Kontaktlinsenwetter

15 Grad, Regen, Wind – da freut sich der Brillenträger, wenn er seine neue Errungenschaft einsetzen kann: Weiche Tageskontaklinsen.

2Reichlich Pfützen und Matsch in den Weinbergen. Da freut sich der Morgenläufer über griffige und wasserdichte Trailschuhe. Und die machen wirklich Spaß. Ich muss wirklich mal einen ausführlichen Testbericht zu den Asics Fuji-Trabuco schreiben.

Die klassischste meiner Petrisbergvarianten muss es heute sein. Exakt zehn Kilometer. Und wieder ist die Lust auf Tempo da. 🙂

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Distanz 10.11 km

Dauer 00:51:01

Ø Pace 05:02 min/km

Ø Geschwindigkeit 11.9 km/h

Kalorien 597 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 180 m / 180 m

Wetterwende

Es taut mächtig im Trierer Land. Wer aber glaubte, der Eispanzer auf den Wegen würde sich über Nacht in Wasser auflösen, lag falsch. Wenn auch im Tal schon an vielen Stellen die Rutschstrecken verschwunden sind, so dauert es auf der Höhe oder in Seitentälern, wo der Wind noch etwas kühler bläst noch mindestens den morgigen Regen- und Extremtautag, damit wieder überalle bedenkenlos gefahrlos gelaufen werden kann.

Foto 1Da ich ohne Schneeketten laufe, suche ich heute früh erst einmal den sicheren Untergrund den Kleeburger Weg hinauf. Der Blick auf meine abzweigenden Lieblingspfade bezeugt, dass es dort noch ziemlich glatt ist. So wie auf dem kurzen steilen Stich hinauf zu den Uniweihern.

Foto 4Zum Glück ist fast überall das Eis nicht mehr knüppelhart, sondern mit einer Cruncheiskruste  versehen, die der profilierten Laufschuhsohle zumindest einigermaßen Halt gibt.

Foto 2Auf dem Petrisberg ist der Panoramaweg fast noch geschlossen eisig.

Foto 3

Na ja, macht trotzdem Spaß. Es geht halt wieder nur eher langsam voran.

Ich laufe heute hinunter bis zum Amphitheater und nehme den Rückweg über das Tiergartental. Der Radweg in der Kleingartenanlage Tempelbezirk ist für Zweiradfahrer noch kaum zumutbar. Und auch im Tiergarten ist zumindest ab dem Weingut von Nell Vorsicht geboten.

Foto 5Auch das kleine Biest zeigt sich noch von der eisigen Seite. Aber zumindest am Rand finden die Schuhe Halt.

Eine ganz ungewohnte Rundenvariante mit viel Asphalt und Eis. Morgen soll es dann viel Regnen und noch wärmer werden. Mal sehen, ob es zu enem ordentlichen Moselhochwasser reicht.

Foto 6

 

Distanz 9.46 km

Dauer 00:56:40

Ø Pace 05:59 min/km

Ø Geschwindigkeit 10.01 km/h

Kalorien 575 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 172 m / 171 m

Die Wärme kommt an

DSC00010Die Wärme ist angekommen. Aktuell +5 Grad machen dem Eis auf den Wegen an der Mosel ein Ende. In den etwas höheren Lagen wird das noch etwas dauern.

Bei der  Grillparty gestern Abend auf dem Mont Royal von Traben-Trarbach sah die Sache noch etwas anders aus. Da war der große Feuerkorb eine gern in Anspruch genommene Aufwärmquelle.

DSC00001die Sonne hatte sich leider bereits hinter die Wolken verzogen, als wir vom Tal auf den Berg spaziert sind. Einen Eindruck von der schönen Mittelmosellandschaft gibt dieses Bild vielleicht dennoch. Für mich ist es jedenfalls immer fast wie Urlaub, wenn ich dorthin komme.

Als Laufrevier auch eine schöne Gegend. Erinnerungen an den Hospizlauf von Koblenz nach Trier und an den Mittrnachtslauf in Kröv werden wach. Ich freue mich schon auf diese beiden Veranstaltungen in diesem Jahr!

