Bergauf

Ja, ich soll mich weiter schonen. Schritt für Schritt. Aber um Fortschritte zu machen, müssen zumindest kleine Steigerungen möglich sein.

DSC03424Heute früh also auf den Petrisberg. Meine Lieblingsroute. Zwei überraschte Rehe machen sich mit eleganten Sprüngen in die Weinberge davon. Die Sonnenblumen lassen angesichts des Hochnebels den Kopf hängen.

DSC03417Dort kommt die Weinlese in Gang. Zumindest die blauenTrauben sind reif. Überall tuckern die Traktoren mit ihren noch leeren Anhängern heran.

DSC03422Wenig Licht, gedämpfte Farben. Auch das kann schön sein. Hallo Herbst! DSC03428Spontan entschließe ich mich, nach etlichen Wochen erstmals wieder die steile Sickinger Straße hochzulaufen.

DSC03430Da oben am Hang wird tatsächlich noch gebaut. Vermutlich eines der teueresten Bauprojekte derzeit in Trier.

DSC03434Dann ab in den Wald zu Franzens Knüppchen und von Dort hoch zum Wasserturm. Ich will schließlich die zunehmend bunten Buchen sehen. Wer zwei Stunden später hier unterwegs ist, als die Sonne herauskommt, wird prächtiges Leuchten erlebt haben.

DSC03438Vorbei am Turm Luxemburg und dann auf dem schnelleren Weg durch die Weinberge hinunter nach Olewig.

DSC03439An der Panorama-Wegekreuzung bietet sich ein schauerliches Bild. Wieder einmal haben Leute die Natur und die schöne Aussicht genossen, um bei einem Picknick schöne Stnden zu verbringen. Und dann lassen sie sämtichen Müll liegen. Inklusive einer großen Tragetasche, in der sie das Zeug auf den Berg geschleppt hatten.

… Jetzt ist der Platz wieder sauber …

9,5 Kilometer mit viel bergauf. Das war sicher schon wieder etwas grenzwertig. Ich muss werde mir mehr Zeit geben.

 

Spätsommerfarbfestival

Heute ein freier Tag. Da bietet sich ein etwas längerer Morgenausflug an. Heiß soll es werden im Moseltal. Dass es so kommen wird, ist schon um 8 Uhr zu spüren. Im Schatten und Halbschatten ist es allerdings noch erfrischend. Eine Jacke muss deshalb zumindest für die ersten 30 Minuten mit. Danach baumelt sie um die Hüfte.

1-DSC03132Der Versuch, mit Musik im Ohr unterwegs zu sein, endet recht schnell. Ich muss einfach die Geräusche der Natur wahrnehmen, den Herbst riechen und schmecken. Nur auf den kurzen Abschnitten, auf denen der Autoverkehr die Phonzahl in die Höhe schnellen lässt, ist die Playlist von Karin eine gute Alternative.

2-Kürzlich aktualisiert3Hätte ich den Weg von gestern genommen, wäre ich unserem Vizeweltmeister Flo begegnet. Schade. Ich hätte gerne mal wieder einige Worte mit ihm gewechselt. Aber ich bin nicht am Petrsiberg unterwegs, sondern auf der Kernscheider Höhe und im Tiergartental. Unterschiedlicher könnten die Kontraste kaum sein. Abgeerntete Felder und Weitblick oben. Noch mehr Ruhe, Schattenspiele und wenig gestörte Natur unten.

1-Kürzlich aktualisiert4Motive für meine kleine Sony gibt es noch und noch, deshalb verpacke ich eine Auswahl heute ausnahmsweise in zwei Collagen.

Das schönste Wahlplakat in Trier will ich auch nicht vorenthalten. Kein Fake! Die Frau heißt Luda Liebe. Ihr Motto ist nicht das Schlechteste. Das könnte ich glatt unterschreiben …

2-DSC03128Und weil wir gerade bei der Politik sind: Heute Abend verkündet die örtliche CDU, wer im kommendne Jahr gegen SPD-Oberbürgermeister Klaus Jensen antritt. Eine Frau soll es sein, mit Wurzeln in Trier. Ich habe das so eine Idee …

Sturm und Drang

Mein innerer Drang zu laufen wird stärker. Nach erneut eine Woche kompletter Abstinenz stand gestern der zweite Besuch beim Orthopäden an, in diesem Fall in Kombination mit dem Date beim Sportwissenschaftler, der Bewegungsabläufe und Gelenkstellungen unter die Lupe genommen hat.

