Es läuft noch

Ideale Bedingungen heute früh, um wieder in längere Distanzen zu starten. 20 Kilometer sollten es sein, so mein Vorsatz, mit dem ich mich kurz vor 8 Uhr bei -2 Grad zum Olewiger Sportplatz aufmache.

DSC00632Christoph, unser Lauftreffleiter, muss leider krankheitsbedingt passen. Aber Achim, Marcel und Rudi sind da. Großes Hallo. Vor allem mit Marcel, denn wir sind in diesem Jahr noch gar nicht gemeinsam gelaufen. Er ist voll im Training, aber auch Achim und Rudi haben nichts gegen den Vorschlag, auf die Höhe zu laufen, der Sonne entgegen.

DSC00637Vom „Tiefschnee“ am Mittwoch ist nicht mehr viel da. Vor lauter Gequassele mit Marcel – ja, er wird mit mir Mitte Juni den ersten offiziellen Ultra beim Eifel-Marathon in angriff nehmen – verpasse ich die moderate Aufstiegsvariante zum Heidkopf. So müssen wir also den steilen Tarforster Kreuzweg hinaufschnaufen. Ist aber gar nicht so schlimm wie befürchtet.

DSC00645Hier oben haben sich auf den Wegen noch große Schnee- und Eisplatten gehalten. Vorsicht ist also angesagt. Bei unserem moderaten Tempo kann aber eh nicht viel passieren.

DSC00640Über die Höhe und dann den wunderbaren Weitblick auf den Hunsrück genießen, bevor wieder Aufmerksamkeit gefragt ist. Denn auf der Abzweigung Richtung Fluchtburg liegt doch noch erstaunlich viel Schnee.

DSC00647So wird diese 5 Kilometer lange Schleife oberhalb des Ruwertals zu einem echten Winterlauf. Vor allem in den schattigen Waldpassagen ist der weiße Untergrund noch richtig weich und tief. Das geht mächtig in die Beine, macht aber rieig Spaß – zumindest mir.

DSC00653Grandios, wie leichtfüßig zwei Rehe vor uns über den Weg den Berg hinauf springen – federn wäre eigentich das bessere Wort. So leichtfüßig und sprunggewaltig müsste man sein …

DSC00648Am Einstieg zum Saar-Hunsrück-Steig-Abstieg ins Ruwertal spuckt uns der Wald wieder aus. Die Oberschenkel glühen, zumal gerade der letzte Kilometer bergauf durch den weitgehend ungespurten Schnee Kraft gekostet hat. Achim und Rudi kündigen auch deshalb an, sie würden nun gerne auf dem direkten Weg nach Hause laufen.

DSC00656Dagegen spricht nichts, zumal wir schon fast zwei Stunden unterwegs sind. Ich will aber Marcel nicht alleine auf den Weg nach Trier-Ost schicken, und sol begleite ich ihn noch auf den Petrisberg, nachdem sich Rudi und Achim an der Uni verabschiedet haben.

20 Kilometer haben wir jetzt schon auf der Uhr. Meine Beine signalisieren nun langsam, dass sie ihren letzten langen Lauf vor vier Wochen hatten. So ganz spurlos ging die lange Pause auch nicht an ihnen vorüber. Marcel dagegen ist wirklich fit und zeigt es mir auch am letzten Berg hinauf zum Panoramaweg Sickingenstraße.

DSC00664

Am Ende der Wohnbebauung verabschiede ich mich von Marcel und trabe über hier matschige Sonnenwege hinab ins Tal. Die Ration Rosinen tun vor den letzten beiden Kilometern gut.

DSC00665Noch ein Kilometer. Rums. Da mache ich mich lang. Ein umgebogener Drahthering am Rand des Weinbergswegs stellt mir ein Bein. Nichts passiert, aber Hose, Jacke und Handschuhe sind vom Schlamm, in dem ich gelandet bin, versaut. Da bekommt die Waschmaschine also etwas zu tun.