 

Schneislauf

Den Titel Schneelauf bekommt dieser Samstagslauf nicht. Dafür gibt es einfach zu viele eisige Stellen. Also: Schneislauf!

Meine Frage, ob Christoph seine Yaktrax eingepackt hat, erwidert er mit einem Kopfschütteln. „Das haben die Anderen sicher auch nicht, das wäre dann doch unfair.“ Na ja, ich lasse meine also zunächst mal in der Jackentasche verstaut und mache auch auf fairer Sportsmann …

DSC09951Axel, unser Langer, wartet am Sportplatz schon auf uns. Und Jürgen ist nach mehrmonatiger Pause auch da. Wir waren gemeinsam 2011 den Stockholmmarathon gelaufen. Im vergangenen Jahr hinderten ihn gesundheitliche Probleme, viel Arbeit und der Innere Schweinehund daran, unsere Samstagsgruppe zu verstärken. Jetzt will er wieder „angreifen“. Der Mittelrhein-Marathon am 26. Mai steht als Projekt an. Für mich soll das der längste Vorbereitungslauf für den Eifel-Marathon am 6. Juni werden, bei dem ich mit Marcel die erstmals angebotene 50er Strecke in Angriff nehmen werden.

DSC09955Jürgen ist wirklich eine Bereicherung und bringt immer gute Stimmung in das Team. Unerschütterlich scheint seine gute Laune, selbst wenn er einmal schlecht drauf ist. Und heute nimmt er natürlich seine eigene Form zum Thema seiner Späße.

Wir nehmen also die in Sachen Höhenmeter etwas moderatere Runde durchs Goldkäulchen zur Pellinger Straße und zurück durch den Mattheiser Wald und übre Mariahof in Angriff. Dazu müssen wir erst einmal hinunter ins Tiergartental. Das kleine Biest, total vereist. Aber alle kommen heil unten an. Meine Fuji-Trabuco haben wirklich auch bei Schnee und Eis einen sehr guten Grip. Meine Schneeketten bekommt deshalb Jürgen, der mit den Sommerstraßenlaufschuhen doch eine ziemlich Rutschpartie zeigt – fortan aber zu den Yaktrax-Fans gehört.

DSC09959Schön ist es im Wald, auch wenn sich die Sonne gegen 9 Uhr noch nicht zeigt. Sie kämpft sich erst gegen 13 Uhr durch die Wolken. Wo auf den Wegen eine feste Schneedecke die Auflage bildet, ist der Lauf unbeschwert. An den eisigen Abschnitten empfiehlt es sich, durch den tiefen Schnee am Rand zu laufen. Und auf den steilen Bergabstücken macht das sowieso den meisten Spaß.

DSC09985Im Mattheiser Wald fragt Christoph ab, ob alle noch eine Extraschleife mitlaufen. Kein Widerspruch, deshalb biegen wir nach links ab. Ein Teil der Schliefe wird allerdings zum Schnürsenkel, weil Waldarbeiter am Tag davor Baum-Mikado gespielt haben. Kein Durchkommen, deshalb laufen wir diese Abzweigung wieder zurück.

DSC09969Ich genieße noch einmal die weiße Winterpracht in vollen Zügen. Morgen soll es Eisregen geben. Und am Montag dann schon +7 Grad. Zur Mitte der Woche gar +14 Grad. Da werden sich alle unbefestigten Pfade in Schlammpfuhle verwandeln. Und vermutlich wird der dichte Nebel Tal und Hügel verhüllen.

DSC09986Auf dem Panoramaweg um den Stadtteil Mariahof ist die Auflge blankes Eis. Kein Spaß, außer für Jürgen. Hinunter in den Tiergarten und zurück duch den Ort bis zum Sportplatz. 20 Kilometer kommen am Ende zusammen.

DSC09989Das Tempo teilweise sehr gemütlich, so dass ich mit Christoph immer mal wieder einige hundert Meter vor- und wieder zurückgelaufen sind, um warm zu bleiben. Macht nichts, hat Spaß gemacht.