Die einzelnen Übungen waren interessant. Wie wackelig einige Ausführungen waren, hat mich aber doch etwas erschreckt. Das nach innen Knicken des Knies, vor allem rechts erklärt möglicherweise meine über Jahrzehnte chronischen Knieschmerzen, die erst mit dem Laufsport verschwunden sind. Ansonsten bestätigten die Tests, was Coach Jens vor 15 Monaten bei seiner Laufanalyse bereits festgestellt hat: Tendenz zum „Sitzläufer“, zu geringes Anwinkeln des Unterschenkels. Zu starke Außenrotation des Fußes.

Kräftigung von Gesäß, innerer Oberschenkelmuskulatur sowie Stabilisierung von Fußgelenk und Knie sind angesagt, um noch gesünder unterwegs zu sein.

Und die Schmerzen im Fuß? Eine richtige Erklärung dafür haben weder Arzt noch Sporttherapeut. Zu lange die alten Schuhe gelaufen und zu heftige Umstellung beim Wechsel auf die neuen mit dem Ergebnis einer zu starken Reizung der inneren Fußmuskulatur und Gelenke. So die vorsichtige Ergründung der Ursachen.

Und was tun? Das, was gut tut, ausprobieren, wenn’s in zwei bis drei Wochen nicht besser wird, gezielt Schmerztherapie.

Und die neuen Schuhe? Laut Videoanalyse eigentlich ideal, was den Fußauftritt betrifft: Perfekter Mittelfußlauf. Was den Innenschuh betrifft, müsse ich selbst ergründen, ob ich mich wohl fühle. Eine leichte Pronationsstütze ist weiterhin Pflicht. So führte der Weg denn postwendend in das Sportgeschäft im selben Haus. Ein Paar neue Treter für Füße und Psyche. Und mit denen dann ab in den Weißhauswald zum TV-bewegt-Training …

Was dort passiert ist, beschreibt Anne in ihrem witzigen Beitrag wunderbar. Die Halbmarathonis wollten eine große und flache Runde absolvieren. Ich, in den neuen Tretern, mit dabei. Ansage: Ich werde keine 90 Minuten laufen und vorher umkehren. Dazu kam es dann nicht, weil angesichts der näher rückenden schwarzen Wolkenfront vorsorglich früher der Weg in Richtung Waldstadion führte. Eine gute Entscheidung, denn lediglich auf den letzten 200 Metern öffnete der Himmel seine Schleusen. Gutes Timing ist alles. 😉

Und wie bekommen meinem Fuß die 60 Minuten laufen? … Bislang gut. Keine Verschlimmerung. Aber das Gefühl am Abend, die Beine bewegt zu haben, war wunderbar.

Ich werde nicht übermütig, keine Sorge. Aber der Lichtblick sei mir gegönnt.

Schwimmhäute

… wären mir am Donnerstag Abend bestimmt gewachsen, wenn ich nur ein wenig länger meiner Runden im Trierer Moselstadion gedreht hätte.

Strömender Regen hatte die lange Runde um die Sportplätze in eine Seenlandschaft verwandelt. Aber der harte Kern der TV-bewegt-Halbmarathongruppe hatte sich von den geöffneten Himmelsschleusen nicht abschrecken lassen und war zum Testlauf über zehn Kilometer angetreten. Für mich angesichts meiner Fußprobleme natürlich kein Tempo-, sondern ein Belastungstest. Während die Anderen also durch Regen und Pfützen stürmen, schlage ich  ein moderates Tempo an. Claudia, die am Wochenende eine Wettkampf läuft, leistet mir nette Gesellschaft. Wir unterhalten uns gut, wobei mein inneres Ohr immer in Richtung linker Fuß lauscht.

Das fühlt sich nicht richtig gut an. Schon nach drei Runden nimtm der Druck auf den Fußbogen zu. Zwei Runden später, nach 8 Kilometern, ist für mich Schluss. Kein Risiko eingehen. Zuhause dann kühlen und Voltarensalbe. … Heute Morgen: deutliche Störung, nicht wirklich Schmerzen. Aber Laufen wollte ich jetzt nicht. Sch … !!!!! Ich bin frustriert, werde es wohl doch mal mit Wickeln probieren.

