Mehr Schnee!

DSC00305Unverhofft kommt oft in diesem Winter. Das Tiefdruckgebiet, dass die USA im Schnee versinken ließ, hatte auch noch etwas von der weißen Pracht über den Atlantik gerettet und über Eifel, Mosel und Hunsrück verteilt. So lockte heute Morgen wieder eine Tiefschneeauflage von drei Zentimetern unerschrockene Läufer und unvermeidliche Gassigeher auf die Piste.

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Meine Beine sind zwar nach dem langen Lauf vom Mittwoch noch immer etwas schwer. Aber die Chance zum vielleicht letzten Schneelauf in diesem Winter darf ich mir nicht entgehen lassen. Angesichts der weißen Straßen stecke ich die Yaktrax in die Jackentasche. Eine gute Entscheidung, denn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist es auf Asphalt ziemlich glatt – und auch auf den gefrorene Wegen und Trails.

DSC00311So kommen die Laufketten am Eselspfad an die Füße. Das erleichtert den „Aufstieg“ zur Hill und den Abstieg am großen Biest. Kein Rutschen! Mein selbstbewusster Laufstil bei diesen Verhältnissen sorgt auch bei den Gassigehern für Aufmerksamkeit, die heute überraschend zahlreich im Tiergarten unterwegs sind.

DSC00313Nach drei, vier Kilometern fühlen sich die müden Beine zunehmend frisch an. Jetzt die Waldrunde auf unberührtem Schnee. Das macht natürlich besonders viel Laune. Ganz offensichtlich auch der über beide Backen strahlenden Läuferin, die mir am Brückchen entgegen kommt.

DSC00316Am Kleinen Biest ändere ich meinen Plan, heute nur eine kurze Runde zu laufen. Auf schneebedeckter Straße im Tiergarten geht es weiter bis zum Großen Biest. Beim Weg hinauf „bewundere“ ich meine Spuren, die ich 40 Minuten davor beim Runterlaufen in den Schnee gestanzt habe. Sieht gut aus, kein Rutschen.

DSC00321Auf dem Höhenpfad zurück.

DSC00322Das Weingut von Nell im Tal präsentiert sich winterlich. Hinunter zum Sportplatz und zurück nach Hause.

DSC00324Es sind also doch zehn Kilometer geworden. Dank Schneeketten ein schöner Spaß. Ob ich sie noch einmal in diesem Winter brauchen werde?

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Distanz 9.72 km

Dauer Pause 00:55:57

Ø Pace 05:45 min/km

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 165 m / 166 m

 

Schneislauf

Den Titel Schneelauf bekommt dieser Samstagslauf nicht. Dafür gibt es einfach zu viele eisige Stellen. Also: Schneislauf!

Meine Frage, ob Christoph seine Yaktrax eingepackt hat, erwidert er mit einem Kopfschütteln. „Das haben die Anderen sicher auch nicht, das wäre dann doch unfair.“ Na ja, ich lasse meine also zunächst mal in der Jackentasche verstaut und mache auch auf fairer Sportsmann …

DSC09951Axel, unser Langer, wartet am Sportplatz schon auf uns. Und Jürgen ist nach mehrmonatiger Pause auch da. Wir waren gemeinsam 2011 den Stockholmmarathon gelaufen. Im vergangenen Jahr hinderten ihn gesundheitliche Probleme, viel Arbeit und der Innere Schweinehund daran, unsere Samstagsgruppe zu verstärken. Jetzt will er wieder „angreifen“. Der Mittelrhein-Marathon am 26. Mai steht als Projekt an. Für mich soll das der längste Vorbereitungslauf für den Eifel-Marathon am 6. Juni werden, bei dem ich mit Marcel die erstmals angebotene 50er Strecke in Angriff nehmen werden.

DSC09955Jürgen ist wirklich eine Bereicherung und bringt immer gute Stimmung in das Team. Unerschütterlich scheint seine gute Laune, selbst wenn er einmal schlecht drauf ist. Und heute nimmt er natürlich seine eigene Form zum Thema seiner Späße.