DSC09990Heute Nachmittag dann noch ein Ausflug nach Traben-Trarbach. Ich bin schon gespannt, wie sich die Mittelmosel präsentieren wird. Wenn die Sonne noch ein wenig länger scheint, wird der Spaß groß.

strecke 260113

Distanz: 20,08 km
Zeit: 2:10:44
Ø Pace: 6:31 min/km
Positiver Höhenunterschied: 345 m
Kalorien: 1.452 cal

Yaktraxwetter

-8 Grad, gefühlt -10 Grad. Das versprach meine Smartphone-Wettervorhersage für heute Morgen um 8 Uhr. Also: Dicke Handschuhe an, Buff an den Hals, die dicke Mütze sowieso – und vorsichtshalber auch die Yaktrax in die Jackentasche.

DSC09934Sie blieben dort nicht für lange Zeit, denn in den vergangenen beiden etwas milderen Tagen hat es ganz offensichtlich auch auf den Wegen und Pfaden am Petrisberg getaut. So präsentierte sich heute dort zum Teil blankes Eis. Auch auf Trampelpfaden. Pures Yaktraxwetter also. Und die Teile blieben auch an den Schuhen bis zum letzten Berg am Kleeburgerweg.

DSC09939Kleine Wolkenlücken machten die Sicht besser als am Tag zuvor und versprachen für den Tag doch einige Sonnestrahlen, die es ab 13 Uhr auch gab.

DSC09937Dass die Grundschule in Olewig nur zur Hälfte für den Unterricht genutzt wird, ließ sich von den gegnüberliegenden Weinbergen gut erkennen. Die Diskussion, dort mehr Klassen unterzubringen und dafür einer der Grundschulen in Tarforst oder in Trier-Ost zu verkleinern oder zu schließen, ist noch nicht beendet.

DSC09946Wie schon gesagt: Yaktraxwetter!

Diese Schneeketten für Läufer sind auch Thema meiner neuen Laufkolumne.

 

Glatter als ein Babypopo

Laufen im Winter? Wer das noch nicht probiert hat, sollte es tun. So eine Runde auf Schnee ist zwar anstrengender als ohne. Der Spaßfaktor ist allerdings auch größer. Zumindest dann, wenn die Wahl bei den Schuhen nicht ausgerechnet auf die mit der nahezu profillosen Sohle fällt.
Die Wege sind derzeit oft glatter als ein Kinderpopo – wenn dieser Vergleich erlaubt sei, um das böse Wort a…glatt zu vermeiden. Und gut profilierte Trailschuhe sind das Mindeste für ausreichende Trittsicherheit.
Unter erfahreneren Winterläufern wiederholt sich auch in diesem Winter der Glaubenskrieg, ob noch mehr Aufrüstung für die Schuhe sein muss, um den Fall des Falles zu vermeiden. Da gibt es die einen, die auf mit Stahlspitzen bewehrte Spezialschuhe schwören. Auf spiegelglattem Untergrund sind diese Eiskäfer sicher die sicherste Wahl. Wenn dann aber plötzlich geräumter und nasser Untergrund den Laufweg bestimmt, werden wiederum die Spikes zu Rutschfallen.
Ich gehöre auch deshalb eher zu der Winterlauffraktion, die auf Schneeketten für die Schuhe setzte. Diese mit Stahlfederspiralen umwickelten Gummiüberzieher sind im Anschaffungspreis wesentlich günstiger. Vor allem aber lassen sie sich schnell über die Schuhsohlen spannen und auch wieder abziehen, wenn der Untergrund seine winterliche Pracht verloren hat.
Zudem haben die Schuhschneeketten den Vorteil, dass man damit auch spazieren kann. Und sie haben einen hohen Wiedererkennungswert. Meine Kinder haben mich am Montag jedenfalls am Abend mit den Worten begrüßt: „Papa, wir wissen, wo du heute früh gelaufen bist. Wir haben deine Spuren gesehen.“

Tiefe Spuren

Wieder Gesellschaft! Dominik stellt unserem gemeinsamen 11er noch einen 20minütigen Tempodauerlauf von Trier-Nord nach Olewig voran, damit wir kurz vor 8 Uhr zum doppelten Vergnügen im Schnee starten können. Mein neuer Lauffreund ist noch neu in Trier. Da macht es Spaß, ihm die vielen Möglichkeiten für einen Stundenlauf zu zeigen.