Und wenn es dann nicht besser wird, muss sich das wohl doch mal ein Orthopäde ansehen … Laufpause ist wieder angesagt. Schönes Wochenende :mrgreen:

Alternativen

DSC01791Mein Fuß macht leider noch immer Probleme. Seit drei Tagen laufe ich nicht. Die Schmerzen sind zwar weitgehend weg. Aber nach Gymnastik oder Radfahren mosert der linke Fuß. Da hat wohl definitiv eine Sehne am Mittelfuß etwas abbekommen.

Das schöne Wetter taugt zumindest, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. So kann ich wenigstens etwas frische Luft schnappen und mich dabei bewegen. Und am Abend taugt das tatsächlich, um ein wenig auf andere Gedanken zu kommen.

DSC01797Ich werde am Freitag Morgen einen Testlauf machen. Aber die Teilnahme am Eifelultra habe ich mental schon gestrichen. Schade, aber besser so, als eine wirklich langwierige Verletzung zu riskieren.

Pudelnass glücklich in Koblenz

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Kein Kommentar.

Oweh, wie würde das werden beim Mittelrhein-Marathon in Koblenz: Dauerregen vorausgesagt, noch immer Nachwehen vom unvernünftigen Treppentraining am Donnerstag. Dezente Schmerzen vor allem in den Fußsohlen. Die neuen Schuhe Asics DS-Trainer belasten offenbar doch anders als das Vorgängermodell. Der Plan, mit den Neuen den Lauf am Rhein anzugehen, gebe ich also auf und lasse meine grünen Renner trotz der erheblichen Abnutzungspuren noch einmal auf die lange Strecke gehen.

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Die Tempoläufer machen sich fertig.

4:45 Uhr – wer ruft mich denn mitten in der Nacht an!? Ach nein, es ist der Smartphone-Alarm. Es wird schon hell, also nichts wie raus aus den Federn und noch in Ruhe Frühstücken, bevor das Taxi-Christoph ans Deutsche Eck abfährt. Das Einsetzen der Kontaktlinsen fällt um diese Uhrzeit noch etwas schwer. Aber es soll ja regnen. Ohne Brille laufen zu können, ist dann ein Genuss.

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Headquarter Tiefgarage.

6:20 Uhr – wir rollen auf der A602 in Richtung Autobahn-Dreieck Moseltal. Christoph am Steuer seiner neuen französischen Limousine – ein Auto zum Cruisen – Marcel ist noch mit an Bord. Und Dominik, der heute seinen ersten Marathon finishen wird. Die ersten Regentropfen, die auf das Panoramadach treffen, sind noch Anlass für vorsichtigen Optimismus. So lange der Regen nicht heftiger wird …

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Auf dem Weg zum Start: Gute Laune trotz des Wetters.

7:20 Uhr – „Willkommen in Koblenz!“ steht auf der Banderole am Gitter der Autobahnüberführung. Es regnet jetzt heftig. 7 Grad Lufttemperatur misst der Außenfühler des Autos. Na ja, vor zehn Minuten in der Eifel waren es noch 4 Grad. Der Regen wird wärmer!

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Wenn wir nur schon wieder da wären …

7:30 Uhr – In der Rhein-Mosel-Halle ist wenig los. Heute wird es sicher keinen Teilnehmerrekord geben … Die Tiefgarage ist leider zu. Aber zumindest einen Kurzparkplatz für das Abholen der Startunterlagen ist leicht zu finden. In der Anmeldehalle machen sich in grellem Grün die Tempoläufer mit ihren Ballons fertig. Die Stimmung ist … leicht angespannt. Es wird wenig gesprochen. Ich behalte die Bedenken wegen meiner Sohlen für mich. Wird schon … Das Auto stellen wir in der Tiefgarage in der City ab. Nur 500 Meter sind es von hier bis zum Start.

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Unterschlupf bei SOS-Kinderdörfer

8:15 Uhr – ganz in schwarz gekleidet stehen die vier Läufer aus Olewig am Deutschen Eck. Unter den strengen Augen des bronzenen Kaiser Wilhelm ist die Gruppe der Läufer, die sich gleich auf die Wendepunktstrecke am Rhein machen werden, überschaubar. Zuschauer … Wo sind die Zuschauer? Der Sprecher am Mikrofon versprüht dennoch Optimismus. Unter dem Zeltpavillon des Kinderhilfswerks SOS Kinderdörfer finden wir noch etwas Schutz. Durchnässt schon vor dem Start, das muss nicht sein. Der SOS-Helfer freut sich über die Unterhaltung aus Trier und macht gerne ein Foto von der tapferen Truppe.