Wir nehmen also die in Sachen Höhenmeter etwas moderatere Runde durchs Goldkäulchen zur Pellinger Straße und zurück durch den Mattheiser Wald und übre Mariahof in Angriff. Dazu müssen wir erst einmal hinunter ins Tiergartental. Das kleine Biest, total vereist. Aber alle kommen heil unten an. Meine Fuji-Trabuco haben wirklich auch bei Schnee und Eis einen sehr guten Grip. Meine Schneeketten bekommt deshalb Jürgen, der mit den Sommerstraßenlaufschuhen doch eine ziemlich Rutschpartie zeigt – fortan aber zu den Yaktrax-Fans gehört.

DSC09959Schön ist es im Wald, auch wenn sich die Sonne gegen 9 Uhr noch nicht zeigt. Sie kämpft sich erst gegen 13 Uhr durch die Wolken. Wo auf den Wegen eine feste Schneedecke die Auflage bildet, ist der Lauf unbeschwert. An den eisigen Abschnitten empfiehlt es sich, durch den tiefen Schnee am Rand zu laufen. Und auf den steilen Bergabstücken macht das sowieso den meisten Spaß.

DSC09985Im Mattheiser Wald fragt Christoph ab, ob alle noch eine Extraschleife mitlaufen. Kein Widerspruch, deshalb biegen wir nach links ab. Ein Teil der Schliefe wird allerdings zum Schnürsenkel, weil Waldarbeiter am Tag davor Baum-Mikado gespielt haben. Kein Durchkommen, deshalb laufen wir diese Abzweigung wieder zurück.

DSC09969Ich genieße noch einmal die weiße Winterpracht in vollen Zügen. Morgen soll es Eisregen geben. Und am Montag dann schon +7 Grad. Zur Mitte der Woche gar +14 Grad. Da werden sich alle unbefestigten Pfade in Schlammpfuhle verwandeln. Und vermutlich wird der dichte Nebel Tal und Hügel verhüllen.

DSC09986Auf dem Panoramaweg um den Stadtteil Mariahof ist die Auflge blankes Eis. Kein Spaß, außer für Jürgen. Hinunter in den Tiergarten und zurück duch den Ort bis zum Sportplatz. 20 Kilometer kommen am Ende zusammen.

DSC09989Das Tempo teilweise sehr gemütlich, so dass ich mit Christoph immer mal wieder einige hundert Meter vor- und wieder zurückgelaufen sind, um warm zu bleiben. Macht nichts, hat Spaß gemacht.

DSC09990Heute Nachmittag dann noch ein Ausflug nach Traben-Trarbach. Ich bin schon gespannt, wie sich die Mittelmosel präsentieren wird. Wenn die Sonne noch ein wenig länger scheint, wird der Spaß groß.

strecke 260113

Distanz: 20,08 km
Zeit: 2:10:44
Ø Pace: 6:31 min/km
Positiver Höhenunterschied: 345 m
Kalorien: 1.452 cal

Yaktraxwetter

-8 Grad, gefühlt -10 Grad. Das versprach meine Smartphone-Wettervorhersage für heute Morgen um 8 Uhr. Also: Dicke Handschuhe an, Buff an den Hals, die dicke Mütze sowieso – und vorsichtshalber auch die Yaktrax in die Jackentasche.

DSC09934Sie blieben dort nicht für lange Zeit, denn in den vergangenen beiden etwas milderen Tagen hat es ganz offensichtlich auch auf den Wegen und Pfaden am Petrisberg getaut. So präsentierte sich heute dort zum Teil blankes Eis. Auch auf Trampelpfaden. Pures Yaktraxwetter also. Und die Teile blieben auch an den Schuhen bis zum letzten Berg am Kleeburgerweg.

DSC09939Kleine Wolkenlücken machten die Sicht besser als am Tag zuvor und versprachen für den Tag doch einige Sonnestrahlen, die es ab 13 Uhr auch gab.

DSC09937Dass die Grundschule in Olewig nur zur Hälfte für den Unterricht genutzt wird, ließ sich von den gegnüberliegenden Weinbergen gut erkennen. Die Diskussion, dort mehr Klassen unterzubringen und dafür einer der Grundschulen in Tarforst oder in Trier-Ost zu verkleinern oder zu schließen, ist noch nicht beendet.