Nachdem wir in der vergangenen Woche auf dem Petrisberg waren, geht es  heute also zur Hausrunde durch Tiergartental hinauf nach Kernscheid und zurück nach Olewig. Allerdings erspare ich uns den Abstieg über das große Biest und wir laufen zunächst das kleine Biest hinunter und auf dem Talweg in Richtung Kandelbachbrücke.

DSC09919Eine gute Entscheidung, wie sich zeigt. Den steilen Biestabstieg haben Kinder als Schlittenbahn entdeckt. Auch mit Trialschuhen hätten wir dort keinen Halt gefunden. Und die Yaktrax habe ich aus Rücksicht auf Dominik zuhause gelassen, der auch ohne Schneeketten unterwegs ist.

Nach der Wende durch den Grünzug des ehemaligen Geländes der Landeslehr- und Versuchsanstalt geht es in die Gegenrichtung über schneebedekcte Wege bis zum Brückchen im Wald. Danach rechts ab Richtung Goldkäulchen und hinauf nach Kernscheid.

DSC09922Ich nutze die Begleitung, um endlich mal ein Foto von mir und meiner Lieblingsbaumansicht zu bekommen. Für das trübe Morgenlicht ist das doch ganz gut geworden 😉

DSC09932Der Weg zurück nach Kernscheid und von dort hinunter zum Ortsteil Hill erfordert an einigen Stellen Aufmerksamkeit und Konzentration. Die tiefgefrorenen Rillen, die Traktorenreifen hier vor dem Frost in den Matsch gefräst haben, sind bei weitgehend kontrastfreier Sicht nur schwer zu erkennen.

Dennoch ist das Laufen auf dem Schnee ein wahre Wonne, ganz anders als auf den glatten halbgeräumten Straßen im Stadtteil.

Ein guter Start in den Tag!

 

Distanz 10.75 km

Dauer 01:05:59

Ø Pace 06:08 min/km

Ø Geschwindigkeit 9.78 km/h

Kalorien 658 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 110 m / 84 m

Mit vollem Grip

Zwei Zentimeter Puder auf verharschter Altschneeschicht. Da kommen erst mal wieder die Schneeketten unter die Schuhe. Besonders für den „Aufstieg“ zum Petrisberg.

DSC09905Es ist einfach immer wieder ein Traum, durch eine weiße Winterlandschaft zu laufen, während sich im Tal die Autos auf dem Weg in die Innenstadt anstellen.

DSC09906Auch wenn es noch ziemlich dunkel ist, macht mein kleiner Lieblingstrail auch bei diesen Bedingungen Freude.

DSC09909Wegen der Unterzieher heute nicht auf Asphalt die Sickingenstraße hoch, sondern auf direktem Weg steil durch die Weinberge hinauf zum Aussichtspunkt. Da pumpt das Herz in schnellstem Takt.

DSC09910Weiter geht’s, nachdem die Yaktrax in der Jackentasche verstaut sind. Denn am Samstag war der Schneelauf mit den Fuji-Trabuco pur überraschend rutschfrei.

DSC09915So auch heute. Toller Grip, der auf leichten bis mittleren Steigungen auch mit Schnee voll ausreicht. Belagwechsel? Heute nicht, auch nicht am Wasserband.

DSC09917Ganz so flott sind diese Schneeläufe nicht. Aber das ist nicht schlimm. Der Spaß ist groß. Und bergab lässt es sich schneegedämpft, vollkommen mit gelöster Bremse laufen.

 

Distanz 10.54 km

Ø Pace 06:16 min/km

Ø Geschwindigkeit 9.57 km/h

Kalorien 650 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 224 m / 226 m

20 im Schnee

Heute versinken große Teil von Rheinland-Pfalz und Baden-Würtemberg im Eischaos. In Trier scheint nach dem Regen heute Morgen, der eine dicke Eiskruste auf den Schnee gezaubert hat,gerade mal wieder die Sonne. So wie gestern Nachmittag, als sich erstmals seit Woche, zumindest gefühlt war es so lange her, der blaue Himmel über eine wunderbaren Winterlandschaft zeigte.