DSC00667Mit schweren Beinen ist nach 24 Kilometern das Ziel erreicht. Die Familie hat lange geschlafen und richtet gerade das Frühstück. Auch das passt also. Und danach noch shoppen in Trier. Ein neues Skateboard für den Jüngsten, der nun ein großes Board braucht. Und – auf Drängen meiner Liebsten – allerlei Frühlingsklamotten für mich. Für sie nicht ganz so viel. Um meinen Laufschuhdealer mache ich bewusst einen großen Bogen.  Die neuen Straßenschuhe müssen noch ein wenig warten …

Schmerzen? Nein. Nur schwere Beine. 😀

Zeit: 2:43:51
Zeit in Bewegung: 2:28:03
Elapsed Time: 2:43:51
Ø Pace: 6:48 min/km
Avg Moving Pace: 6:09 min/km
Beste Pace: 4:21 min/km

Schnee schnuppe(r)n

Der erste Tag, an dem ich das Gefühl habe, es wird besser. Weniger Schmerzmittel und dennoch weniger Schmerzen.

DSC00367Auch nach Trier ist der Winter noch einmal zurückgekommen und hat die Stadt am Morgen in ein weißes Kleid gehüllt. Der Himmel flockt den ganzen Tag aus. Allerdings taut in den hellen Stunden mehr als hinzukommt.

DSC00366Ein Spaziergang muss heute möglich sein. Das hatte ich mir schon gestern vorgenommen. Die Decke soll mir nicht auf den Kopf fallen.

DSC00372Am späteren Nachmittag ist es dann soweit. Meine bessere Hälfte war schon schwimmen und streikt angesichts der stetig fallenden Flocken. Also werfe ich mich in wetterfeste Montur – unter die gelbe Jacke einen dicken Fleece – und stiefle los.

DSC00369Fast automatisch biege ich in Richtung Weinberge und Petrisberg ab.

DSC00374Schon nach wenigen Höhenmetern präsentiert sich der erste Weg komplett schneebedeckt. Ich habe extra die Kontaktlinsen eingesetzt, um die weißen Flocken im Gesicht spüren zu können. Und in den Augen, ganz wie Volker, der ungefähr zur selben Zeit in Oldenburg unterwegs sein muss. Der Gute widmet mir seinen Lauf! Danke dafür! Dass es ihm Spaß gemacht hat, nehme ich mal als gutes Omen.

DSC00375Und nun freue ich mich über die vielen schönen Sinneseindrücke, die mich immer wieder meine kleine Kamera zücken lassen.

DSC00378Hinauf, am Turm Luxemburg vorbei.

DSC00379Für den Schneemann musste schon ganz schon reichlich das Umfeld abgekratzt werden.

DSC00381Das Wasserband präsentiert sich wie fast immer irgendwie surreal, fast wie aus dem Katalog für fleißige Bausparkassenkunden.

DSC00382Auf dem Panoramaweg vorbei an der Windharfe, dann wieder auf sich windenden Pfaden hinunter ins Tal.

DSC00383DSC00386DSC00380Das ist mein Laufrevier. Der Schnee zeichnet die vielen Varianten weiß in die Hänge.

DSC00387DSC00388Auch wenn schon eine Stunde vergangen ist. Ich kann nicht widerstehen und biege in meinen Lieblingstrail ab.

DSC00389Das schönste Naturkunstwerk des Tages präsentiert sich in Form einer von Schneeflaumen bedeckten Flechte.

DSC00391Und auch meine Lieblingseiche am Petrisberg präsentiert sich einmal mehr beeindruckend.

DSC00392Ein Spaziergang von 90 Minuten … Schön war’s! Hoffentlich nicht zu viel. Bald werde ich hier wieder flotter unterwegs sein.

 

Tiefe Spuren

Wieder Gesellschaft! Dominik stellt unserem gemeinsamen 11er noch einen 20minütigen Tempodauerlauf von Trier-Nord nach Olewig voran, damit wir kurz vor 8 Uhr zum doppelten Vergnügen im Schnee starten können. Mein neuer Lauffreund ist noch neu in Trier. Da macht es Spaß, ihm die vielen Möglichkeiten für einen Stundenlauf zu zeigen.

Nachdem wir in der vergangenen Woche auf dem Petrisberg waren, geht es  heute also zur Hausrunde durch Tiergartental hinauf nach Kernscheid und zurück nach Olewig. Allerdings erspare ich uns den Abstieg über das große Biest und wir laufen zunächst das kleine Biest hinunter und auf dem Talweg in Richtung Kandelbachbrücke.

DSC09919Eine gute Entscheidung, wie sich zeigt. Den steilen Biestabstieg haben Kinder als Schlittenbahn entdeckt. Auch mit Trialschuhen hätten wir dort keinen Halt gefunden. Und die Yaktrax habe ich aus Rücksicht auf Dominik zuhause gelassen, der auch ohne Schneeketten unterwegs ist.

Nach der Wende durch den Grünzug des ehemaligen Geländes der Landeslehr- und Versuchsanstalt geht es in die Gegenrichtung über schneebedekcte Wege bis zum Brückchen im Wald. Danach rechts ab Richtung Goldkäulchen und hinauf nach Kernscheid.

DSC09922Ich nutze die Begleitung, um endlich mal ein Foto von mir und meiner Lieblingsbaumansicht zu bekommen. Für das trübe Morgenlicht ist das doch ganz gut geworden 😉

DSC09932Der Weg zurück nach Kernscheid und von dort hinunter zum Ortsteil Hill erfordert an einigen Stellen Aufmerksamkeit und Konzentration. Die tiefgefrorenen Rillen, die Traktorenreifen hier vor dem Frost in den Matsch gefräst haben, sind bei weitgehend kontrastfreier Sicht nur schwer zu erkennen.

Dennoch ist das Laufen auf dem Schnee ein wahre Wonne, ganz anders als auf den glatten halbgeräumten Straßen im Stadtteil.

Ein guter Start in den Tag!

 

Distanz 10.75 km

Dauer 01:05:59

Ø Pace 06:08 min/km

Ø Geschwindigkeit 9.78 km/h

Kalorien 658 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 110 m / 84 m

Winterwonne II

Dominik, unser neuer Mitstreiter beim Samstagslauftreff, hat tatsächlich Wort gehalten und steht heute früh um Kurz vor 8 Uhr auf der Matte. „Wir können gerne durch den Schnee laufen.“ Diese Antwort auf die entsprechende Frage freut mich. Die Yaktrax bleiben an den Schuhen.

DSC09838Nachdem ich gestern im Tiergartental war, führt der Weg heute über den Petrisberg. Meine Lieblingsmorgenrunde mit Schneeauflage.

DSC09839Die Erwartungen werden nicht enttäuscht. Es ist ein Traum im Halbdunkel des frühen Tages. Die Ausblicke auf Olewig und die Natur faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Und auch Dominik ist begeistert. Ein angenehmer Laufpartner.

DSC09841Er stammt aus Saarburg und lebt erst seit kurzem in Trier. Ich kann ihm also noch Terra Inkognita zeigen.

DSC09843Durch die Weinberge zur Sickingenstraße.

DSC09844Eine Runde um das Wasserband, wo sich die Baumschiffe winterlich präsentieren.

DSC09851Die Musterhaussiedlung dient als Kulisse für ein gemeinsames Foto. Nur nicht zu schnell bewegen, sonst die die Schärfe wieder komplett dahin.

DSC09856Auf dem Unicampus trennen sich unsere Wege. Dominik läuft über Kürenz zurück in die Schöndorfer Straße. Ich nehme den gewohnten Weg an den Uniteichen vorbei hinunter zum Kleeburger Weg.

Wieder etwas länger untrwegs als an schneelosen Tagen. Na gut, dann wird das Frühstück eben etwas kürzer …

Distanz 11.12 km

Dauer 01:08:48

Ø Pace 06:11 min/km

Ø Geschwindigkeit 9.7 km/h

Kalorien 682 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 228 m / 229 m

 

Wintertraum

Zweiter Einsatz für meine Yaktrax in diesem Winter. Knapp zehn Zentimeter Schnee lassen das Läuferherz höher schlagen. Also: Kontaktlinsen reinfrimeln, Zwiebeloutfit an angelegt, die Schneeketten auf die Schuhe gespannt, und los geht’s.

DSC09832Schon die ersten Schritte auf der schneebedeckten Straße machen klar, dass es eine gute Wahl war, die Ketten anzuziehen. Kein Rutschen, keine Behinderung. Spätestens ab  dem Eselspfad hoch auf die Hill wird dieser frühe Lauf zum puren Spaß.

DSC09802Tiergarten Höhenweg

DSC09805Tiergarten

DSC09807DSC09808DSC09810DSC09811Verschneite Waldstrecke und danach weiter hinauf in Richtung Kernscheid.

DSC09814Mein Lieblingsbaum im Winter

DSC09823Gute Laune auf der Strecke

DSC09828Idylle pur mit altem Ackergerät

DSC09830DSC09829Zurück Richtung Olewig

DSC09831Hinunter zur Hill

DSC09837

Das war’s.

SCHÖÖÖÖÖN!!!!

 

 

Schnee von gestern

Das ist er also, der erste wirkliche Schneelauf in diesem Winter. Schnee von gestern am frühen Morgen. Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, nach der Weihnachtsfeier des Lauftreffs gestern heute um 8 Uhr zu laufen? Und dann auch noch um 5:30  Uhr per SMS die Absage von Achim … Christoph noch nicht wieder gesund. Marcel im Proletarierdienst …

Und Rudi, dem nach eigenem Bekunden das frühe Aufstehen immer besonders schwer fällt? Er steht zur üblichen Zeit am Treffpunkt – gut gelaunt! Na dann, auf geht’s zu zweit. Die 20 plus x-Runde zur Pellinger und Roscheider Höhe.

Wer weiß, wie eisig es sein wird auf den Wegen durch den Wald. Also Yaktrax eingepackt und auf der ersten Steigung hoch zur Hill an die Schuhe geschnallt: Kein Rutschen auf Eis und Schnee. Aber es ist doch wärmer als gedacht, und im Tiergarten ist der Boden unter dem Schnee noch weich. Es klumpt! Also wieder runter mit den Teilen. Ohne geht es auch, richtig gut!

Von mir aus hätte ruhig etwas mehr Schnee fallen dürfen. Um die fünf Zentimeter sind es wohl. Aber auch die machen tierisch Spaß, vor allem dort, wo die weiße Pracht noch unberührt ist, äh, war.

Die Sonne schafft es so früh leider noch nicht, die Wolken zu vertreiben. Aber der Schnee macht hell. Und ab und an zwängt sich doch ein Strahl durch den hohen Dunst.

Das Konzer Tälchen bietet auch ohne blauen Himmel einen zauberhaften Anblick. Vor einigen Tausend Jahren war das ein Flussarm der Mosel – oder der Saar? Jetzt blühen dort die Reben. Aber natürlich nicht zu dieser Jahreszeit.

Auf den Spuren des Konzer Wurzelweglaufes geht es weiter in Richtung Roscheider Hof und dann durch den verzauberten Mattheiser Wald zurück bis nach Mariahof.

Hier zeigt sie sich endlich, die große Himmelslampe. Die Lücken in der Bewölkung werden größer. Am Nachmittag wird der Himmel strahlend blau sein. Gut für einen Spaziergang über den Petrisberg.

Aber Rudi und ich bringen erst einmal diesen schönen Halbmarathon angemesen genussvoll zu Ende. Schön war’s!

Und nächsten Samstag starten wir eine halbe Stunde später!

 

Zu spät

Manchmal ist es mit Wetterlagen wie mit der Bahn: Sie kommen zu spät …

So war es heute leider auch mit dem Schnee. Am Morgen noch alles braun.  Erst um 9 Uhr hat es dann richtig begonnen zu schneien. Zumindest für die Leute im morgendlichen Berufsverkehr war das gut.

Der heiß ersehnte erste Schneelauf wird für mich also bis Samstag warten müssen. Heute waren wieder Gymnastikmatte und Balancepad  gefragt.

Sieben Tage Lenker Alpenwelt – part I

Grimmifurgi – der Abschluss des Fermeltals

Zurück aus den Schweizer Bergen. Sieben Tage Natur, gute Luft, frische Kuhmilch, lecker Alpkäse direkt vom Hof. Sieben Tage Entspannung, fünf Wanderungen, zwei Bücher, 300 Fotos.

„Unser“ Haus

Und tatsächlich ist es mir gelungen, nicht zu laufen. Gut, eine Wanderung, auf der ich alleine unterwegs war, kann fast als Lauf eingestuft werden. Als sehr zügiges Gehen kann dies allerdings auch noch gewertet werden. Unterm Strich habe ich das Laufen (fast) nicht vermisst.

„Unser“ Pracht-Bergahorn; rechts Albristhorn (hinten) und Albristhubel

Da einige Besucher dieses Blogs sicher gespannt sind auf Fotos, beginne ich heute mit Impressionen von den ersten weißen Tagen. Denn bevor sich die Sonne durchsetzen kann, verzaubert ein früher Wintereinbruch zunächst das Fermeltal, ein idyllische Hochtal in den Simmentaler Alpen in einen weißen Zauber.

Lecker!

Dass es in der Nacht zum Montag und an dessen Vormittag dann in Strömen regnet, lässt die eiskalte Pracht schnell wieder verschwinden und sorgt im Berner Oberland für reichlich Überschwemmungen. Vor allem viele Zugverbindungen in der Region Interlaken sind unterbrochen, unterspült, von Geröll überrollt. Rinnsale werden zu reißenden Bergbächen.

Älplermusik zur Begrüßung in Lenk

Die gute Laune der meisten Einheimischen vermießt dies nicht. Zumindest nicht in Lenk. Dieser idyllische Ort wirbt damit, dass er am schönsten Talschluss der Alpen liegt. Und da das Wildstrubelmassiv seit jeher quell zahlreicher Quellen, Wasserfälle und Bäche ist, sind im Tal alle möglichen Abflüsse für die Fluten aus den Bergen entsprechend ausgebaut und befestigt, damit nichts Schlimmes passiert.

Nach dem großen Regen

Von der Terrasse unseres Berghauses, in dem wir wieder Quartier bezogen haben, verspricht der Blick in Richtung Westen schönes Wetter für die kommenden Tage. Hauptsache aber zunächst, dass genügend Holz für den Grundofen da ist, der das Haus mit wohliger Wärme versorgt.

Genug Holz gegen kühle Nächte

Mehr von Sonne, Panorama und schönen Wanderungen gibt es dann morgen.

Grüsse aus Lenk

Die Tourist-Info macht es möglich: Grüsse an alle Daheimgebliebenen aus der schönen Schweiz!

Ankunft auf 1500 Metern Höhe bei 30 Zentimeter Neuschnee und Sonnenschein. Dann über Nacht und heute Vormittag starker Regen. Die Bäche und Flüsse im Berner Oberland sind entsprechend voll bis übervoll und reichlich reissend.

Morgen soll das Wetter aber wieder sonnig werden. Dann kommen die Wanderschuhe zum Einsatz. Die Laufschuhe sind tatsächlich zuhause geblieben…

Bislang vermisse ich sie nicht. Aber das könnte sich noch ändern. Meine Frau spricht mir prompt ins Gewissen, das ändere sich nicht. O.K.

Jetzt also einen kleinen Bummel durch Lenk. Die Kinder sind im übervollen Schwimmbad. Ein Schöner Kaffee mit Apfelstrudel (zum Beispiel).

Wer uns beneidet, darf das gerne tun. 😉

 

 

Schnee im Teletubbiland

Heute wieder Winter in Trier. Wiesen und Wege weiß überpudert. So war es zumindest heute Morgen bei meinem Donnerstags-lauf-mit-dem-Kollegen-Lauf. Die ersten ein bis zwei Kilometer drehe ich dann immer schon auf dem Uni-Laufpfad im Teletubbiland. Dort als erster die Spuren in den Schnee zu setzen war fast so, als würde ich mit Ski in einen noch unberührten Tiefschneehang fahren.

Die neun Kilometer zum Unicampus, am Turm Luxemburg vorbei zur Sickingenstraße, Finnenbahn und Wasserband zurück zum Start Im Treff waren trotz Schnee-Regen-Graupel-Schauer eine schöne Sache, auch wenn meine Kopfschmerzen nicht ganz verschwunden sind. Aber die liegen wohl an dem doch sehr schwankenden Wetter.

P.S.: Wer sich für meine aktuelle Laufkolumne interessiert, kann sie unter diesem Link oder im Kapitel Laufkolumnen in diesem Blog finden.