Der Letzte vor dem Fest – mit den Neuen

Viel Weihnachten morgen in unserer Zeitung. Muss auch so sein, schließlich muss das Blatt für drei Tage Unterhaltung und Besinnlichkeit ausreichen …

DSC04601Viel Lichterglanz heute über der Stadt, als ich zu früher Morgenstunde meine neuen Fujitrabuco zum erstenmal ausgeführt habe. Und wie es sich für wasserdichte Trailschuhe gehört, mussten sie ihr Profil durch reichlich Matsch fräsen.

DSC04609Rauf auf den Petrisberg also auf meinen Lieblingspfaden, die zu dieser Jahreszeit teilweise reichlich von Wildschweinen durchgepflügt werden. Aber das Schmatzen – nicht der Schweine, sondern – der Schuhsohlen, wenn sie versuchen, sich festzukrallen.

DSC04615Schön ist das. Auch die steile Rampe hoch zum Aussichtpunkt Sickingenstraße geht gut. Super Grip, würde man bei Reifen sagen. Und auf feuchtem Asphalt? Ausreichend. Aber richtig Spaß machen die bunten Treter in Matsch, auf feuchtem Blätterwerk und Gras.

DSC04618In der Stadt sind derweil schon die Lichter ausgeschaltet, obwohl es noch ziemlich düster ist. Dafür bietet der Morgenhimmel ein ziemliches Spektakel.

DSC04619Weinberge oder Unicampus? Mein Beine entscheiden sich für den Campus, um wieder hinunter ins Tal zu kommen. Ist auch immer wieder schön, der Skulpturenpark.

DSC04620Und die spiegelnde Oberfläche der Uniweiher ziehen bei Wolkenstimmung auch immer die Blicke an.

DSC04621Ein schöner Morgenlauf, der letzte vor Weihnachten. Die neuen Schuhe taugen.

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Allen Freunden und Gästen meines Blogs wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest!

 

 

 

 

 

Mehr als 135 bpm

DSC04527Komme gerade von einer schönen Nachmittagsrunde auf dem Petrisberg zurück. Nur ein Hauch von blauem Himmel. Dennoch ein schöner Lauf, zu 95 Prozent auf Erde und Schotter.

DSC04531Und die Fotos illustrieren die Laufkolumne dieser Woche, die ja auch noch in den Blog eingestellt werden will.

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                        Die Zahl für den Winter: 135

Wenn die Außentemperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, ist das kein Grund, die Laufschuhe im Schrank zu lassen. Für mich jedenfalls gilt nicht das Motto der Sommerläufer, die sich nur dann auf den Weg machen, wenn das Thermometer T-Shirt-Wetter signalisiert. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Und wer schon mal dieses herrliche Knirschen bei jedem Schritt auf gefrorener Erde gehört hat, der will die Musik der Natur im Wintertakt wieder genießen.

 

DSC04533Die richtige Kleidung gehört natürlich dazu. Davon hatte ich ja vor einer Woche bereits geschrieben. Es gilt das Zwiebelprinzip: Je kälter, desto mehr Lagen. Idealerweise in atmungsaktiven Stoffen, die den Schweiß nach außen abgeben, aber dennoch warm halten.

DSC04534Apropos! Besonders wichtig ist im Winter das langsame Aufwärmen. Wer bei Eiseskälte glaubt, direkt im Höchsttempo losrennen zu müssen, geht ein wesentlich höheres Risiko ein, sich zu verletzen, als im Sommer. Gemach also. Schön langsam lostraben. Anfersen, Hampelmann- und ähnliche Übungen lassen den Winterläufer auf Touren kommen.

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Für alle, die mit Musik laufen, habe ich auch für die Aufwärmphase einen Tipp: 135! So viele Schläge (Beats) pro Minute sind ideal dafür. Danach dürfen es problemlos einige mehr sein. Aber grundsätzlich gilt im Winter das Prinzip: Lieber etwas länger, aber langsamer laufen!

 

DSC04541Muss ich noch weiter erklären, warum ich die Winterlaufzeit liebe?