DSC09902Am Morgen war das anders. Auch schön, aber ziemlich monochrom weiß, so dass der Kontrast in den Fotos von einem wunderschönen 20er über Petrisberg und Heidkopf.

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Wieder ein neuer Läufer lässt unser Quintett zum flotten 6er werden. Michael heißt er und kommt aus der Nähe von Offenburg wegen seiner Freundin alle paar Wochen nach Trier. Die Statur verrät, dass er der Fußballerfraktion angehört und das Laufen eher nicht zu seinen Hauptsportarten zählt.

Aber er ist gut drauf, sehr sympatisch und ziemlich flott. Christoph – heute erstmals in schön gelber Jacke -, der am Samstag in der Regel die Laufwege bestimmt, will derm Schwarzwälder die Region zeigen. Das bedeutet – ganz klar – wir dürfen in die Höhe. Besonders für Achim, der erstmals seit einer Erkältung wieder dabei ist, wird das eine Herausforderung.

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Also erst mal zum Aussichtpunkt in der Sickingenstraße. Die Gesellschaft des Gastes ermöglicht ein Gruppenbild ohne Selbstauslöser. Damit ist die Galerie für das geplante Fotobuch zum Laufjahr 2012 vollendet.

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Durch den Wald an Franzens Knüppchen vorbei durch den Petrispark. Im Weidengraben links hinunter ins Avelertal und von dort hoch auf den Heidkopf, wo der Wind deutlich eisiger über die weiten Flächen bläst.

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Der Blick über die Neubaugebiete auf der Tarforster Höhe motiviert, den Rückweg über den ersten Abschnitt des Saar-Hunsrück-Steiges zu wählen. Der Matsch der vergangenen Woche ist gefroren und mit einer weichen Schneeauflage gepolstert. Schön, auch der Gedanke an das Frühjahr, wenn dieser Weg entlang blühender Wiesen zu meinen Lieblingsstrecke zählt.

DSC09887DSC09892Die 400 Jahre alte Eiche bei Irsch ist wie zu jeder Zeit beeindruckend. Dann noch en Stück durch den Wald und an den Weinbergen entlang und hinunter ins Olewiger Tal. Achims Akku ist leer, er nimmt den direkten Weg ins Tal.

DSC09889Kurz vor dem Sportplatz meint Michael, er sei noch nie 20 Kilometer am Stück gelaufen. Die Garmin zeigt 19,2 Kilometer an. Also stapfen wir noch zwei Runden um den Sportplatz, damit unser Gast diese magische Marke durchbrechen kann.

DSC09897Ich bin gespannt. ob er in zwei oder drei Wochen wieder dabei sein wird. Bei Dominik, unserem Neumitglied, ist das keine Frage mehr. Er wird vermutlich im Frühjahr seinen ersten Marathon laufen.

DSC09899Am Nachmittag dann die Sonne. Ein Spaziergang musste noch sein. Und ein Foto zum direkten Vergleich mit dem Morgen gibt es auch noch.

DSC09903strecke samstagslauf 050112

 

Distanz: 20,50 km
Zeit:2:09:31
Ø Pace6:19 min/km
Kalorien:1.476 cal
Positiver Höhenunterschied: 324 m

 

 

 

 

Wintertraum

Zweiter Einsatz für meine Yaktrax in diesem Winter. Knapp zehn Zentimeter Schnee lassen das Läuferherz höher schlagen. Also: Kontaktlinsen reinfrimeln, Zwiebeloutfit an angelegt, die Schneeketten auf die Schuhe gespannt, und los geht’s.

DSC09832Schon die ersten Schritte auf der schneebedeckten Straße machen klar, dass es eine gute Wahl war, die Ketten anzuziehen. Kein Rutschen, keine Behinderung. Spätestens ab  dem Eselspfad hoch auf die Hill wird dieser frühe Lauf zum puren Spaß.

DSC09802Tiergarten Höhenweg

DSC09805Tiergarten

DSC09807DSC09808DSC09810DSC09811Verschneite Waldstrecke und danach weiter hinauf in Richtung Kernscheid.