DSC09946Wie schon gesagt: Yaktraxwetter!

Diese Schneeketten für Läufer sind auch Thema meiner neuen Laufkolumne.

 

Glatter als ein Babypopo

Laufen im Winter? Wer das noch nicht probiert hat, sollte es tun. So eine Runde auf Schnee ist zwar anstrengender als ohne. Der Spaßfaktor ist allerdings auch größer. Zumindest dann, wenn die Wahl bei den Schuhen nicht ausgerechnet auf die mit der nahezu profillosen Sohle fällt.
Die Wege sind derzeit oft glatter als ein Kinderpopo – wenn dieser Vergleich erlaubt sei, um das böse Wort a…glatt zu vermeiden. Und gut profilierte Trailschuhe sind das Mindeste für ausreichende Trittsicherheit.
Unter erfahreneren Winterläufern wiederholt sich auch in diesem Winter der Glaubenskrieg, ob noch mehr Aufrüstung für die Schuhe sein muss, um den Fall des Falles zu vermeiden. Da gibt es die einen, die auf mit Stahlspitzen bewehrte Spezialschuhe schwören. Auf spiegelglattem Untergrund sind diese Eiskäfer sicher die sicherste Wahl. Wenn dann aber plötzlich geräumter und nasser Untergrund den Laufweg bestimmt, werden wiederum die Spikes zu Rutschfallen.
Ich gehöre auch deshalb eher zu der Winterlauffraktion, die auf Schneeketten für die Schuhe setzte. Diese mit Stahlfederspiralen umwickelten Gummiüberzieher sind im Anschaffungspreis wesentlich günstiger. Vor allem aber lassen sie sich schnell über die Schuhsohlen spannen und auch wieder abziehen, wenn der Untergrund seine winterliche Pracht verloren hat.
Zudem haben die Schuhschneeketten den Vorteil, dass man damit auch spazieren kann. Und sie haben einen hohen Wiedererkennungswert. Meine Kinder haben mich am Montag jedenfalls am Abend mit den Worten begrüßt: „Papa, wir wissen, wo du heute früh gelaufen bist. Wir haben deine Spuren gesehen.“

Winterwonne II

Dominik, unser neuer Mitstreiter beim Samstagslauftreff, hat tatsächlich Wort gehalten und steht heute früh um Kurz vor 8 Uhr auf der Matte. „Wir können gerne durch den Schnee laufen.“ Diese Antwort auf die entsprechende Frage freut mich. Die Yaktrax bleiben an den Schuhen.

DSC09838Nachdem ich gestern im Tiergartental war, führt der Weg heute über den Petrisberg. Meine Lieblingsmorgenrunde mit Schneeauflage.

DSC09839Die Erwartungen werden nicht enttäuscht. Es ist ein Traum im Halbdunkel des frühen Tages. Die Ausblicke auf Olewig und die Natur faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Und auch Dominik ist begeistert. Ein angenehmer Laufpartner.

DSC09841Er stammt aus Saarburg und lebt erst seit kurzem in Trier. Ich kann ihm also noch Terra Inkognita zeigen.

DSC09843Durch die Weinberge zur Sickingenstraße.

DSC09844Eine Runde um das Wasserband, wo sich die Baumschiffe winterlich präsentieren.

DSC09851Die Musterhaussiedlung dient als Kulisse für ein gemeinsames Foto. Nur nicht zu schnell bewegen, sonst die die Schärfe wieder komplett dahin.

DSC09856Auf dem Unicampus trennen sich unsere Wege. Dominik läuft über Kürenz zurück in die Schöndorfer Straße. Ich nehme den gewohnten Weg an den Uniteichen vorbei hinunter zum Kleeburger Weg.

Wieder etwas länger untrwegs als an schneelosen Tagen. Na gut, dann wird das Frühstück eben etwas kürzer …

Distanz 11.12 km

Dauer 01:08:48

Ø Pace 06:11 min/km

Ø Geschwindigkeit 9.7 km/h

Kalorien 682 kcal

Höhenmeter (aufwärts/abwärts) 228 m / 229 m

 

Wintertraum

Zweiter Einsatz für meine Yaktrax in diesem Winter. Knapp zehn Zentimeter Schnee lassen das Läuferherz höher schlagen. Also: Kontaktlinsen reinfrimeln, Zwiebeloutfit an angelegt, die Schneeketten auf die Schuhe gespannt, und los geht’s.