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Nur Marcel wird ohne Regenschutz laufen.

8:29:50 Uhr – von zehn auf null zählen die 400 Marathonis, die sich vom Regen nicht beeindrucken lassen. Die meisten jedenfalls nicht. Einige werden die komplette Distanz in Mülltüten-Look absolvieren. Marcel („Ich habe keine Lust zu schwitzen“) hat sich der Fraktion der Kurz-Kurz-Träger angeschlossen. Ich lasse wie Christoph und Dominik die dünne Jacke an. Schließlich wollen wir locker laufen.

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Bunte Läufer“schar“

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Mit dem ADAC liefe es sich schneller …

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Autofreie Strecke

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Der erste Wechselpunkt für die Staffeln.

10:20 Uhr – der Wendepunkt in Bullay Boppard ist nach 1:50 Stunden erreicht. Vier reichlich nasse Olewiger laufen gemeinsam über die Zeitnahmematten. Da unsere Namen unter der Startnummer stehen, werden wir persönlich vom Sprecher auf den Rückweg nach Koblenz geschickt. Der Regen hat sich bislang einigermaßen ertragen lassen. Da es auch einen Staffelmarathon gibt, kommt zumindest an den Wechselstellen in den Dörfern so etwas wie Stimmung auf. Einige Fans halten allerdings an ihrem Plan eines Motivations-Jubel-Frühstücks am Rande der Strecke fest. Danke dafür! Was die Beine machen? Nach drei Kilometern ist von den Schmerzen nichts fast nichts mehr zu spüren. Und das wird so bleiben.

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Wer erkennt den Unterschied? … Die späteren Gewinner sind bei Kilometer 17 nur 6000 Meter vor uns. Wendepunktstrecken ermöglichen einen Blick auf die Sieger.

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Danke Dominik für dieses Foto!

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Wendepunkt für die Marathonis – Start für die Halbmarathonläufer.

10:40 Uhr – es läuft gut. Dominik zieht das Tempo an. Meine Garmin hatte übrigens ausgerechnet heute einen kompletten Hänger. Um 5:25 Uhr ist die Anzeige stehen geblieben und ließ sich nicht mehr dazu motivieren, den normalen Dienst aufzunehmen. So bin ich nur mit Stoppuhr unterwegs. Das i-Phone mit der Runtastic-Aufzeichnung bleibt in der Jacke verstaut. Bei der späteren Analyse der Zeiten zeigt sich: die ersten 21 Kilometer laufen wir nahezu konstant im Fünferschnitt. Auf der zweiten Streckenhälfte sind wir dann auf allen Kilometern unter fünf Minuten unterwegs.

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Die lange Kurve vor/nach dem Wendepunkt bei Bullay.

11:10 Uhr – Kilometer 32 wird angezeigt. Eine magische Marke. Jetzt regnet es heftig, was sich bis ins Ziel nicht mehr ändern wird. Egal, wer läuft, bleibt warm. Christoph und Marcel sind zurückgeblieben. Auf der ersten Streckenhälfte, hatten wir einige Male auf die beiden gewartet. Aber Dominik ist bei seiner Marathon-Premiere gut drauf. Also laufe ich mit ihm, er soll eine Zeit erreichen, mit der er zufrieden sein kann. Allerdings geht er es zu diesem Zeitpunkt etwas zu flott an. Ein typischer Premierenfehler. Ich bremse ein wenig. Der Mann mit dem Hammer soll auch heute keine Chance haben. Ein junger Läufer spricht uns an, will wissen, welche Zeit wir anstreben, weil es sei auch sein erster Marathon und er würde sich gerne an uns dranhängen. „So um die 3:35“, schätze ich, wenn wir in diesem Tempo weiterlaufen. Das sei Prima, meint der Student aus Köln und erzählt von seinen Plänen, im Herbst einen Triathlon zu finishen. Die Zeit zum Training müsste man haben …

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Eine von vielen Burgen an der Strecke.