 

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Lauf über dem Nebel

Dicker Nebel heute früh. Aber der Blick auf das Wetterradar verspricht wolkenlosen Himmel. Also erst einmal abwarten. In einer Urlaubswoche kein Problem. Und als die Suppe immer noch nicht weg ist, mache ich etwas, was ich sonst vermeide: Ich steige ins Auto und sammle erst einmal schnell Höhenmeter, um dem Nebel zu entfliehen.

DSC04451Schon in Tarforst schimmert blauer Himmel durch. Als Auto in Alt-Tarforst abstellen, lange Überhose aus. Garmin und Smartphone auf „go“ und los geht’s.

DSC04466Es wird ein Traumlauf über zwölf Kilometer. Unglaubliche Eindrücke. Die kleine Kamera – wie war doch diese witzige Beschreibung dafür  … der Flachmann – fühlt sich ungewohnt an, nach zwei Tagen mit der dicken SLR. Aber die Fotos sind auch ganz brauchbar.

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Seht selbst

 

Laufzwiebeln

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-15 Grad – wie im Winter vor zwei Jahren – sind ja schon ordentlich kalt. Aber wie fühlen sich -41 Grad an?

Einen Marathon bei -41 Grad? Das gibt es. Im Norden Kanadas. Und der Sieger kommt aus Deutschland, hat seine Wurzeln in der Eifel. Ich habe schon Kontakt mit ihm und werde in den nächsten Tagen seine Geschichte aufschreiben.

Ein wenig anmoderieren kann ich das ja schon mal in meiner aktuellen Laufkolumne:

 

Laufzwiebeln

Es gibt sie noch, die ganz Harten. Die laufen trotz der mittlerweile winterlichen Temperaturen in kurzen oder halblangen Hosen. Für alle anderen hat aber die Zeit der Laufzwiebeln begonnen: Über die Funktionsunterwäsche kommt eine lange Laufhose, Laufshirt, wahlweise mit langen Ärmeln, die dickere Jacke. Handschuhe und Mütze dürfen nicht fehlen. Die wieder dicker besockten Füße stecken in den stabileren Schuhen. Wer ins Gelände geht, nimmt gerne auch die wasserdichte Variante.
So verpackt, wird die sportliche Betätigung im Freien auch bei minus vier Grad zum Genuss, so wie zu Beginn dieser Woche. Und wenn dann endlich der erste Schneefall die Landschaft in ein Wintermärchen verwandelt, dürfen auch endlich wieder die Schneeketten für die Schuhe zum Einsatz kommen – übrigens ein nicht zu teueres Weihnachtsgeschenk, das mit Sicherheit Läufer, Walker und Spaziergänger begeistert.
-4 Grad – darüber können die Teilnehmer am Polar Bear Marathon im nordkanadischen Städtchen Churchill nur schmunzeln. Beim kältesten Marathon der Welt zeigte das Außenthermometer -41 Grad. Die Zwiebelmontur des einzigen deutschen Teilnehmers zählte über 20 Teile. Das größte Problem war allerdings, Augenbrauen und –Lider vor dem Einfrieren zu schützen. Zumindest das wird uns in diesem Winter an Mosel, in Eifel und Hunsrück vermutlich nicht drohen. Und Polar Bears, also Eisbären, gibt es hier zum Glück auch nicht.
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Fehltritt

DSC00579Ein Fehltritt des Winters. Jede Menge Schnee Mitte März im Moseltal. Das ist schon ungewöhnlich. So kommen die Yaktrax noch einmal zu einem späten Einsatz für einen hochwinterlichen Lauf im Frühling.

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DSC00589Beinahe wäre der allerdings dramatisch verlaufen. Auf der Kernscheider Höhe ist die Sicht so diffus, dass ungespurte Wege konturlos werden. Unter dem Schnee verbergen sich jedoch an manchen Stellen tiefe Furchen von Traktorreifen. Und gerade, als ich diese Wegpassage hinter mir wähne fährt der Schmerz in mein Fußgelenk. Fehltritt!

Vorsichtiges Auftreten. Einige Schritte. Der Schmerz beruhigt sich. Ich kann weiterlaufen. Nach dem Lauf Kühlung. Da ist irgend etwas zumindest leicht gezerrt oder gedehnt. Nicht dramatisch, denke ich. Vermutlich hat jahrelanges Laufen und Trainieren mich vor einer schlimmen Verletzung bewahrt.