DSC09832Schon die ersten Schritte auf der schneebedeckten Straße machen klar, dass es eine gute Wahl war, die Ketten anzuziehen. Kein Rutschen, keine Behinderung. Spätestens ab  dem Eselspfad hoch auf die Hill wird dieser frühe Lauf zum puren Spaß.

DSC09802Tiergarten Höhenweg

DSC09805Tiergarten

DSC09807DSC09808DSC09810DSC09811Verschneite Waldstrecke und danach weiter hinauf in Richtung Kernscheid.

DSC09814Mein Lieblingsbaum im Winter

DSC09823Gute Laune auf der Strecke

DSC09828Idylle pur mit altem Ackergerät

DSC09830DSC09829Zurück Richtung Olewig

DSC09831Hinunter zur Hill

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Das war’s.

SCHÖÖÖÖÖN!!!!

 

 

Luft nach oben…

…gibt es derzeit nicht nur im Bezug auf meine Kondition nach Erkältung und zehntägiger Laufpause. Auch mental macht mich der morgendliche Ausflug auf Hausrunde No.1 im Tiergartental nicht so frei wie sonst. Aber das hat mehr mit der Situation in meinem Elternhaus und der Erkrankung meines Vaters zu tun, die mich sehr beschäftigt.

Schade, dass es die Sonne nicht schafft, die wunderbare Schneelandschaft in ein blitzend-blinkendes Wunderland zu verwandeln. Aber auch so ist eine Wohltat, die Ruhe der Natur zu erleben. Zwingende Voraussetzung dafür ist natürlich passendes Schuhwerk, um auf dem glatten Untergrund Halt zu finden.

Meine Yaktrax leisten dafür auch heute vorzügliche Dienste.

Also, auch wenn es schwer fällt: Raus aus dem Haus und ab in die Natur! Früher als uns lieb sein kann, wird uns wieder Schneematsch plagen.

Tiefschnee und Blutspuren

An so einem Morgen bin ich nicht zu halten. Neuschnee! Ganz Trier ein Winterwunderland. Dank der neuen Unterspanner von Yaktrax hat die Glätte ihren Schrekcen verloren. Und in der Tat lief das heute ganz glatt 😆

Unverspurte Wege durch den Wald im Tiergartental. Leidglich die unter der Schneelast tief hängenden Äste machten zeitweise die Strecke zu einem Hindernis- und Slalomparcours.

Jenseites des Waldes dann die morgendliche Begegnung mit den Gassigehern und ihren gut erzogenen Hunden. Prompt wurde ich auf die Laufkolumne angesprochen, die heute zum ersten Mal in unserer Zeitung zu lesen ist.  Und dem netten älteren Herrn konnte ich auch die Fußschneeketten empfehlen, die ihn spontan begeisterten.

Voller Elan bin ich dann also das „kleine Biest“ hinaufgeeilt und habe einen Dornenzweig übersehen, der mich 30 Minuten vorher schon beim Hinunterlaufen geärgert hatte. Ein kleiner Stich im Gesicht. „Wird schon icht so schlimm sein“, habe ich mir gedacht und bin den verbleibenden Kilometer nach Hause gelaufen. Unten in Olewig haben mich die Menschen, die mir begegnet sind aufmerksam angeblickt. „Na ja, die halten mich als Schneeläufer sicher für ein bisschen verrückt“, habe ich mir gedacht und freundlich gegrüßt.

Zuhause dann heiß Duschen, davor ein Blick in den Spiegel… Frankenstein blickt mir entgegen. blutverschmierte Wange.  „Das bin ja ich!“  Vorsichtiges Abtasten des Risses unter dem Jochbein. Glück gehabt. Nicht so schimm. Das heilt sicher schnell wieder… (Ein Foto davon gibt es nicht 😉 )

Morgen errege ich dann wieder etwas weniger Aufmerksamkeit, egal wie das Wetter sein wird.

Schneeketten für die Füße: es funktioniert

Schnee am Morgen auf dem Dachfenster. Das Aufstehen fällt zwar schwer, aber ich habe keine andere Wahl.  Heute steht der Test der neuen Schneeketten für rutschgefährdete Laufschuhe an! Werden die Yaktrax halten, was der Verkäufer versprochen hat?

Also: Kinder für die Schule fertigmachen, Laufsachen an – Zwiebelprinzip statt Softshell –  Yaktrax auf die Crossschuhe gespannt („Ob die wirklich halten?“), Mütze auf, Handschuhe an, Garmin aktiviert, und los geht’s…

Fühlen sich beim Laufen gar nicht so schlecht an, denke ich mir und lasse mich von dem dezenten Knirschen der Metallfedern auf dem nur dünn beschneiten Asphalt nicht irritieren. Erster Test: Eselsgässchen hoch. Den jubelnd-trotz-Schnees-radelnden Junior auf den steilen letzten 30 Metern wie immer angeschoben … Da rutscht nichts! Weiter geht’s die steile Straße hoch zur Hill. Ein Kombi kommt mir dezent rutschend entgegen, bremst. Vorsichtig versucht die Person am Lenkrad – ob Männlein oder Weiblein ist nicht zu erkennen – zurückzusetzen. Reifen drehen durch, zurück geht nichts. Ich laufe derweil locker den Berg hoch … da rutscht nix.

Ok, denke ich mir, es geht noch ein wenig extremer: Der Weg oberhalb der Weinberge, ungespurter Schnee: kein Problem. Jetzt aber: das große Biest steil hinunter ins Tiergartental… Kaum zu glauben, selbst da bleibe ich in der Spur, besser als an trockenen Tagen ohne bespannte Sohlen.

Aber wie wird es im Wald sein, wo Schnee und Matsch eine klebrige Vereinigung feiern? Trier, -2 Grad, leichter Wind: die Frisur, äh, Yaktrax hält…    Auch im Wald bleiben die mit Stahldraht umwickelten Gummispanner an den Füßen. Und wenn ein kleiner Klebe-Matsch-Schnee-Ballen mal versucht, sich an dem Rutschverhinderer festzukrallen, genügt ein dynamischer Zwischenschritt, und schon hat er verloren.

So wird dieser Morgenlauf durch die paar Zentimeter Neuschnee ein Triumpf, begleitet von staunenden Blicken diverser Hundebesitzer, angesichts der Dynamik des rotbejackten Grinsegesichts, das da trotz der Glätte vorbeizieht…

Den drei Damen vom Walkingtreff, die sich am Olewiger Sportplatz zum Aufbruch sammeln, gebe ich dann aber doch einen guten Tipp, auch wenn sie den vielleicht gar nicht hören wollen. „Diese Schneeketten für die Füße, die müsst ihr einfach ausprobieren. Da rutscht nichts!“

Schneeketten für Läufer

Jede Frau würde vermutlich aufschreien, wenn ich beschreibe, wie bei mir eine Shopping-Tour aussieht: Gestern habe ich in einer Stunde genau zwei Geschäfte besucht und dennoch zu meiner vollsten Zufriedenheit all das mit nach Hause geschleppt, was ich haben wollte: Eine Softshell-Jacke für winterliche Läufe, Passendes für darunter und Kompressionsstulpen, die aus den kurzen Socken wintertaugliche Strümpfe machen, ohne nach jedem Lauf in die Wäsche zu müssen.

Prunkstücke der kleinen Einkaufstour sind aber die „Winterketten“ von Yaktrax, die mich in diesem Jahr davor bewahren sollen, bei Eis und Schnee durchzudrehen und eine Verletzung zu riskieren. Der Härtetest war natürlich noch nicht möglich, aber zumindest verlief die erste Montage prima. Die um eine Gummikonstruktion gewundenen Metallfedern lassen sich sehr schnell  über die Sohle spannen und sitzen recht fest, so dass sie nicht so einfach vom Schuh rutschen sollten. Der Test folgt.

Da passt es ja, dass die Wetterfrösche für Mitte kommender Woche Schnee bis in die Niederungen des Moseltals angekündigt haben…