4:36 – 4:47 – 4:37 – 4:40 – 4:44 – 4:41 – fünf Kilometer vor dem Ziel wird klar, dass wir vielleicht doch unter 3:30 Stunden bleiben können. Zeit für zwei Schluck Cola. Dann übernehme ich die Initiative. Dominik wird das packen, wenn er ein Zugpferd hat. Da bin ich mir sicher. Wir laufen schon im Stadtgebiet. 4:30 – 4:22 – der Atem wird lauter. Jetzt könnte ich gerne auf die Jacke verzichten. Dominik bleibt dran, der Student kann nicht mehr ganz folgen. Über Kopfsteinpflaster geht es hinunter auf dei Rheinpromenade, am Schloss vorbei. 4:21 – noch ein Kilometer. An der Seilbahn muss nochmal eine kleine Ecke gelaufen werden – nicht gut für die Muskulatur. Mein Lauffreund verzieht das Gesicht. Ein Krampf kündigt sich an. „Locker weiterlaufen“, spreche ich ihm gut zu. Ich glaube, etwas Tempo herauszunehmen, was der nachträgliche Blick auf die Statistik nicht bestätigt: 4:16 für den letzten von 42 nassen Kilometern.

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Warten am Ziel: Wann kommt der nächste Läufer.

11:58:50 Uhr – Hand in Hand laufen Dominik und ein pudelnasser Rainer ins Ziel. Medaille, Gratulation, Dauergrinsen. Alles so, wie es sein muss. Und eine tolle Premierenzeit für meinen schnellen Partner: 3:28:50 Stunden. Aber – es schüttet in Strömen. Das alkoholfreie Weizen muss sein. Nach den ersten Schlucken ist es allerdings irgendwie zu kalt. Und während wir auf die Ankunft von Christoph und Marcell warten, die zehn Minuten nach uns ankommen, ist auch unsere restliche Körperwärme komplett verbraucht.

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Christoph und Marcel mit zwei Lauffreunden aus Bielefeld beim Zieleinlauf.

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Geschafft und glücklich: Christoph, Dominik, Marcel und meiner einer.

Ich fange an zu schlottern. Alles nass und kalt. Schnell noch ein Gruppenbild und dann nichts wie ab in die warme Tiefgarage. Das Warten auf den Shuttelbus zu den Duschen sparen wir uns. Mit unserer Abtrocken- und Umkleidenummer im Parkhaus verursachen wir zum Glück keinen Unfall … Dann flott, wohlig warm eingepackt und voller Glückshormone, zurück nach Trier.

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Striptease im Basislager.27-DSC01706

28-DSC01708Es hat wieder Spaß gemacht! Etwas lockerer gelaufen wären auch zehn Kilometer mehr kein Problem gewesen. Gute Vorzeichen für den Eifelmarathon mit Ultrapremiere in zwei Wochen.

 

Keine Bilder :(

Trotz des intensiven Intervalltrainings gestern Abend musste ich heute morgen an die frische Luft. Eine ganz entspannte Runde zu den wieder aufgefüllten Mtheiser Weihern. Das Tat gut, auch wenn ich meine Beine heute ordentlich spüre.

Fotos kann ich leider nicht zeigen, auch keine vom TV-bewegt-Training, das ich wie immer in meinem Parallel-Blog beschrieben habe.

Aber halt, es gibt ja noch Facebook. Das habe ich zumindest einige Matschlaufbilder hochgeladen.

Morgen dann also eine Doppeleinheit: zwei Stunden am Morgen. Und um Mitternacht der Lauf in Kröv. Drückt die Daumen, dass das Wetter hält und der REgen nicht die versprochenen 1500 Kerzen löscht.

Heiter bis wolkig

Schwer waren die Beine heute früh. Irgendwie im krassen Gegensatz zu dem tollen Wetter an diesem Morgen. Sonne, die Natur erblüht. Es duftet. Auf meinem Shirt steht „get fit“. Kleine Hommage an Jens Nagel. Irgendwie fühle ich mich platt, komme nur schwer in Gang. Vielleicht liegt es ja an dem angekündigten Wetterumschwung.

An den Anblicken, die sich auf der 11er-Runde bieten, kann es nicht liegen. Vielleicht wäre die ja etwas für einen Gemeinschaftslauf am Donnerstag …

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