Fotosafari mit der Neuen

02-IMG_4308Ein schöner Samstagslauf bei leichtem Niesel-Nebelregen zum Einstieg in die freie Woche. Die Fotos davon lasse ich heute erst einmal sein. Davor gibt es eine erste Kostprobe davon, was meine neue digitale SLR so drauf hat. Bei schlechtem Licht und ohne Blitz eine Fotosafari durch eine brechend volle Altstadt von Trier.

03-IMG_4313In die Bedienungsanleitung der Kamera habe ich mich noch nicht eingelesen. Deshalb ist der erste Einsatz innovativ und teilweise noch ein wenig hilflos, weil ich erst nachlesen muss, wie sich zum Beispiel schnell der Multispot-Autofokus auf einen zentralen Schärfepunkt umstellen lässt.

05-IMG_4315Das ist ganz einfach per Knopfdruck möglich, wie ich inzwischen weiß. Wie so manche andere Funktion auch. Vertraut ist einem die Canon auf den ersten Handgriff. Die wesentlichen Bedienungselemente sind noch immer dort, wo sie auch bei meiner analogen Spiegelreflex waren. Aber die neue kann viel mehr und hat deshalb auch eine ganze  Reihe mehr Knöpfchen, Wipp- und Drehelemente.

08-IMG_4318 09-IMG_4320Und dann noch dieses Objektiv! Allein Größe und Gewicht signalisieren: Profiteil. Feste Lichtstärke 1/4 bei einem Zoombereich 24-105 MM. Damit lässt sich schon etwas anfangen.

16-IMG_433717-IMG_4338Canon EOS 70D mit Canon Zoom EF 1/4 L IS USM. Das wird Spaß machen. Allerdings ist mein neuer Fotoporsche zu schwer und groß, um ihn beim Laufen mitzunehmen.

Hier weitere Impressionen von einem vorweihnachtichen Trier im Kaufrausch:

10-IMG_4321 12-IMG_4325 13-IMG_4326 14-IMG_4327 15-IMG_4336 18-IMG_4341 20-IMG_4348 19-IMG_4343 22-IMG_4359 21-IMG_4357 24-IMG_4329  04-IMG_4314 06-IMG_4316 07-IMG_431723-IMG_4361

 

 

Sieben Brücken + x

Als um 7.30 Uhr der Regen mächtig auf das Dachfenster trommelt, meldet sich nach langer Zeit mal wieder der Innere Schweinehund. „Du willst wirklich gleich laufen?“, säuselt er in mein Ohr. „Dabei ist es hier im Bett doch so kuschelig. Und draußen ist es nass und dunkel. Willst Du wirklich?“

Gut, dass Rudi mich am vergangenen Samstag dazu überredet hat, heute erst um 8.30 Uhr zu starten. Am kürzesten Samstag des Jahres. Denn um diese Zeit ist es dann doch schon hell. Keine Chance also für den kleinen Drecksack von Einflüsterer.

Rudi und Achim haben ihre kleinen Kämpfe ebenfalls gewonnen. Der Regen hat fast aufgehört, als wir in Richtung Mosel starten. Denn nach dem starken Regen gestern, der jegliche Schneereste in Wasser verwandelt hat, stehen heute eher befestigte Wege an.Sieben-Brücken-Tour lautet die Devise.

An der Mosel – von der Schleuse bei Konz geht es Flussabwärts – werden wir drei Ratschonkel von einer Läuferin überholt. Das passiert uns auch nicht zu oft. Die Dame mit dem unkonventionellen Laufstil hat es allerdings eilig.Wir wechseln über die Konrad-Adenauer-Brücke kurzerhand die Moselseite. Am Messepark bleibt Zeit, um interessante Graffities abzulichten.

Ganz so gerupft wie dieser Rabe kommen wir uns allerdings nicht vor.