Der Lauf im Schnee war dennoch schön:

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Schnee schnuppe(r)n

Der erste Tag, an dem ich das Gefühl habe, es wird besser. Weniger Schmerzmittel und dennoch weniger Schmerzen.

DSC00367Auch nach Trier ist der Winter noch einmal zurückgekommen und hat die Stadt am Morgen in ein weißes Kleid gehüllt. Der Himmel flockt den ganzen Tag aus. Allerdings taut in den hellen Stunden mehr als hinzukommt.

DSC00366Ein Spaziergang muss heute möglich sein. Das hatte ich mir schon gestern vorgenommen. Die Decke soll mir nicht auf den Kopf fallen.

DSC00372Am späteren Nachmittag ist es dann soweit. Meine bessere Hälfte war schon schwimmen und streikt angesichts der stetig fallenden Flocken. Also werfe ich mich in wetterfeste Montur – unter die gelbe Jacke einen dicken Fleece – und stiefle los.

DSC00369Fast automatisch biege ich in Richtung Weinberge und Petrisberg ab.

DSC00374Schon nach wenigen Höhenmetern präsentiert sich der erste Weg komplett schneebedeckt. Ich habe extra die Kontaktlinsen eingesetzt, um die weißen Flocken im Gesicht spüren zu können. Und in den Augen, ganz wie Volker, der ungefähr zur selben Zeit in Oldenburg unterwegs sein muss. Der Gute widmet mir seinen Lauf! Danke dafür! Dass es ihm Spaß gemacht hat, nehme ich mal als gutes Omen.

DSC00375Und nun freue ich mich über die vielen schönen Sinneseindrücke, die mich immer wieder meine kleine Kamera zücken lassen.

DSC00378Hinauf, am Turm Luxemburg vorbei.

DSC00379Für den Schneemann musste schon ganz schon reichlich das Umfeld abgekratzt werden.

DSC00381Das Wasserband präsentiert sich wie fast immer irgendwie surreal, fast wie aus dem Katalog für fleißige Bausparkassenkunden.

DSC00382Auf dem Panoramaweg vorbei an der Windharfe, dann wieder auf sich windenden Pfaden hinunter ins Tal.

DSC00383DSC00386DSC00380Das ist mein Laufrevier. Der Schnee zeichnet die vielen Varianten weiß in die Hänge.

DSC00387DSC00388Auch wenn schon eine Stunde vergangen ist. Ich kann nicht widerstehen und biege in meinen Lieblingstrail ab.

DSC00389Das schönste Naturkunstwerk des Tages präsentiert sich in Form einer von Schneeflaumen bedeckten Flechte.

DSC00391Und auch meine Lieblingseiche am Petrisberg präsentiert sich einmal mehr beeindruckend.

DSC00392Ein Spaziergang von 90 Minuten … Schön war’s! Hoffentlich nicht zu viel. Bald werde ich hier wieder flotter unterwegs sein.

 

Matsch

… lässt die Waldrunde im Tiergartental zu einer seifigen Sache werden. Besonders, wenn am Fuss nicht der passende Schuhe klebt.

1-DSC00349So heute auf der kurzen Runde zu zweit. Da war es doch keine so gute Idee, zu den Trainer DS zu greifen. Die leichten Straßenrenner sind nur bedingt fürs Gelände geeignet. Und gar nicht für so tiefes Geläuf.

2-DSC00350Wo vor zwei Tagen noch alles weiß war, kündigt sich nun der Frühling an. Nur in den schattigsten Stellen im Tal noch ein Hauch von Eis.

3-DSC00353Aber egal, es macht auch so Spaß. Und die Schuhe lassen sich wieder säubern.

5-DSC00357Einige Pendeleinlagen muss ich heute einstreuen, sonst wird mir das Laufen in diesem gemäßigten Tempo doch zu schwer. Aber Karin hat nichts dagegen und ist am kleinen Biest eh froh, dass ich vorauslaufe. So fühlt sie sich ganz bestimmt nicht angetrieben.

