure Gymnastikmatte aus. Oder benötigt Ihr gar keine? Ich bin gespannt.