DSC09814Mein Lieblingsbaum im Winter

DSC09823Gute Laune auf der Strecke

DSC09828Idylle pur mit altem Ackergerät

DSC09830DSC09829Zurück Richtung Olewig

DSC09831Hinunter zur Hill

DSC09837

Das war’s.

SCHÖÖÖÖÖN!!!!

 

 

Testgebiet Schweich

Sage und schreibe 130, wenn Dirk Engel richtig gezählt hat, exakt 131 Läuferinnen und Läufer haben zum Test für den Fährturmlauf 2013 nach Schweich gefunden. Mit Anne, Christoph, Dominik und Rudi trage auch ich eine Wagenladung dazu bei.

8-DSC09710Als wir um 9.40 Uhr auf dem Parkplatz am Schulzentrum ankommen, ist es so frostig, dass wir froh sind, uns noch einige Minuten in das geheizte Umkleidegebäude an der großartigen Tartanbahn flüchten zu können. Großes Hallo mit vielen Bekannten, bevor es um 10 Uhr ins Leichathletikstadion geht. Denn natürlich muss auch der Testlauf an der offiziellen  Start- und Ziellinie für den schnellen 10er beginnen, der am 9. März hier die Laufsaison und die Bitburger Laufcupserie eröffnet.

7-DSC09720Noch einige Begrüßungsworte von Dirk, dann geht es auf die Strecke an der Mosel, wo sich die große in drei unterschiedlich schnelle Gruppen (5:20; 5:40; 6:10) aufsplittet. So wird es wie beim offiziellen Lauf auf dem engen Radweg nicht zu eng.

6-DSC09735Die Stimmung ist prächtig. Und die Fotostopps sind für mich jeweils die Gelegenheit, mich an anderer Stelle wieder in den Tross einzuordnen und dadurch neue Gesprächspartner zu finden. Denn eines ist dieses Sonntagstraining nicht: ein Meditationslauf. Es ist ein Quassellauf höchster Güte.

5-DSC09740Was hat man(n) sich für das kommende Jahr läuferisch vorgenommen? Wie geht es Frau gesundheitlich? Wo finden Mann und Frau die schönsten Strecken und die schönsten Rennen in der Region?

4-DSC09752Am alten Fährturm in Schweich, der dem Lauf seinen Namen leiht, ist allgemeines Posing für meine kleine Kamera angesagt, die wieder einmal arg an ihre Grenzen stößt, weil die versprochenen Sonnenstrahlen ausbleiben.

2-DSC09776Zweiter Wendepunkt an der Autobahnbrücke und zurück ins Stadion. Wer nun noch nicht genug hat, hängt in einer 40er Gruppe nochmal zehn Kilometer moselabwärts dran. Auf der Stadionrunde mit Anne verpasse ich fast den Anschluss. Christoph, Rudi und Dominik ihrerseits verpassen ihn fast wegen der Suche nach mir.

3-DSC09763Wir bekommen gerade noch mit, dass der Resttross über die Schweicher Brücke auf die andere Moselseite läuft, wo wir sie wieder einholen. Als wir an einer Wiese vorbeilaufen, auf der 15 Herrchen und Frauchen offenbar versuchen, ihren Hunden gute Manieren beizubringen, reizt es schon ein wenig, einmal den Spieß umzudrehen und mit 40 Läufern die Vierbeiner zu beeindrucken … Aber wir sind brav und beißen nicht …

1-DSC09780Im Stadion noch zwei Runden, um die 20 Kilometer voll zu bekommen. Dann einige Becher heißen Tee, eine warme Dusche, viel Läuferlatein und noch etwas Tee. Schön war’s. Vielleicht findet der Testlauf bei so großer Resonanz im kommenden Jahr ja als Benefizlauf statt.

Christoph und mein Vorhaben, im Frühjahr für den SV Olewig auch einen Freundschaftslauf zu organisieren, wird nach diesem Gemeinschaftserlebnis  immer wahrscheinlicher.

Jede Menge Fotos. Ich habe sie mal als Bilderschau zusammengestellt und auf You Tube hochgeladen. Wer mag, findet sie hier: