Morgenwonne

Ein Freundschaftslauf ab 17 Uhr in Hasborn oder der Morgenlauf um 8 Uhr vor der Haustür? Das war die Frage für diesen Samstag. Da aber nur Marcel am Nachmittag Zeit hätte und zudem die Temperaturen dann gerade ihren Siedepunkt überschritten haben dürften. fiel die Entscheidung auf den frühen Lauf. Ein letztes Gemeinschaftserlebnis vor dem Urlaub mit den Jungs vom Lauftreff. Achim, Dominik, Marcel und – reichlich Euphorisch nach überstandenen Knieproblemen – Rudi, erstmals seit Wochen.

05-DSC02475Aber was soll ich viel schreiben … Die Runde auf den Schellberg mit der schattigen Fünf-Kilometer-Schleife oberhalb des Ruwertals entlang und an der Domäne Avelsbach zurück zum Sportplatz Olewig war ein geselliges Lauferlebnis erster Güte. Was hoffentlich auch in den Fotos dokumentiert ist, die eine prächtige Hochsommerlandschaft zeigen.

01-DSC02458 02-DSC02461 03-DSC02465 04-DSC02466 06-DSC02478 07-DSC02480 08-DSC02485 09-DSC02491 11-DSC02493 12-DSC02494 13-DSC02499

Die Grashalme aus Stahlrohr, die einmal die Verkehrsinsel bei Zerf im Hochwald zierten, sind nun Schmuck für diese Wand bei der Domäne Avelsbach. Als Kreiselkunst waren sie angeblich zu gefährlich für zu schnelle Motorradfahrer.

Die Grashalme aus Stahlrohr, die einmal die Verkehrsinsel bei Zerf im Hochwald zierten, sind nun Schmuck für diese Wand bei der Domäne Avelsbach. Als Kreiselkunst waren sie angeblich zu gefährlich für zu schnelle Motorradfahrer.

 

Neuland

Der letzte Samstag des Jahres – der letzte Samstagslauf 2013 2012. Kein Kontakt zu Achim, Absage von Marcel, Christoph noch nicht wieder zurück aus dem Weihnachtsurlaub … Auf Rudi kann ich mich allerdings als Laufpartner verlassen. Und tatsächlich hat es auch Birthe endlich einmal geschafft.

Sie hatte mir gestern früh schon von einer besonders schönen Strecke erzählt, die auf der Höhe über Trier-Filsch von der „Schell“ …

zur ehemaligen Fluchtburg im „Naumett“ führt.

Dort bietet sich von einem Felsensporn ein sehr schöner Blick auf Waldrach.

Auf halber Höhe über dem Ruwertal geht es weiter bis zum Saar-Hunsrück-Steig im Gewann mit dem passenden Namen „Die Gott“.

Die Sonne spitzt inzwischen durch die laublosen Bäume und verwandelt den von Blättern bedeckten Boden und das phosphoriszierend aufleuchtende Moos in einen Zauberwald.

Von dort wieder etliche Höhenmeter auf wunderbar weichen Wegen hoch auf den „Heidenkopf“ …

und an der Domäne Avelsbach vorbei über den Petrisberg …

… zum Aussichtspunkt in der Sickingenstraße, wo sich ein wunderbarer Blick auf die Altstadt von Trier bietet.

Birthe hatte vorsorglich ihren Laufrucksack für Jacke und Getränk angeschnallt. Angesichts der ingesamt 2:20 Stunden, die wir unterwegs sind, keine schlechte Entscheidung. Ich habe lediglich eine Handvoll Rosinen in der Jackentasche (besondere Grüße an Margitta, die mir einmal diesen Tipp gegeben hat), allerdings nichts zu trinken.

Entsprechend schwer sind die Beine auf den letzten zwei von insgesamt 24 Kilometern vom Amphitheater zurück nach Olewig. Das ändert allerdings nichts an der Freude über diesen tollen Lauf, zumal sich die Sonne in voller Pracht zeigt, seit wir zurück auf der Höhe waren. Das alles bei 9 Grad und kaum Wind. Ein Traum!