Die nächste Brücke ist die bekannteste: Römerbrücke, uralt und mehr erhaltens- als sehenswert. Das soll ein Gestaltungswettbewerb ändern, dessen Ergebnisse am Freitag vorgestellt wurden. Gute Ideen, deren Realisierung allerdings angesichts der katastrophalen Finanzlage der Stadt Trier in ferner Zukunft liegen. Zuimndest einige Ideen werden die Herren und Damen im Rathaus hoffentlich aufgreifen.

Mild ist es heute, fast frühlingshaft. Da machen die Regenschauer zwischendurch gar nicht viel aus.

Die nächste Brücke ist die Kaiser-Wilhelm-Brücke. Sie wird im kommenden Jahr genau 100 Jahre alt und trägt auch jede Menge Verkehrslast. Die halbe Eifel fährt darüber in die Stadt. Auch heute Morgen ist schon viel los. Der samstägliche Einkaufsrausch kündigt sich mit vielen Autos an.

Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt erwacht gerade zum Leben, als wir über Hauptmarkt und Domfreihof laufen.

Es macht einfach Spaß!

Durch den Palastgarten zurück nach Olewig. Achim schlägt noch einen Abstecher durch den Tiergarten vor. Gerne! Dort sind reichlich Gassigeher unterwegs. Der Aufstieg am kleinen Biest ist ein Genuss. Schön weicher Untergrund, kein Eis. Da lässt sich der Puls nochmal richtig in die Höhe treiben.Und dann sind wir schon wieder am Sportplatz.

Eine sehr schöne Runde! Mit alle den kleinen Brücken über die Bäche auf dem Weg zur Mosel und zurück ließ sich die Vorgabe sieben Brücken allerdings nicht ganz einhalten. Es waren wohl neun, wenn ich mich nicht verzählt habe.

Und am Ende verabreden wir uns alle noch für den Silvesterlauf. Das wird ein stimmungsvoller Spaß!

 

 

Ein Hauch von Sonne

Gleich zwei Weihnachtsmärkte am Wochenende. Erst Dudeldorf in der Eifel. Ein nettes Städtchen, dass sich an zwei Tagen in einern großen Geschenkeladen verwandelt. Sehr nett. Aber das Angebot an den Ständen ist doch extrem kitschig. Kein Wunder, ist doch die Airbase Spangdahlem nur einen Steinwurf entfernt und die Zahl der amerikanischen Gäste entsprechend groß.

Gestern dann ein Abendlicher Besuch auf dem Trierer Markt, der wohltuend wenig überlaufen war. De Kamera hatte ich nicht dabei, sonst würde ich hier meinen Lieblingsplatz auf dem Domfreihof zeigen. Das alte Kinderkarussell und die Büdchen vor der beleuchteten  Fassade von Dom und Liebfrauen ist schon ein sehr schöner Anblick.Trier war also der Gewinner im direkten Vergleich der Märkte. Schweini, unser Gartenhüter, schaut angesichts des ersten Schnees etwas irritiert. Von der weißen Pracht waren heute morgen allerdings nur noch in ganz schattigen Stellen in den Weinbergen ein paar Flecken übrig geblieben. Dafür schneit es jetzt gerade heftig im Moseltal.

Ein Hauch von Sonnenaufgang hatte noch Hoffnung gemacht auf besseres Wetter.

Aber schnell verdichteten sich die Wolken.

In der Arena des Amphitheaters hat sich auch etwas Schnee gehalten. Der ehemalige Kampfplatz ist unterkellert, so dass hier der Boden besonders gekühlt wird.

An der alten Sickingerstraße ist die Finnenbahn nicht unbedingt ein Laufgenuss. Stellenweise ist der sonst elastische Untergrund zu einem Holzschnitzeleisblock gefroren.

Hinunter ins Tal wie gewohnt über den Unicampus. Hier haben die Gärtner an den beiden Teichen heftig gerodet. Sieht jetzt ziemlich schlimm aus, wird aber wieder nachwachsen.

Wieder eine Stunde unterwegs gewesen. Dehnen ud Liegestütz am Ende. Alles klar für einen Tag mit viel Organisationsarbeit in der Redaktion.