Gulliver ist schon da

Nicht zu fassen! Der Himmel ist blau, die Sonne scheint. Warum habe ich heute einen Rolli angezogen? Hoch Gulliver scheint es eilig zu haben, den Frühling zu bringen. Im Garten schlägt der Flieder aus. Wenn ich nun noch einige Tage frei hätte, wäre alles in Ordnung.

So hoffe ich dann halt darauf, dass auch der Nebel am Morgen verschwindet. Dann bekomme ich wenigstens etwas von dem schönen Wetter ab.

Hier noch ein kleiner Nachklapp zum x-Duathlon gestern. Danke an fotolauf für das Bild. So belämmert schaut man, wenn einem auf der mörderischen Treppe am Tiergehege zugerufen wird, man solle den Kopf hoch nehmen. 😉

 

 

 

X-Duathlon: Zweimal kurz und schnell

Langer Radler, kurzer Läufer: Zufrieden nach dem Finish des X-Duathlons in Trier.

Wer es noch nicht probiert hat, sollte es einmal versuchen: den Start bei einem X-Duathlon. Der besteht aus den Disziplinen Crosslauf und Mountainbikefahren. Da es auch Staffel gibt, habe ich mich für die Veranstaltung am Sonntag im Weißhauswald einen guten Radfahrer gesucht und mich selbst auf das Laufen beschränkt.

Blick in die Wechselzone

Einweisung der Starter

Claudia Fusaro - die Organisationsschefin

5 Kilometer laufen – 12.5 Kilometer Radfahren – 2,5 Kilometer laufen – so lautete die Herausforderung für den Volksduathlon. Die Profis radeln doppelt so weit und laufen am Ende 5 statt 2,5 Kilometern.

Letzte Rampe: noch 300 Meter bis zum Ziel.

Ich war sehr gespannt, wie sich fünf schnelle und hügelige Kilometer so mitten aus dem Marathontraining heraus anfühlen. Nun ja, gequält habe ich mich wie immer. Aber die Zeit war mit unter 20 Minuten auf den ersten 5 Kilometern schon überraschend gut. Hinten raus waren die 2500 Meter in etwas über 10 Minuten zwar etwas langsamer, aber immer noch gut. Sicher hat mir auch meine Familie am Streckenrand flotte Beine gemacht.

Mein Kumpel behielt in seinem internen Radduell mit einem Freund die Oberhand. Beide sind wir mit dem 16. Platz bei den Staffeln sehr zufrieden.

Eine schöne Veranstaltung des TriPost Trier. Schade, dass nicht mehr Zuschauer dazu den Weg in den Weißhauswald finden.

Immer wieder schön: Blick auf Trier vom Weißhausfelsen.

Damit ich meine 50 Wochenkilometer voll bekomme, bin ich dann noch nach Hause gelaufen und habe eine kleine Schleife dran gemacht, damit es 9 Kilometer wurden.

Keine Zweifel mehr: der Frühling kommt.

Die Gänse sind an der Mosel wieder angekommen. Der Frühling lässt sich nicht mehr zurückdrängen. Und spätestens am Mittwoch soll dann auch die Sonne scheinen.

Ich darf nun die Beine hochlegen und am Fernseher verfolgen, wie sich die Biathlondamen schlagen. Massenstart steht als letzter Wettbewerb der Weltmeisterschaften in Ruhpolding an. Das wird wieder spannend.

 

Nicht sattelfest

Nach den beiden Laufeinheiten vom Dienstag und Mittwoch ist heute wieder eine Laufpause angesagt. Stattdessen eine schweißtreibende Stunde auf der Gymnastikmatte. Die ersten 30 Minuten davon Gleichgewichts und Fußtraining auf der doppelt gefalteten Unterlage. Schließlich habe ich noch immer kein Stabi-Pad. 30 Minuten zur Stärkung von Po, Rumpf, Schulter und Armen drangehängt. Und dann noch 3 x 15 Wiederholungen Wadenlift je Seite auf der Treppenkante.Das lässt die Muskeln glühen.

Aber bitte am Ende das Streching nicht vergessen…

Am Sonntag steht der Doppelkurzsprint beim X-Duathlon an. Das und neue Erkenntnisse zum Training sind auch Themen der aktuellen Laufkolumne, die immer donnerstags in der Regionalzeitung Trierischer Volksfreund erscheint:

Impressionen vom X-Duathlon 2011

Nicht sattelfest

 

Wer sich intensiv und nach Trainingsplan auf einen Lauf vorbereitet, muss zum Glück auch Ruhetage einlegen. Schließlich sind diese für Kondition und Kraft besonders effektiv, weil sich die Muskulatur erholen kann und dabei ein Leistungsniveau erreicht, das etwas über dem vorherigen liegt.

 

Auch die sogenannten Rekomtage sind wichtig und haben einen ähnlichen Effekt. Rekom steht für Regenerations- und Kompensationstraining, was eine lockere Trainingseinheit bedeutet, nicht länger als 45 Minuten. Dabei ist alles erlaubt – außer Laufen.
So durfte sich jüngst mein Mountainbike darüber freuen, nach Monaten des Stillstands endlich wieder einmal bewegt zu werden. Ab und zu mit dem Fahrrad zur Arbeit, das ist gar keine schlechte Idee und ein schönes Alternativprogramm, zu dem meine bescheidenen Fahrkünste ausreichen.
Wer am Sonntag beim X-Duathlon im Trierer Weißhauswald in den Sattel steigt, muss natürlich etwas mehr können. Ich erinnere mich noch an das vergangene Jahr, als ich mich – todesmutig – an die Kombination von Crosslauf und Mountainbiken gewagt hatte. Besonders auf den steilen Auffahrten zum Kockelsberg sprengte mir mein Pulsschlag nicht nur fast den Kopf, sondern erreichte gleichzeitig neue Rekordfrequenz. Dass ich die Sache in diesem Jahr gemeinsam mit einem Kumpel als Staffel angehe und nur laufe, hat aber weniger mit mangelnder Kondition als mit der Sorge zu tun, die halsbrecherischen Abfahrten nicht heil zu überstehen.

 

Vielleicht radle ich ja wieder im nächsten Jahr. Eine Rekom-Tour wird es aber auch dann nicht.

Noch’n Lauf: X-Duathlon

Und noch eine: Die neuste Veranstaltung im Präsentationskalender von midlifecrisis alias „Der TV bewegt“ alias www.volksfreund.de/laufen ist der X-Duathlon am 11. März im Trierer Weißhauswald.

Dabei gilt es, nicht nur läuferisch fit zu sein, sondern auch auf dem Mountainbike Tempohärte zu beweisen. Nach meiner Premiere in diesem Jahr weiß ich, was das bedeutet: Maximalpuls in neuen Dimensionen.

Hier zum Schmökern der Link zu meiner Reportage

Dass sich die Starter im Volksduathlon den Assen annähern und länger laufen werden, kommt mir allerdings entgegen: 5 Kilometer laufen (statt vorher 2,5) – 12,5 Kilometer Radcross – 2,5 Kilometer laufen. Für die Profis gilt weiterhin 5 – 25 – 5.

Mal sehen, vielleicht finde ich ja auch jemanden für eine Staffel, dann würde ich nur laufen. 😉

Das war heute morgen übrigens nicht angesagt. Der Schnee reizte zwar zum Rausgehen. Allerdings hatte die Erledigung der Weihnachtspost Vorrang. Zeit für einige Gymnastikübungen blieb aber dennoch.

„Schweini“, unser Schweinedrache, nimmt das Winterwetter gelassen.

Downhill, Niedrigwasser, Blütentraum

1 Kilometer Mountainbike nach 21 Kilometer Laufen. Das war das Programm am Samstag. Die Tour zum und durch den Weisshauswald hat richtig viel Spaß gemacht:

Blick über Pallien auf Trier

Auf den Spuren der X-Duathlon-Strecke hoch bis zum Berghotel Kockelsberg.

Wanderreiter an Schusterskreuz.

Sehr idyllisch!

Dann rasante Abfahrt bis zum Einstieg in die halsbrecherische Downhillstrecke. Das ist nichts für mich. Anders als meine Jungs meide ich Rampen und Schanzen. Und das gefühlt senkrechte Stück am Ende schiebe ich dann doch lieber.

Unten darf ich dann erst einmal das Rad des Juniors wieder fahrbereit machen, nach einem Sturz, der gar nicht so schlimm ausgesehen hat, aber doch einige Schürfwunden und Materialschäden hinterlassen hat.

Ist aber alles gut gegangen.

Heute morgen dann: Muskelkater! Vom Halbmarathon oder vom Mountainbikefahren? Da bin ich mir nicht ganz sicher. Beim lockeren Auslaufen zwickt es im Gesäß aber besonders, wenn es bergab geht. Könnte also doch vom flotten Bergablauf in Schweich sein.

Die erblühende Natur lenkt aber reichlich ab.

Ein Blütentraum.

Weniger schön ist allerdings wieder der Anblick vom Mattheiser Weiher, der komplett leer gelaufen ist, nachdem er am Freitag wieder zur Hälfte voll war. Irgend etwas stimmt da nicht.  Dioe Leute von den Stadtwerken waren gerade am Anrücken, als ich mich auf den Weg zurück gemacht habe.

Hier die Erklärung der Stadt:

Das Wasser des unteren Mattheiser Weihers ist komplett abgelassen worden. Der Grund ist ein defektes Auslaufbauwerk, das jetzt überprüft wird. Mitglieder des Angelsportvereins Trier-Süd hatten zuvor die Fische in den oberen Weiher gebracht. Nach einer technischen Begutachtung soll die Anlage saniert werden. Der Defekt am Auslauf führt zu Wasserverlusten und kann langfristig den Weiherdamm schädigen. Zudem wird ein undichter Ablaufschieber ausgebaut und abgedichtet.

Alles in Bewegung

Der TV bewegt! Das ist das Motto für das Laufportal des Trierischen Volksfreunds. Spätestens seit ich dafür verantwortlich bin und auch meinen Internet-Blog überwiegend dem Laufsport widme, nehme ich dieses Motto wörtlich.

Auf allen Morgen-, Abend-, Trainings-, Team- und Wettkampfläufen bin ich auf Ideensuche. So begleiten mich die Gedanken über Konzepte, Präsentationen und neue Texte ebenso wie meine kleine Kamera, die mir in den vergangenen Monaten ein prall gefülltes Fotodossier zum Thema Laufen in einer der schönsten Landschaften Deutschlands beschert hat.

Der TV bewegt! Manchmal bin ich auch Werbeträger, ziehe eines der entsprechend beschrifteten T-Shirts an und Blicke oder Kommentare auf mich. So wie am Sonntag beim X-Duathlon im Trierer Weißhauswald, wo der passionierte Läufer einmal ausprobierte, wie es sich anfühlt, einen Großteil der Wettkampfstrecke mit dem Fahrrad zu absolvieren.

Dass es sich dabei um ein Mountainbike handelte und die Topografie der Strecke dem Wort Mountain, also Berg, eine neue Dimension verlieh, war die besondere Herausforderung … Einige Minuten nach dem Zieleinlauf war alles gar nicht mehr so schlimm. Die Atemlosigkeit war von der Gier nach allem Essbaren verdrängt worden, um die dramatische Kalorienunterversorgung auszugleichen, die 68 Minuten extreme Anstrengungen verursacht hatten.

Wer als Langstreckenläufer einmal erleben will, wie sein Puls die höchstmögliche Frequenz trommelt, dem sei so ein Duathlon ans Herz gelegt.

Der TV bewegt! Nicht nur den Puls. Auch unsere Leserinnen und Leser. Wie die ihren Herzschlag trainieren und mehr Fitness erlangen, zeigen Jens Nagel und sein Trainer-Team bei unserer Aktion für den Trierer Stadtlauf. Bis Freitag ist die Bewerbung noch möglich. Alle Infos auf  www.volksfreund.de/laufen

Vielleicht sehen wir uns ja beim Training – oder schon am Samstag beim Bendersbachtallauf in Föhren. Ab 15 Uhr warten dort 8,5 oder 25 schöne und anspruchsvolle Kilometer auf alle Starter – ohne Mountainbike.

Frühling im Tiergarten

Wie würden sich am Tag nach dem anstrengenden X-Duathlon im Weißhauswald die Beine anfühlen? Entwarnung heute Morgen: gut! Und die Lust auf einen entspannten Jog zum Tagesbeginn war groß. Temperaturen um die 10 Grad. Hohe Luftfeuchtigkeit. Kein Regen. Weicher Boden. Etwas Matsch.

8 meditative Kilometer im Tiergartental, wo die Natur nun endgültig aus dem Winterschlaf erwacht. Danach ausgiebig die Muskulatur gedehnt, damit sich nichts verhärtet.

Der Regen heute Nacht kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Forsitien blühen. Es wird also Zeit, die Rosen zu schneiden.

Aber das ist ein anderes Thema… 😉

Sportliche Herausforderung im Weißhauswald

Wie würde es wohl werden, bei meinem ersten X-Duathlon? Diese Frage hat mich im Vorfeld des Starts am Sonntag um 10 Uhr mehr beschäftigt als mir lieb war. Und so hätte ich mir das Weckerstellen ersparen können, denn schon um kurz vor 7 Uhr ist an Schlaf nicht mehr zu denken.

Na gut, noch ein wenig mehr Zeit für das Frühstück und den neuesten Informationsupload in Sachen Japan. Den Fahrradständer hatte ich schon gestern montiert, so ist nur noch mein Sonderangebot-Mountainbike festzumachen.

Kurz vor 9 Uhr stehe ich dann in der Schlange vor der Startnummernausgabe. Zwei Exemplare, eine für mich, eine für mein Rad. Hätte es Gefühle, dann würde es sich bestimmt schämen, wie  es da in der Wechselzone zwischen all den teuren Rennboliden auf seinen Einsatz wartet. Und das auch noch auf dem Seitenständer…

Aber bevor mich mein Drahtesel zweimal bis zum Kockelsberg hinauftragen wird, stehen noch das Warmlaufen, die Rennbesprechung und dann 2,5 schnelle Kilometer an.

Mein Radfahrtraining bestand in diesem Jahr genau aus einer 6-Kilometer-Runde auf der Mountainbike-Strecke, die ich heute gleich zweimal in Folge nehmen soll. Das ist bestimmt mit eine Ursache für mein Bauchgrimmen. Aber vor dem Start ist dennoch Zeit für das ein oder andere Pläuschchen und einige Fotos. Marco bietet sich an, auch ein nettes PR-Motiv für das Laufportal zu machen.

Während an der Startlinie viele in kurzen Hosen und Shirt stehen, habe ich mich für lang und Jacke entschieden. Sogar Handschuhe habe ich an, nach den frostigen Erfahrungen beim Streckentest. Ich muss ja schließlich noch aufs Rad, während die Läufer der Staffeln sich alleine auf die kurze aber heftige Laufrunde konzentrieren dürfen. Vielleicht hätte ich mir doch einen radfahrenden Kumpel suchen sollen….

5 – 4 – 3 – 2 – 1 – Start. Natürlich legen die Staffelläufer los wie die Feuerwehr. Helli klopft mir auf die Schultern, als er schon im Stadion an mir vorbeisaust. Der erste Kilometer in 4 Minuten. Das ist vielleicht doch etwas zu rasant, spreche ich mir zu und versuche locker zu laufen. Runter ins Tal, ein Stück durch Wald und Wiese, dann wieder am Tiergehege hoch, die gemeine Treppe, die mir allerdings nicht viel ausmacht.

Wechselzone. Verdammt, wo ist mein Rad. Ich nehme eine Gasse zu früh und muss erst einmal suchen. Ach ja, das auf dem Seitenständer 😉 . Schnell ein Schluck aus der Wasserflasche, Helm auf und los geht’s zur Herausforderunge Mountainbiking.

Schon am Anfang geht es steil bergauf. Begleitet vom ermutigenden Zuspruch von Moderator Erik gebe ich mir keine Blöße. Die folgt allerdings umgehend auf dem steilsten Stück vor Schusterskreuz. Das mit dem richtigen Schalten hätte ich doch üben sollen… 100 steile Meter schiebe ich also, weil ich es versäumt habe, rechtzeitig den richtigen Gang einzulegen.

Dann die lange Steigung von Schusterkreuz zum Kockelsberg hoch. Das mit dem Schalten klappt jetzt. Aber dafür lässt sich mein Puls nicht mehr regulieren. Als ich oben ankomme, habe ich das Gefühl, mein Kopf platzt gleich. Aber in der Gewissheit einer langen Abfahrt darf das kurzzeitig so sein.

Also: Raus aus dem Sattel, rein den größten Gang und Jucheee hinabgestürzt. Die Wege sind weich, aber nicht matschig. Sehr gut zu fahren. Ich habe zwar schon einen ordentlichen Zahn drauf. Dennoch rauschen an mir einige Mitstarter in einem Affentempo vorbei. Die Spuren, die in zwei steilen Kurven ins nirgendwo führen, mahnen mich, vernünftig zu bleiben.

Kurzer steiler Anstieg am Tiergehege, dann zum Waldstadion. Ich muss den Puls beruhigen, spreche ich mir selbst zu. Eine zweite Runde wartet…

Jetzt mit etwas weniger Schmackes das erste steile Stück hinauf. Das mit dem Schalten klappt nun besser. Auch weiß ich inzwischen, dass mir das zu hochfrequente Strampeln nicht gut bekommt, wenn Atmung und Herzschlag nicht in den absoluten Grenzbereich katapultiert werden sollen. Der extrem steile Stich. Diesmal auf dem Rad. Ich überhole sogar einen etwas schwergewichtigen Fahrer. Der Arme muss hier ganz schön schleppen.

Auch auf dem langen letzten Anstieg habe ich nun meinen Rhythmus gefunden. Aber warum zwickt meine rechte Wade? Auf der Abfahrt dehne ich den Muskel, damit er sich nicht verkrampft. Radfahren belastet offenbar doch anders als Laufen. Und als ich mich in der Wechselzone zum zweiten Mal auf die 2,5 Kilometer Laufrunde begebe, fühlt sich das wirklich lustig an. Wie auf Eiern, allerdings viel schwerer.

Zwei Läufer überhole ich noch. Das Gefühl in den Beinen ist nun so ähnlich wie auf den letzten Kilometern eines Marathons. Auch die Treppe hinauf geht es nicht mehr so richtig rund. Auf der Ergebnisliste werde ich allerdings sehen, dass die Zeit für die zweite Runde nur wenig langsamer war als die der ersten.

Das Waldstadion ist erreicht. Zuschauer jubeln, feuern jeden Läufer an. Noch eine Runde. Locker bleiben! Dann das Ziel. Wow. Um Erik etwas ins Mikrofon zu sprechen, reicht die Luft nicht. So übersetzt er, dass es anstrengend aber toll gewesen sein soll.

Aber schnell geht es mir wieder besser. Süßer Tee, Hefekuchen und Banane helfen schnell wieder auf die Beine.

X-Duathlon. Ein besonders anstrengendes Erlebnis. Unmittelbar nach dem Rennen ist mir klar, dass ich das nicht mehr machen werde. Aber jetzt, wenn ich das schreibe, könnte ich es mir doch wieder vorstellen. Vielleicht, mal sehen….

Und das Ergebnis? Rang 33 im Volksduathlon. Platz 8 in der Altersklasse M40. Handgestoppt 1:06:33 Stunden.

Mein Freund Helli – der Radprofi, der heute nur zu Fuß unterwegs war – sagt, dass ich auf dem Rad gut unterwegs war. Na ja, das fühlte sich zumindest teilweise ganz anders an…

Der TV bewegt: Alle Ergebnisse und viele Bilder sind ab Sonntagabend auf dem Laufportal www.volksfreund.de/laufen zu finden.

Trailrunning – neue Strecke

Es gibt sie doch noch, die noch nie gelaufenen Strecken in unmittelbarer Nähe. Das durfte ich heute morgen mit Freude erleben. Auf der gewohnten Strecke über den Kleeburger Weg zum Petrisberg zweigt kurz nach der Einmündung von der Riesling Weinstraße ein Weg links ab. Dort bin ich zwar schon gegangen, meist aber nach Regentagen. Das Matscherlebnis ließ mich bislang die Strecke als Variante für einen Lauf meiden.

Heute morgen habe ich es dennoch gewagt und war überrascht. Ein richtig schöner, unbefestigter Weg. Nach der Einmündung in die Straße Brettenbach rechts 200 Meter steil den Berg hinauf. Und dann links in einen kleinen Pfad, auf dem sonst wohl vor allem Pferde vom nahen privaten Reiterhof Spuren hinterlassen. Ein wirklicher Genuss!

Bis zur Retzgrube, links 150 Meter hinunter und rechts in den Weinberg-Lehrpfad bis zur Sickingenstraße.

Rechts den Berg hinauf, am wie immer prächtige Ausblicke bietenden Aussichtpunkt vorbei zum Petrispark. Die Finnenbahn bringt Erholung für die Füße. Eine Runde um das Wasserband, dann zum Turm Luxemburg und über Unicampus und Kleeburger Weg wieder hinunter nach Olewig.

Knapp 12 Kilometer mit vielen Steigungen und Gefällen. Genau die richtige Vorbereitung für den X-Duathlon am Sonntag. Zumindest die zweimal 2,5 Kilometer Laufen sollten kein Problem sein. Für die Mountainbike-Strecke werde ich nicht mehr trainieren können. Aber die Kondition wird schon reichen…

P.S.: Im Kapitel Kolumnen ist die neue Laufkolumne eingestellt, die heute im Trierischen Volksfreund erscheint.