6-DSC00361Im Garten strecken derweil die ersten Schneeglöckchen ihre weißen Blüten in die noch kühle Luft. Die neue Jahreszeit kündigt sich an.

Morgen dann vielleicht nochmal ein letzter Lauf vor der Zwangspause. Insgesamt 80 Kilometer in der vergangenen Woche. +/- 1400 Höhenmeter. Iie intensivste Woche seit langem. Davon darf sich der Körper nun erholen.

Mehr Schnee!

DSC00305Unverhofft kommt oft in diesem Winter. Das Tiefdruckgebiet, dass die USA im Schnee versinken ließ, hatte auch noch etwas von der weißen Pracht über den Atlantik gerettet und über Eifel, Mosel und Hunsrück verteilt. So lockte heute Morgen wieder eine Tiefschneeauflage von drei Zentimetern unerschrockene Läufer und unvermeidliche Gassigeher auf die Piste.

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Meine Beine sind zwar nach dem langen Lauf vom Mittwoch noch immer etwas schwer. Aber die Chance zum vielleicht letzten Schneelauf in diesem Winter darf ich mir nicht entgehen lassen. Angesichts der weißen Straßen stecke ich die Yaktrax in die Jackentasche. Eine gute Entscheidung, denn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist es auf Asphalt ziemlich glatt – und auch auf den gefrorene Wegen und Trails.

DSC00311So kommen die Laufketten am Eselspfad an die Füße. Das erleichtert den „Aufstieg“ zur Hill und den Abstieg am großen Biest. Kein Rutschen! Mein selbstbewusster Laufstil bei diesen Verhältnissen sorgt auch bei den Gassigehern für Aufmerksamkeit, die heute überraschend zahlreich im Tiergarten unterwegs sind.

DSC00313Nach drei, vier Kilometern fühlen sich die müden Beine zunehmend frisch an. Jetzt die Waldrunde auf unberührtem Schnee. Das macht natürlich besonders viel Laune. Ganz offensichtlich auch der über beide Backen strahlenden Läuferin, die mir am Brückchen entgegen kommt.

DSC00316Am Kleinen Biest ändere ich meinen Plan, heute nur eine kurze Runde zu laufen. Auf schneebedeckter Straße im Tiergarten geht es weiter bis zum Großen Biest. Beim Weg hinauf „bewundere“ ich meine Spuren, die ich 40 Minuten davor beim Runterlaufen in den Schnee gestanzt habe. Sieht gut aus, kein Rutschen.

DSC00321Auf dem Höhenpfad zurück.

DSC00322Das Weingut von Nell im Tal präsentiert sich winterlich. Hinunter zum Sportplatz und zurück nach Hause.

DSC00324Es sind also doch zehn Kilometer geworden. Dank Schneeketten ein schöner Spaß. Ob ich sie noch einmal in diesem Winter brauchen werde?

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Distanz 9.72 km

Dauer Pause 00:55:57

Ø Pace 05:45 min/km

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 165 m / 166 m

 

Nachschlag

Nochmal Schnee in Trier. Dann also der vierte Tour in Folge. Da passt es gut, dass ich noch frei habe und die Gelegenheit nutzen kann, mit dem Lauftreff unterwegs zu sein.

DSC00240Angesichts des Schneefalls haben bis auf Christoph und Laufphilosoph Werner – optimistisch wadenfrei und ohne Mütze – allerdings alle gekniffen.

DSC00244Durch den Grünzug der ehemaligen Landeslehr- und Verssuchsanstalt also ins Tiergartental.

DSC00245Wunderbar weiß die Weg. Gedämpft der Tritt. Im Wald knirscht es unter den Sohlen. Ein Wintertraum. Für Werner nehmen wir etwas das Tempo heraus. Für ihn ist es dennoch flott, vor allem die Serpentinen hinauf auf die Kernscheider Höhe.

DSC00248Christoph läuft eine kleine Extrarunde, bis unser Nachzügler den Berg heraufkommt. Eine schöne Gelegenheit, meinen Lieblingsbaum mal mit Läufer abzulichten.