Hier Details und Streckenverlauf

Danke Birthe, für die neue Streckenvariante! Wir werden sie nicht zum letzten Mal gelaufen sein. Es war ein gelungener Abschluss für die Samstagsläufe 2012. Der wirklich letzte Lauf in diesem Jahr wird am Montag der Silvesterlauf in Trier sein. Acht Kilometer mit viel Stimmung in der City. Wer das noch nicht erlebt hat, kann sich noch anmelden. Aber bitte hurtig. Es gibt nicht mehr viele Startplätze.

 

22er Runde mit Biss

Das war sie also, die erste längere Tour nach Stockholm. Ich wollte ja eigentlich möglichst viel ins Gelände. Basisdemokratisch sind wir allerdings dem Wunsch unseres jüngsten Lauftrefffreundes gefolgt und haben uns zunächst auf Asphalt in Richtung Ruwer-Radweg aufgemacht.

Die Beine etwas schwer, aber gut gelaunt. Und mit Ausnahme von Christoph in den blauen Finishershirts vom Samstag. Rudi war auch wieder nach langer Zeit dabei. Mal sehen, ob er nun bis Herbst mitzieht. Da haben wir uns noch einen schönen Landschaftsmarathon im Hochwald ausgesucht.

In Ruwer also auf die ehemalige Eisenbahntrasse, vorbei an der Brandruine der alten Mühle, die vor knapp zwei Wochen ein Feuerteufel in Schutt und Asche gelegt hat.

Ob es die Hochachtung vor den Stockholmfahrern war, die Rudis Hand zittern ließ, als er dieses Foto von uns geschossen hat? 😉

Nicht so schlimm, denn Achim fehlte heute, weil er mit seiner Familie auf Föhr weilt. Das Gruppenbild müssen wir also sowieso noch einmal machen.

In Kasel dann rechts weg in den Wald. Nicht auf dem steilen Saar-Hunsrück-Steig, sondern auf einem serpentinenförmigen Waldweg schrauben wir uns auch den nächsten vier Kilometern gut 200 Höhenmeter hoch bis über Filsch.

Die schönen Lupinien setzen bunte Tupfen im sonst eher spartanischen Nadelwald, durch den wir laufen. Auf der Höhe belohnen Mohnblumen, die idyllisch die Getreidefelder begrenzen. Und natürlich ein toller Weitblick über Trier und das Moseltal.

Unten in Olewig zeigt die Garmin dann 22 Kilometer an. Das soll es für heute gewesen sein, an diesem zunehmen schwülen Sommertag.

Hier die Details zur Tour

Prächtig, und tschüss!

So, jetzt noch schnell einige Zeilen vor der Funkstille für zwei Wochen. Heute morgen bei idealen Temperaturen ein schöner 20-Kilometer-Lauf mit Achim und Marcel. Über den Saar-Hunsrück-Steig bis Waldrach, dann ein Stück Ruwer-Radweg bis Mertesdorf und von dort über Grünhäuser Mühle, Wehrtechnische Dienststelle, Domäne Avelsbach, Weidengraben und Uni-Gelände zurück nach Olewig. Viele Höhenmeter in zwei Stunden. Einige Wolken haben netterweise die Kraft der Sonne etwas gemildert. Und der Trinkgürtel hat sich nicht nur für mich als wichtiger Begleiter erwiesen.

Jetzt geht es also für zwei Wochen in die Schweiz. Im Simmental, genauer gesagt im Fermeltal wartet „unser“ altes Bauernhaus auf uns. Viele Ruhe, noch mehr Natur, Kuhglockengeläut und schöne Wanderungen, aber keine Internet-Verbindung. Für den Kick nehmen wir auch noch die Mountainbikes mit. Um alles unterzubringen, habe ich beim Autobeladen heute schon Urlaubstetris gespielt, wie ein milde sich amüsierender Passant mit einem Grinsen bemerkte. Geplanter Start ist um 6 Uhr. Mal sehen, ob sich diese Zeit einhalten lässt.

Also bis in zwei Wochen. Allen Besuchern dieser Seite wünsche ich einen guten Start in den August!