DSC00249Dann geht es an dem neuen Wanderschild vorbei hinunter ins Goldkäulchen. Winteridylle, wunderbar zu laufen. Lediglich auf dem Trail hinauf zum Hundesportplatz müssen wir extrem aufmerksam sein, weil der von Pferden und Wildschweinen durchpflügte Matsch gefroren ist und unter der dünnen Schneedecke darauf wartet, bei unachtsamen Läufern die Bänder und Knöchel zu malträtieren.

DSC00254Es geht aber alles gut, so dass wir über Mariahof und dem wenig Panorama bietenden Panoramaweg bis zu dem schmalen Weg laufen können, der wieder hinunter ins Tiergartental führt.

DSC00255An der Brücke zum Kandelbach verabschiedet sich Werner erleichtert. Für ihn war es eine fordernde Runde. Ich würde nun auf direktem Weg nach Hause laufen, aber Christoph schlägt vor, die Variante durch die Weinberge zu nehmen. Also auf zum Amphitheater! Das steile Stück Straße hoch bis zur Einmündung des Weinlehrpfads. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass es hier so lange hinauf geht. Normalerweise bin ich ja in der anderen Richtung hier unterwegs.

Aber die Beine fliegen. Es macht richtig Spaß, mal wieder fast am Anschlag zu laufen. Der Schnee stört nicht. Immer wieder könnte ich jubeln, wie sehr die Kontakktlinsen das Laufen bei Regen, Schnee und überhaupt erleichtern. Nichts beschlägt. Freie Sicht, die allerdings von der hereinbrechenden Dunkelheit doch etwas beeinträchtigt wird. Aber das Restlicht genügt bis nach Hause.

Das war gestern. Heute wirklich ein Ruhetag. Angesichts des grauen Wetters fällt das leicht.

Distanz 16.80 km

Dauer 01:47:19

Ø Pace 06:23 min/km

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 312 m / 315 m

 

Sonne – part II

Wieder Sonne! Da gibt es überhaupt keine Frage: Laufschuhe an und raus an die frische Luft.

13-DSC00199Dass die wirklich frisch ist, zeigt spätestens der erstarrte Schlamm im Tiergartental. der extreme Aufmerksamkeit verlangt, will Läufer nicht sein Geläuf ruinieren.

12-DSC00202Da ist das gemäßigte Tempo gerade recht. Denn ich laufe auch heute wieder in Begleitung meiner besseren Hälfte. Sie macht das gerne, sagt sie. Wenn das mal kein Beweis meiner Anpassungsfähigkeit ist 😉

11-DSC00208Weil der Boden so gefroren ist, wagen wir die Abkürzung vom Tiergarten zum Goldkäulchen durch das Tal. Die Wiesen hier sind üblicherweise extrem nass. So auch heute, zumindest an manchen Stellen. Was Karins grünen Schuhen zu ihrem Entsetzen eine braune Patina verleiht.

10-DSC00213Egal, das lässt sich wieder auswaschen. Gespart hat es einige Höhenmeter. Gut so, denn wir haben noch reichlich davon vor uns.

07-DSC00222Wunderbar ist es heute wieder. Viel Schnee gibt es zwar nicht mehr. Der hält sich nur im Schatten des Waldes und auf den Höhen. Bis wir die aber bewundern können, müssen wir erst mal wieder hinauf. Quer durch den Wald, damit die Tour nicht zu lang wird. Am Nachmittag haben sich schließlich Gäste angesagt.

09-DSC00215Meine Warnung „Kürzer, aber anstrengender, weil länger bergauf“ geht ins Leere. Und so ist mein Schatz für knapp zwei Kilometer nicht ansprechbar, oben angelangt allerdings auch ganz schön stolz, es geschafft zu haben.

06-DSC0022305-DSC00224An den gemächlich trabenden Haflingern rauscht sie dezent vorbei.

04-DSC00226Der Blick über die Höhenzüge des Hunsrücks ist ein Genuss.

03-DSC00228Auf dem Panoramaweg von Mariahof entlang und dann den schönen Stich hinunter ins Tiergartental, wo wir gestartet sind.

02-DSC0023001-DSC00235Schon wieder ein Rekord: 10,6 Kilometer und 212 Höhenmeter rauf und runter. Das Geländeprofil ist … interessant 😉

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